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Willkommen in Goldau, Skumbim Sulejmani

Skumbim Sulejmani wird neuer Trainer der 1. Mannschaft des Sport Club Goldau. Der ehemalige Challenge League-Spieler übernimmt die Goldauer per sofort.

Der neue Trainer des SC Goldau heisst Skumbim Sulejmani. Foto: SC Goldau

«Ich freue mich sehr über die neue Herausforderung, die ich in Goldau antreten darf», meint der 35-jährige Sulejmani, der in Menzingen aufgewachsen ist und heute mit seiner Familie in Rotkreuz lebt. Der Zuger übernimmt die 1. Mannschaft des SC Goldau mit Beginn der Rückrundenvorbereitung und tritt damit die Nachfolge von Sandro Marini an. 

Vor seinem Engagement in Goldau spielte Sulejmani bei verschiedenen Fussballclubs in der Zentralschweiz. Seine Spielerlaufbahn führte ihn von seinem Jugendverein Menzingen weiter in die Jugendabteilung des FC Luzern. Später folgten Stationen wie Tuggen, Zug 94 sowie Locarno und Kriens, wo er in der Challenge League spielte. 

Sulejmani freut sich auf das erste Aufeinandertreffen mit dem Team: «Ich möchte die Jungs gerne bald kennenlernen und mit ihnen in die Wintervorbereitung starten. Wir wollen den Club mit vereinten Kräften aus der Abstiegszone hieven». An Goldau hätte er nur gute Erinnerungen, meint er augenzwinkernd. Vor zehn Jahren spielte der Zuger auf dem Sportplatz Tierpark und erzielte damals im Dress von Zug 94 einen Doppelpack. Gegenüber stand ihm damals Ivo Bürgi im SCG-Dress. Der langjährige Eis-Spieler bleibt in seiner Funktion als Assistent.

Auch Sportchef Bruno Spiess zeigt sich mit der Wahl zufrieden. «Die Sportkommission führte Gespräche mit mehreren Kandidaten. Skumbim hat uns dabei mit seiner positiven, bodenständigen und kommunikativen Art überzeugt. Dank seinen verschiedenen Stationen als Spieler, insbesondere in der Challenge League, konnte Skumbim wertvolle Erfahrungen von verschiedenen Trainerpersönlichkeiten sammeln und weiss, was es für den sportlichen Erfolg alles braucht», so Spiess.

Der SC Goldau freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Skumbim Sulejmani und wünscht ihm einen guten Start.


Simon Krienbühl, Presse & Kommunikation

SC Goldau trennt sich von Trainer Marini

Der Sport Club Goldau trennt sich per sofort von seinem Trainer der 1. Mannschaft.

Sandro Marini ist ab sofort nicht mehr SCG-Trainer (Bild: Andy Scherrer)

Nach der achten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende informierte der Verein Sandro Marini am Sonntag im persönlichen Gespräch über die vorzeitige Vertragsauflösung. Ausschlaggebend für die Trennung war der ausbleibende sportliche Erfolg in der bisherigen Hinrunde. So wird auch das zwischenzeitlich ausgerufene Mindestziel von 15 Punkten bis Saisonhälfte nicht erreicht werden können. Nach dem letztjährigen Abstieg aus der ersten Liga liegt der SC Goldau momentan auf einem Abstiegsplatz in der 2. Liga interregional. Aus zwölf Partien erkämpften sich die Goldauer nur zehn Punkte, mit bereits 40 Gegentoren. 

«Sandro hat als Spieler und Trainer sehr viel spielerisches und taktisches Verständnis auf den Sportplatz Tierpark gebracht und wir sind ihm sehr dankbar, was er für unseren Verein in den letzten elf Jahren geleistet hat. Umso mehr fiel dem Vorstand die Entscheidung alles andere als einfach”, sagt SCG-Präsident Reto Bisang. “Verein, Staff und Sportkommission haben in den letzten Wochen viel unternommen, um gemeinsam die Wende herbeizuführen. Leider ohne die gewünschte sportliche Entwicklung auf dem Platz. Uns fehlte schliesslich die Überzeugung, dass wir mit Sandro als Trainer aus dem Tabellenkeller kommen.”

