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140522 Steinhausen II – Goldau II

  1. Liga: SC Steinhausen II – SC Goldau II 3:5 (3:1)

Verrückte Goldauer Aufholjagd zu drei weiteren PunktenIn einem Spiel von zwei komplett unterschiedlichen Hälften konnten die Goldauer einen 1:3-Pausenrückstand in einen 5:3 Auswärtssieg verwandeln. Dieser war einer starken zweiten Hälfte zu verdanken in welcher die Goldauer eine spielerisch und kämpferisch ausgezeichnete Leistung ablieferten.

Lethargische erste Hälfte

Das Spiel an diesem Samstagabend bei perfekten Wetter- und Rasenbedingungen begann für die Goldauer vorerst nach Wunsch. Nach einem schönen Spielzug wurde Ademi nach gut fünf Minuten im Strafraum gelegt und Krasniqi erzielte mit seinem bereits vierten Elfmetertreffer der Rückrunde die frühe Führung. Das Heimteam blieb jedoch aufsässig und robust in der Zweikampfführung, während die Goldauer ihren spielerischen Ansatz vermissen liessen und viel mit langen Bällen operierten. Nachdem Steinhausen bereits einen Elfmeter hätte bekommen können nutzten sie einen Fehler im Spielaufbau der Goldauer eiskalt aus und erzielten den Ausgleich. Dadurch bekamen die Gastgeber Aufwind und kurz darauf stand es 2:1. Nach einem Durcheinander bei einem Eckball, konnte Zahler den Ball kurz vor Überquerung der Torlinie nur noch in die eigenen Maschen bugsieren. Die fehlende Bereitschaft die Zweikämpfe bei diesem Gegentor anzunehmen war sinnbildlich für das lethargische Spiel der Goldauer in der ersten Hälfte. Kurz vor der Pause hatten sie zwar einige vielversprechende Chancen auf den Ausgleich, welche sie aber allesamt liegen liessen. Stattdessen erhöhte Steinhausen auf 3:1 nachdem Bürgi bei einem Ausflug ausserhalb des Strafraums zu spät kam und der Abpraller beim Steinhauser Dos Santos landete welcher ins leere Tor traf. Bitter für die Goldauer, jedoch war der Spielstand zu diesem Zeitpunkt der Partie nicht ganz unverdient aufgrund des Gezeigten auf dem Platz.

Einwechslungen verwandeln die Goldauer

Nach einer berechtigten Schelte zur Pause war es für die Tierpärkler wichtig ein weiteres frühes Tor zu vermeiden welches die Partie wohl vorentschieden hätte. Dies gelang und obwohl man weitere Chancen ausliess, legten die Gäste sowohl kämpferisch als auch spielerisch deutlich zu. Die eingewechselten Morina und Mathis sorgten für mehr Ballsicherheit und Ruhe im Spiel während der neu gekommene Yilmaz sich in die Zweikämpfe stürzte und dadurch den Ton vorgab was den Kampf anging. Nach gut 60 Minuten tankte sich Theiler im Zusammenspiel mit Ademi und Mathis auf der linken Seite durch und sorgte mit seinem trockenen Schuss ins lange Eck für den Anschlusstreffer. Die Goldauer drückten im Anschluss auf den Ausgleich und nach einem der vielen Standards erzielte Zahler ein herrliches Kopfballtor zum vielumjubelten 3:3. Nun konnte man auf die starke Kondition zurückgreifen und mit Horath und Annen weitere Spieler einwechseln welche die gegnerische Verteidigung vor Probleme stellte. Nach einer schönen Kombination legte Ademi für den erwähnten Horath auf, welcher vor dem Tor die Nerven behielt und die Partie zehn Minuten vor Schluss endgültig zugunsten der Goldauer drehte. Das Heimteam warf nun natürlich alles nach vorne und blieb mit ihrer Qualität in der Offensive gefährlich, doch die Defensive der Gäste stand in der zweiten Halbzeit um einiges sicherer und liess nur sehr wenig zu. Kurz vor Schluss konnte Annen nach einem erfolgreichen Konter die furiose Aufholjagd vollenden und das Spiel mit dem 5:3 entscheiden.

Brillanter Teamspirit

Wie schon im Auswärtsspiel gegen Dietwil und vergangene Woche gegen Schattdorf mussten sich die Goldauer auch gegen Steinhausen von mehreren Rückschlägen während des Spiels erholen. Dabei gelang es einmal mehr dank geschlossenem Team-Zusammenhalt allen Widrigkeiten zu trotzen und ein erfolgreiches Resultat zu erzielen. Erneut konnte man dabei auch auf die Breite des Kaders zurückgreifen und mit den Einwechslungen zu einer entscheidenden Wende der Partie beitragen. Der tolle Teamspirit wird auch im nächsten Spiel zuhause gegen den FC Südstern gefragt sein, da es gegen die Luzerner zum Spitzenkampf kommen wird.

Fussball, 4. Liga: SC Steinhausen – SC Goldau II 3:5 (3:1)

„Eschfeld – Hauptspielfeld”, Steinhausen –, 100 Zuschauer, – Tore: 6. Krasniqi (Penalty) 0:1, 15. Milone 1:1, 25. Zahler (Eigentor) 2:1, 45. Dos Santos 3:1, 60. Theiler 3:2, 67. Zahler 3:3, 78. Horath 3:4, 82. Annen 3:5 – SC Goldau: D. Bürgi; C. Zweifel ; M. Zahler; L. Krasniqi (C); L. Theiler; D. Shala; M. Yuka; N. Walker; B. Ademi; S. Lafferma; E. Metaj (L. Horath, B. Yilmaz, A. Morina, F. Marty, A. Mathis, R. Annen, N. Nasufi) – SC Steinhausen II: Mollo; Salza; Betschart; A. Hoxha; Hofer; Kurtaran; Toniolo; L. Hoxha; Price; Dos Santos; Milone – Bemerkungen: Goldau ohne M. Betschart, E. Kadrijaj, R. Truttmann, T. Ulli, F. Beeler, L. Sommaruga (verletzt), T. Zumbühl, P. von Rickenbach (A-Junioren)

070522 Goldau II – FC Schattdorf II

Goldau trotz Fahrlässigkeit zu drei Punkten

Die zweite Mannschaft des SCG erreichte am vergangenen Wochenende was man sich vorgenommen hatte: Man holte auch im vierten Spiel der Rückrunde die gewünschten drei Punkte. Aufgrund einer mangelnden Chancenauswertung vor allem in der ersten Hälfte machte man sich aber das Leben selbst schwerer als nötig.

