26 Mannschaften, über 500 Spielerinnen und Spieler sowie wöchentlich dutzende Trainings und Spiele: Hinter dem Spielbetrieb des SC Goldau steckt ein beträchtlicher organisatorischer Aufwand. «Spiko» Marcel Gwerder erzählt im Interview, wie er diese Herausforderung meistert.
Mit Marcel Gwerder sprach Simon Krienbühl
Mäsi, was macht ein Spiko eigentlich? Spiko steht für Spielkommission. Kurz gesagt bin ich für den gesamten Trainings- und Spielbetrieb des SC Goldau verantwortlich. Ich sorge dafür, dass unsere 26 Mannschaften trainieren und spielen können und dass im Hintergrund alles organisiert ist.
Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen? Ich war zuvor vier Jahre Mitglied der Juniorenkommission (Juko) und habe dabei eng mit dem damaligen Spiko Dani Wyler zusammengearbeitet. Als er sein Amt abgeben wollte, hat er mich im Jahr 2020 als Nachfolger für dieses ehrenamtliche Amt im Vorstand vorgeschlagen.
Marcel Gwerder ist als Spiko und Juniorentrainer aktiv. Bild: Elmar Stadelmann.
Wie sieht eine typische Woche als Spiko während der Saison aus? Eigentlich beginnt jeder Tag mit einem Blick auf den Wetterbericht. Anschliessend bespreche ich mich mit unserem Chef Infrastruktur, Raphael Gwerder. Solange die Rasenplätze bespielbar sind, läuft vieles nach Plan. Wird das Wetter schlechter und die Rasenplätze müssen gesperrt werden, wird es anspruchsvoller. Dann konzentriert sich der Trainings- und Spielbetrieb auf die beiden Kunstrasenplätze in Goldau und Oberarth. Das ist bei rund 30 Trainingseinheiten pro Woche gar nicht so einfach.
Und je näher das Wochenende rückt – was gibt es alles zu organisieren? Ab Mittwoch dreht sich alles um das bevorstehende Wochenende. An einem normalen Wochenende stehen rund zehn Heimspiele und zwei Juniorenturniere auf dem Programm. Dafür brauche ich je einen Plan für schönes und schlechtes Wetter. Am liebsten ist mir eindeutiges Wetter – entweder schön oder wirklich schlecht. Das sorgt für weniger Diskussionen (schmunzelt).
Jetzt ist Sommerpause. Eine ruhigere Zeit – auch für dich? Grundsätzlich schon, weil der Spielbetrieb ruht. Ganz ruhig wird es aber nie – schliesslich ist nach der Saison vor der Saison. Nach Saisonende melde ich die Mannschaften für die neue Saison an. Zudem arbeite ich bei der Kaderplanung mit, erledige die Spielertransfers und erstelle die Heimspielpläne sowie die Einsatzplanung für unsere Spielleiter. Danach teile ich die Garderoben ein. Das klingt einfacher, als es ist. Gerade in Oberarth ist das eine Herausforderung, weil wir die Garderoben mit anderen Vereinen teilen, da die Sportanlage öffentlich ist.
Der Spielbetrieb wird heute digital organisiert. Wie zeigt sich das in deinem Alltag? Heute läuft ein grosser Teil der Arbeit digital. Der Verband stellt uns mit «Clubcorner» ein gutes Tool zur Verfügung. Darüber verwalten wir sämtliche Spielerinnen und Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Auch Trainings, Spiele und Verschiebungen organisiere ich über dieses System. Ich habe grossen Respekt davor, was mein Vorgänger noch leisten musste. Bis vor wenigen Jahren wurden Transfers tatsächlich noch per Briefpost abgewickelt.
Was gefällt dir an deiner Aufgabe besonders? Wenn an einem Wochenende alle Plätze ausgelastet sind, sämtliche Spiele wie geplant stattfinden und ich am Schluss keine Reklamationen erhalte. Dann weiss ich, dass die Organisation funktioniert hat. Zusätzlich trainiere ich noch ein Juniorenteam. Das ist eine willkommene Abwechslung.