Für die verbleibenden zwei Spiele in der Hinrunde übernehmen “Eis” Assistent Ivo Bürgi und “Zwei” Trainer Beat Appert die Trainingsleitung. Die Suche nach einem neuen Trainer wird nun angegangen. Der SC Goldau wird diesbezüglich zur gegebenen Zeit wieder informieren. 

Der heute 33-jährige Sandro Marini begann seine Karriere in Goldau im Jahr 2010 als Spieler, 2016 folgte der Schritt als Spielertrainer und seit 2019 amtete er als vollamtlicher Trainer. Das sportliche Highlight unter Marini war der Aufstieg in die 1. Liga im Jahr 2018.

Der SC Goldau bedankt sich bei Sandro für die geleistete Arbeit, in der er merklich für die Erfolge des SCG im letzten Jahrzehnt mitverantwortlich war. Wir wünschen Sandro für seine private und sportliche Zukunft alles Gute. 

Vorstand SC Goldau

Neue Sportkommission beim SC Goldau

Für die Bewältigung des immer weiter steigenden sportlichen Aufwands hat der SC Goldau eine neue Sportkommission ins Leben gerufen. Die vierköpfige Kommission setzt sich für die sportlichen Interessen des Vereins und der Spieler ein. 

Von Simon Krienbühl

Bereits in der Vergangenheit war eine Sportkommission für die sportlichen Fragen beim SCG zuständig. Zuletzt lasteten aber zu viele Aufgaben auf zu wenigen Schultern. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an Verein und Spieler entsprach die aktuelle Kommission deshalb mit Blick auf die Zukunft nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen. Deshalb verfolgte Goldau das Ziel, die Sportkommission neu zusammenzustellen und die vielen Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Die neue Sportkommission hat ihre Funktion bereits Ende September aufgenommen.

Die neue, vierköpfige Sportkommission setzt sich aus Bruno Spiess, Othmar Schuler, Oliver Blank und Mario Schuler zusammen. Bruno Spiess ist der amtierende Sportchef beim SC Goldau und leitet die Kommission. Bei den drei weiteren Mitgliedern handelt es sich um bekannte Goldauer-Grössen der jüngeren Vereinshistorie. Alle drei Personen spielten nach der Jahrtausendwende in der 1. Mannschaft. Die drei Herren waren auch nach ihrem Rücktritt immer wieder auf dem Sportplatz Tierpark anzutreffen und blieben dem Verein in verschiedenen Funktionen verbunden. 

Die Sportkommission setzt die vom Verein vorgegebene strategische Ausrichtung in den Aktivmannschaften um, mit Schwerpunkt bei den Aktiv-Leistungsmannschaften (1. und 2. Mannschaft). Die Kommission soll für bessere Strukturen sorgen und die Trainer in sportlichen Fragen unterstützen. Zu den Aufgaben gehören u.a. die Zusammenstellung der Teams und deren Transfergeschehen, jeweils im Dialog mit den Trainern. 

Auch in der Zukunft soll die erfolgreiche Strategie weiter verfolgt werden, überwiegend Spieler aus der eigenen Juniorenabteilung in die Aktivmannschaften zu überführen. Deshalb wird die Kommission einen engen und aktiven Austausch mit der Juniorenkommission “JUKO” pflegen. Der Sport Club Goldau ist überzeugt, der sportliche Erfolg der einzelnen Teams nachhaltig zu fördern. 

Jubiläums-GV des SC Goldau

An der 74. ordentlichen Generalversammlung des Sport Club Goldau wurden alle Traktanden von den Mitgliedern genehmigt. Im Vorstand wurden Reto Bisang, Erwin Zurfluh und Olivier Flückiger in ihrem Amt bestätigt. Umrahmt wurde die GV vom 75-Jahre-Jubiläum.

Von Simon Krienbühl

Präsident Reto Bisang begrüsste rund 80 Mitglieder am Donnerstagabend, 16. September 2021 auf dem Sportplatz Tierpark und sprach eingangs über die herausfordernden Zeiten, welche die Pandemie und ihre Restriktionen auch in der letzten Saison mit sich brachte. Mit vereinten Kräften wurde der Spiel- und Trainingsbetrieb aufrecht gehalten. Sportlich musste die 1. Mannschaft im letzten Vereinsjahr leider den Abstieg aus der 1. Liga hinnehmen. Die 2. und 3. Mannschaft konnten die Fähigkeiten in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga leider nicht unter Beweis stellen, da ihre Saison – aufgrund der Pandemie – frühzeitig abgebrochen wurde. Auch bei den weiteren Teams und im Juniorenbereich wurde auf und neben dem Fussballplatz gut gearbeitet. Bisang bedankte sich bei allen Personen, die sich für den Verein einsetzen.  