Erstmaliger Rückstand

Die Goldauer erwarteten mit dem Gegner aus dem Urnerland ein kämpferisches Team welches sich vor allem durch einen starken Einsatzwillen auszeichnet. Dementsprechend begann die Partie sehr intensiv da beide Teams von Beginn weg hellwach waren. Die Gäste agierten überraschend offensiv und versuchten oft über die Flügel eine Überzahl zu schaffen, dies erlaubte den Goldauern wiederum durch schnelle Gegenangriffe nach Ballgewinn viel Raum in der Offensive. So erspielte man sich in der ersten Viertelstunde einige vielversprechende Möglichkeiten, scheiterte aber mehrmals glorreich aus besten Abschlusspositionen am starken gegnerischen Torhüter oder auch am eigenen Unvermögen. Wer sich mit Fussball auskennt weiss was nun kommt: Wer sie vorne nicht macht… nach einer Verkettung von Fehlern kam es im Goldauer Strafraum zu einer Berührung welche der Unparteiische mit einem Elfmeterpfiff taxierte, eine strenge aber vertretbare Entscheidung. Der Schattdorfer Stürmer Gamma liess sich nicht zweimal bitten und sorgte dafür, dass die Goldauer zum ersten Mal in der Rückrunde in Rückstand gerieten. Dadurch liessen sie sich aber nicht beirren und da sich die Gäste nun etwas mehr zurückzogen übernahm das Heimteam mehr und mehr das Spieldiktat. Nach einer halben Stunde landete eine Flanke von Lafferma am Arm eines Urner Verteidigers, der Schiedsrichter, welche die Partie ausgezeichnet leitete, blieb seiner Linie treu und pfiff auch diesen strengen aber vertretbaren Elfmeter, welchen Krasniqi eiskalt zum Ausgleich verwandelte. Nur fünf Minuten später erlief Lafferma einen zu kurz geratenen Rückpass zum Torhüter, sein Abschluss prallte ab und landete beim aufgerückten Metaj, dessen Abschluss wurde wieder geblockt, fiel aber erneut Lafferma vor die Füsse und dieser konnte (endlich) sein Torkonto in der Rückrunde eröffnen. Mit einer gerechten 2:1-Führung für die Tierpärkler ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Drei erarbeitete Punkte

Die zweite Halbzeit lebte lange lediglich von der Spannung, da das Gebotene nur selten für Entzückung auf den Rängen sorgte. Die Goldauer hatten mehr Spielanteile doch die Gäste machten es Ihnen so schwer wie es nur ging da sie um jeden Ball und jeden Zentimeter auf dem Platz kämpften und vor allem in ihrer eigenen Hälfte kaum Platz zur Entfaltung liessen. Das Heimteam machte es sich aber durch viele ungenaue Zuspiele das Leben oft auch selbst schwer und liess die Einfachheit in ihrem Spiel oft vermissen. Das Zusammenspiel funktionierte nur allzu selten und wenn man sich mal durchgespielt hatte, traf man oft die falsche Entscheidung vor dem Tor. Hinten liessen die Gastgeber fast nichts zu, Schattdorf kam nur ansatzweise zu ihren Chancen doch in der 67. Minute endete ein solcher Ansatz beim erneuten Ausgleich. Gamma konnte von Abstimmungsschwierigkeiten und einer ungenügenden Klärung der Situation des Goldauer Defensivverbunds profitieren und per Kopf einnicken. Die Tierpärkler behielten aber ihre Feldvorteile und konnten bei Standardsituationen für Gefahr sorgen. Nach einer Ecke schien die Situation geklärt doch Zahler schlich zwischen Verteidiger und Torhüter durch und letzterer erwischte bei seinem Griff nach dem Ball nur Zahlers Beine – dieses Mal war der Elfmeterpfiff klar und unumstritten. Erneut behielt Krasniqi die Nerven und verwandelte zur neuerlichen Goldauer Führung. Im Anschluss verpasste es das Heimteam das Spiel frühzeitig vorzuentscheiden, Möglichkeiten dazu waren vermehrt vorhanden da die Urner nun natürlich alles nach vorne warfen und die Defensive entsprechend vernachlässigten. Letztendlich war das Endresultat näher an einem 4:2 als an einem 3:3, was aber keine Rolle mehr spielte da die Goldauer den Ein Tore-Vorsprung über die Zeit retteten und drei erarbeitete aber auch verdiente Punkte klarmachten.

Siegermentalität weiterhin gefragt

Der Goldauer Sieg war trotz der vielen vergebenen Chancen schlussendlich ihrer starken Offensivpower zu verdanken. Man bewies trotz Rückstand und erneutem Ausgleich eine gewisse Mentalität den Sieg unbedingt einfahren zu wollen, was sicher als positives Zeichen wahrgenommen werden darf. Nun gilt es im nächsten Spiel auswärts gegen Steinhausen, welche drei der ersten vier Spiele gewinnen konnten, diesen Willen wieder auf den Platz zu bringen. Der Gegner möchte die Goldauer sicher nicht nur ärgern, sondern weiterhin ein Wort im Kampf um den Aufstieg mitzureden haben. Es darf daher ein spannendes Spiel erwartet werden.

  1. Liga: SC Goldau II – FC Schattdorf II 3:2 (2:1)

„Sportplatz Tierpark, Hauptspielfeld”, Goldau –, 100 Zuschauer, – Tore: 16. Gamma 0:1 (Penalty); 30. Krasniqi 1:1 (Penalty); 34. Lafferma 2:1; 67. Gamma 2:2; 75. Krasniqi 3:2 (Penalty) – SC Goldau: D. Bürgi; L. Theiler; L. Krasniqi (C); M. Zahler; C. Zweifel; N. Walker; M. Yuka; B. Ademi; S. Lafferma; F. Beeler; E. Metaj (L. Horath, D. Shala, R. Annen, A. Morina, B. Yilmaz, A. Mathis) – FC Schattdorf: Kizilkaya; Gehrig; Montaquila; Ziegler; Aschwanden; Arnold; Häusler; Gisler.; Lindauer; Aschwanden; Gamma – Verwarnungen: 50. Muoser, 81. Aschwanden, 84. Gamma – Bemerkungen: Goldau ohne F. Marty (Militär) M. Betschart, R. Truttmann, E. Kadrijaj, L. Sommaruga (verletzt), P. von Rickenbach, T. Ulli, T. Zumühl (A-Junioren)

300422 Goldau II – Zug 94 III

Klarer Goldauer Sieg am dritten Spieltag

Nach dem erfolgreichen Auftakt in den ersten beiden Spielen wollte die zweite Mannschaft des SCG ihren guten Lauf im Heimspiel gegen die dritte Mannschaft von Zug 94 fortsetzen. Dank einer frühen Führung in der ersten und einer überzeugenden Leistung in der zweiten Halbzeit gelang dies und man konnte die nächsten drei Punkte einfahren.

