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s Zwei weilt am Gardasee

Seit Mittwochmittag ist s’Zwei im Trainingslager und darf dabei am Gardasee herrliche Bedingungen geniessen.

Von Damian Bürgi

Im Trainingslager der zweiten Mannschaft geht es weiter hoch zu und her, der interne Wettkampf bleibt spannend.

Der Donnerstagabend im Trainingslager unseres Zwei’s hatte es in sich. An einer internen Sitzung wurde der Teamgeist gestärkt und es zeigte sich, dass das Team auch auf einige Taktikfüchse wie Z. M., S. Z. oder A. M. aus P. (Namen der Redaktion bekannt) zurückgreifen kann. Anschliessend sorgte das Gesellschaftsspiel «Werwölfle» für die erwarteten Diskussionen und heitere Unterhaltung, auch am Frühstück vom Freitagmorgen war das «Werwölfle» unter den Teilnehmenden Thema Nummer eins.

Danach ging es bei regnerischem Wetter auf den Platz und der Fussball mit dem Duell Team Rot gegen Team Gelb stand wieder im Fokus. Aufgrund der strengen Einheiten war ein etwas verkürztes Training geplant. Im Vier gegen Vier stand es nach regulärer Spielzeit Unentschieden und Rot konnte diesen Wettkampf in der Verlängerung für sich entscheiden. Im prestigeträchtigen «Mätchli» war es dann zum ersten Mal im Trainingslager Team Gelb, welches gewinnen und somit fürs obligate Siegerfoto posieren durfte. Dies ebenfalls dank eines Treffers in der Verlängerung. Gelb verkürzte damit im Gesamtskore auf 5:2, ob sie noch eine Chance erhalten, das Geschehen zu Ihren Gunsten zu entscheiden bleibt offen. Am Nachmittag stand ein organisierter Leistungstest mit Sprints (mit und ohne Ball) sowie einigen berüchtigten Linienläufen an. Das Team zeigte einen starken Willen bei dieser strengen Einheit.

Danach durfte man sich mit sogenannten «Reboots» der Regeneration widmen. Die «Reboots» zieht man als Hose an, diese füllen sich mit Luft und lassen die Luft wieder ab, wodurch vor allem die Durchblutung und eine schnellere Erholung angeregt wird. So duften sich die Zwei-Spieler auch mal, wie Profis fühlen. Am Abend dürfte es ihnen dann eher fürstlich ergehen, denn SCG-Ehrenpräsident und grösster Zwei-Supporter Franz Marty lädt das Team zu einem mehrgängigen Menü in ein italienisches Grotto ein.

Rote Farbe dominiert das Trainingslager
Gelb-Rot – das sind nicht nur die Farben des SCG, sondern auch die Farben der beiden Teams, welche sich im Trainingslager der zweiten Mannschaft gebildet haben. Nach eineinhalb Tagen darf klar gesagt werden, dass die rote Mannschaft bisher das Geschehen auf dem Trainingsplatz in den «Mätchli» dominiert. Auf und neben dem Platz durfte s’Zwei bisher beinahe perfekte Bedingungen in Peschiera del Garda erleben. Dies ist zum grossen Teil dem Organisator Isuf Krasniqi zu verdanken. Kurzerhand wurde der Co-Trainer aufgrund seiner Organisationskünste auch noch ins Amt des Teammanagers gehoben und dank seiner Haarpracht erhielt er den Spitznamen Steve «The Blitz» Henry (ein Insiderwitz).

Sowohl der Fussballrasen, das Hotel selbst und natürlich auch die italienische Küche wussten die Zwei-Spieler im Parc Hotel Castelnuovo del Garda bisher zu verzücken. Dies alles führt auch zur grossartigen Stimmung im Team und ehrgeizigem Einsatz der Spieler im Training. Der Wettkampf zwischen Gelb und Rot konnte dabei schon auch das eine oder andere Mal für etwas Feuer sorgen. So stark, dass sogar sämtliche Siebenschläfer des Teams auch schon in der Morgeneinheit mental auf dem Rasen bereit war.

Ansonsten ist vieles so wie es zu erwarten war: Kevin Simoni und Enis Etemi, der neue Wäschechef, lassen ihrem losen Mundwerk freien Lauf. Neki Shala erfüllt sein Job als Teamfotograf eins A und Roman Truttmann – wie auch viele andere – ernährt sich so gesund, wie man es sich in etwa denken kann. Die nächsten Tage dürften aber noch die eine oder andere Überraschung bereithalten und vielleicht schafft Team Gelb noch den Turnaround im internen Wettkampf – Zwischenstand 4:1.

Trainingslager in Spanien

Verfolge das Trainingslager der 1. Mannschaft mit einem täglichen Update von der Costa Blanca. Das Team holt sich in Spanien den Feinschliff für die Rückrunde.

Von Lukas Horath

Das Morgentraining war am Mittwoch sehr entspannt. Einwärmen, ein paar runden Joggen und 5 gegen 2. Am Ende hat unsere Masseurin Tanja uns noch ein paar Dehnübungen vorgezeigt. Stellte sich heraus, dass Dehnen sehr anstrengend ist, aber gut tut, wenn man es richtig machen würde …

Am Nachmittag bekam die ganze Mannschaft trainingsfrei. Nach dem Mittagessen machten sich alle auf den Weg an den Strand in Benidorm. Wie schon im letzten Jahr gingen wir alle zuerst in den White Lion auf die Terrasse, um dort ein leckeres Bierchen oder eine Cola zu trinken. Anschliessend fanden wir eine Bar mit Live Musik. Der Sänger freute sich darüber, dass wir alle klatschten und mitsangen. Als Dank spielte er am Ende für uns die Goldauer-Tor-Hymne "Sweet Caroline".

Pünktlich zum Abendessen waren alle wieder im Hotel. Zum Ende des Tages schauten wir noch Champions League und spielten „Hoseabä“ oder andere Spiele.