Der SCG feiert in diesem Jahr sein 75-Jahre-Jubiläum. Bild: Lukas Risi

Jubiläumsfilm sorgte für positive Emotionen
In diesem Jahr feiert der SC Goldau sein 75-Jahre-Jubiläum. Viel zu Feiern gab es aufgrund der aktuellen Umstände leider nicht. So fiel u.a die grosse Jubiläumssause der Pandemie zum Opfer. Dafür feierte der Jubiläumsfilm an der GV Premiere, und auch die Jubiläumsbroschüre wurde den Mitgliedern erstmals überreicht. In beiden Publikationen kann man Gesichter und Geschichten mit packenden Aufnahmen und spannenden Interviews erleben. Konzipiert wurde das Ganze von Vorstandsmitglied Simon Krienbühl, gestaltet vom Arther Grafiker Silvio Ketterer. Die Generalversammlung dankte beiden mit einem herzlichen Applaus für ihre Arbeit.

Verein mit positivem Ergebnis
Anschliessend startete der statutarische Teil der GV. Zunächst genehmigten die Mitglieder das Protokoll der letzten GV und den Jahresbericht 2020. Trotz der Mindereinnahmen, z.B. aus der Clubbeiz, konnte der Verein einen kleinen Gewinn präsentieren. Da die Saison bei einzelnen Aktiven – aufgrund der aktuellen Restriktionen – früher zu Ende war, waren auch die Aufwände etwas niedriger. Zudem setzte der SCG auf ein starkes Kostenbewusstsein. 

Kassier Erwin Zurfluh betonte: «Unser Verein steht weiter auf gesunden Beinen – trotz der immer noch andauernden Pandemie. Ermöglichen tun dies unsere Mitglieder, die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen und die langjährigen, treuen Sponsoren.» Die GV genehmigte einstimmig die Jahresrechnung, den Revisionsbericht und das Budget für die Saison 2021/22. 

Die Mitgliederbeiträge für die Saison 2021/22 erfahren bei den Aktiven und Freimitgliedern eine Reduktion von CHF 100.–, weil die letztjährige Saison wie erwähnt frühzeitig abgebrochen wurde. Die Beiträge bei den Junioren bleiben gleich, da diese ihre Saison weitestgehend normal spielen konnten.

Drei Vorstandsmitglieder wiedergewählt
Bei den Wahlen standen drei Wiederwahlen auf der Traktandenliste. Präsident Reto Bisang, Vizepräsident und Kassier Erwin Zurfluh und JUKO-Präsident Olivier Flückiger wurden von der Generalversammlung einstimmig wiedergewählt. Der SCG-Vorstand kann somit auch in der neuen Saison auf bewährte Kräfte setzen.

Zum Schluss wurden zwei Vereinsmitglieder geehrt. Die langjährigen Mitglieder Simon Gojani und Dominique Steinegger wurden von der GV zu Freimitgliedern ernannt. Nach knapp einer Stunde konnte Präsident Bisang die 74. GV schliessen. Der Abend endete in einer geselligen Runde mit persönlichen Geschichten der letzten 75 Jahre.

Jubiläumsfilm – und Action!

Die Premiere des Jubiläumsfilms hatte am Donnerstag, 16. September 2021 an unserer Generalversammlung stattgefunden. Ein wunderbarer Moment, die Gesichter und Geschichten mit Bildern und Interviews zu erleben.  

Konzipiert wurde der Film zum 75-Jahre-Jubiläum von Vorstandsmitglied Simon Krienbühl, gestaltet vom Arther Grafiker Silvio Ketterer. Zusätzlich wurde eine Broschüre gestaltet, welche die Highlights unseres Vereins beinhaltet.

Goldau startet in die neue Fussballsaison

Die verjüngte Goldauer-Mannschaft will sich nach dem Abstieg wieder neu beweisen. Die Saison in der 2. Liga interregional startet diesen Samstag mit dem Heimspiel gegen Ascona.