Was ist die grösste Herausforderung in deinem Amt? Den Überblick zu behalten und gleichzeitig rasch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Werden Spiele kurzfristig auf den Kunstrasen verlegt, muss ich Spieler, Trainer und Schiedsrichter umgehend informieren. Zudem wirkt sich ein Ausweichen vom Sportplatz Tierpark auch auf den Betrieb im Clubhaus aus. Auch deshalb ist es unser Ziel, möglichst alle Spiele in unserem Zuhause, dem Sportplatz Tierpark in Goldau, auszutragen. Schiesslich wollen wir unseren Zuschauern ein gutes Angebot bieten.
Wenn du einen Wunsch für dein Amt frei hättest – welcher wäre das? Ich wünsche mir Verständnis, wenn einmal nicht ideale Bedingungen herrschen oder ich nicht jeden Wunsch erfüllen kann. Oft müssen viele verschiedene Interessen unter einen Hut gebracht werden.
Mit Blick in die Zukunft: Was wünschst du dir für den SC Goldau? Ich träume von einer modernen Sportanlage auf dem Sportplatz Tierpark. Es wäre schön, an einem solchen Projekt mitwirken zu dürfen und etwas zu schaffen, von dem noch viele Generationen profitieren können. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Jahren gemeinsam etwas bewegen können.
Warum lohnt es sich, sich ehrenamtlich für den SC Goldau zu engagieren? Wir sprechen oft davon, dass der SC Goldau eine grosse Familie ist. Das klingt vielleicht etwas kitschig, aber für mich stimmt es. Mit vielen SCG-Mitgliedern verbindet mich eine langjährige Freundschaft – einige kenne ich seit über 40 Jahren. Fussball verbindet Menschen und hat mir persönlich sehr viel gegeben. Diese Verbundenheit zum Verein wünsche ich auch unseren Juniorinnen und Junioren. Irgendwann kommt der Moment, in dem man etwas zurückgeben kann. Mein Engagement ist deshalb auch ein Dankeschön an all meine Trainer und die vielen Verantwortlichen, die mich in meiner Zeit als Spieler begleitet haben.
Interessante Fakten rund um den Spielbetrieb in der Saison 26/27:
26 Mannschaften + Kickis (jüngste Junior:innen)
Wöchentlich rund 32 Trainingseinheiten
Jedes Wochenende rund 10 Heimspiele und 2 Juniorenturniere
Die 1. Mannschaft des SC Goldau ist Anfang Juli in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Nach dem Aufstieg in die 2. Liga interregional blickt das Team mit grosser Vorfreude der nächsten Herausforderung entgegen. In diesem Artikel gibt es auch ein Kaderupdate.
Von Simon Krienbühl
Am 2. Juli nahmen die Goldauer die Vorbereitung auf die neue Saison mit der ersten Trainingseinheit in Angriff. In der Vorbereitungsphase bestreitet das Team von Christoph Müller und Marco Zimmermann fünf Testspiele. Zudem steht der Gotthard-Cup in Brunnen, bei dem der SCG als Titelverteidiger antritt, auf dem Programm.
In der 1. Qualifikationsrunde für den Schweizer Cup 2027/28 geniessen die Goldauer ein Freilos. Zum Start der Meisterschaft wartet gleich ein Derby: Der SC Goldau trifft am 22. August 2026 auswärts auf den FC Ibach.
Das Legendenspiel zwischen den SCG-Legenden und «Zeno Huser & Friends» sorgte für beste Unterhaltung.
Auf dem Sportplatz Tierpark in Goldau feierten am Samstag rund 800 Besucherinnen und Besucher das 80-jährige Jubiläum des Sport Club Goldau.Bei sonnigem Sommerwetter wurde gelacht, gefeiert und gemeinsam auf acht Jahrzehnte Vereinsgeschichte angestossen.