Von Besard Ademi

Nach den intensiven Trainings vom zweiten Tag besammelten wir uns um 08:00 Uhr zum Frühstück. Danach ging es auch schon wieder bald los mit dem ersten Training des Tages, bei dem manche Spieler eine rote Farbe von der Sonne angenommen haben, so ähnlich wie die Tomaten beim Buffet. Aktivierung und Ballgefühl standen beim Morgentraining im Vordergrund. Zum Abschluss vom Training gab es noch auf 30 Meter ein 4 gegen 4 & 5 gegen 5, bei dem die Akteure im blauen T-Shirt letztendlich jubeln konnten.

Vor dem anstehenden Fussballspiel gegen den FC Finnestrat traf man sich gemeinsam am Pool, um noch ein wenig Sonne zu tanken. Die Youngsters vom SCG waren voller Elan und liessen das Tanzbein zu brasilianischem Funk schwingen. Nach einer kurzem Matchansprache wurden die Spieler mit einer Champions League Hymne "giggerig" gemacht und dementsprechend ging man auf den Platz, als gäbe es kein Morgen mehr.

Unser Europacup Spiel in Spanien
Nach dem Einlaufen der beiden Mannschaften und dem Tauschen der Vereinswimpel waren wir bereit für unser drittes Testspiel in diesem Jahr. Die Zuschaueranzahl konnte man von einer Hand abzählen, mit dabei unsere Supporter und der Mann für alle Fälle, welcher das Spiel von einem Baustelle-Gerüst aus betrachtete, TMT!

Wir starteten gut in die Partie und bereits in der 5. Spielminute hat Koni Huser uns durch einen Volltreffer mit dem Innenrist, wie im Training geübt, in Führung geschossen. Der Rest der 1. Halbzeit war sehr körperbetont und theoretisch hätte das Resultat durch die nicht genutzen Chancen eher nach einem 5:0 für den SCG aussehen sollen, jedoch war es in der Praxis nur ein 1:0. Theorie und Praxis waren zum Verwechseln ähnlich.

Anfangs der zweiten Hälfte gab es frischen Wind von der Bank aus und auch danach konnte man die Spanier weiterhin dominieren. So konnte Julet Ademi in der 65. Spielminute durch einen platzierten Weitschuss zum 2:0 erhöhen. Kurze Zeit später scheiterte Horath mit einem Lupfer vom Bilderbuch gegen den Torhüter vom spanischen Talkessel. Gegen Ende der Partie war es eher ausgeglichen, doch am Resultat änderte sich nichts mehr. Grund dafür war auch die mangelnde Chancenverwertung. Die Reaktionen auf der Bank vom Trainerduo waren eindeutig, man runzelte die Stirn, das beide Trainer automatisch fünf Jahre älter aussehen liess. Nicht nur wegen der Chancenverwertung sondern auch weil der Linienrichter jedesmal die Fahne aufgehoben hat. Auf diese Leistung können die Appert & Bürgi Akteure aufbauen und in den nächsten Testspielen die Chancenverwertung verbessern.

Telegram: Tore (K. Huser 1:0 & J. Ademi 2:0)
SC Goldau: Bürgler, Sommaruga, Persson, Pasalic, B.Ademi, Schelbert, Schmid, K. Huser, Walker, Beeler, Z. Huser – Einwechslungen: J. Ademi, Zeka, L. Simoni, Walker, Thüring, Huber, Horath, Kaplan, Zumbühl

Nach dem Spiel waren alle Spieler ausgesprochen erschöpft und barrikadierten sich in ihre Zimmer, um sich frisch für das Abendessen zu machen. Dadurch, dass man die letzten Tage in einem 5-Sterne Restaurant essen konnte, welches letztes Jahr unter Beschuss geraten ist wegen dem mangelnden Essen, freute man sich jedoch wieder. Grund dafür war, dass das Buffet von den ersten zwei Tagen einer Rekrutenschulen zum Verwechseln ähnlich war. Nach dem Essen besammelte man sich erneut in der Hotelbar und an jenem Abend hatte Walker die Spendierhosen an. Merci Tobi!
Von Jasskarten bis hin zur Scharade. Die treuen Supporter und der Staff waren ebenfalls vor Ort und so ging der 3. Tag auch schon zu Ende. Zu guter letzt war es Kaplan, welcher mit dem Handy in der Hand eingeschlafen ist, wodurch sich seine Bildschirmzeit von sonst 11 Stunden auf ungefähr das Doppelte summieren könnte.

Von Lukas Horath

Nach dem Frühstück trafen wir uns um 09:30 zum ersten Training des Tages. Bei sonnigem und angenehm warmen Wetter trainierten wir die Spielauslösung aus dem Mittelfeld in die Offensive. Die Flanken kamen in die Mitte an, als wäre Zidane am Werk. Die Abschlüsse vor dem Tor glichen Ronaldo in seiner Prime Time bei Real Madrid.

Währenddessen musste sich unser Goalietrainer Guido mit den spanischen Platzhirschen abgeben. Diese waren nicht damit einverstanden, dass das Goalie- Training auf dem Hauptplatz stattfindet. Guido lies sich davon aber nicht beindrucken und wimmelte sie ab.

Nach dem Mittag entspannten sich alle an der Sonne oder spielten „Hoseabä“. Am Nachmittag war das Hauptthema die Auslösung aus der Defensive in die Offensive. Zu beginn gab es aber eine Technikübung. Trainer Appert versprach allen Spielern, welche die Challenge schafften, ein Bier. Merci!

