Die 3. Mannschaft des SC Goldau darf sich über neue Trainingsanzüge und passende Sporttaschen freuen. Möglich gemacht wurde die neue Teamausrüstung durch die grosszügige Unterstützung von Martin Annen, Inhaber der Horseshoe Gastro AG aus Oberarth. Der SC Goldau bedankt sich herzlich für dieses Engagement.
Die 3. Mannschaft mit Trainer Tahir Hasanaj (links) und Roberto D’Amato (Verantwortlicher Sponsoring SCG). Bild: Elmar Stadelmann
Der Sport Club Goldau führt die Zusammenarbeit mit Christoph Müller und Marco Zimmermann als Trainerduo der 1. Mannschaft fort. Der neue Vertrag läuft bis Sommer 2027.
Marco Zimmermann (links) und Christoph Müller bleiben eine weitere Saison in Goldau. Bild: Susanne Rizzo
Das Trainerduo stiess zur Saison 2025/26 zum SC Goldau. Seither hat sich das Team von Christoph Müller (46) und Marco Zimmermann (43) in der Spitzengruppe der 2. Liga regional etabliert und liegt aktuell an der Tabellenspitze.
Die beiden Trainer zeigen sich erfreut über die Vertragsverlängerung und betonen insbesondere das Umfeld im Verein. «Wir freuen uns enorm über die Vertragsverlängerung. Die Energie im Team, der Zusammenhalt im Verein und die Unterstützung der Leute bedeutet uns sehr viel», sagt Christoph Müller. Man sei bereit, weiterhin hart zu arbeiten und den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Auch Marco Zimmermann unterstreicht die Bedeutung des Teamgeists: «Die Mannschaft und der Zusammenhalt im Verein haben uns überzeugt.» Entsprechend freue man sich, weiterhin Teil des Teams zu sein und gemeinsam die sportlichen Ziele zu verfolgen.
Erfreut über die Vertragsverlängerung zeigt sich auch Sportchef Mario Schuler: «Christoph und Marco haben rasch bewiesen, dass sie den SC Goldau sportlich weiterbringen. Ich freue mich sehr, dass wir die Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus fortsetzen.»
2026 feiert der Sport Club Goldau sein 80-jähriges Bestehen. Im Mai organisieren wir für unsere Juniorinnen und Junioren ein Jubiläumslager. Am 20. Juni 2026 feiern wir gemeinsam am Jubiläumstag.
Jubiläumstag am 20. Juni
Am Samstag, 20. Juni 2026 ist es so weit: Zusammen feiern wir 80 Jahre Sport Club Goldau. Freut euch auf einen unvergesslichen Jubiläumstag mit einem abwechslungsreichen Programm für Gross und Klein. Ob spannende Aktivitäten, Begegnungen oder einfach gemütliches Zusammensein – für alle ist etwas dabei.
Im Jubiläumsjahr nutzen wir die Gelegenheit und organisieren ein Juniorenlager. Nur eine Stunde von Goldau entfernt erwartet uns auf dem Campus Perspektiven in Huttwil eine unvergessliche Zeit voller Spiel, Spass und Gemeinschaft.
Am Mittwoch reiste die 2. Mannschaft nach Italien nahe Verona in ihr Trainingslager. Dort soll der Feinschliff der Vorbereitung erfolgen, ehe es am 14. März in der Meisterschaft wieder los geht.
Dank weiser Voraussicht des Trainerstaffs wurde das Trainingsspiel vom Samstag gegen den bayerischen SC Massenhausen auf 11 Uhr vorverschoben, um dem Team einen freien Nachmittag zu gönnen. Doch dies musste man sich zuerst verdienen. Nach einem zähen Start der Goldauer in die Partie gingen unsere nördlichen Nachbarn mit 1:0 in Führung und sündigte im Anschluss kräftig im Abschluss. Mit der Zeit kamen die Tierpärkler aber besser ins Spiel und glichen kurz vor der Pause aus – nach einem Eckball legte Armin Besic per Kopf auf Shlirim Zeka vor, welcher sauber zum 1:1 einköpfelte. In der Pause wurde kräftig durchgewechselt, fortan liessen die Goldauer mehr und mehr ihre Stärke aufkommen und dominierten das Spiel weitestgehend. Es brauchte dann aber schon einen Kraftanfall von Defrim Zeka, welcher, nachdem er schön von Gabi «Andi» Domgjoni lanciert wurde, nur noch per Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Defrim zum 2:1-Siegtreffer dann gleich selbst.