Effizienter Start

Trotz der heftigen Regenschauer vor Beginn des Spiels war das Terrain grösstenteils gut bespielbar und die Goldauer konnten ohne Bedenken mit viel Schwung in die Partie starten. Nach einer schnellen Kombination entwischte der flinke Lafferma der Zuger Verteidigung und konnte nur durch ein Foulspiel im Strafraum gestoppt werden, klarer Fall: Elfmeter. Captain Krasniqi liess sich nicht zweimal bitten und liess das Heimteam nach nicht einmal knapp fünf Minuten ein erstes Mal jubeln. Mit der Führung im Rücken konnten die Goldauer weiterpowern und kamen nach einer Viertelstunde zum 2:0 wie die Jungfrau zum Kind. Beeler war auf der rechten Seite bereits an der Grundlinie angekommen und konnte den Ball noch zur Mitte bringen, dieser flog im hohen Bogen über den Torwart an den zweiten Innenpfosten und von da ins Tor. Der nicht unverdiente aber etwas glückliche zwei Tore Vorsprung liess die Tierpärkler in einem falschen Glauben der Überlegenheit. Bis zur Pause konnte man sich kaum klare Möglichkeiten erspielen, oft stellte sich die Truppe zu umständlich an und liess in den Zweikämpfen die Überzeugung vermissen. Da die Zuger durch ihre technische Stärke oft den Ball auch in den eigenen Reihen laufen liessen, aber wenig Gefährliches aus ihrem Ballbesitz kreieren konnten endete eine eher gemächliche erste Halbzeit mit einem 2:0-Vorprung für die Gastgeber.

Mehr Tore und noch mehr Chancen

Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchten die Gäste mit einem frühen Anschlusstreffer nochmals ins Spiel zurückzukommen und begannen sehr engagiert. Diesen Bemühungen konnten die Goldauer aber ein jähes Ende setzen nachdem Lafferma einen Freistoss von der rechten Seite erlief und alleine vor dem Tor zum 3:0 einnetzte. Dies war die frühe Vorentscheidung im zweiten Durchgang und nun öffneten sich für die Goldauer Tür und Tor zu weiteren Chancen. Mit einer schönen Einzelleistung und einem sauberen Schlenzer ins lange Eck erhöhte Walker nach 56 Minuten auf 4:0. Der komfortable Vorsprung erlaubte es auch den weiteren Spielern im Team eine Chance zu geben, welche es schafften die Qualität im Spiel des Heimteams beizubehalten und weitere Möglichkeiten herauszuspielen. Während Yuka und Horath vorerst noch scheiterten, machten es Annen und Shala in der 75. respektive der 77. Minute besser. Sie erhöhten mit ihren Toren innert zwei Minuten auf 6:0. Dank einer konzentrierten und organisierten Defensivleistung bis zum Ende der Partie blieb es dann auch bei diesem Resultat und man durfte auf Goldauer Seiten einen weiteren Vollerfolg bejubeln.

Drei weitere Punkte

Dank einer überzeugenden Leistung holte die junge Mannschaft drei weitere Punkte im Aufstiegsrennen und darf zufrieden über den Verlauf des ersten Drittels der Rückrunde sein. An der Ausgangslage hat sich jedoch auch nach diesem Spieltag nichts geändert. Auf die Goldauer wartet weiterhin viel Arbeit in den kommenden Wochen, will man den erfolgreichen Lauf beibehalten. Mit Schattdorf, dem Sieger der Gruppe 1 aus der Qualifikationsrunde, wartet am kommenden Samstag im nächsten Heimspiel ein weiterer Gegner den es ernst zu nehmen gilt. Daher wird es wichtig sein den Teamspirit und die tollen Leistungen die man in den bisherigen Partien gezeigt hat, erneut auf den Platz zu bringen.

Fussball, 4. Liga: SC Goldau II – Zug 94 III 6:0 (2:0)
„Sportanlage Tierpark – Hauptspielfeld”, Goldau –, 200 Zuschauer, – Tore: 6. Krasniqi (Penalty) 1:0, 14. Beeler 2:0, 52. Lafferma 3:0 56. Walker 4:0, 75. Annen 5:0, 77. Shala 6:0 – SC Goldau: D. Bürgi; C. Zweifel ; L. Sommaruga; L. Krasniqi (C); L. Theiler; S. Lafferma; M. Yuka; N. Walker; B. Ademi; F. Beeler; E. Metaj (L. Horath, N. Nasufi, A. Morina, D. Shala, A. Mathis, R. Annen, P. von Rickenbach) – Zug 94 III: Rechi; Cerovac; Mehmedovic; Reci; Bernet; Tanusaj; Hadodo; Andelovic; Pereira Do Canto; Fava; Almeida Martins – Verwarnungen: Mehmedovic, Reci; Bemerkungen: Goldau B. Yilmaz (3. Mannschaft) T. Zumbühl, M. Betschart, E. Kadrijaj, R. Truttmann, T. Ulli (verletzt), F. Marty (Militär)

080522 Sempach – Goldau

Fussball, Frauen, 4.Liga
FC Sempach Frauen II – SC Goldau Frauen 3:4 (1:1)

Sidler schiesst Goldau zum Sieg

Drei Punkte sind drei Punkte, auch wenn dieses Spiel keine Augenweide war und nicht in die Geschichtsbücher des SCG eingehen wird. Sidler schoss alle Tore, das Resultat hätte aber deutlicher ausfallen können.

In der Vorrunde gewann man zu Hause klar mit 5:2 und die SCG-Frauen wollten auch auswärts von Anfang an Druck auf die Gegnerinnen ausüben. Llollunis Kopfball klatschte in der 6. Minute jedoch nur an die Latte. Knappe zehn Minuten später setzte sich Nicole Imhof auf der rechten Seite durch, ihr Zuspiel landete bei Sidler, die sich nicht zweimal bitten liess und zum 0:1 traf. Ein Missverständnis in der SCG-Abwehr ermöglichte Sempach dann das 1:1 (22.). Zehn Minuten vor der Pause schickte Horath Sidler in die Tiefe, ihr Abschluss landete aber an der Torumrandung.

Kurz nach dem Start der 2. Halbzeit landete ein weiterer Ball in die Tiefe bei Sidler und diese traf zum zweiten Mal (46.). Das Spiel der Goldauerinnen war etwas besser als in Halbzeit eins, ein ungeklärter Ball verhalf dem FC Sempach aber zum 2:2 (62.). Die Goldauer Reaktion kam jedoch postwendend. Laura Schuler spielte den Ball auf Schwaller, Schwaller auf Belser, diese lief rechts bis zur Grundlinie, spielte in die Mitte, wo Sidler zum Hattrick traf. Nur eine Zeigerumdrehung später startete Horath auf links durch, ihr perfekt getimtes Zuspiel landete einmal mehr bei Sidler und schon hiess es 2:4. Kurz vor Schluss kam Sempach durch einen Penalty auf 3:4 heran, doch Goldau brachte den Sieg über die Zeit.