Von Simon Krienbühl
Bereits am Vormittag herrschte auf dem Sportplatz reges Treiben. Beim Juniorenturnier begeisterten die jüngsten Fussballerinnen und Fussballer mit ihrer Spielfreude Eltern, Verwandte und Zuschauer. Gleichzeitig bot das Vereinsturnier (Ergebnisse) die ideale Gelegenheit, Generationen zusammenzubringen: Knapp 100 Juniorinnen und Junioren, Aktivspieler, Trainer sowie Funktionäre standen gemeinsam auf dem Platz und lebten den Vereinsgedanken auf eindrückliche Weise.
Am Vereinsturnier nahmen knapp 100 Spielerinnen und Spieler teil.
Dass die Geselligkeit am Jubiläumstag gross geschrieben wurde, bestätigt Präsident Sandro Kiener: «Unser Vereinslogan ist “Begeisterig für Gelb-Rot”. Diese Begeisterung für unseren Verein war am Jubiläumstag überall spürbar. Es hat mich sehr gefreut, dass wir als Dorfverein so viele Menschen zusammenbringen und gemeinsam einen unvergesslichen Tag erleben konnten.»
Legendenspiel als sportlicher Höhepunkt
Zu den Höhepunkten des Jubiläumstags zählte das Legendenspiel zwischen den SCG-Legenden und Zeno Huser & friends. Für die Legenden waren Sandro Marini, Kilian Heinzer, Raphael Suter, Genesio Colatrella und viele weitere ehemalige Sportclübler im Einsatz. Auf der Gegenseite führte Zeno Huser sein Team als Captain an. Nach 18 Jahren in der 1. Mannschaft hatte er vor einer Woche seine erfolgreiche Karriere beendet und erhielt nun die Gelegenheit, sich im Rahmen des Plauschspiels nochmals vor heimischem Publikum zu verabschieden.
Abschiedsgeschenk für Zeno Huser: ein eigener «Zeno-Huser-Weg» und das Trikot seines Lieblingsvereins St. Gallen.
Stimmungsvoller Ausklang im Festzelt
Am Abend verlagerte sich das Geschehen ins Festzelt. Bei Musik und guter Stimmung wurde bis spät in die Nacht gefeiert. So sorgten die Steiner Band Polly Duster, der Oberarther DJ Nouby und die Goldauer trenddancers für gute Stimmung.
Mit der Band Polly Duster wurde auch der IFV-Verbandsmeistertitel gebührend gefeiert.
Der SC Goldau bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern sowie den Sponsoren, die zum Gelingen dieses besonderen Jubiläumstages beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt dem Hauptsponsor Raiffeisenbank Rigi sowie den Event Sponsoren Schmidlin Holzbau, Natur- und Tierpark Goldau sowie Toni und Trudi Hiestand.
Hommage von Bruno «Bruzzo» Spiess an Zeno Huser, der am 13. Juni 2026 sein letztes Spiel für Goldau bestritt.
Lieber Zeno
Wenn ich an die vergangenen Jahre beim SC Goldau zurückdenke, kommen mir viele Spieler in den Sinn. Spieler, die ihre Spuren hinterlassen haben. Und dann gibt es jene wenigen, die einen Verein über Jahre hinweg mitprägen. Du bist einer davon. Nach über 400 Pflichtspielen und mehr als 200 Toren für den SC Goldau hast du am Samstag deine Karriere im Aktivfussball beendet. Für mich als dein langjähriger Trainer und Wegbegleiter ist das der Moment, um nochmals zurückzublicken.
Als du im Jahr 2008 mit knapp 18 Jahren dein Debüt in der 1. Mannschaft gegeben hast, warst du noch ein Teenager. Unter Genesio Colatrella hast du deine ersten Schritte im Aktivfussball gemacht. Äusserlich wirkte es fast so, als hättest du den Schulrucksack eben erst abgelegt. Auf dem Platz hingegen warst du frech, unbekümmert und torgefährlich. Man sah schon damals, dass du einen besonderen Instinkt für die entscheidenden Momente eines Fussballspiels hattest.
Der Weg zum Torjäger
Als ich ein paar Jahre später zur Saison 2011/12 die 1. Mannschaft übernehmen durfte, begann für uns eine besonders erfolgreiche Zeit. Gemeinsam mit Spielern wie Sandro Marini und einer Mannschaft, die sich Jahr für Jahr weiterentwickelte, entstand etwas Besonderes. Du warst mittendrin und wurdest zu einem der Gesichter dieser Mannschaft.