Nach dem Abendessen trafen sich alle in der Hotelbar für weitere Runden „Hoseabä“ oder hörten gespannt den Geschichten von Ademi zu. Speziell zu erwähnen ist Walker's Tobitschä. Im Jassen versagte er kläglich. Er fiel lediglich dadurch auf, dass er zu lange an der Sonne war und deshalb rot wie eine Tomate war. Mit den übergrossen Jasskarten, die Zeno von zuhause mitbrachte, konnten auch nicht alle umgehen :)

Von Besard Ademi

Am Sonntag startete unser Trainingslager. Eine intensive Trainingswoche im spanischen Benidorm liegt vor uns. Am frühen Sonntagmorgen besammelten wir uns beim Clubhaus und um die Mittagszeit landeten wir bereits bei angenehmen 17 Grad in Spanien.

Da das Zeitfenster der Trainingswoche begrenzt ist, startete die erste Trainingseinheit nach einem kurzen Gang ans Buffet bereits. Der Rasen und das Wetter waren herrlich und so konnte wir unter diesen Bedingungen zum ersten Mal den Ball rollen lassen. Durch eine lockere Trainingseinheit war der Flug schnell wieder vergessen. Den Abend liessen wir gemütlich ausklingen beim Segunda Division Spiel von FC Elche gegen SD Eibar (Endstand 0:0).

Goalie-Talk mit unserem Nachwuchs

Einige Torhüter der Juniorenabteilung des SC Goldau trafen Markus Bürgler, unseren Goalie der 1. Mannschaft. Dieser durfte einige interessante Fragen beantworten.

Bilder: Susanne Rizzo

Von Simon Krienbühl

Einige Nachwuchsgoalies folgten der Einladung unseres Vereins zu einem gemütlichen Abend. Im Clubhaus trafen sie auf Markus Bürgler, der in der 1. Mannschaft im Tor steht. Die jungen Goalies konnten dem 24-jährigen Bürgler einige Tipps entlocken und stellten fleissig Fragen: Wie hält man am besten einen Penalty? Wie wird man ein guter Goalie? Wie trainierst du?

Schliesslich haben alle Jungs grosse Ambitionen, als man sie nach ihren persönlichen Zielen als Fussballgoalie fragte. FC Luzern, Bayern München oder Juventus Turin wurden als Traumvereine genannt.

Der Abend endete mit einem Spaghetti-Plausch à la Gilles, fröhlichen Gesichtern – und ja, vielleicht wird einer der Jungs in einigen Jahren der nächste Markus Bürgler im Tor.

Vorbereitung auf die Rückrunde

Die 1. Mannschaft hat ihr Training wieder aufgenommen. In den kommenden Wochen werden die physischen und spielerischen Grundlagen für die Rückrunde gelegt, die am 16. März startet.

Von Simon Krienbühl

Trainingsstart beim Eis

Am 8. Januar hatten die Jungs von Trainer Beat Appert ihre erste Einheit – die Zeit des Ausruhens ist passé. Neben den Trainings sind in den kommenden Wochen fünf Trainingsspiele geplant. Getestet wird unter anderem gegen den FC Hergiswil mit dessen Trainer Sandro Marini – ein bekanntes Gesicht, spielte und coachte Sandro doch mehrere Jahre in Goldau. Getestet wird auch gegen unsere Nachbarn aus Brunnen und Ibach. Das Highlight der Vorbereitung bildet das Trainingslager in Spanien. Bei etwas wärmen Temperaturen als in unseren Gefilden wird die Mannschaft perfekte Trainingsbedingungen vorfinden.

Am 16. März startet dann die Rückrunde im Auswärtsspiel gegen den SC Buochs. Den Spielplan gibt’s online. Sportlich wird der SC Goldau gefordert sein. Zur Halbzeit der Meisterschaft liegt das Team nur knapp über den Abstiegsplätzen. Eine Neuigkeit gab es in der Winterpause aus Zofingen. Die Aargauer haben sich per sofort aus der 2. Liga inter zurückgezogen (News).

Kader erfährt kleine Änderungen

Beat Appert durfte zum Trainingsauftakt neue Gesichter im Team begrüssen: Adin Pašalić spielte zuletzt in Küssnacht am Rigi. Lionel Thüring hütete in Meggen als Nachwuchsgoalie das Tor. Benjamin Sabani kommt von Wettswil-Bonstetten II, Dursum Musić von Rotkreuz II und Marco Asaro wechselt vom SC Buochs zurück nach Goldau. Hingegen muss Appert in der Rückrunde auf Ronny Annen und Jonuz Reci verzichten, da beide im Militär weilen. Lars Theiler und Pirmin von Rickenbach haben sich entschlossen, eine Pause einzulegen.

Der 20-jährige Sabani wechselt von der 2. Mannschaft des FC Bonstetten Wettswil zu den Tierpärklern.

Spielerportrait

Mit Dursum Musić stösst ein Offensivspieler zum SCG. In der Hinrunde spielte Musić in der 2. Mannschaft von Rotkreuz und erzielte dabei sieben Tore.

Spielerportrait

Der 27-jährige Marco Asaro ist kein Unbekannter auf dem Sportplatz Tierpark. Bereits während zwei Saisons spielte der Urner für Gelb-Rot. Im Sommer 2022 wechselte er nach Buochs. Nun ist der polyvalent einsetzbare Asaro zurück.

Spielerportrait

Vom FC Küssnacht a/R stösst Adin Pašalić zu den Tierpärklern. Der 20-jährige spielte zuletzt im Fanionteam der Rigidörfler in der 2. Liga regional. Pašalić ist gelernter Aussenverteidiger.

Spielerportrait

Mit Lionel Thüring wechselt ein junger, ambitionierter Goalie nach Goldau. Der 16-jährige spielte zuletzt beim FC Meggen und möchte unter SCG-Goalietrainer Stadelmann den nächsten Schritt machen.

Spielerportrait

3 Fragen zur Hinrunde an die SCG-Trainer

Der Spielbetrieb beim SC Goldau ruht derzeit bis Anfang Frühling. Die Winterpause nutzen wir, um mit drei Trainer der Aktivteams auf deren Hinrunde zurückzuschauen.

