Der club333 überreichte dem SCG und ihrer Juniorenkommission einen grosszügigen Förderbeitrag. v.l. René Huber (Juko), Alex Schuler (club333) und Sandro Kiener (SCG).
Von Peter Kamer
Der club333 blickte an seiner Generalversammlung im Restaurant Rigi auf ein erfreuliches Vereinsjahr zurück. Alex Schuler, seit einem Jahr im Amt, führte mit einer Prise Humor durch die Versammlung. Dabei wurde deutlich: Der club333 unterstützt nicht nur – er gestaltet das Umfeld des Fussballs in Goldau aktiv und engagiert mit.
Besonders erfreulich war der Zuwachs im Mitgliederbestand. Der club333 wächst weiter und gewinnt spürbar an Unterstützung. Auch das Clubleben blieb aktiv, gemeinsame Anlässe und Begegnungen stärkten den Austausch und machten den Club nicht nur finanziell, sondern auch menschlich zu einem lebendigen Netzwerk.
Ein starkes Zeichen setzte der Club mit seinem Beitrag an den SC Goldau und die Juniorenkommission (JUKO) in der Höhe von 33’034.– Franken. Damit wird die Nachwuchsarbeit spürbar unterstützt und die Juniorenabteilung in ihrer Entwicklung weiter gefördert. Zum Abschluss brachte der Club sein Selbstverständnis mit einem neuen Leitsatz auf den Punkt: Fussball. Förderung. Freunde.
Ein besonderes Highlight zum Abschluss der GV war der Auftritt des ehemaligen Spitzenschwingers Geni Hasler. Mit viel Bodenständigkeit und Humor erzählte er von seinem Weg im Sägemehl. Mit ehrlichen Anekdoten blickte er auf seine Karriere zurück und zeigte, wie eng Erfolge und Niederlagen oft beieinanderliegen.
Am vergangenen Wochenende stand die Turnhalle Zwygarten in Arth wieder ganz im Zeichen des Hallenfussballs. Zum 34. Mal führte der Sport Club Goldau sein traditionelles Hallenfussballturnier durch – und auch die diesjährige Ausgabe erwies sich als voller Erfolg. Zahlreiche Mannschaften, viele Zuschauerinnen und Zuschauer sowie eine tolle Stimmung sorgten für ein rundum gelungenes Fussballwochenende.
Bericht: Patrick Frei, Bilder: Elmar Stadelmann
Das OK des Hallenturniers hatte im Vorfeld viel Zeit und Herzblut in die Organisation investiert. Der Einsatz zahlte sich aus: Der Turnierablauf verlief reibungslos, die Spiele waren spannend und die Festwirtschaft gut besucht.
Spannende Juniorenspiele und strahlende Sieger
Der Samstagmorgen gehört traditionell dem Nachwuchs. Die Junioren des SC Goldau der Kategorien F und E kämpften mit viel Einsatz, Fairness und grosser Begeisterung um Tore und Punkte. Angefeuert von Eltern, Verwandten und Freunden zeigten die Kinder tollen Hallenfussball – Freude und Enttäuschung lagen dabei oft nahe beieinander.
Bei den F-Junioren setzte sich England durch und sicherte sich den Turniersieg. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Deutschland auf Rang zwei und Spanien auf dem dritten Platz. In der Kategorie der E-Junioren kam es zu einem packenden Finalspiel, in dem Brasilien knapp mit 2:1 gegen Schweden gewann. Den dritten Platz sicherte sich Portugal. Für alle Teilnehmenden gab es Medaillen, Give-aways sowie Gutscheine, so dass am Ende alle Kinder als Gewinner nach Hause gehen konnten.
Plausch und Ehrgeiz bei den Erwachsenen
Am Nachmittag und Abend standen die Erwachsenen-Kategorien auf dem Programm. In der beliebten Kategorie Mixed kämpften zahlreiche Teams um den Turniersieg. Im Final setzte sich “Einä vo üs isch Lehrer” in einem unterhaltsamen Spiel mit 4:2 gegen “La nostra Famiglia” durch.