So gönnte man sich am Nachmittag – und später auch bis tief in die Nacht – noch einige Stunden in Verona, um nebst den fussballerischen Aspekten auch noch den Teamzusammenhalt zu stärken, was definitiv gelang. Am Sonntagmorgen reiste man nur 30 Minuten später als geplant (ein neuer Rekord im positiven Sinne) zurück nach Hause. Eine weitere Ungewöhnlichkeit dieses Trainingslagers bestand darin, dass bis auf einige Blessuren kaum ein Spieler verletzt aussetzen musste. Dies ist umso schöner, da noch eine letzte Trainingswoche ansteht, bevor die sehnsüchtig erwartete Rückrunde am kommenden Samstag im Wintersried mit dem Derby gegen den SC Schwyz startet. Nach den fünf gemeinsamen Tagen sowie drei Siegen und einem Unentschieden in den Vorbereitungsspielen ist die zweite Mannschaft des SCG definitiv bereit für die kommenden Aufgaben und freut sich auf jeglichen Support.
Nach zwei Tagen mit angenehmer Temperatur lichteten sich am Freitag auch die Wolken und unser Zwei durfte beim Morgen-Training italienische Sonnenstrahlen geniessen. Eine eher lockere Einheit, bei welcher vor allem Standards-Training im Vordergrund stand, wobei auch der Spass und das Sprücheklopfen nicht zu kurz kam, obwohl es an beidem natürlich bei keiner Trainingseinheit mangelte.
Intensiver gings dann am Nachmittag zu und her bei separaten Übungen für die Offensive und die Defensive, welche mit einem Spiel über das ganze Feld abgerundet wurden. Die 2x15-Minuten boten einiges an Spektakel mit einem 4:0-Sieg für Team Gelb mit tollen Paraden und schön herausgespielten Toren. Die Qualität anerkannte auch der vor dem Training eingetroffene SCG-Ehrenpräsident Franz Marty – ein Lob von höchster Stelle also. Er reiste zusammen mit dem ehemaligen Spieler unserer ersten Mannschaft Bruno «Brownie» Kamer an und lud die zweite Mannschaft am Abend auf ein exquisites Essen ein, welches in vollen Zügen genossen wurde – ein abermals grosses Dankeschön an unseren Gönner für diese tolle Geste. Nach dem Essen ging es entweder ins Nachtleben von Verona oder zurück ins Hotel, wo noch die eine oder andere Jass-Partie anstand. So viel sei gesagt: Es ging an beiden Orten hoch zu und her…
Nichtsdestotrotz erschienen am Donnerstagmorgen alle pünktlich zum Morgenessen um 7.30 Uhr, kurz darauf stand man bereits wieder auf dem Platz für die zweite Trainingseinheit. Eine eher lockere Einheit stand auf dem Programm mit Spiel und Spass, um die Beine zu lockern, doch auch hier drückten die Siegesambitionen einiger Spieler durch. Erneut blieb nach dem Mittagessen nicht viel Zeit, bis man wieder auf dem Feld stand.
Eine intensivere Einheit stand an, bei der Abschlussübung wollte zuerst nicht viel funktionieren und so mussten die Platzverhältnisse den Kopf für die mangelhafte Qualität hinhalten. Trainer Luan Krasniqi machte dann allen klar, dass der Platz durchaus in ausreichendem Zustand sei, um anständig Fussball spielen zu können und prompt klappte es beim zweiten Anlauf besser. Den Schwung nahm man in die nächste Auseinandersetzung zwischen Jung und Älteren mit, diesmal über den ganzen und nicht nur den halben Platz. So fiel das Resultat weniger torreich aber mit demselben Sieger aus – 2:0 für die Älteren und Siegerfoto Nr. 2 wurde abgelichtet.