Teamfoto 1. Mannschaft Saison 2011/2012 Bruno Spiess (obere Reihe, 1. v.l.) & Zeno Huser (untere Reihe, 4. v.l.)
Während meiner Zeit als Trainer hast du weit über 100 Tore erzielt. Am Ende deiner Karriere stehen nun weit über 200 Pflichtspieltore für den SC Goldau zu Buche. Nicht selten kam der entscheidende Pass von deinem Bruder Koni. Der eine bereitete vor, der andere vollendete. Die «Huser Brothers» prägten über viele Jahre den Goldauer Fussball und waren weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt.
Auch als Mannschaft durften wir viele schöne Momente erleben. In der 2. Liga interregional gehörten wir regelmässig zu den besten Teams und klassierten uns stets in den Top 6. Ein Höhepunkt für dich war die Saison 2015/16. Mit unglaublichen 37 Treffern wurdest du Torschützenkönig der 2. Liga interregional – schweizweit. Eine Zahl, die noch lange Bestand haben dürfte. Als Stürmer warst du kein Spieler für die Galerie. Du warst ein Vollstrecker. Wenn es im Strafraum etwas zu holen gab, warst du meistens dort, wo ein Stürmer sein muss. Genau deshalb warst du für jeden Gegner unangenehm und für unsere Mannschaft ein Gewinn.
Dein unbändiger Wille
Was dich aber besonders ausgezeichnet, ist dein Ehrgeiz. Du wolltest immer gewinnen. Nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche im Training. Eine knappe Abseitsstellung in einem Trainingsspiel konntest du noch zehn Minuten später diskutieren. Manchmal zur Freude, manchmal auch zur Verzweiflung deiner Mitspieler und Trainer. Aber genau dieser Ehrgeiz hat dich zu dem Spieler gemacht, der du geworden bist.
Deine Leistungen blieben natürlich nicht unbemerkt. Vereine wie Servette Genf oder der FC Tuggen wurden auf dich nach deiner Rekordsaison aufmerksam. Im Jahr 2016 hast du für kurze Zeit den Schritt zum FC Tuggen gewagt und in der 1. Liga Promotion eine neue Herausforderung angenommen. Auch wenn es sportlich nicht so lief, wie du es dir vorgestellt hattest, zeigte dieser Wechsel, dass du bereit warst, Neues zu wagen.
Dass du immer das Maximum gesucht hast, war nicht immer einfach. Weder für dein Umfeld noch für mich als Trainer. Aber ich wusste immer, woher das kam. Du wolltest den vollen Erfolg für die Mannschaft. Du hast hohe Ansprüche an dich selbst gestellt und auch an andere. Diese Mentalität zeichnet dich bis heute aus.
Mehr als ein Torjäger
Wer dich nur über deine Tore definiert, wird dir nicht gerecht. Für viele junge Spieler warst du über Jahre hinweg ein Vorbild und eine wichtige Ansprechperson. Du hast Verantwortung übernommen. Im Trainingslager hast du auf die Jüngeren geschaut, bei Vereinsanlässen mitgeholfen oder als Juniorentrainer die Stürmer von Morgen geformt.
Du hast klare Vorstellungen, deine Meinung stets gesagt und Diskussionen nie gescheut. Genau deshalb wusste aber auch jeder, woran er bei dir war. Hinter allem stand immer deine Verbundenheit mit dem SC Goldau. Nach 18 Jahren in der 1. Mannschaft (wohlgemerkt dein halbes Leben) ging am Samstag eine aussergewöhnliche Laufbahn zu Ende. Wir verabschieden dich als erfolgreicher Torjäger und als Person, der unseren Verein über viele Jahre geprägt hat.
Es war mir eine grosse Ehre, dich auf deinem Weg begleiten und trainieren zu dürfen. Für deinen Einsatz, deinen Ehrgeiz und die vielen gemeinsamen Erlebnisse danke ich dir herzlich. Mach’s gut, Zeno. Du hast dem SC Goldau und mir viele unvergessliche Momente geschenkt.