Am Abend standen die Spiele der Kategorie Wurst & Brot auf dem Programm. Hier sind keine aktiven Fussballspielenden zugelassen, der Plausch steht im Vordergrund. Den Turniersieg sicherte sich mit dem Punktemaximum das Team vom “Rigiverbando”.
Der Sonntag gehörte schliesslich der Kategorie Aktive. In dieser dürfen maximal drei aktive Fussballspielende pro Mannschaft eingesetzt werden. In einem umkämpften und spannenden Final setzte sich der “club333” knapp mit 3:2 gegen den “FC Communicacao” durch und durfte sich verdient als Turniersieger feiern lassen.
Nemanja Cvisic und Sabrina Theiler ziehen drei Monate nach ihrer Wahl in den Vorstand des SC Goldau eine erste Bilanz. Im Interview sprechen die beiden langjährigen Vereinsmitglieder über ihre ehrenamtliche Tätigkeit.
Das Interview führte Simon Krienbühl.
Sabrina und Nemi, vor drei Monaten seid ihr in den Vorstand gewählt worden. Wie ist es euch seither ergangen? Sabrina: Für mich war es kein Kaltstart, da ich die Frauenabteilung bereits zuvor unterstützen durfte. Ich bin sehr froh, dass wir seitens der Trainerteams gut aufgestellt sind. Sportlich läuft es ebenfalls erfreulich: Unsere Frauen führen aktuell die Tabelle der 4. Liga an. Die Tätigkeit im Vorstand macht mir Freude. Nemi: Meine Tätigkeiten als Präsident der Juko sind sehr vielfältig. Zählt man alle Juniorenteams und Trainer zusammen, umfasst die Juniorenabteilung rund 350 Spieler:innen und 40 Trainer:innen. In den ersten Monaten habe ich viele Gespräche geführt, innerhalb der Juniorenkommission (Juko), mit Juniorinnen und Junioren sowie mit Eltern. Ich wollte verstehen, was gut läuft und wo noch der Schuh drückt.
Wo ist die Juniorenabteilung besonders gut aufgestellt? Nemi: Die in den letzten Jahren geleistete sehr gute Arbeit im Kinderfussball – von den Kickis bis zu den D-Junioren – zeigt ihre Wirkung. In den unteren Stufen zählen wir rund 250 Juniorinnen und Junioren. Das ist eine wichtige Basis, um langfristig Qualität und nachhaltige Förderung im 11er-Fussball sicherzustellen.
Und wie präsentiert sich die Frauenabteilung? Sabrina: Wir sind vergleichsweise noch “jung”. Vor zehn Jahren wurde in Goldau das erste Mädchenteam gegründet. Heute spielen rund 60 Mädchen und Frauen in zwei Juniorinnenteams (FF14 und FF17) und einem Frauenteam. Mit etwa 20 Spielerinnen pro Team ist der Meisterschaftsbetrieb problemlos möglich. Das zeigt: Frauenfussball hat in Goldau seinen festen Platz – trotz bestehender Angebote in Schwyz, Küssnacht oder Zug.
In welchen Bereichen gibt es noch Verbesserungspotenzial? Sabrina: Da wir vor zehn Jahren mit einem Team starteten, besteht heute eine Herausforderung bei den sogenannten «fehlenden Jahrgängen». Es gibt eine Lücke zwischen den Juniorinnen und den Damen. Der nächste grössere Übergang folgt erst in rund zwei Jahren, wenn Spielerinnen aus der FF17 zu den Damen wechseln. Künftig wird deshalb darauf geachtet, dass wir pro Jahrgang genügend Spielerinnen haben. Nemi: In der Juniorenabteilung sind noch einige Positionen offen, zum Beispiel bei den Trainern.
Welche Ziele habt ihr euch für euer erstes Jahr im Vorstand gesetzt? Nemi: Mein persönliches Ziel ist es, dass wir mit einer vollständigen Besetzung in die Vorrunde 2026/27 starten können. Das bedeutet, dass alle Juko-Mitglieder, Mannschaften sowie Trainerteams rechtzeitig bekannt sind. Sabrina: Auch mein Ziel ist, dass wir beim Trainerstaff für die neue Saison im Verlauf der Rückrunde Klarheit haben. Zudem möchte ich gezielt Jugendliche fördern und mit den positiven Aspekten des Frauenfussballs neue Girls für den SC Goldau begeistern. Ob mit oder ohne Fussball-Erfahrung ist dabei zweitrangig – die Freude am Fussball soll im Vordergrund stehen.