Von Simon Krienbühl

Im Gespräch mit Beat Appert (1. Mannschaft), Markus Belser (Frauen) und Luan Krasniqi (2. Mannschaft).

Wie sieht deine Hinrunden-Bilanz aus?

Beat Appert: Nach einer guten Vorbereitung starteten wir im Sommer sehr gut in die Saison. Ein Indiz, dass wir nach dem Aufstieg in die 2. Liga interregional mithalten können. Es zeigte sich, dass wir als Team immer an unsere Leistungsgrenze gehen mussten, um zu gewinnen. Wir können jeden Gegner schlagen, aber wir können auch gegen jeden verlieren. Nach dem guten Start wären ein paar Punkte mehr auf dem Konto möglich gewesen.

Markus Belser: Nach einer guten Vorbereitung und einem soliden Saisonstart konnten wir die Leistung in der 3. Liga Frauen nicht immer abrufen. Teilweise gingen die Spiele knapp verloren. Zudem hatten wir viele Verletzte und bei einem relativ kleinen Kader hat uns das vor ein paar Probleme gestellt. Jedoch konnten wir uns immer auf die Unterstützung der FF19-Betreuer und -Spielerinnen verlassen. Grundsätzlich konnten wir uns taktisch und technisch verbessern. Aktuell stehen wir bei 6 Punkten – insgeheim haben wir mit mehr gerechnet.

Luan Krasniqi: Auf diese Saison hin gab es einige Veränderungen in der 2. Mannschaft. Der Trainerstab ist teilweise neu und wir mussten einige wichtige Spieler ersetzen. Daher galt es, als Team neu zusammen zu wachsen. Obwohl wir am Ende der Hinrunde auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen und nur 10 Punkte auf dem Konto haben, liegen wir nur einen Punkt unter dem Strich. Wir sind überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen. 

Was gefiel dir besonders gut? Und wo siehst du für die Rückrunde noch Verbesserungspotenzial?

Appert: Positiv war, dass wir auf und neben dem Platz immer als Team auftreten. Die Einstellung und Motivation der Jungs im Training ist sehr gut. Das ist eindrücklich zu beobachten und macht riesig Spass. Verbesserungspotenzial haben wir in der Offensive beim Herausspielen der Torchancen und dann beim Torabschluss. Eckbälle und Freistösse offensiv ist sicher auch ein Thema, an dem wir in der Winterpause arbeiten müssen. 

Belser: Der Teamzusammenhalt und die Freude am Frauenfussball ist aktuell sehr gut im Team. Der Wille, sich zu verbessern und einen Schritt nach vorne zu machen, ist bei vielen Spielerinnen vorhanden. Auch die Zusammenarbeit und Koordination mit dem FF19 Team funktioniert sehr gut. Da beide Teams kleine Kader haben, ist es zwingend nötig, dass die Abstimmung optimal funktioniert. Wir wünschen uns, dass der Frauenfussball in der SCG-Familie weiter gestärkt wird. 

Krasniqi: Mir gefiel der gute Trainingsbesuch und die Intensität der Einheiten. Wir haben wiederum einige junge Spieler im Kader, die sich weiterentwickeln wollen. Die erfahrenen Spieler nehmen ihre Rolle als Führungsspieler gut wahr und unterstützen die Jungen. Verbesserungspotenzial sehe ich besonders im taktischen Bereich. Auch müssen wir an unserer Torgefährlichkeit mehr arbeiten. 

Wie sieht der Fahrplan der Wintervorbereitung aus?

Appert: Wir starten am 8. Januar wieder mit der Vorbereitung in die Rückrunde. Neben den Trainings sind fünf Trainingsspiele geplant und Mitte Februar fliegen wir für fünf Tage nach Spanien ins Trainingslager. Dann geht es am 16. März wieder los mit der Meisterschaft. Der Schwerpunkt ist natürlich die Fitness und an den oben erwähnten Punkten zu arbeiten. Wir möchten auch als Team einen Schritt vorwärts gehen und gemeinsam den Ligaerhalt erreichen.

Belser: Wir trainieren aktuell in der Halle und legen ab Januar gezielt den Fokus auf Kraft und Ausdauer. Sobald es das Wetter zulässt, werden wir auf zwei Trainings gehen und wenn möglich im Freien zusätzlich trainieren. Geplant sind dann auch wieder zwei Vorbereitungsspiele, damit wir im März wieder optimal vorbereitet in die Rückrunde starten können.

Krasniqi: Auf das Team kommt eine intensive Vorbereitung zu. Neben den Trainings stehen 7 Testspiele gegen gute Gegner auf dem Programm. Im Februar holen wir uns den Feinschliff im Trainingslager. Diese Tage wollen wir dazu nutzen, um den Teamspirit zu stärken und taktische Aspekte zu verbessern. Wir sind uns bewusst, dass jeder von uns mehr von sich selbst erwartet hat, aber die gute Atmosphäre innerhalb der Mannschaft gibt uns die Zuversicht, dass wir gemeinsam stärker werden können.

«Platzhirsche» machen Sportplatz winterfest

Damit der Ball rollt, braucht es viel Arbeit hinter den Kulissen. An einem späten Herbsttag griff das eingespielte Team des SC Goldau nochmals zur Schaufel, ehe es in die wohlverdiente Winterpause ging. 

Text: Simon Krienbühl
Bilder: Susanne Rizzo

Die Platzhirsche: Walter Elmiger, Paul Huser, Röbi Horat, Tahir Hasanaj, Hans-Ruedi Horat, Claudio D’Amato, Maurus Müller, Sepp Müller und Daniel Koch

Über 450 Spielerinnen und Spieler spielen im gelb/roten Dress für die 32 Teams des SC Goldau. Für eine gepflegte Infrastruktur kommen die Platzhirsche ins Spiel. Jeder übt dabei eine wichtige Rolle aus und man hilft sich gegenseitig, wie es in einem Fussballteam der Fall ist. Platzhirsche – ein überaus passender Name, da der Sportplatz unmittelbar an den Tierpark grenzt.