Zum Abschluss des Tages zeigten die Spieler ihr Können beim Teambuilding auf einer nahegelegen Paintball-Farm. Mal sehen, ob man in den nächsten Tagen mehr Schmerzen von den Trainingseinheiten oder von diesem Anlass mit sich tragen wird. Der Abend wird erneut mit Spiel und Spass abgerundet, bevor am Freitag dann auch SCG-Ehrenpräsident und grosser Unterstützer des Zweis Franz Marty das Trainingslager mit seiner Anwesenheit beehren wird.
Nach der wohl unkompliziertesten und lockersten Anreise in ein Trainingslager aller Zeiten – obwohl ein Auto den festgelegten Rastplatz verpasste, welchen die Insassen eigentlich selbst festgelegt hatten – startete die zweite Mannschaft des SCG am Mittwoch erfolgreich ins Trainingslager 2026. Hungrig wurde das Mittagessen im astreinen Hotel direkt neben dem Flughafen von Verona erwartet, um kurz darauf das Verspiesene in Energie auf dem Rasen umzuwandeln. Bei der Anfahrt aufs Trainingsgelände dann ein kurzer Schock, als man einen Platz antraf, welcher wohl eher mit Wander- als mit Fussballschuhen bespielt werden sollte. Die Erleichterung folgte, als man das richtige Spielfeld, dann doch noch fand.
Nach lockerer Angewöhnung an die Bedingungen ging es zum Ende der ersten Einheit ins heiss erwarte Duell Jung gegen Ältere – die Bezeichnung Alt fanden einige der älteren Spieler als zu diskriminierend. Die Erfahrung setzte sich hier durch, zwar konnte Jung einen 3-Tore-Rückstand nochmals aufholen, doch dank der Abgebrühtheit konnte Coach, Schiedsrichter und Trainingslager-Organisator Isuf Krasniqi einen überzeugenden 7:5-Sieg für Alt/Ältere ausrufen. Nach dem obligaten Siegerfoto ging es zurück ins Hotel, wo nach dem Nachtessen Werwölfle und Pokern auf dem Programm stand – auch hier zeigte sich die Spielfreude der Akteure von Goldaus zweiter Mannschaft, denn der Spieleabend dauerte für einige etwas länger, was deren Augenringen am nächsten Morgen durchaus anzusehen war.
Am Sonntag reiste die 1. Mannschaft nach Spanien in ihr Trainingslager. Bis Freitag bereitet sich das Team in Benidorm auf die Rückrunde vor. Wir berichten täglich von der Costa Blanca.
Nach dem intensiven dritten Tag starteten wir auch heute mit viel Energie und guter Laune in den nächsten Trainingstag. Die Beine waren trotz der hohen Belastung bereit und das sollte sich im Verlauf des Tages deutlich zeigen.
Das Morgentraining stand ganz im Zeichen von Fussballtennis. In mehreren Gruppen wurde mit viel Ehrgeiz, Technik und noch mehr Gelächter um jeden Punkt gekämpft. Trotz des spielerischen Charakters war die Intensität hoch und es entwickelten sich spannende Duelle über das Netz. Eine willkommene Abwechslung, bei der Technik, Koordination und Teamgeist gleichermassen gefragt waren. Nach der Einheit stärkten wir uns beim gemeinsamen Mittagessen und nutzten die Zeit zur kurzen Erholung, um die Batterie für das anstehende Testspiel wieder aufzuladen.
Am Nachmittag trafen wir im Testspiel auf die Mannschaft La Nucía. Zu Beginn vom Spiel hatten wir ein paar Schwierigkeiten, aber mit der Zeit haben wir den Knoten gelöst und das Torfestival eröffnet. Das Resultat spricht für sich: Mit einem überzeugenden 12:1-Erfolg konnten wir das Spiel klar für uns entscheiden. Besonders erfreulich war die geschlossene Mannschaftsleistung sowie die Vielzahl an unterschiedlichen Torschützen.
Nach diesem torreichen und erfolgreichen Auftritt hatten sich alle das Abendessen reichlich verdient. Somit ging der vierte Tag erfolgreich zu Ende.