Welche Themen stehen aktuell ganz oben auf eurer Agenda? Sabrina: Wir stecken mitten in der Vorbereitung des Juniorenlagers, das in den Frühlingsferien erstmals wieder seit über 15 Jahren stattfindet. Erfreulicherweise haben sich zwölf Mädchen angemeldet, plus rund 40 Jungs. Zudem feiert der SC Goldau am 20. Juni 2026 sein 80-jähriges Jubiläum – ich bin Teil des Organisationskomitees. Nemi: In der Juko ist die Position des Technischen Leiters vakant. Die Position fungiert als Bindeglied zwischen Junioren- und Erwachsenenfussball. Ich bin optimistisch, dass wir die Position bald wieder besetzen können.
Weshalb engagiert ihr euch ehrenamtlich für den SC Goldau? Sabrina: Ich habe selbst Fussball gespielt, musste jedoch verletzungsbedingt aufhören. Deshalb weiss ich, wie viele engagierte Personen es braucht, um Jugendlichen und Frauen das Fussballspielen zu ermöglichen. Nemi: Viele meiner Freunde sind beim SCG, einige durfte ich erst durch den Verein kennenlernen. Der SC Goldau ist für mich mehr als nur ein Verein. Zudem finde ich die Arbeit mit Jugendlichen sehr spannend – so bleibt man selbst auch immer am Puls der Zeit.
An Auffahrt fand auf dem Sportplatz Tierpark das alljährige Schülerturnier statt. Insgesamt 29 Teams kämpften in drei Kategorien um die begehrten Trophäen.
Von Jonas Keiser
Bei wunderbarem Sommerwetter wurden die knapp 200 Schülerinnen und Schüler, grösstenteils wohnhaft in der Gemeinde Arth, von zahlreichen Eltern, Verwandten und Fans lautstark unterstützt. Neben dem Turnierbetrieb wurde den Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Rahmenangebot mit Torwandschiessen und Festwirtschaft angeboten.
Am späteren Nachmittag, nach umkämpften aber zu jeder Zeit fairen Spielen, konnte an der Rangverkündigung folgendes Ergebnis ausgerufen werden:
Die 33. Ausgabe des Hallenfussballturniers des SC Goldau war einmal mehr ein voller Erfolg.
Bericht: Stefanie Henggeler, Fotos: Elmar Stadelmann
Am vergangenen Wochenende gab es für alle Teilnehmenden nur ein Ziel in der Turnhalle Zwygarten in Arth: Das Runde muss ins Eckige! Das beliebte Hallenturnier des Sport Club Goldau (SCG), zu dem jeweils Firmen und Vereine aus der Gemeinde, angrenzenden Ortschaften und Gastmannschaften eingeladen sind, ging zum 33. Mal über die Bühne.
Das OK – von denen einige noch aktiv mitten im Fussballspielgeschehen stecken, während sich andere bereits zur Ruhe gesetzt haben – hat auch dieses Jahr etliche Stunden an Vorbereitung ins Turnier gesteckt und konnte ein tolles, attraktives Fussballturnier bieten. Hochgerechnet nahmen gegen 250 Fussballbegeisterte in diversen Chargen vom Spielenden bis hin zum Coach teil, verteilt auf 37 Mannschaften, im Vorjahr waren es 44.
Kickerglück und Verliererfrust liegen nahe beieinander
Am Samstag war der grosse Tag der Junioren. Die E- und F-Mannschaften kickten um den Sieg, angefeuert von zahlreichen Eltern, Verwandten und Freunden. Die rund 120 Kindern fighteten um jeden Ball, fast durchwegs fair, aber trotzdem mit grossem Ehrgeiz. Die Spielen dauern in allen Kategorien jeweils neun Minuten. Hier und da war die Enttäuschung über die Niederlage gross, und Tränen wollten getrocknet werden, während sich die Siegermannschaften über ihren Erfolg freuten. Aber das Gemeinsame, das Fussballspielen, stand stets bei allen im Vordergrund.