Fleissig kümmern sich die Platzhirsche um die Infrastruktur, nehmen kleinere Reparaturen und Instandhaltungen vor, bringen die Spielfeldmarkierung an und pflegen den Rasen. Damit das Grün auch im Herbst noch gut bespielbar ist, braucht es einiges an Arbeitsstunden. Diese werden oft in den Randstunden ausgeübt, um den Spiel- und Trainingsbetrieb nicht zu tangieren. 

Seit gut drei Jahren verantwortet Daniel Koch das Ressort Infrastruktur. Der Goldauer ist stolz auf sein Team. «Bei Sonnenschein oder Regenwetter – auf mein eingespieltes Team der Platzhirsche kann ich mich verlassen. Die Equipe macht einen super Job!»

Mähen, schrauben & mehr

Die Einsätze des Teams werden von Röbi Horat koordiniert. Dass Röbi direkt neben dem Sportplatz wohnt, kommt seiner Funktion immer mal wieder zu Gute. Zuletzt goss es vor einem Meisterschaftsspiel aus Kübeln, worauf sie den durchnässten Torraum kurzerhand mit Schüttgut bespielbar machten.

Fussballplatz geht in den Winterschlaf

Sobald die letzten Spiele des Jahres vorbei sind, greift das Team nochmals zur Schaufel und zum Rasenmäher. Neben den Teams soll sich auch der stark beanspruchte Rasen eine Pause gönnen. Damit die Infrastruktur das raue Wetter im Winter übersteht, wird der Fussballplatz gut “eingepackt”. So werden die Tornetze abmontiert, Werbeblachen fest gezurrt und die technische Ausrüstung säuberlich gelagert. Trotz intensiver Beanspruchung zeigt sich der Rasen vor der Winterpause in einem guten Zustand. Ein Beweis, dass unsere Chrampfer dem Platz gut Sorge tragen. 

Der SC Goldau dankt den Platzhirschen ganz herzlich für ihre geschätzte Arbeit, abseits des grossen Flutlichts. Allen Helfer:innen, Vereinsmitgliedern und Spieler:innen wünschen wir eine erholsame Winterpause. 

In einer losen Serie treffen wir einige Vereinsmitglieder bei ihrer Arbeit – den ersten Teil gab es hier. 

Vereinsmitglieder – Blick über die Schultern

Damit der Ball rollt, braucht es mehr als 22 Spieler:innen und einen Schiedsrichter. Viele Vereinsmitglieder des SC Goldau helfen in unterschiedlichen Funktionen und tragen zum Vereinsleben bei. In einer losen Serie treffen wir einige Vereinsmitglieder – heute mit dem 1. Teil.

Text: Simon Krienbühl. Bilder: Susanne Rizzo

Unsere Mitglieder stehen auch hinter dem Grill.

Die Clubwirte und ihre Crew

Eine gute Wurst und ein kühles Bier gehören meist zu einem Fussballspiel dazu. Seit mehr als 9 Jahren führen Gilles und Iréne Schwaller das Clubhaus. Während der Saison sind sie oft von früh bis spät im Clubhaus anzutreffen. Bei Heimspielen der 1. Mannschaft werden die beiden Oberarther vom eingespielten Gastro-Team unterstützt. Am Grill helfen abwechselnd die Senioren 30+ oder 40+, so zum Beispiel für den legendären SCG-Burger.

«An einem Fussballwochenende kann ganz schön viel los sein. Da verpasse ich meistens die schönen Tore. Von unseren Gästeteams hört man oft, dass sie wegen der guten Küche gerne in Goldau spielen», sagt Gilles schmunzelnd. 

Wenn die Wade zwickt

Seit drei Saisons ist Tanja Schwärzler eine von zwei Masseurinnen und kümmert sich um das Wohlbefinden der 1. Mannschaft. Einmal die Woche besucht sie die Spieler im Training und behandelt jegliche Blessuren und lockert die Muskeln. Am Wochenende ist Tanja bei den Spielen im Einsatz. Ganz wichtig sind ihr Themen wie Regeneration und Pflege, betont die ehemalige Spitzensportlerin. 

«Früher spielte ich Handball beim TV Uster in der höchster Schweizer-Liga und schlug mich leider auch mit Verletzungen herum. Dies war ein Grund, eine Ausbildung als Masseurin und Heilpraktikerin zu absolvieren. Heute führe ich eine eigene Praxis (u.a. in Arth). All dies hilft mir, mich besser in die Spieler hineinzuversetzen und sie zu betreuen.»

Die Stimme über den Lautsprecher

Bei einem Heimspiel sieht man Simon Krienbühl selten, dafür hört man ihn umso mehr. Als Speaker informiert er die Zuschauer über die Aufstellung der Teams, spielt passenden Sound oder sagt die Tore und Auswechslungen an. Nach dem Schlusspfiff werden die Highlights des Spiels im Spielbericht und als Video zusammengefasst. All das gehört zu Simon’s Tätigkeit, der im Vorstand für das Ressort Presse und Kommunikation zuständig ist. Im Presseteam wird er von zwei weiteren Kollegen, Daniel Flüeler und Patrick Frei, unterstützt. 

«Mein Lieblingssong an Heimspielen ist ganz klar “Sweet Caroline” von DJ Ötzi. Der Ohrwurm ist unser Torsong – da lässt es sich gut mitsingen.»

Hast du Interesse, dich im Verein zu engagieren?

Mehr Geschichten von weiteren Helferinnen und Helfern folgen in einem 2. Teil.