Simon Krienbühl

Mitte Juli ist die 1. Mannschaft des SC Goldau wieder ins Training eingestiegen und bereitete sich seither auf den Saisonstart am 21. August vor. Der Abstieg aus der 1. Liga war spätestens beim Trainingsstart nicht mehr präsent, setzte man doch alle Ressourcen auf die neue Saison in der 2. Liga interregional. Die Gruppe ist gespickt mit den Nachbarn aus Brunnen und Ibach sowie weiteren Clubs aus der Innerschweiz und dem Tessin. 

Der Kader erfährt auf die neue Saison hin einen Umbruch. Langjährige, verdienstvolle Spieler haben das Team verlassen – junge, hungrige Spieler rückten nach. Acht Spieler sind neu im Kader mit dabei, deren neun Spieler verliessen diesen. 

Bild: Susanne Rizzo

Neue und altbekannte Gesichter im Kader
Neu zum Team gehören Julet Ademi (FCL U-18), Luka Popovic (SC Kriens Jugend), Marco Zahler (FC Baar), Marco Steinegger (zuletzt pausiert), Lars Theiler (SCG II) sowie Ronny Annen, Livio Amstad, Tobias Ulli und Ideal Sopaj (SCG-Junioren). 

Die Mannschaft hat sich zur Vorsaison nochmals stark verjüngt, das Durchschnittsalter beträgt rund 23 Jahre. Sportchef Bruno Spiess sieht im Kaderumbruch viel Positives und möchte die talentierten, jungen Akteure weiter fördern: “Unser Verein hat sich schon lange zur Philosophie gemacht, möglichst viele Einheimische im eigenen Kader zu haben. Das war auch letzte Saison bereits der Fall. Nun können wir noch mehr eigenen Spielern die Möglichkeit geben, sich auf gutem Fussballniveau zu beweisen.” 

Auch Captain Koni Huser freut sich auf die neue Saison: “Die neuen Spieler konnten sich bereits gut ins Team integrieren. Die Stimmung ist dementsprechend gut. Jeder ist sich bewusst, dass es auch eine Liga tiefer den Einsatz aller braucht. Persönlich bin ich einfach happy, dass es wieder los geht und ich freue mich auf spannende Fussballabende in Goldau. Besonders die Derbys haben ihren Reiz.” 

Neue Spieler rasch integrieren
Trainer Sandro Marini spricht über eine herausfordernde Vorbereitung. Wie so oft im Sommer plagen alle Amateurvereine Ferienabsenzen in den Trainings und Testspielen. Trotzdem konnte Marini gut mit seinen Jungs arbeiten, bestätigt er: “Natürlich möchten wir die neuen Spieler so rasch wie möglich in unser Spiel integrieren. Dafür benötigt es intensive Trainingseinheiten und Testspiele. Der eigentliche Test wird aber der Meisterschaftsauftakt gegen Ascona werden.”

Neu im Kader stehen insbesondere jüngere Spieler. Eine besondere Herausforderung, so Marini: “Man merkt, dass unsere jungen Wilden fussballerisch gut ausgebildet sind. Die Spieler nun vom Juniorenfussball in den Aktivsport zu begleiten und sie zu fördern, ist eine Aufgabe, die mich immer wieder antreibt und motiviert. Unsere erste Priorität wird es sein, sich in der neuen Liga zu etablieren. Alles weitere wird sich im Verlauf der Saison zeigen.” Unterstützung dabei erhält Marini vom neuen Co-Trainer der Goldauer. Ivo Bürgi gehört neu zum Trainerstab.

Erste Bewährungsprobe gegen Ascona
Am Samstag (16 Uhr, Sportplatz Tierpark) ist am ersten Spieltag der Aufsteiger aus Ascona zu Gast. Die Tessiner setzten sich in der letzten Saison im Aufstiegsrennen denkbar knapp durch; die Anzahl Strafpunkte machten den Unterschied. Das letzte Direktduell mit Ascona entschied Goldau vor drei Jahren mit einem Heimsieg für sich. Die Fans des Sport Club Goldau hoffen natürlich auf den gleichen Ausgang der Partie.