Nach packenden Spielen waren die Ranglistenersten erkoren. Bei den fünf F-Junioren-Mannschaften entschied die Tordifferenz den Sieger, und die Gruppe Schweiz konnte das Siegerpodest erklimmen. Von den acht Mannschaften bei den Junioren E spielte Dänemark gegen Portugal im kleinen Finale 2:3, und mit einem 2:9 im Finalspiel punktete England gegen Kroatien. Medaillen, Give-aways und MC-Donaldsgutscheine gabs für alle.
Ambitionierte Plauschsportler und -sportlerinnen
Am Nachmittag startete die beliebte Kategorie Mixed, gleich zwölf Mannschaften trugen Spiele aus. Die Arther Tornados liessen Dini Muetter im Finalspiel alt aussehen und holten mit einem 5:1 den verdienten 1. Platz.
Die Teilnehmenden der fünf Wurscht und Brot Mannschaften standen dann am Abend auf dem Spielfeld. Hier sind keine aktiven Spielenden erlaubt, der Plausch steht im Vordergrund, was auch an diesem Abend gut spürbar war. Aber ambitioniert waren die Wurscht und Brötler genauso wie alle anderen Teilnehmenden, allen voran brillierten die Fürzrce. Die ersten Spielerinnen und Spieler der Kategorie Aktive mussten am Sonntag um 10 Uhr auf dem Spielfeld stehen. In dieser Kategorie dürfen jeweils maximal drei aktive Fussballspielende im Einsatz sein. Sieben Mannschaften kämpften ehrgeizig, aber anständig um jeden Ballbesitz, bis mit dem FC Schwarzeplatz der Sieger feststand.
Die Ba Junioren des SC Goldau feiern den Meistertitel und den Aufstieg in die höchste Juniorenstufe der Zentralschweiz, die Youth League.
Jubelnde Goldauer nach dem letzten Saisonspiel. Bild: Elmar Stadelmann
Von Simon Krienbühl
In einer beeindruckenden Saison gewannen unsere Goldauer Ba Junioren acht ihrer elf Spiele und spielten dreimal unentschieden. Diese starke Leistung führte schliesslich zum verdienten ersten Tabellenrang und damit zum Aufstieg in die Youth League, in der auch das Team Mythenregion vertreten ist.
Den Meistertitel sicherten sich die Tierpärkler am vergangenen Samstag auf heimischem Boden. Im Spiel gegen den Tabellendritten Team Obwalden zeigten sie den zahlreichen Zuschauern beim 3:1-Heimsieg noch einmal ihre herausragende Form und ihren unbändigen Siegeswillen.
Der SC Goldau gratuliert den Spielern und dem Trainerteam rund um Dusan Simic, Nemanja Cvisic und Driton Prenaj herzlich zu diesem grossartigen Erfolg!
Über 350 Juniorinnen und Junioren spielen beim SC Goldau. Zwei langjährige Sponsoren stellen den Kindern nun neue Trainingsshirts zur Verfügung. So sind die Kids bestens für ihre Trainings ausgestattet.
Foto: Susanne Rizzo
Von Simon Krienbühl
Die beiden Goldauer Unternehmen Romeo Buss GmbH und Zehnder AG, langjähriger Juniorensponsor und Co-Sponsor des SC Goldau, sowie die Contratto AG, langjähriger Co-Sponsor, sponsern die T-Shirts.
Olivier Flückiger, Präsident der Juniorenkommission, bedankt sich: “Wir danken Romeo und Aldo herzlich für das grosszügige Sponsoring und die langjährige Partnerschaft.”
Immer wieder schaffen es Juniorinnen und Junioren des SC Goldau ins Ausbildungsprogramm des FC Luzern. Aktuell spielen über 20 Spielerinnen und Spieler im Nachwuchs des FCL, die ihre ersten Fussballschritte in Goldau unternommen haben. Der Goldauer Luca Sommaruga trainiert dabei die jungen Kicker des Footeco-13 Team.