Engagiert für unsere 300 Juniorinnen und Junioren

Seit dieser Saison ist Fabienne Elmiger für alle administrativen Angelegenheiten unserer Juniorenkommission zuständig. Im Gespräch erzählt die Artherin über ihre ehrenamtliche Tätigkeit. 

Mit Fabienne Elmiger sprach Simon Krienbühl

Fabienne Elmiger

Fabienne, wie kommst du mit deiner neuen Aufgabe zurecht?
Sehr gut. Mara Keiser, meine Vorgängerin, hat mir schon vor den Sommerferien einige Themen übergeben, die ich selbständig erledigen konnte, und hat mich so Schritt für Schritt in das Amt eingeführt. Es ist toll, dass ich sie immer noch fragen kann, wenn ich etwas noch nicht ganz verstehe.

Welche Aufgaben kommen auf dich zu?
Mein Ämtli hat viel mit koordinieren und planen zu tun. So bin ich die erste Anlaufstelle für die Eltern, welche ihre Kinder ins Fussball schicken. Meine Aufgabe ist es, bei den Trainern nachzufragen, ob es im Kader noch Platz hat und danach schicke ich die Kids ins Schnuppertraining. Wenn es ihnen gefällt, kommen weitere administrative Tätigkeiten wie Bestellung des Spielerpasses etc. dazu. Zudem unterstütze ich die weiteren Mitglieder der Juniorenkommission – wir sind insgesamt fünf Personen. Ich lasse mich gerne auch etwas überraschen, was sonst noch auf mich zukommt.

Was hat dich dazu bewogen, das Amt zu übernehmen?
Ich habe mir immer gesagt, wenn ich mal ein Ämtli übernehme, welches mehr Zeit in Anspruch nimmt, dann beim SC Goldau (schmunzelt). Als ich vernahm, dass Mara wohl in den Vorstand wechselt, dachte ich, das wäre doch was für mich. Zudem freue ich mich auf den Kontakt zu den Eltern.

Wieso betätigst du dich ehrenamtlich?
Unsere drei Jungs spielen seit sie gehen können Fussball und sind seit den Kickis beim SC Goldau. Mein Mann ist ebenfalls seit Kindesalter mit dem Ball am Fuss unterwegs und ein treuer Anhänger und Spieler des Vereins. Zudem amtet er als Kassier in der Juko. Ich denke, ohne die ehrenamtliche Arbeit hätten meine Jungs nie diese grosse Leidenschaft für den Fussball entwickeln können. Dass ich jetzt selbst ehrenamtlich für den SCG arbeite, hat mit Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber dem Verein zu tun.

Du hast deinen Mann erwähnt. Hat er dich mit dem Fussballfieber angesteckt?
Ja, definitiv. Obwohl ich neben dem Fussballplatz aufgewachsen bin, pochte mein Herz lange für einen anderen Ball – ich war begeisterte Handballerin. Vor 15 Jahren lernte ich dann Fabian kennen. Dadurch habe ich viele Stunden am Spielfeldrand verbracht. Heute bin ich nach wie vor als Fan auf dem Fussballplatz – als stolzes Mami und Spielerfrau (lacht). 

Wie hilft es dir in deinem Ämtli, dass du selbst fussballbegeisterte Kids hast, die im Verein spielen?
Ich weiss ungefähr, mit welchen Fragen man sich so durchschlägt oder was einem als Mutter oder Vater wichtig ist, wenn man sein Kind bei einem Verein anmeldet. Durch das kann ich besser auf die Fragen eingehen, weil ich es vielleicht selber auch schon erlebt habe. Natürlich kenne ich auch die einen oder anderen Kinder oder Eltern von der Schule her, das macht es manchmal auch noch etwas einfacher. Schlussendlich möchten die Eltern, dass ihre Kinder im Training gut aufgehoben sind und Spass haben. 

Die Juniorenkommission umfasst mehr als 300 Juniorinnen und Junioren sowie rund 50 Trainerinnen und Trainer. Bild: Susanne Rizzo

Welche Aufgabe nimmt die Juniorenkommission wahr?
Die Juko bildet in Goldau rund 300 fussballbegeisterte Kinder und Jugendliche aus. Wir alle sorgen dafür, dass der SC Goldau auch in den weiteren Jahren noch viele gute und talentierte FussballerInnen hat. Mit “wir” meine ich auch unsere rund 50 Trainerinnen und Trainer, die pro Woche an bis zu drei Tagen auf dem Fussballplatz stehen. 

Zudem sehen wir unsere Rolle auch im sozialen Bereich. Der Fussball bietet eine hervorragende Plattform zur Integration von Kindern in unserer Gemeinde. In unserem Verein entstehen viele lebenslange Freundschaften. Fussball und Sport sind eine Lebensschule.

Welche Angebote bietet der SC Goldau fussballbegeisterten Kindern? 
Das Angebot ist gross. Von den Kickis bis zu den B Junioren haben wir Mannschaften. D.h vom Kindergartenalter bis über die Oberstufe hinaus kann man beim SC Goldau Fussball spielen. Dies umfasst je nach Altersstufe mehrere Trainings und in der Regel ein Spiel pro Woche. Dies wird durch die vielen engagierten Trainerinnen und Trainer ermöglicht. 

In unserer Juniorenabteilung spielen nicht nur Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Arth, sondern auch aus der näheren Umgebung wie Steinen, Lauerz, Steinerberg, Sattel und Rothenthurm. Neben dem sportlichen Teil kommen die Junioren und Juniorinnen des SC Goldau in den Genuss eines sehr familiären Umfeldes.

SCG-Goalie Bürgler stellt sich vor

Markus Bürgler (24) spricht über seinen Wechsel zu Goldau, wie sich bei ihm die Persönlichkeit eines Goalies zeigt und erklärt, wie er sich weiter verbessern möchte.