Zuzüge

  • Julet Ademi (FC Luzern U-18)
  • Luka Popovic (SC Kriens Jugend)
  • Marco Zahler (FC Baar)
  • Marco Steinegger (Pause)
  • Lars Theiler (2. Mannschaft SCG)
  • Ronny Annen (Junioren SCG)
  • Livio Amstad (Junioren SCG)
  • Ideal Sopaj (Junioren SCG)
  • Tobias Ulli (Junioren SCG)
  • Ivo Bürgi (Co-Trainer)
  • Tanja Schwärzler (Masseurin)

Abgänge

  • Luca Bertucci (FC Hergiswil)
  • Samuel Blättler (FC Hergiswil)
  • Nicholas Walker (SC Emmen)
  • Michael Keller (SC Emmen)
  • Manuel Reichmuth (FC Ibach)
  • Liridon Simoni (FC Ägeri)
  • Cédric Gisler (FC Schattdorf)
  • Mattia Mettler (Pause)
  • Livio Sommaruga (Pause)
  • Xhevat Lokaj (bisher Co-Trainer)
  • Sämi Keiser (bisher Co-Trainer)
  • Tamara Dudle (bisher Masseurin)

SCG II will wieder vorne mitmischen

Von Damian Bürgi

Nachdem der angestrebte Aufstieg mit dem 2. Platz nach der Vorrunde in der abgelaufenen, verkürzten Saison nicht realisiert werden konnte, wird dasselbe Ziel erneut anvisiert. Die junge Mannschaft blieb – abgesehen von einigen wenigen Abgängen – zusammen und der Kader wurde wieder mit Nachwuchsspielern aus dem eigenen Verein ergänzt. Einen Wechsel gab es auf der Co-Trainer Position. Der in die erste Mannschaft beförderte Ivo Bürgi wurde durch das Trainer-Duo Sascha Walker & Dario Bürgi ersetzt, welche das Team und Trainer Beat Appert mit ihrer Erfahrung zukünftig unterstützen werden.

Spezielle Vorbereitung
Entsprechend den speziellen Zeiten in denen wir momentan leben, gestaltete sich auch die diesjährige Saisonvorbereitung eher aussergewöhnlich. Bedingt durch die zu erwartenden Ferienabsenzen fanden die Trainings und Testspiele vorwiegend nur dank der Unterstützung einiger A-Junioren überhaupt erst statt. Es war jedoch durchgehend ein grosses Engagement zu spüren was in einer tollen Stimmung resultierte. In den Trainingsspielen gegen die ersten Mannschaften von Menzingen und Weggis zeigte man jeweils eine sehr ansprechende Halbzeit. Gegen Menzingen war dies die erste Hälfte in der man den Schlussstand des 2:0-Sieges bewerkstelligte. Gegen Weggis drehte man in der zweiten Halbzeit auf und verwandelte einen 2:0-Rückstand in ein 2:2-Unentschieden. Der Gotthard-Cup fand dieses Jahr bekanntlich nicht statt und auch das letzte Testspiel gegen Rothenburg wurde wegen zu vieler Absenzen beim Gegner kurzfristig abgesagt.

Möglichst weit vorne positionieren
Am kommenden Samstagabend findet das erste Saisonspiel zuhause gegen Zug 94 III statt. Dabei treffen die Goldauer wohl bereits auf einen der stärkeren Gegnern in der Gruppe. Die neue Gruppenzusammenstellung ist schwierig einzuschätzen und man wird vorwiegend auf eher unbekannte Gegner treffen. Für die junge Goldauer Truppe gibt es aber auch in dieser Saison wieder eine klare Marschrichtung zum Sieg. Mit einer erfrischenden und offensiven Art will man überzeugen und bereits in der Vorrunde um die vorderen Tabellenplätze mitspielen um sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren oder je nachdem wie es mit der Pandemie weitergeht sich in Position für den Aufstieg zu bringen, sollte nach der Vorrunde wieder Schluss sein.

Kaderliste SC Goldau II

  • Alex Fach
  • Ali Yuka
  • Andreas Mathis
  • Basil Camenzind
  • Besard Ademi
  • Cyrill Zweifel
  • Damian Bürgi
  • Dine Shala
  • Endrit Metaj
  • Erblin Kadrijaj
  • Fabian Marty
  • Fabio Beeler
  • Florian Mrijaj
  • Ideal Sopaj
  • Jonuz Reci
  • Lorenc Nikolaj
  • Luan Krasniqi
  • Luca Sommaruga
  • Lukas Horath
  • Michael Betschart
  • Neron Nasufi
  • Nico Walker
  • Roman Truttmann
  • Tiago Ferreira
  • Valdon Berbatovci