Nicht gut gespielt, aber trotzdem gewonnen, ist das was zählt. Für das nächste Spiel gegen den Spitzenreiter aus Luzern müssen die SCG-Frauen aber wieder einen Gang höher schalten.

Sportanlage Seeland, Sempach

Tore: Sidler 1:0, Sempach 1:1, Sidler 2:1, Sempach 2:2, Sidler 3:2, Sidler 4:2, Sempach 4:3

SC Goldau: Suter, Nadine Imhof, Laura Schuler, Sattler, De Marco, Marty, Nicole Imhof, Horath, Hess, LLolluni, Sidler, Belser, Schwaller, Limani, Hospenthal

Abwesend: Alessia Schuler, Hoppstädter, Rrahmani, Bättig, Hegemann, Stadelmann

230422 Dietwil – Goldau II

 

4. Liga: FC Dietwil – SC Goldau II 0:1 (1:3)

Goldau in Unterzahl zum Auswärtssieg

Am zweiten Spieltag der Aufstiegsrunde musste die zweite Mannschaft des SCG auswärts beim Zweitplatzierten der Vorrunde in Dietwil ran. Dank einer solidarischen und geschlossenen Teamleistung schafften es die Goldauer drei Punkte nach Hause zu nehmen obwohl man über eine Halbzeit nur zu zehnt auf dem Platz stand.

Turbulente erste Hälfte

Sich der Wichtigkeit der Partie bewusst starteten die Gäste furios und hellwach in die Partie. Dank effektivem Pressing und schnellem Spiel über die Flügel stellte man den Gegner von Beginn weg vor einige Probleme. Bereits in der zweiten Minute landete ein Goldauer Kopfball im Fünfmeter-Raum an der Hand eines Dietwiler Verteidigers, was für den Unparteiischen jedoch schwer zu erkennen war und der Penaltypfiff daher ausblieb. Die Tierpärkler konnten stets für Gefahr sorgen, schafften es aber zu selten die anfängliche Überlegenheit in klare Chancen umzumünzen. Nach gut 25 Minuten kämpften sich die Dietwiler in die Partie und wurden immer stärker. Sie hatten nach 35 Minuten eine erste großartige Chance, welche Bürgi jedoch zunichtemachte. In der 40. Minute zog der bis dahin stark aufspielende Etemi ein taktisches Foul. Im anschliessenden Gerangel stand ihm der Gegner auf den Arm, was der Goldauer mit einem Nachtreten seinerseits quittierte. Für diese Tätlichkeit sah er die rote Karte und fortan spielten die Goldauer in Unterzahl. Nur eine Aktion später zeigten sie aber sofort, dass sie sich durch diese schwierige Situation nicht beirren lassen wollten. Metaj vernaschte zwei Gegenspieler und schickte Ademi in die Tiefe, dieser scheiterte alleine vor dem Torwart aber der Ball fiel Horath vor die Füsse, welcher nur noch ins leere Tor einschieben musste. Ein Paukenschlag kurz vor der Halbzeit, welcher zusammen mit dem Platzverweis einiges an Hektik auf beiden Seiten auslöste. Der Schiedsrichter war in dieser Situation nicht zu beneiden da jede seiner Entscheidungen zu heftigen Diskussionen zwischen den beiden Spielparteien führte. Dementsprechend froh dürfte er gewesen sein die beiden Teams zur Pause zu bitten.

Grosser Aufwand wird belohnt

Den beiden Trainern gelang es offenbar die Gemüter beim Pausentee zu beruhigen, die Partie begann nach Wiederanpfiff ruhiger als sie Ende der ersten Halbzeit endete. Die Goldauer überliessen aufgrund ihrer Unterzahl den Gastgebern nun das Spieldiktat. Dank einer kompakten Formation konnte man die Angriffsbemühungen der Dietwiler bis auf einige Möglichkeiten stark limitieren und liess nur wenig zu. Mit unzähligen Läufen und Sprints in die Tiefe sorgte die übrig gebliebene Goldauer Offensivabteilung immer wieder für Entlastung. Nach gut 65 Minuten schien sich dann aber endgültig das Spielgeschehen zugunsten der Dietwiler zu drehen. Kuchling konnte einen Ball von rechts ins Zentrum sauber verarbeiten, sich im Zweikampf durchsetzen und zum von den Rängen vielumjubelten Ausgleich vollenden. Begünstigt durch das Momentum und die Überzahl suchten die Gastgeber den Weg in die Offensive nun noch vehementer. Dies machten sich die Goldauer jedoch zunutze und wurden durch ihr Konterspiel wieder gefährlicher. Horath vergab vorerst nach einer starken Einzelleistung aus aussichtsreicher Position vor dem Tor, nachdem sein Abschluss an der Dietwiler Defensive hängen blieb. Aber kurz darauf machten es die Goldauer besser in der wohl besten Aktion des Spiels. Nach einem Ballgewinn und schöner Kombination über Beeler und Lafferma landete der Ball bei Metaj welcher diesen mit viel Willen und auch ein wenig Glück behaupten konnte. Er legte ab für den mitgelaufenen und nimmermüden Shala, welcher volles Risiko nahm und mit einem herrlichen Schlenzer ins lange Eck die erneute Führung der Gäste herbeiführte. Damit hatten wohl viele nicht mehr gerechnet aber die Goldauer glaubten an sich und kämpften auch im Anschluss erfolgreich um jeden Ball. Fünf Minuten vor Ende tankte sich Theiler über links durch und wurde kurz bevor er alleinziehend aufs Tor durchbrach zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoss aus halblinker Position versenkte Beeler in herrlicher Manier im hohen Eck zum 1:3 für die Goldauer. Nun war der Bann gebrochen und selbst ruhigere Genossen wie Beeler selbst oder auch Trainer Appert konnten sich beim anschliessenden Jubel auf dem Platz und in der Kabine nicht mehr zurückhalten. Beinahe hätte man noch auf 1:4 erhöht, Annen traf aber nur den Pfosten – das wäre dann wohl auch zu viel des Guten gewesen.

Wichtige Erfahrungen

Die Zuschauer durften ein für 4. Liga fussballerisch ansprechendes und vor allem spannendes Spiel mit dem besseren Ende für die Goldauer erleben. Nebst den drei Punkten war dies auch für die Entwicklung der immer noch sehr jungen Mannschaft ein wichtiges Spiel. Die Partie zeigte, dass es sich oft lohnt einen gewissen Aufwand zu betreiben und solidarisch als Team aufzutreten, damit sogar in Unterzahl ein erfolgreiches Resultat erzielt werden kann. Natürlich ging in diesem Spiel auch fast alles perfekt auf, was im Fussball bekanntlich auch nicht immer der Fall ist. Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Partien haben sich die Goldauer aber nun eine vielversprechende Ausgangslage für den weiteren Verlauf der Aufstiegsrunde geschaffen. Noch steht aber viel Arbeit vor der jungen Truppe, zunächst am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die dritte Mannschaft von Zug 94.