Liebe Grüsse Bruno «Bruzzo» Spiess, dein langjähriger Trainer
Legendenspiel mit Zeno Huser
Am Samstag, 20. Juni, feiert der SC Goldau sein 80-Jahre-Jubiläum auf dem Sportplatz Tierpark. Einer der Höhepunkt des Jubiläumstags ist das Legendenspiel um 16 Uhr: SCG-Legenden treten gegen das Team “Zeno Huser & friends” an. Der SC Goldau freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Zur Vorschau
Andy Kälin während seiner Zeit als Juniorentrainer beim SC Goldau. Bild: Elmar Stadelmann
Die Vereinsikone Andy Kälin kehrt zum SCG zurück. Der frühere Torhüter des Fanionteams und ehemalige Nachwuchstrainer übernimmt ab Sommer 2026 die Funktion als Koordinator Junioren/Aktive in der Juniorenkommission (JuKo).
Von Simon Krienbühl
Im vergangenen Herbst informierte der SC Goldau darüber, dass Beat Appert seine Funktion als Technischer Leiter der JuKo per Ende 2025 abgeben wird. Übergangsweise wurden seine Aufgaben innerhalb der Juniorenkommission aufgeteilt. Gleichzeitig setzte sich der Verein intensiv mit der zukünftigen Ausgestaltung dieser wichtigen Funktion auseinander.
Für JuKo-Präsident Nemi Cvisic ist die Position zentral: «Der Übergang vom Junioren- in den Aktivfussball ist ein wichtiger Schritt. Wir möchten talentierten jungen Spielern frühzeitig die Möglichkeit geben, sich im Aktivfussball zu beweisen und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig ist es uns wichtig, allen fussballbegeisterten Junioren eine passende Perspektive im Erwachsenenfussball zu bieten. Umso wichtiger ist es, diese Schnittstellenfunktion kompetent zu besetzen.»
Mit Andy Kälinist dem SC Goldau nun eine Wunschlösung gelungen. Der ehemalige Torhüter prägte den Verein während vieler Jahre auf und neben dem Platz. 2014 beendete er seine Aktivkarriere in der 1. Mannschaft. Anschliessend blieb er dem Fussball und dem SCG über viele Jahre als Goalie- und Nachwuchstrainer eng verbunden. Nun folgt die Rückkehr als neuer Koordinator Junioren/Aktive. Andy Kälin blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe: «Der SC Goldau bedeutet mir sehr viel. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen einzubringen und die jungen Spielerinnen und Spieler auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.»
«Ich freue mich sehr, dass wir mit Andy einen ausgewiesenen Fussballfachmann zurück in unserem Verein begrüssen dürfen», sagt Nemi Cvisic. «Er bringt viel Erfahrung, grosse Leidenschaft und ein gutes Gespür für die Entwicklung junger Fussballerinnen und Fussballer mit.»
Am letzten Donnerstag, 14. Mai kämpften die Kinder und Jugendlichen auf dem Sportplatz Tierpark in Goldau um den beliebten Pokal.
Von Claudia
Eichhorn
Während es das
Wetter in den letzten Jahren an diesem Feiertag immer gut gemeint hat mit den
Organisatoren von Anlässen, war es diesmal etwas kühler und nasser als sonst.
Trotzdem spielten die angemeldeten 24 Teams mit ungefähr 170 Kindern und
Jugendlichen voller Eifer auf dem Fussballplatz.
Eingeteilt waren die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Kategorien, acht Mannschaften mit den Jüngsten (2016 und jünger), Kategorie B mit zehn Mannchaften und die Oberstufe C mit sechs. Die Angemeldeten kamen mehrheitlich aus der Gemeinde Arth und Umgebung.
Die Schwyzer Kantonalbank unterstützte das Turnier als Hauptsponsorin.