Zuzüge

  • Andreas Mathis (1. Mannschaft)
  • Dine Shala (A-Junioren)
  • Endrit Metaj (Brunnen II, Junioren beim SCG absolviert)
  • Erblin Kadrijaj (A-Junioren)

Abgänge

  • Dominik Simoni (FC Ägeri)
  • Floriano Di Clemente (FC Ibach)

Eine fussballbegeisterte Familie

Bei der Familie Keiser aus Goldau dreht sich vieles um Fussball – ob auf oder neben dem Fussballplatz. Die fünfköpfige Familie ist ein gutes Beispiel, wie ehrenamtliche Vereinsarbeit gelebt wird. Die ganze Familie leistet beim SC Goldau einen aktiven Beitrag zum Wohle der SCG-Mitglieder.

Mit der Familie Keiser sprach Simon Krienbühl

Die Teilnahme bzw. Mitgliedschaft in Vereinen oder Gruppen in der Schweiz ist so angesagt, wie es der Fussball seinerseits ist. In der Schweiz gibt es über 100’000 Vereine und 4 Mio. Vereinsmitglieder. Gemäss “vitamin B”, einer Fachstelle für Vereine, führt in der Schweiz jede vierte Person über 15 Jahren mindestens eine unbezahlte Freiwilligenarbeit in Vereinen und anderen Organisation aus. Zusammen leisten sie mehr als 700 Mio. freiwillige Arbeitsstunden. Die Bedürfnisse dahinter sind vielseitig. Für viele ist es ein Zeichen einer aktiven Mitgestaltung und damit ein Ausdruck der sozialen Integration. Diese Beweggründe hegen auch die Keiser’s. Die Familie steht stellvertretend für viele Mitglieder und Familien, die innerhalb des Sport Club Goldau “mitchrampfen”.

Die Familie Keiser: Jonas, Mara, Daniela, Sämi und Til

Als der Ball ins Rollen kam
Die Familie Keiser – das sind Sämi (58) und Daniela (60) mit ihren drei Kindern Jonas (28), Mara (26) und Til (25). Sämi ist an der Bergstrasse in Goldau aufgewachsen, direkt neben dem alten Fussballplatz Bischofshusen. Was viele nicht wissen: Der SC Goldau kickte bis Ende der 70er Jahre auf dem Bischofshusen. Heute dient der Platz dem Tierpark Goldau als Parkplatz. 

Im Jahr 1984 zügelte Daniela der Liebe wegen von ihrem Kindesort Eschenbach nach Goldau. Ob Sämi der Volltreffer sei, wollen wir mit einem Augenzwinkern wissen. Daniela bestätigt dies und ergänzt: “Schon als Jugendliche nahm ich oft am Fussball-Grümpi in Eschenbach teil. Ich wusste schon damals, dass ich einmal einen Fussballer heiraten möchte.” Als dann die Kinder Jonas, Mara und Til dazu kamen, war Fussball von der Tagesordnung nicht mehr weg zu denken. Mit der runden Kugel ist die Familie gross geworden und noch stärker zusammengewachsen. “Die vielen Stunden auf dem Fussballplatz haben unsere Familie eng zusammengeschweisst. Dieser enge Bezug ist bis heute geblieben”, so Sämi. Als Familienausflug besucht die Familie regelmässig Fussballspiele in England.

Fussball als Lebensschule
Allgemein umfasst der Fussball mehr als Wettkampf und Bewegung. Mit all den Trainings und Spielen fordert die Sportart einiges an Freizeit von einem. Der Fussball gibt aber viel zurück, bestätigt Jonas: “Einerseits weckte es natürlich mein Interesse am Sport allgemein. Andererseits entwickelten sich zu Kindeszeiten Freundschaften, die bis heute bestehen. Ein schönes Gefühl!” 

Die “Keiser-Boys” gewinnen 2008 das SCG-Hallenfussballturnier in der Kategorie Mixed.