Mit Markus Bürgler sprach Simon Krienbühl

Kusi, du bist im Sommer von Erstfeld nach Goldau gewechselt. Wie verliefen die ersten Monate für dich?
Da ich bis anhin in der 3. Liga spielte, benötigte ich schon ein wenig Zeit, um mich an das neue Niveau in der 2. Liga interregional zu gewöhnen. Ich habe schnell bemerkt, dass ein anderer Wind weht und die Trainings sowie die Spiele intensiver sind. Mit der Zeit konnte ich mich jedoch an das Niveau anpassen. Mit meiner aktuellen Form bin ich deshalb mehrheitlich zufrieden. 

Dein Jugendklub ist der ESC. Wie kam der Wechsel zu Goldau zustande?
In der vergangenen Saison spielte ich mit dem ESC Erstfeld gegen die 2. Mannschaft von Goldau. In den darauffolgenden Tagen hat mich SCG-Goalietrainer Guido Stadelmann angerufen und mich gefragt, ob ich an einem Probetraining interessiert sei. Ich war es durchaus und sagte zu. Aufgrund einer Fussverletzung, welche ich mir im Spiel zuzog, dauerte es jedoch seine Zeit, bis ich das Probetraining absolvierte. 

Im Probetraining bekam ich dann die ersten Eindrücke, wie es wäre, als Torwart in Goldau zu trainieren und zu spielen. Diese Art des Torwarttrainings war mir bis dahin unbekannt, was ich als spannend empfand und mich sehr reizte. Nach dem Training hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit Guido und bemerkte, dass seitens des Vereins das Interesse da ist. Auch in den nächsten Tagen hat sich der SC Goldau sehr um mich bemüht, was mir ein extrem gutes Gefühl gab. Ich stellte fest, dass ein Wechsel zum SC Goldau für mich der nächste Schritt ist.

Was hast du bisher für einen Eindruck vom Team?
Einen sehr guten! Ich wurde vom ersten Tag an super aufgenommen. Das Team hat eine gesunde Mischung zwischen «Jung & Alt». Es wird viel gelacht und die Stimmung ist gut. Das hat mir das Einleben sicher auch vereinfacht. In Bezug auf unsere sportlichen Fähigkeiten bin ich der Meinung, dass wir eine schlagkräftige Truppe sind. Jedes Teammitglied hat seine Stärken und ich glaube, dass wir uns gut ergänzen und uns deshalb auch als Aufsteiger vor keinem Gegner verstecken müssen.

… und vom Verein?
Ich durfte bereits einige Vereinsmitglieder kennenlernen und stellte fest, dass der SC Goldau, trotz seiner Grösse, sehr familiär ist. Das zeigt sich nicht zuletzt auch an den Spielen, an denen uns jeweils zahlreiche Fans anfeuern und das unabhängig davon, ob wir Zuhause oder Auswärts spielen. So ein Zusammenhalt ist schon sehr cool!

Goalies sind manchmal ganz “eigene” Persönlichkeiten. Wie zeigt sich das bei dir?
Das ist eine gute Frage. Ich würde mich vom Naturell her eher als eine ruhige und nachdenkliche Person beschreiben. Ich glaube, dass sich das auch auf meine Art, wie ich spiele, auswirkt. Deshalb würde ich sagen, dass es sich auf dem Platz vor allem durch eine gewisse Ruhe in meinen Aktionen zeigt.

Erzähl uns ein bisschen von der Zusammenarbeit mit Goalietrainer Guido Stadelmann.
Wir Goalies trainieren jeweils zweimal pro Woche rund eine Stunde individuell mit Guido und schliessen uns danach dem Team an. In dieser Stunde trainieren wir typische Spielsituationen, in welchen wir Goalies Entscheidungen treffen müssen. Denn oft sind im Spiel Details entscheidend, ob man den Abschluss parieren kann oder nicht. Gemeinsam mit Guido analysieren wir unsere Entscheidungen in den jeweiligen Situationen und versuchen, uns so stetig zu verbessern. In diesen Situationen zeigen sich auch die individuellen Stärken, was toll ist, da wir auf diese Weise gegenseitig voneinander lernen und profitieren können.

Zu seinen Stärken zählt er seine Explosivität, Sprungkraft und sein Timing.
Bild: Andy Scherrer

Welche Stärken siehst du in dir und an welchen Schwächen als Torhüter möchtest du arbeiten?
Zu meinen Stärken würde ich meine Explosivität, meine Sprungkraft und mein Timing zählen. Wie bereits vorher erwähnt, bin ich ein eher ruhiger Typ, was ich je nach Situation auch zu meinen Schwächen zähle. In der Kommunikation mit meinen Mitspielern gibt es sicher noch Luft nach oben. Auch mit dem Ball am Fuss sind meine Aktionen noch zu unkonstant.

“Der moderne Torwart”: Was ist das für einer in deinen Worten?
Ein moderner Torwart kann sowohl Bälle halten, als auch Fussball spielen. Er ist der 11. Feldspieler. Er beherrscht den Strafraum und strahlt eine gewisse Ruhe und Sicherheit in seinen Aktionen aus. Nebenbei ist er ein guter Kommunikator und physisch in einer guten Verfassung. Ein Paradebeispiel dazu ist für mich ganz klar Manuel Neuer. Er hat das Torwartspiel an der WM 2014, als er teilweise als eine Art Libero agierte, revolutioniert und den modernen Torwart vorgelebt.

Hast du ein Vorbild als Goalie?
Mein erstes Vorbild war Pascal Zuberbühler. Ich weiss noch genau, wie ich mich als Kind freute, als ich sein Paninibild an der WM 2006 endlich in mein Sammelheft einkleben konnte. Zwischenzeitlich bewundere ich Iker Casillas und Yann Sommer. Obwohl die beiden nicht die Grössten sind, gehörten oder gehören sie zu den Besten ihres Fachs. Ihre Aktionen haben eine gewisse Eleganz, die mir imponieren. Nicht vergessen möchte ich Manuel Neuer. 