Das Turnier wurde am Morgen mit dem Torwandschiessen eröffnet. Die Zuschauerinnen und Zuschauer konnten sich während des ganzen Tages bei der Festwirtschaft stärken. Bis vier Uhr nachmittags kämpften die Mannschaften um den begehrten Sieg. Natürlich bekamen auch die übrigen Spielerinnen und Spieler eine kleine Überraschung. Die Rangverkündigung zeigte folgendes Ergebnis:
Rund 50 Juniorinnen und Junioren des SC Goldau verbrachten ein tolles Fussballlager auf dem Campus Perspektiven in Huttwil im Kanton Bern. Unter dem Motto «80 Jahre SC Goldau» wurde trainiert, gelacht und gejubelt – mit viel Herzblut organisiert von Lagerleiter Thomas Georgino und seinem Team.
Von Simon Krienbühl
Nur wenige Wochen nachdem auf dem Campus Perspektiven in Huttwil der EHC Seewen um den Schweizer Amateurmeistertitel im Eishockey gekämpft hatte, gehörte die Sportanlage ganz den rund 50 Juniorinnen und Junioren des SC Goldau, die am Jubiläumslager teilnahmen.
Die Vorbereitungen für das Lager begannen bereits vor rund einem Jahr. Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2026 wollten die Vereinsverantwortlichen nach über zehn Jahren erstmals wieder ein Juniorenlager durchführen. Dafür wurde eigens ein Organisationskomitee gebildet, das die Planung und Organisation übernahm. Die Lagerleitung verantwortete Thomas Georgino, Leiter Kinderfussball beim SC Goldau, der gemeinsam mit seinem Team viel Zeit und Herzblut investierte. «Uns war wichtig, den Kindern nicht nur gute Trainings zu bieten, sondern eine Woche zu schaffen, an die sie sich noch lange erinnern werden», erklärt Georgino.
Fussball und Gemeinschaft im Mittelpunkt
In Huttwil kämpften 8 Teams um den «WM-Pokal» – an der WM in den USA, Mexiko und Kanada werden es 48 Nationen sein.
Mit dabei waren rund 50 Kinder, darunter 10 Mädchen. Gemeinsam reisten sie am Sonntag, 3. Mai, mit dem öV von Goldau nach Huttwil. Nach dem Kennenlernen der Unterkunft und dem ersten Training entwickelte sich rasch eine tolle Lagergemeinschaft. Dank des bewussten Verzichts auf Smartphones und andere elektronische Geräte blieb mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten und das Lagerleben. Neben dem Fussball standen während der ganzen Woche zahlreiche Freizeitaktivitäten, gemeinsame Spiele und abwechslungsreiche Abendunterhaltungen auf dem Programm. Die zwei täglichen Trainingseinheiten und die abschliessende Lager-Weltmeisterschaft sorgten für tolle Fussballmomente. Besonders die Lager-WM bildete gegen Ende der Woche einen Höhepunkt, schliesslich wird in weniger als einem Monat die Fussball-WM eröffnet. In Huttwil stemmte Brasilien den Pokal in die Höhe – ob sie das auch an der WM in den USA, Kanada und Mexiko schaffen werden?
Ein besonderes Anliegen war den Organisatoren zudem das Miteinander. So halfen alle Kinder bei kleinen Ämtli’s mit oder bastelten Dankeskarten für die Sponsoren des Lagers. «Es war schön zu sehen, wie die älteren und jüngeren Kinder zusammengewachsen sind und gegenseitig Verantwortung übernommen haben», so Georgino.
Viele helfende Hände im Einsatz
Damit das Jubiläumslager reibungslos durchgeführt werden konnte, standen während der ganzen Woche rund 20 freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz. Trainerinnen und Trainer, das Küchenteam sowie weitere Betreuungspersonen sorgten gemeinsam dafür, dass es den Kindern an nichts fehlte. Ein besonderer Dank gilt der Küchencrew rund um Cornelia Meier-Suter, Astrid Lindauer-Suter sowie Petra und Roger Suter. Sie zauberten täglich abwechslungsreiche und feine Mahlzeiten auf den Tisch und trugen wesentlich zur gelungenen Lagerwoche bei.