4. Liga: FC Dietwil– SC Goldau II 1:3 (0:1)

„Schadhölzli, Hauptspielfeld”, Dietwil –, 100 Zuschauer, – Tore: 41. Horath 0:1; 63. Kuchling 1:1; 75. Shala 1:2; 84. Beeler 1:3– SC Goldau: D. Bürgi; L. Theiler; L. Krasniqi (C); L. Sommaruga; C. Zweifel; E. Etemi; M. Yuka; B. Ademi; L. Horath; F. Beeler; E. Metaj (N. Nasufi, N. Walker, D. Shala, S. Lafferma, A: Mathis, R. Annen, T. Ulli) – FC Dietwil: Sjardijn; Bär; Arnet; Hofstetter; Bucher; Sjardijn; Goncalves; Mani.; Preka; Ramadani; Kuchling – Verwarnungen: 40. N. Bucher; 45. L. Krasniqi; 84. N. Arnet – Platzverweise: 40. E. Etemi – Bemerkungen: Goldau ohne F. Marty (Militär), (abwesend) M. Betschart, E. Kadrijaj, R. Truttmann (verletzt), B. Yilmaz, P. von Rickenbach (3. Mannschaft), A. Morina (A-Junioren)

230422 Goldau III – Rotkreuz II

Ein Sieg des Willens

Die zweite Mannschaft des FC Rotkreuz war erneut ein unangenehmer Gegner und machte es der dritten Mannschaft des SC Goldau alles andere als einfach. Die Partie begann einseitig und endete mit dem richtigen Sieger. In der Abstiegsrunde dieser Gruppe ist alles möglich, umso wichtiger sind diese drei hochverdienten Punkte fürs Drüü !

Von Mauro Kuny

Rotkreuz im Vormarsch
Die Partie begann mit einem Warnzeichen für die Goldauer. Während den ersten 20 Minuten sah man die Bälle nur aus der Ferne. Die Rotkreuzer waren spielstärker, in den Zweikämpfen hartnäckiger und kontrollierter im Spielaufbau. Allerdings verpassten es die Gäste aus Zug in dieser Phase des Spiels zum Abschluss zu kommen. Die optische Überlegenheit an Ballbesitz konnte nicht in torgefährliche Aktionen umgemünzt werden und die Goldauer kamen ab Minute 20. immer besser ins Spiel. Die verteidigende “Bank” mit Gwerder und Büeler hatte immer mehr Raum, die Aussenverteidiger von Rickenbach und Yilmaz immer mehr Zeit und so kam es, dass die Goldauer mit jeder Minute bis zur Halbzeit spielbestimmender wurden. Ein perfekt getimter langer Ball von Memeti auf Paijc wurde zur besten Chance der ersten Halbzeit. Während Rotkreuz nur noch verteidigte, stürmten die Goldauer mit 10 Mann und eindrücklicher Wucht.

Den tapferen hilft das Glück
Der Spielverlauf gab den Goldauer recht und sie starteten furios in die zweite Halbzeit. Der erste Angriff nach Anspiel Goldaus ist sinnbildlich für die ganze Partie. Nach nur wenigen Pässen kam man erneut in den Abschluss. Eine Seltenheit, welche dem Gegner weiterhin verwehrt wurde. Die Goldauer schafften es im Gegenteil zu den Zugern, mit 3 bis 4 Pässen die eigenen Spieler in gefährliche Abschlusspositionen zu bringen. Der in der ersten Halbzeit über rechts stürmende Memeti kam in der 50 Minute über seine neue linke Flügelposition seitlich zum Abschluss. Der Torwart wusste um die linke Pranke des Goldauer Flügels, trotzdem blieb ihm nur das Nachsehen im kurzen Eck und der hochverdiente Führungstreffer der Goldauer war im Netz.

Keine 6 Minuten später führte ein Goldauer Ballverlust auf der rechten Seite zur einzigen Rotkreuzer Torchance im gesamten Spiel. Frustrierend für die Tierpark-Elf und den makellos agierenden Torwart Schmid, dass diese Möglichkeit kaltblütig zum 1 zu 1 verwertet wurde. Die Ultras der anwesenden Zuschauer waren erstaunt ob der Bank der dritten Mannschaft. Mit Keiser, Fischlin, Metaj, Fazlija, Arnold und Henseler waren gleich sechs hungrige an der Seitenlinie und Coach Hasanaj wusste sie alle einzusetzen, wehe, wenn sie losgelassen… Die Einwechslungen zeigten ihre Wirkung, während die Zuger im Gleichschritt weiter verteidigten, konnte die dritte Mannschaft des SCG noch einen Gang höher schalten. Ein an Präzision nicht zu überbietender langer Ball vom eingewechselten Keiser sprang auf die Brust von Paijc, dieser spielte einen famosen Rückpass auf Bürgi, welcher nervenlos einnetzte. Die Goldauer führten erneut und wussten diesen Vorsprung zu verteidigen.

Mit breiter Brust
In den letzten 20 Minuten schafften es die Goldauer gekonnt das Spielgeschehen vom eigenen Tor fernzuhalten, sei dies mit eigenen Angriffen oder anderen taktischen Raffinessen. Nach harzigem Start (auch geschuldet vom stark agierenden Gegner) konnte sich s’Drüü ab Minute 20 stetig steigern, man blieb ruhig und kontrolliert im Wissen um die eigenen Fähigkeiten, welche schlussendlich verdient zum Sieg führten. Mit dieser Leistung im Rücken verbreitet sich die Brust – Gratulation an die ganze Mannschaft ! Allez Goldau s’Drüü !

SC Goldau III – FC Rotkreuz II 2:1 (0:0)
Sportplatz Tierpark – Tore: 50. Memeti 1:0, 61. Rotkreuz 1:1, 70. Bürgi 2:1. – SC Goldau III: Schmid, von Rickenbach, Gwerder, Büeler, Yilmaz, Simic, Schafflützel, Ahadi, Memeti, Bürgi, Pajic; Keiser, Metaj, Henseler, Fischlin, Arnold, Fazlija.

240422 Kriens – Goldau

Bittere Niederlage zum Rückrundenstart

Zum Rückrundenauftakt trafen die Goldauerinnen auf die Frauen des SC Kriens. Die tapfer kämpfenden SCG-Frauen mussten schlussendlich aber ohne Punkte nach Hause.

Nach einem weiten Abschlag der Krienser-Torhüterin landete der Ball bei einer Mitspielerin, die sich nicht zweimal bitten liess, alleine auf Suter loszog und zum 1:0 einschob (15.). Knapp sieben Minuten später, weiterer Ballverlust im Mittelfeld, Pass in die Tiefe, 2:0. Nun waren auch die SCG-Frauen wach, Sidler sah ihren ersten Abschluss jedoch von der Krienser Torhüterin abgewehrt. Nach einer halben Stunde konnte sich Nicole Imhof den Ball rund 30 Meter vor dem Tor setzen. Der Aufsetzer rutschte auf dem nassen Kunstrasen der SCK-Keeperin unter den Händen durch, 2:1!  Pause.