Der Dienstag begann für die Mannschaft bereits am Morgen mit einer intensiven Trainingseinheit, bei der der Fokus klar auf dem Schusstraining lag. Mit hoher Konzentration und viel Motivation arbeiteten die Spieler an ihrer Präzision und Abschlussstärke, was man in jedem Versuch spüren konnte.
Nach der anstrengenden Einheit stand zunächst Regeneration auf dem Programm. Das gesamte Team nutzte das sonnige Wetter, um sich gemeinsam am Pool zu entspannen. Einige besonders tapfere Spieler bewiesen dabei grossen Mut und wagten sogar den Sprung mit dem ganzen Körper ins Wasser.
Am Nachmittag folgte dann eine weitere, bewusst locker gehaltene Trainingseinheit. Mit Blick auf das anstehende Spiel am nächsten Tag lag der Schwerpunkt auf Standardsituationen und dem Einstudieren neuer Varianten mit einem kleinen «Mätchli» zum Abschluss. Die Intensität blieb dabei moderat, um die nötige Frische für das Spiel zu bewahren.
Nach dem Training stärkten sich alle gemeinsam beim Abendessen, bevor der Tag in entspannter Atmosphäre ausklang. In der Hotellobby beziehungsweise an der Bar versammelte sich das gesamte Team, um den Abend gemeinsam zu geniessen. Dabei gab es auch einen besonderen Anlass zu feiern: Tobias Auf der Maur durfte im Kreise der Mannschaft seinen 24. Geburtstag feiern. Beim Spiel „Werwölfe“ wurde anschliessend viel gelacht, diskutiert und spekuliert – ein gelungener Abschluss eines intensiven, aber zugleich sehr harmonischen Tages im Kreise der Mannschaft.
Nach einem erfolgreichen Anreisetag startete die gesamte Mannschaft inklusive Staff mit einem wunderschönen Sonnenaufgang in die Trainingslager-Woche. Die Stimmung war von Beginn an fokussiert und voller Vorfreude auf intensive Tage.
Der Morgen begann mit einem gemeinsamen Lauf, gefolgt von einem reichhaltigen Frühstück, das der Mannschaft zu schmecken scheinte und die nötige Energie für den Tag lieferte. Im anschliessenden Morgentraining galt es zunächst, sich an das warme spanische Klima zu gewöhnen. Der Fokus lag auf dem strukturierten Herausspielen aus der Defensive. Besonders hervorzuheben ist der Mann des Trainings: Dominik Prenaj. Er war definitiv auf der Höhe, auch mit seinen Schüssen.
Nach etwas individueller Freizeit versammelte sich das Team erneut zum gemeinsamen Mittagessen, bevor am Nachmittag die nächste Einheit anstand. Dort wurde nochmals intensiv gearbeitet, insbesondere am Pressingverhalten. Die Mannschaft kam dabei ordentlich ins Schwitzen. Zur Regeneration nutzten einige Spieler anschliessend die Spa-Anlage zur wohlverdienten Abkühlung.
Den Abend rundete ein vielfältiges und sehr schmackhaftes Buffet ab, bei dem nochmals Kraft getankt wurde. Danach liess die Mannschaft den Tag in geselliger Runde bei gemeinsamen "Werwölfle" ausklingen. Insgesamt ein mehr als gelungener Start in das Trainingslager mit hoher Intensität, guter Stimmung und einer klaren Richtung für die kommenden Tage.
Am heutigen Tag erfolgte die gemeinsame Abreise des SC Goldau vom Flughafen Zürich in Richtung Alicante (Spanien) mit anschliessender Weiterreise nach Benidorm. Die Reise verlief planmässig und ohne besondere Zwischenfälle.
Nach der Ankunft am späten Abend begab sich die Mannschaft direkt in das Hotel Melia Villanova, wo gemeinsam das Abendessen eingenommen wurde. Das Essen war insgesamt sehr köstlich, auch wenn der Koch die Unterschiede zwischen „medium rare“ und „well done“ beim Fleisch, wie einige Spieler schmunzelnd feststellten, offenbar etwas grosszügig interpretierte. Die Stimmung war gut, und alle waren froh, nach der Reise angekommen zu sein.