Die Goldauer der Teams von FCL SZ-UR. Obere Reihe (v.l.): Rian Destani, Levi Elmiger, Tim Suter, Zef Gjinaj, Hanibal Mihreteab, Timur Ileri, Jaron Suter Untere Reihe (v.l.): Livio Aschwanden, Alexis Kälin, Alessia Fässler, Ivan Penava, Jonas Randelshofer, Nico Steiner, Nike Kerhani. Foto: Susanne Rizzo
Von Simon Krienbühl
Nach einem intensiven Fussballabend treffen wir Luca Sommaruga auf dem Sportplatz Tierpark in Goldau. Am frühen Abend stand er bereits als Assistenztrainer der Footeco-13 (kurz FE-13) des FC Luzern auf dem Platz. Anschliessend schnürte er selbst die Fussballschuhe für das Training mit der ersten Mannschaft von Goldau.
Luca, ein langer Tag liegt hinter dir. Es war viel los (schmunzelt). Nach einem Arbeitstag im Büro bin ich aber froh um etwas körperliche Bewegung.
Beim FC Luzern bist du Assistenztrainer der FE-13 des Ausbildungsprogramms “Footeco”. Was bedeutet das genau? Footeco (Football – Technik – Koordination/Kognition) ist ein nationales Ausbildungsprogramm des Schweizer Fussballverbands. Ziel des Programms ist es, ein Fördergefäss zu schaffen, um potenzielle Talente aus dem Breitensport zu entdecken und diese mit professionellen Strukturen zu fördern. Der FCL hat auf Stufe Footeco fünf Teams je Stufe (FE12 bis FE14), also mit Mädchen und Jungs im Alter von 12 bis 14 Jahren.
Spielen diese alle in Luzern? Nein. Das tolle an Footeco ist, dass die Spielerinnen und Spieler nach Regionen aufgeteilt sind und entsprechend in der Nähe ihres Wohnorts trainieren können. Beim FCL gibt es die Regionen FCL Stadt, FCL Nord, FCL Schwyz-Uri, Team Zugerland und SC Kriens. Ich gehöre der Region Schwyz-Uri an.
Luca Sommaruga trainiert die FE-13 des FC Luzern. Dazu spielt der Verteidiger in Goldau in der 1. Mannschaft. Foto: Susanne Rizzo
Welche Rolle nimmt der SCG bei Footeco ein? Der SC Goldau spielt als Ausbildungspartner des FCL eine wichtige Rolle bei der Entdeckung und Ausbildung junger Fussballtalente. Derzeit hat Goldau in den drei Jahrgängen des Footeco-Förderprogramms rund 14 Spieler im Team Schwyz-Uri. Zudem spielen etwa 10 ehemalige Spieler des SC Goldau im Nachwuchsspitzenfussball (ab U15) in Luzern, Kriens oder Zug.
Was hat dich inspiriert, ein Traineramt beim FCL auszuüben? Ich war damals 19 Jahre alt. Paul Fässler, ein ehemaliger Trainer von mir und damaliger Stützpunktleiter, hatte mich angefragt. Spontan habe ich zugesagt, da ich eine grosse Leidenschaft für den Fussball und die Trainertätigkeit teile.
Und heute? Heute, fünf Jahre später, motiviert mich der Austausch mit den Spielerinnen und Spielern. Es inspiriert mich, ihnen ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich weiterentwickeln können – sportlich und menschlich. Mit einigen ehemaligen Spielern habe ich immer noch Kontakt. Heute spiele ich in unserer 1. Mannschaft sogar mit zwei ehemaligen Footeco-Spielern, die ich trainieren durfte: Luca Sommacal und Lionel Thüring.
Welche Teams können Spieler zu deinem Team schicken? Wie läuft der Aufnahmeprozess? Alle Stammvereine, mit denen der FC Luzern zusammenarbeitet, melden ihre potenziellen Spieler, darunter auch der SC Goldau. Der FCL führt basierend auf diesen Meldungen und eigenen Sichtungen jährlich Sichtungen für die Stufe FE-12 durch. Zusätzlich finden jährlich Nachsichtungen für Spielerinnen und Spieler statt, die sich zum Beispiel körperlich etwas später entwickeln.