«Weil ich einer der grösseren Spieler war, musste ich bei den Junioren ins Tor stehen – ein Klassiker!»
Bild: Simon Krienbühl

Wie kam es, dass du auf der Position des Goalie heimisch wurdest?
Ich kam als Sechsjähriger durch meinen besten Freund zum Fussball, zunächst als Feldspieler. Da sich jedoch unser ehemaliger Torwart immer weigerte, ins Tor zu gehen und ich einer der Grösseren war, musste ich ins Tor – ein Klassiker (lacht). Zu Beginn gefiel mir diese Position ebenfalls nicht, was sich aber schnell änderte. Nun stehe ich seit ich E-Junior im Tor.

Wenn du nicht auf dem Fussballplatz stehst, wo ist Markus Bürgler anzutreffen?
Entweder im Hörsaal oder im Büro (schmunzelt). Aktuell absolviere ich ein Bachelorstudium in Betriebsökonomie Sportmanagement und mache ein Praktikum bei der Stadt Luzern in der Abteilung Kultur und Sport. Bewegung ist mir sehr wichtig als Ausgleich zum Alltag. Während der Winterpause, wenn wir keine Trainings und Spiele haben, gehe ich gerne ins Fitness und Skifahren. Was ich überhaupt nicht gerne mache und auch ein bisschen klischeehaft finde, ist Joggen.

Du wohnst nach wie vor im Urnerland. Wie geht das Pendeln nach Luzern und Goldau?
Es hat sich schon ein wenig verändert. Als ich noch in Erstfeld spielte, war der Fussballplatz in fünf Minuten mit dem Velo erreichbar. Nun habe ich doch rund eine halbe Stunde ins Training. Grundsätzlich geht das aber mit einer guten Planung problemlos.

Zu guter Letzt, vollende bitte folgende Sätze.

Vor einem Penalty… nehme ich einen Schluck aus meinem Bidon und vertraue anschliessend auf meine Beobachtung des Schützen und auf mein Bauchgefühl. Das klappt jedoch noch zu selten. Ein Elfmeterkiller bin ich (noch) nicht. 

Nach einem erhaltenen Treffer… nehme ich ebenfalls einen Schluck aus meinem Bidon und frage mich, ob ich mich «richtig» verhalten habe oder ob es etwas zum Verbessern gibt. Sobald der Schiri wieder anpfeift, fokussiere ich mich wieder auf das laufende Spiel.

Nach einem intensiven Match… haben wir hoffentlich drei Punkte mehr auf dem Konto und können den Abend umso mehr geniessen.

Ein Vereinsjahr voll sportlicher Höhepunkte

An der 76. ordentlichen Generalversammlung des Sport Club Goldau konnte man auf ein sportliches, erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken. Im Vorstand gab es eine Neuwahl und zwei Wiederwahlen. 

Bericht von Daniel Flüeler
Bilder von Susanne Rizzo

Präsident Ralf Ehrbar begrüsste 126 Mitglieder am Donnerstagabend, 21. September 2023 in der Horseshoe Braui in Oberarth und blickte zu Beginn auf ein sportliches, äusserst erfolgreiches Vereinsjahr zurück. So schaffte die 1. Mannschaft den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga interregional. Dabei bleibt der 9:1 Sieg im Aufstiegsspiel gegen den FC Suhr in bester Erinnerung. Auch das Frauenteam spielt nun eine Liga höher, in der 3. Liga. Im Juniorenbereich konnte man ebenfalls grossartige Erfolge feiern. Die Ca Junioren stiegen in die Youth League, der höchsten Stärkeklasse des Innerschweizer Fussballverbands auf und die Da Junioren feierten in ihrer Stärkeklasse den Meistertitel. Auch die Ea Junioren sorgten in der abgelaufenen Saison für Furore und gewannen den IFV-Cup. 

Anschliessend wurde das Protokoll der letztjährigen GV, sowie der Jahresbericht durch die Mitglieder genehmigt. Zudem wurden auch die Jahresrechnung, der Revisionsbericht und das Budget für die Saison 2023/24 genehmigt. Durch den Wegfall des Sponsorenlaufs, sowie den stetig steigenden Kosten, schlug der Vorstand eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge vor. Der Generalversammlung wurde vorgeschlagen, die Beiträge für die Saison 2023/2024 und 2024/2025 anzupassen. Die Mehrheit der Mitglieder lehnte diesen Antrag ab. 

Neues Ehrenmitglied 
Bei den Wahlen im Vorstand standen zwei Wiederwahlen auf der Traktandenliste. Erwin Zurfluh (Finanzen) sowie Olivier Flückiger (JUKO) wurden einstimmig für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Concettina Schuler-Frijia (Sekretariat) hatte im Vorstand ihren Rücktritt angekündigt. Als Ersatz wurde Mara Keiser in den Vorstand gewählt. Sie führte bisher in der Juniorenkommission das Sekretariat.

Mara Keiser (links) folgt auf Concettina Schuler-Frijia im Vorstand. Concettina erhielt die Ehrenmitgliedschaft.

Schliesslich wurde unter grossem Applaus Concettina Schuler-Frijia, nach neun Jahren im Vorstand, zum Ehrenmitglied ernannt. Zu Freimitgliedern ernannt wurden Jonas Keiser, Damian Bürgi, Zeno Huser, Luan Krasniqi, Tahir Hasanaj und Flamur Mrijaj. 

Überarbeitetes Leitbild
Zum Schluss der Generalversammlung informierte Präsident Ralf Ehrbar über das Offsite-Treffen, welches im vergangenen Februar mit rund 30 Vereinsmitgliedern stattgefunden hatte. An diesem Treffen wurde u.a. ein neues Leitbild erstellt, welches das bisherige vom Jahr 2012 ersetzt. 

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