Für den SC Goldau stehen unter der Woche und am Wochenende zig Personen im Einsatz – ob als Spieler*in, Trainer*in, Clubwirt oder als Platzwart. Viele geben dafür einen grossen Teil ihrer Freizeit her. Bei den Keiser’s stand Sämi bis vor kurzem als Assistent der 1. Mannschaft an der Seitenlinie. Daniela war jahrelang für die Juniorenkommission (JUKO) mit ihren über 250 Junior*innen im Einsatz. Seit 2020 führt ihre Tochter Mara dieses Amt. Jonas und Til spielen in der 3. Mannschaft und sind als Juniorentrainer respektive als “Platzhirsch” (Die Platzhirsche unterstützen den Platzwart.) engagiert. Da kommen beinahe 40 Stunden zusammen, welche die Familie pro Woche während der Saison für den SCG investiert. Eine Selbstverständlichkeit? Nein. Aber trotzdem merkt man, mit wie viel Passion die Familie über ihren Herzensverein erzählt. Für Sämi ist klar: “In einem Verein geht es grundsätzlich nur miteinander. Mich freut es besonders, wenn jüngere Mitglieder eine Tätigkeit im Verein übernehmen und in ihre Rolle hineinwachsen. Wir sehen dies fast täglich bei unseren Kindern.”

Und die Familie ist sich einig – obschon der Verein breit aufgestellt ist, man muss auch immer an die nächste Generation denken. Und ihr, also den Jungen, auch das nötige Vertrauen schenken. Sich ehrenamtlich für den Verein einzusetzen, gibt einem ein gutes Gefühl, etwas fürs “Gmüet”. Von Eltern, Kindern oder Mitspielern Wertschätzung zu erhalten, ist einfach schön. Der Fussball, oder allgemein der Sport, ist eine Lebensschule. Das haben die Keiser’s immer wieder festgestellt: Rücksicht nehmen, als Team agieren, gewinnen oder mit Niederlagen umgehen, mit unterschiedlichen Generationen, Kulturen und Nationalitäten zusammenarbeiten – all das stärkt die eigene Persönlichkeit, so die Familie. 

Für einen diversen Verein
Beim SC Goldau spielen bei den Aktiven und Junioren rund 400 Spieler*innen aus 20 Nationalitäten. Der SC Goldau ist somit eine grosse, multikulturelle Familie. Für das Wohl aller ist jede einzelne Person mitverantwortlich. Wie sagt man so schön, das Team ist nur so stark wie sein schwächstes Glied. Diversität, also Vielseitigkeit, hilft einem Verein stark. Lange war Fussball eine reine Männerdomäne – ob auf oder neben dem Platz. Auch beim SC Goldau. Heute spielen Frauen eine immer wichtigere Rolle beim SC Goldau – ob im Vorstand, in der Juniorenkommission, im Trainerstaff, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und seit 2016 auch in Form einer Damenmannschaft. Mara freut sich, dass auch Mädchen und Frauen sich noch aktiver einbringen: “Ein gesunder Mix macht es doch aus! Und bei uns Frauen gibt es einige, die gerne kicken. Unser Frauenteam ist eine Bereicherung für den SC Goldau.”

Immer am Ball: Sämi mit Mara, Jonas und Til im heimischen Garten.

Zum Ende des Gesprächs dann die Frage, wie sich die Familie in einer Fussballmannschaft aufstellen würde. Lange Diskussionen gab es nicht, die Positionen scheinen klar verteilt. Daniela ist die Trainerin oder der Captain der Familie, Sämi einmal mehr der Co-Trainer, Til pflegt als Platzhirsch den heimischen Rasen, Mara sorgt als Konditrainerin für die Fitness der Familie und Jonas ist auf dem Platz als Spieler zuhause. Das Gespräch mit den Keiser’s dauerte ungeplant 90 Minuten – also ein ganzes Fussballspiel lang. Da an diesem Abend die EM-Partie Kroatien gegen England auf dem Programm stand, endete das Gespräch auch pünktlich. 

Zur Familie

Die Familie Keiser – das sind Sämi und Daniela mit ihren drei Kindern Jonas, Mara und Til. Daniela und Sämi sind Ehrenmitglieder des Vereins und waren bis kurzem aktiv im Verein tätig. Mara ist in der Juniorenkommission für die Administration zuständig, Jonas und Til spielen aktiv Fussball und sind als Juniorentrainer respektive “Platzhirsch” engagiert.
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75-Jahre-SC Goldau

Der Sport Club Goldau wurde 1946 gegründet und entwickelte sich seither zum grössten Verein der Gemeinde Arth. Rund 350 Junioren und Aktive gehen heute ihrem liebsten Hobby – dem Fussball – nach. In einer losen Serie porträtieren wir im Jubiläumsjahr einige SCG-Grössen.