In der 2. Halbzeit kamen die Goldauerinnen besser ins Spiel und man merkte, dass da noch was drin liegt. Es dauerte jedoch bis zu 67. Minute, bis sich etwas Zählbares ergab. Nicole Imhof schlenzte «die Kugel» von halblinks zum vielumjubelten Ausgleich ins Tor. Nun war das Spiel lanciert und Goldau wollte mehr als einen Punkt, die Abschlüsse von Sidler, Horath und Llolluni waren jedoch zu unpräzis. Einen zu kurzen Abschlag konnte Suter noch klären, leider aber ausserhalb des 16er’s. Klare Sache, rote Karte (81.). Kurz darauf, der nächste Nackenschlag. Ein SCG-Abspielfehler landete bei Kriens, Pass, Tor, 3:2. Die SCG-Frauen versuchten dennoch alles, kamen zu Chancen, aber es wollte nicht sein.

Kopf hoch! Nächste Woche im Heimspiel gegen Littau, haben die SCG-Frauen die Möglichkeit die Niederlage auszumerzen. Auf der 2. Halbzeit lässt sich aufbauen, jedoch müssen sie auch ab Minute 1 wach sein!

Frauen 4. Liga: SC Kriens – SC Goldau 3:2 (2:1)
Tore: 15. Kriens 1:0, 22. Kriens 2:0, 35. Nicole Imhof 2:1, 67. Nicole Imhof 2:2, 85. Kriens 3:2 – Bemerkung: Rote Karte Suter (81.). SC Goldau: Suter, Nadine Imhof, Marty, Sattler, De Marco, Nicole Imhof, Alessia Schuler, Hess, Hospenthal, Limani, Sidler, Schwaller, Rrahmani, Belser, LLolluni, Horath – Abwesend: Bättig, Stadelmann, Hegemann, Laura Schuler

100422 Goldau II – Weggiser SC

  1. Liga: SC Goldau II – Weggiser SC 2:1 (1:1)

Erfolgreicher Auftakt in die AufstiegsrundeNach einer langen und intensiven Vorbereitung startete die zweite Mannschaft des SCG am Sonntag mit einem Heimsieg gegen den Weggiser SC in die Aufstiegsrunde der vierten Liga. Nach einer ausgeglichen ersten Hälfte drehten die Goldauer in der zweiten Halbzeit auf und verdienten sich dadurch den so wichtigen Startsieg.

Vorsichtiges Abtasten

Da die Aufstiegsrunde nur neun Spiele dauert hat jede Partie seine eigene Wichtigkeit. Da niemand gleich zu Beginn unter Druck zu geraten möchte ist die Auftaktspartie oft auch ein Nervenspiel. Dies merkte man beiden Mannschaften an, die ersten 15 Minuten bestanden hauptsächlich aus gegenseitigem Abtasten. Die erste Chance hatten die Weggiser durch einen Pfostenschuss, welchen die Goldauer schlussendlich wach rüttelte und sie dadurch besser ins Spiel kamen. Nach 25 Minuten konnten sie dann die Führung bejubeln. Nach einer Flanke von Metaj stieg Yuka hoch und konnte für genügend Präsenz sorgen um seine Gegenspieler zu beschäftigen, Nutzniesser daraus war Ademi, welcher am zweiten Pfosten mit einem tollen Direktschuss zum 1:0 traf. Leider verpasste es das Heimteam den Schwung mitzunehmen und liess den Gegner mehr und mehr ins Spiel kommen. Nach einer der wenigen Unstimmigkeiten in der Goldauer Defensive konnte Flavio Duschan alleine auf Bürgi zulaufen und für die Gäste ausgleichen. Die erste Hälfte gestaltete sich ausgeglichen, wodurch das 1:1 zur Pause auch ein gerechtes Resultat war.

Chancenplus für die Goldauer

Die Gastgeber starteten optimal in die zweite Hälfte, konnten das Spielgeschehen weitest gehend an sich reissen und sich gleich einige Chancen erspielen. Lafferma, Zeka und Metaj scheiterten aber in den ersten zehn Minuten allesamt mit ihren Versuchen. Es benötigte wiederum das Trio Ademi, Metaj und Yuka um den Torerfolg sicherzustellen. Letzterer gewann ein Kopfduell im Mittelfeld und erreichte damit Metaj, welcher Ademi in die Tiefe schickte, dank seiner Schnelligkeit entkam dieser der gegnerischen Verteidigung und brachte das Heimteam erneut in Führung. Nun behielten die Goldauer auch die Oberhand und die Partie wurde zudem etwas ruppiger. Es waren dann auch die Tierpärkler welche sich weitere klare Möglichkeiten herausspielen konnten. Zudem liess die Defensive um Krasniqi, Zeka, Theiler und Zweifel im zweiten Durchgang nur sehr wenig zu. Das erlösende 3:1 gelang den Goldauern schlussendlich durch Metaj, jedoch wurde die Aktion durch ein Abseits abgepfiffen obwohl ein Weggiser noch auf der eigenen Grundlinie stand, der Schiedsrichter entschuldigte sich, überliess aber im Anschluss trotzdem den Gästen per Schiri-Ball das Spielgerät. Daher blieb die Partie knapp und umkämpft. Kurz vor Schluss konnte sich der eingewechselte Annen nach einem langen Abschlag von Bürgi durchsetzen und nur noch per Foul gestoppt werden, das etwas harte Verdikt des Unparteiischen hiess Notbremse und dementsprechend eine rote Karte für Weggis. In Unterzahl konnten die Gäste dann keinen Lucky-Punch mehr erzwingen und die Goldauer gewannen vor allem aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient mit 2:1.

Wichtiger Auftaktssieg

Wie bereits beschrieben ist ein Sieg im ersten Spiel äusserst wichtig, da man sich in den neun Spielen der Aufstiegsrunde kaum Patzer erlauben darf. Die ersten drei Punkte sind nun für die Goldauer gesichert, wodurch man mit gestärktem Selbstvertrauen in die nächsten Partien gehen darf. Ermutigend ist dabei vor allem der Auftritt der jungen Truppe in der zweiten Halbzeit und der Wille sich füreinander einzusetzen um den Sieg einzufahren. Nun gilt es diesen Spirit nach der Osterpause auch auswärts in Dietwil in zwei Wochen wieder auf den Platz zu bringen.