Wie wichtig ist der sportliche Erfolg auf eurer Stufe? Auf der Footeco-Stufe steht der sportliche Erfolg nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es, die einzelnen Spieler gut auszubilden, sie zu fordern, zu fördern und sie in ihrer Entwicklung zu bestärken. Aus meiner Sicht ist es entscheidend, dass die Spieler auf der Footeco-Stufe Freude am Spiel haben, sich verbessern wollen, ein gutes technisches Fundament erarbeiten und eine positive Einstellung zum Wettbewerb entwickeln.
Welche Trainingsmethoden verwendest du, um junge Talente zu fördern? Ich setze vor allem auf verschiedene Spielformen und Mini-Games, die von 1 gegen 1 und Ballhalten bis hin zu polysportiven Spielen reichen. Das Ziel ist es, den Spielern viel Freude am Spiel und viele Ballkontakte zu bieten, um eine hohe Intensität zu erreichen. Darüber hinaus versuche ich, die Spieler durch Fragen und Gespräche aktiv in ihren Lernprozess einzubeziehen.
Gibt es Fähigkeiten, auf die du bei der Ausbildung der jungen Spieler besonders achtest? Für mich ist die Freude am Lernen und der Wille, sich stetig zu verbessern, zentral. Darüber hinaus achte ich auf verschiedene wichtige Aspekte: In der Persönlichkeit sind Leadership, Teamgeist, Einsatzbereitschaft und Resilienz von grosser Bedeutung. Technisch legen wir grossen Wert auf die Grundlagen wie den ersten Ballkontakt, Beidfüssigkeit, Dribbling und Passqualität. Im taktischen Bereich konzentrieren wir uns auf die Orientierung auf dem Spielfeld.
Welche persönlichen Ziele hast du als Trainer? Meine mittelfristigen Ziele sind es, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und meinen „Trainer-Rucksack“ während meiner aktiven Zeit als Spieler weiter zu füllen. Ich strebe danach, sowohl als Trainer als auch als Spieler stetig zu wachsen. Alles Weitere werde ich Schritt für Schritt angehen.
Übersicht aktueller Spielerinnen und Spieler im FCL-Nachwuchs mit einer Vergangenheit beim SC Goldau
Die Juniorenkommission des SC Goldau wird durch Thomas Georgino verstärkt. Er wird dazu beitragen, die Trainer und Kinder der jüngsten Juniorenstufen nachhaltig zu unterstützen.
Von Simon Krienbühl
Die Juniorenkommission (JUKO) ist für den Spielbetrieb aller Juniorinnen- und Juniorenteams des SC Goldau verantwortlich. Insgesamt spielen in Goldau über 350 Kinder und Jugendliche.
Auch in Goldau steigt die Zahl der Juniorinnen und Junioren stetig an. Dies stellt uns vor wachsende Herausforderungen. Um den heutigen und zukünftigen Anforderungen im Kinderfussball gerecht zu werden, wird die JUKO per sofort um unser Vereinsmitglied Thomas Georgino erweitert. Der gebürtige Deutsche lebt seit einigen Jahren in der Gemeinde Arth und war zuletzt im Verein als Koordinator des Junioren E Pools tätig. Nun übernimmt er die Verantwortung für die Organisation des Kinderfussballs auf den Juniorenstufen G bis D und koordiniert zusätzlich den Pool der Junioren D.
Thomas Georgino freut sich über seine neue Aufgabe: “Das Wettspielformat von Play More Football ist noch relativ jung. Dank der Kombination von Spielen auf Klein- und Grossfeldern können alle Kinder bei den Turnieren mehr spielen und noch mehr Freude am Fussball entwickeln. Ich freue mich, hier mitzuwirken.”
Mit neuem Dress auf Punktejagd. Die Juniorinnen FF19 wurden von der AXA Hauptagentur Thomas Zehnder aus Goldau neu eingekleidet und erhielten einen neuen Trikotsatz in den Clubfarben gelb-rot. Der SC Goldau bedankt sich herzlich für die grosszügige Unterstützung.
Die AXA Hauptagentur Goldau mit Thomas Zehnder und Samuel Föhn (mittlere Reihe, 2. u. 3. v.l.) beim gemeinsamen Fototermin mit den Juniorinnen. Bild: Susanne Rizzo