Möchtest Du stets am Ball bleiben? Melde dich für unseren Newsletter an unter www.scgoldau.ch/newsletter.

Saisonvorbereitung 1. Mannschaft

Die erste Mannschaft ist gestern Mittwoch mit ihrem ersten Training in die Vorbereitung für die neue Saison 2021/22 gestartet. In dieser News findet ihr alles Wissenswerte rund um die Vorbereitung und den Saisonstart.

Trainingsspiele:

  • DO, 22.07.2021, 20 Uhr: SC Goldau – FC Altdorf (2.) 2:2 (Telegramm)
  • MI 28.07.2021, 19.30 Uhr: SC Goldau – SC Cham (Promotion League) abgesagt!
  • FR 30.07.2021, 20 Uhr: SC Goldau – FC Hergiswil (2. inter) 6:1 (Telegramm)
  • SA 07.08.2021, 11 Uhr: SC Goldau – FC Emmenbrücke (2. inter) 4:1 (Telegramm)
  • SA 14.08.2021, 16 Uhr: FC Wettswil-Bonstetten (1.) – SC Goldau 2:0 (Telegramm)

Saisonstart:
SA, 21.08.2021, 16 Uhr: SC Goldau – FC Ascona
Team-Spielplan und Gruppeneinteilung

Änderungen im Kader und Staff (Stand 25.07.2021):

Zugänge:

  • Julet Ademi (FC Luzern U-18)
  • Marco Zahler (FC Baar)
  • Marco Steinegger (Pause)
  • Lars Theiler (2. Mannschaft SCG)
  • Luka Popovic (SC Kriens Jugend)
  • Ronny Annen (Junioren SCG)
  • Livio Amstad (Junioren SCG)
  • Ideal Sopaj (Junioren SCG)
  • Ivo Bürgi (neu Co-Trainer)
  • Tanja Schwärzler (Masseurin)

Abgänge:

  • Luca Bertucci (FC Hergiswil)
  • Samuel Blättler (FC Hergiswil)
  • Nicholas Walker (SC Emmen)
  • Michael Keller (SC Emmen)
  • Manuel Reichmuth (FC Ibach)
  • Liridon Simoni (FC Ägeri)
  • Cédric Gisler (FC Schattdorf)
  • Mattia Mettler (Pause)
  • Livio Sommaruga (Pause)
  • Xhevat Lokaj (bisher Co-Trainer)
  • Sämi Keiser (bisher Co-Trainer)
  • Tamara Dudle (bisher Masseurin)

SC Goldau und Raiffeisenbank Rigi verlängern Partnerschaft

Die Raiffeisenbank Rigi verlängert ihr Engagement und bleibt Hauptsponsorin des SC Goldau.

Von Simon Krienbühl

Bereits seit der Saison 2013/2014 darf der Sport Club Goldau auf die Unterstützung der Raiffeisenbank Rigi zählen. Diese Partnerschaft wird nun bis im Sommer 2024 verlängert. Der Sport Club Goldau bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. 

Bildlegende: Reto Bisang (Präsident SC Goldau), Roberto D’Amato (Sponsoring & Anlässe SC Goldau), Nadine Suter (Marketing Raiffeisenbank Rigi) und Rolf Wittwer (Leiter Privatkundenberatung und Mitglied der Bankleitung Raiffeisenbank Rigi)

Roberto D’Amato, Vorstand Sponsoring & Anlässe: “Die Raiffeisenbank Rigi und unsere weiteren Sponsoren leisten einen wichtigen Beitrag, damit unsere Aktiven und Junioren ihrem Lieblingshobby nachgehen können. Herzlichen Dank dafür!”

Reto Bisang, Präsident: “Gerade in der aktuellen Situation ist das ein Zeichen des Vertrauens und einer guten Zusammenarbeit.” 

Rolf Wittwer, Leiter Privatkundenberatung und Mitglied der Bankleitung: “Der SC Goldau ist wie Raiffeisen in der Region stark verankert und nah an der Bevölkerung. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Partnerschaft.”

Hauptsponsor

Vereinsausrüster

CO-Sponsor

1000er Club

Juniorensponsor

CO-Sponsor

CO-Sponsor

1000er Club