Fussball, 4. Liga: SC Goldau II – Weggiser SC 2:1 (1:1)

„Schul- und Sportanlage Oberarth, – Kunststoffrasen (SUSO)”, Goldau –, 120 Zuschauer, – Tore: 25. Ademi 1:0, 33. Duschan 1:1, 56. Ademi 2:1 – SC Goldau: D. Bürgi; C. Zweifel ; S. Zeka; L. Krasniqi (C); L. Theiler; D. Shala; M. Yuka; N. Walker; B. Ademi; S. Lafferma; E. Metaj (L. Horath, N. Nasufi, F. Marty, L. Sommaruga, A. Morina, R. Annen) – Weggiser SC: Bühler; Gloggner; Buser; Greter; Meyer; Hegglin; Kolb; Nrecaj; Baggenstos; Winiger; Duschan – Verwarnungen: Metaj, Hegglin, Krasniqi, Greter, Shala – Spielausschluss: Buser – Bemerkungen: Goldau ohne F. Beeler, B. Yilmaz (abwesend) T. Zumbühl, M. Betschart, E. Kadrijaj, R. Truttmann (verletzt), L. Hasler, A. Mathis, T. Uli (A-Junioren)

110622 Goldau – Kickers

Goldau verabschiedet sich mit einer Niederlage

Im letzten Saisonspiel verliert der SC Goldau zu Hause gegen den FC Kickers Luzern mit 1:2. Der SCG stand schon vor dieser Partie als Absteiger fest und wird in der kommenden Saison in der 2. Liga regional spielen.

Von Patrick Frei

Am 8. Juni 2002 schaffte der SC Goldau den Aufstieg in die interregionale 2. Liga. Nun geht, fast auf den Tag genau 20 Jahre später, eine Ära zu Ende. Der SCG bestritt am Samstag sein vorläufig letztes Spiel in der interregionalen 2. Liga gegen den FC Kickers Luzern. Der SCG beendet die Saison auf dem zweitletzten Platz und steigt damit in die 2. Liga regional ab.

Kickers gewinnt bedeutungslose Partie
Schon vor dieser Partie war klar, dass der SCG den Gang in die zweite Liga regional antreten wird. Für den Gast aus Luzern ging es in diesem Spiel ebenfalls um nichts mehr. Der SCG konnte in der 27. Minute durch einen Kopfballtreffer von Livio Sommaruga in Führung gehen. Der FC Kickers glich die Partie in der 47. Minute durch Palushi aus. Dem Captain des FC Kickers, Philipp Fischer, gelang schlussendlich der entscheidende Treffer zum 1:2 in der 70. Spielminute.

Zweiter Abstieg in Folge
Damit verabschieden sich die Goldauer aus einer Liga, welche sie in den letzten Jahren massgeblich mitgeprägt hatten. Der SCG spielte oft an der Spitze mit, zeigte herausragende Heimspiele und begeisterte immer wieder mit mitreisendem, offensivem Fussball. In der Saison 2017/2018 gelang dem SCG der Aufstieg in die 1. Liga. Drei Jahre spielten die Goldauer in der 1. Liga, ehe man sich in der Saison 2020/2021 wieder aus dieser Liga verabschieden musste. Nun wird der SCG durchgereicht und muss nach einer fahrigen Saison den erneuten Abstieg hinnehmen.

Fehlende Qualität
Dies nun einzelnen Spielern anzukreiden, wäre jedoch falsch und zu einfach. Jeder, der diese Saison im Kader stand, war motiviert und gab sein Bestes. Schlussendlich war das Beste aber nicht gut genug. Es fehlte nicht am Willen, sondern an der Qualität im Kader. Was fehlte, waren ein erfahrener Innenverteidiger und mindestens ein gestandener zentraler Mittelfeldspieler, welcher dem Goldauer Spiel den Stempel hätte aufdrücken können. Zu viel war im Goldauer Spiel in dieser Saison von Koni Huser und Tobias Walker abhängig. Über diese beiden schnellen und wendigen Spieler konnten die Goldauer immer wieder Torgefahr erzeugen und auch Tore erzielen. In den entscheidenden Momenten fehlte den Goldauer jedoch das kreative Element im Mittelfeld und der ruhende Pol in der Verteidigung.

Zu viele Gegentreffer
Vor allem aber kassierten die Goldauer viel zu viele Gegentreffer. Wer 66 Tore in einer Saison kassiert, darf sich nicht wundern, wenn er Ende Saison zu den Absteigern gehört. Für den SCG gilt es nun einen schlagfertigen Kader zusammenzustellen, um in der kommenden Saison ein gewichtiges Wort um den Aufstieg mitreden zu können.

SC Goldau – FC Kickers 1:2 (1:0)
Sportplatz Tierpark, 150 Zuschauer. – SR C. Miehle. – Tore: 27. Sommaruga 1:0, 47. Palushi 1:1, 70. Fischer 1:2 – SC Goldau: Ukaj; Popovic, L. Simoni, Sommaruga, Zeka; Walker, Asaro (67. Camenzind), Etemi (77. Zumbühl), Schmid, Ademi; J. Simoni (62. Z. Huser)  – FC Kickers: Bühlmann; Ajdini, Bütler, Glatt, Vonlaufen; Palushi, Villiger, Inesta (79. Garic); Bijelic (77. Van den Broek), Fischer, Aregger. – Bemerkungen: 45. Ukaj hält Elfmeter von Fischer, Goldau ohne K. Huser, S. Sulejmani, Büeler, Zahler, Sopaj. – Verwarnungen: keine.


Goldau verabschiedet sich von der 2. Liga interregional

Vor dem letzten Spiel in dieser Saison sind in der interregionalen 2. Liga alle Entscheidungen gefallen. Der SCG steigt ab und spielt am Samstag sein vorläufig letztes Spiel in der 2. Liga interregional.

Von Patrick Frei

Vor 20 Jahren schaffte der SC Goldau den Aufstieg in der 2. Liga interregional. Am Samstag nun endet diese Ära. Der SCG steigt nach einer schwachen Saison ab. Zum Abschluss dieser Saison spielt der SCG gegen den FC Kickers Luzern.

Bedeutungslose Partie
In der interregionalen 2. Liga sind vor der letzten Runde alle Entscheidungen gefallen. Taverne und Emmenbrücke steigen auf, Novazzano, Schattdorf und der SC Goldau steigen ab. Der FC Kickers liegt vor dem letzten Spiel auf dem sechsten Platz. Die Spannung fehlt also in dieser Partie, der SC Goldau möchte sich aber mit einem Sieg von der interregionalen 2. Liga und von seinem Publikum verabschieden.

040602 Perlen-Buchrain – Goldau

Goldau verliert und steigt ab

Der SC Goldau verliert gegen den FC Perlen-Buchrain mit 3:4 und steigt definitiv in die 2. Liga regional ab. 