20 Helfer:innen sorgten dafür, dass es den Kindern an nichts fehlte.
Hintere Reihe v.l.: Sandro Kiener, Thomas Georgino, Jakub Hlubinka, Roman Gisler, Marcel Koenig und Theo Schmidt. Mittlere Reihe: Roberto D’Amato, Roger Locher, Jolanda Tonazzi Horat, Mara Keiser, Simon Krienbühl und Marcel Gwerder Vordere Reihe: Fabian Elmiger, Roger Suter, Petra Suter, Cornelia Meier-Suter, Astrid Lindauer-Suter und Pascal Müller.
Vielen Dank an die Sponsoren
Nach einer intensiven und erlebnisreichen Woche kehrten die Juniorinnen und Junioren am Freitag müde, aber glücklich nach Goldau zurück – im Gepäck viele tolle Erinnerungen an das Jubiläumslager.
Der SCG bedankt sich ganz herzlich bei den Sponsoren des Jubiläumslagers: club333, Thermoplan AG, Contratto AG, Swiss Life, Schwyzer Kantonalbank und Fischlin Transporte & Entsorgung. Ein besonderer Dank gilt auch der Raiffeisenbank Rigi als Hauptsponsor des Jubiläums.
Die Kinder zeichneten passende Dankeskarten für die Sponsoren.
Der Sport Club Goldau verlängert die Zusammenarbeit mit Luan Krasniqi als Trainer der 2. Mannschaft um eine weitere Saison. Der neue Vertrag läuft bis Sommer 2027. Krasniqi betreut das Team seit Sommer 2023. Auch Co-Trainer Isuf Krasniqi verlängert. Dusan Simic wird das Trainerteam hingegen im Sommer auf eigenen Wunsch verlassen. Der SC Goldau dankt Dusan Simic für seinen Einsatz für Gelb-Rot und freut sich, die Zusammenarbeit mit Luan und Isuf Krasniqi fortzusetzen.
Die 3. Mannschaft des SC Goldau darf sich über neue Trainingsanzüge und passende Sporttaschen freuen. Möglich gemacht wurde die neue Teamausrüstung durch die grosszügige Unterstützung von Martin Annen, Inhaber der Horseshoe Gastro AG aus Oberarth. Der SC Goldau bedankt sich herzlich für dieses Engagement.
Die 3. Mannschaft mit Trainer Tahir Hasanaj (links) und Roberto D’Amato (Verantwortlicher Sponsoring SCG). Bild: Elmar Stadelmann
Der Sport Club Goldau führt die Zusammenarbeit mit Christoph Müller und Marco Zimmermann als Trainerduo der 1. Mannschaft fort. Der neue Vertrag läuft bis Sommer 2027.
Marco Zimmermann (links) und Christoph Müller bleiben eine weitere Saison in Goldau. Bild: Susanne Rizzo
Das Trainerduo stiess zur Saison 2025/26 zum SC Goldau. Seither hat sich das Team von Christoph Müller (46) und Marco Zimmermann (43) in der Spitzengruppe der 2. Liga regional etabliert und liegt aktuell an der Tabellenspitze.
Die beiden Trainer zeigen sich erfreut über die Vertragsverlängerung und betonen insbesondere das Umfeld im Verein. «Wir freuen uns enorm über die Vertragsverlängerung. Die Energie im Team, der Zusammenhalt im Verein und die Unterstützung der Leute bedeutet uns sehr viel», sagt Christoph Müller. Man sei bereit, weiterhin hart zu arbeiten und den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Auch Marco Zimmermann unterstreicht die Bedeutung des Teamgeists: «Die Mannschaft und der Zusammenhalt im Verein haben uns überzeugt.» Entsprechend freue man sich, weiterhin Teil des Teams zu sein und gemeinsam die sportlichen Ziele zu verfolgen.
Erfreut über die Vertragsverlängerung zeigt sich auch Sportchef Mario Schuler: «Christoph und Marco haben rasch bewiesen, dass sie den SC Goldau sportlich weiterbringen. Ich freue mich sehr, dass wir die Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus fortsetzen.»