Von Daniel Flüeler

Die Ausgangslage für den SC Goldau war klar: Er braucht einen Sieg, sowie Schützenhilfe aus dem Tessin, um weiterhin im Rennen um den Ligaerhalt zu bleiben. Doch beides trifft nicht ein und somit müssen die Tierpärkler den zweiten Abstieg innerhalb von einem Jahr hinnehmen. Beim letzten Auswärtsspiel der Saison lag der SCG bis zur 78. Minute nie in Rückstand und verliert die Partie am Schluss dennoch. 

Perfekter Goldauer Start
Den Gästen aus Goldau gelang der perfekte Start in die Partie. Zuerst bediente Ademi mit einem starken Zuspiel Koni Huser und dieser traf vor Torhüter Seifert zur erstmaligen Führung (10.). Neun Minuten später erhöhte der Goldauer-Captain bereits zur 2:0 Führung. Huser erhöhte mit einem direkten Freistoss sehenswert unter die Latte zum 2:0. Und Sekunden nach dem Anspiel wäre Torhüter Seifert beinahe erneut bezwungen gewesen. Koni Huser tankte sich über den rechten Flügel durch und traf den Torpfosten. Doch statt einer 3:0 Führung für die Gäste verkürzte der FC Perlen-Buchrain auf 1:2. Nach einem Foulspiel im Strafraum entschied Schiedsrichter Duhanaj auf Strafstoss. Stefan Budmiger übernahm die Verantwortung und traf zum Anschlusstreffer (26.). Es sollte nicht das letzte Duell zwischen Budmiger und Torhüter Steinegger gewesen sein.

Nur sechs Minuten später erneut Penalty für das Heimteam. Wieder nahm Budmiger Anlauf und traf souverän zum Ausgleich. Die Mannschaft von Trainer Thomas Heitzmann war nun definitiv in der Partie angekommen und hatte sogar Möglichkeiten zur erstmaligen Führung. Mirashi scheiterte an der Latte (36.) und Maumar Manuel verpasste das Gehäuse nur knapp (43.). Die ereignisreiche erste Halbzeit war noch nicht beendet, da ging der SC Goldau erneut in Führung. Wieder bedient Julet Ademi, mit sehenswerter Vorarbeit, Zeno Huser und dieser traf zur 3:2 Pausenführung (43.). 

Perlen dreht Spiel und gewinnt
In der zweiten Halbzeit ging es zunächst nicht so torreich weiter wie im ersten Durchgang. Lange Zeit führte die Mannschaft von Trainer Sulejmani knapp mit 3:2. Daran konnte auch Budmiger zunächst nichts ändern, der 40-jährige scheiterte für einmal an Steinegger (51.). Die Partie ging bereits in die Schlussviertelstunde, als Zeno Huser nach einer Balleroberung das wichtige Tor zum 4:2 verpasste (76.). Eine Minute später wurde dem FC Perlen-Buchrain der dritte Elfmeter zugesprochen, nun aufgrund eines Handspiels. Dies war natürlich eine Aufgabe für Budmiger und er traf mit seinem dritten Tor vom Elfmeterpunkt zum 3:3 Ausgleich.

Und es kam noch bitterer für den SC Goldau. Zwei Minuten später erneut Tor für die Heimmannschaft. Joel Wagner wird perfekt angespielt und dieser trifft zur erstmaligen Führung (79.).  Anschliessend setzten die Goldauer alles auf eine Karte und versuchten immerhin noch zum Ausgleich zu kommen. Doch auch der eingewechselte Trainer Sulejmani scheiterte am jungen Torhüter Seifert im Tor der Einheimischen (91.) und so war die Niederlage Tatsache. 

Alle Entscheidungen gefallen
In der Gruppe 4 der 2. Liga interregional sind bereits eine Runde vor Saisonende alle Entscheidungen um den Auf- sowie Abstieg gefallen. Der SC Goldau ist mit dieser Niederlage sogar auf den zweitletzten Tabellenrang abgerutscht. Im letzten Saisonspiel in der 2. Liga interregional empfangen die Tierpärkler am kommenden Samstag den FC Kickers Luzern. 

FC Perlen-Buchrain – SC Goldau 4:3 (2:3)
Sportplatz Hinterleisibach, 250 Zuschauer. – SR D. Duhanaj. – Tore: 10. K. Huser 0:1. 19. K. Huser 0:2. 26. Budmiger (Foulelfmeter) 1:2. 32. Budmiger (Foulelfmeter) 2:2. 43. Z. Huser 2:3. 77. Budmiger (Handelfmeter) 3:3. 79. Wagner 4:3. – FC Perlen-Buchrain: Seifert; Müller, Wiederkehr (46. Bühler), Wagner, Polz; Jusovic (81. Ranzenberger), Budmiger, J. Manuel, M. Manuel (68. Krasniqi), Hunlede (61. Lanz); Mirashi. – SC Goldau: Steinegger; Zumbühl (80. Sulejmani), L. Simoni, Büeler (87. Zahler), Asaro (57. D. Zeka); Ademi (68. Walker), J. Simoni (75. Etemi), Schelbert, Schmid, K. Huser; Z. Huser. – Verwarnungen: 3. Wagner, 34. Müller, 55. L. Simoni, 73. Mirashi, 83. J. Simoni, 93. J. Manuel. – Bemerkungen: 20. Pfostenschuss K. Huser, 36. Lattenschuss Mirashi, 65. Pfostenschuss Budmiger, Goldau ohne Camenzind (gesperrt), Popovic, Theiler.  

Bild: Simon Krienbühl


Goldau braucht einen Sieg und fremde Hilfe

Noch zwei Spiele bleiben in der 2. Liga interregional in dieser Saison. Der SCG braucht einen Sieg und ist auf Hilfe aus dem Tessin angewiesen.

Von Patrick Frei

“Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, dann sollte man den Kopf nicht hängen lassen”. In etwa so präsentiert sich die Ausgangslage für den SC Goldau vor dem letzten Auswärtsspiel in dieser Saison gegen den FC Perlen-Buchrain.

Nur ein Sieg hilft weiter
Vor den letzten beiden Spielen liegt der SC Goldau drei Punkte hinter dem elften und rettenden Platz. Dieser belegt der FC Eschenbach. Die Luzerner spielen am Samstag zu Hause gegen den FC Mendrisio und am letzten Spieltag auswärts in Ascona. Der SC Goldau ist also auf Schützenhilfe aus dem Tessin angewiesen. Doch um die drei Punkte noch aufzuholen, brauchen die Goldauer selber weitere Punkte. Am besten zwei Siege aus den beiden Spielen gegen Perlen-Buchrain und am letzten Spieltag gegen den FC Kickers Luzern. Noch ist der Ligaerhalt für den SCG theoretisch möglich. Die Goldauer haben es in den eigenen Füssen, mit einem Sieg in Perlen die Hoffnung bis in die letzte Runde aufrecht zu halten. Nun heisst es, den Kopf nicht hängen zu lassen und in beiden Spielen mit grossem Willen und letztem Einsatz die benötigten Siege einzufahren.

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