Danach fand ein kurzes Team-Meeting statt, bei dem der Wochenplan besprochen und wichtige organisatorische Punkte geklärt wurden. Im Anschluss kam es kurzzeitig zu einer Verwirrung bezüglich der Koffer. Es wurde zunächst kommuniziert, dass diese bereits auf die Zimmer gebracht worden seien. Später stellte sich jedoch heraus, dass sich die Koffer noch immer im Abstellraum befanden. Dieses Missverständnis konnte anschliessend geklärt werden, sodass alle ihr Gepäck erhielten. Anschliessend bezogen alle Spieler ihre Zimmer und richteten sich ein. Damit ging ein ereignisreicher, aber insgesamt erfolgreicher erster Tag der Reise zu Ende.
Zeno Huser (35), langjähriger Goalgetter des SC Goldau, beendet im Sommer 2026 seine aktive Karriere. Nach über 400 Pflichtspielen und mehr als 200 Toren endet eine der prägendsten Laufbahnen der Vereinsgeschichte.
Von Simon Krienbühl
Im Alter von sieben Jahren schloss sich Zeno Huser im Sommer 1997 der Juniorenabteilung des SC Goldau an. Nach seiner Zeit im Juniorenfussball stiess der Steiner im Jahr 2008 zur 1. Mannschaft und machte sich während beinahe zwei Jahrzehnten als verlässlicher Goalgetter einen Namen. Unvergessen bleiben seine 37 Tore in der Saison 2015/2016 sowie der Aufstieg in die 1. Liga Classic im Jahr 2018.
Nun hat sich Zeno Huser entschieden, seine aktive Karriere im Sommer 2026 zu beenden. Der SC Goldau wird Huser zur Würdigung seiner grossartigen Karriere im Sommer gebührend feiern.
Zeno Huser: «Für mich ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Nach 18 Jahren in der 1. Mannschaft werde ich im Sommer 2026 Adieu sagen. Es war eine unglaubliche Reise – geprägt von unvergesslichen Spielen sowie Freundschaften auf und neben dem Fussballplatz. Ich empfinde grosse Dankbarkeit, dass ich diesen Weg bei meinem Herzensklub SC Goldau gehen durfte. Bis zum Sommer gilt mein Fokus ganz dem Fussball. Als Team werden wir alles geben, um in der Rückrunde ganz vorne mitzuspielen.»
Sandro Kiener, Präsident: «Zeno ist eine Ausnahmeerscheinung auf dem Fussballplatz und ein grosses Vorbild für unsere Juniorinnen und Junioren. Mit seiner Mentalität und seinen Leistungen zählt er zu den prägendsten Personen der Vereinsgeschichte.»
Mario Schuler, Sportchef: «Mit Instinkt, Kaltblütigkeit und unermüdlichem Einsatz schoss sich Zeno mit seinen über 200 Toren in die Herzen aller Goldauer Fussballfans. In der über 80-jährigen Geschichte des Vereins gab es keinen vergleichbar erfolgreichen Stürmer.»
Die 1. Mannschaft startete am 15. Januar 2026 in die Vorbereitung für die Rückrunde in der 2. Liga regional. Auf dem Programm stehen mehrere Testspiele sowie ein Trainingslager in Spanien. Der Auftakt in die Rückrunde erfolgt Mitte März mit einem Auswärtsspiel im Urnerland.
Von Simon Krienbühl
Nach einer intensiven Hinrunde überwintert der SC Goldau in der 2. Liga regional auf dem guten 3. Tabellenplatz. Das Trainerduo Christoph Müller und Marco Zimmermann will die Wintervorbereitung nutzen, um die Mannschaft in der Spitzengruppe zu etablieren.
Auf dem Programm stehen fünf Testspiele sowie ein Trainingslager im spanischen Benidorm, wo sich die Tierpärkler unter optimalen Bedingungen auf die Rückrunde vorbereiten können. Mit dabei ist auch wieder Gabriel Persson, der vom Militärdienst zurückgekehrt ist, und dem Team in der Rückrunde wieder zur Verfügung steht.
Testspiele
Freitag, 30. Januar 2026, 20 Uhr, Schul- und Sportanlage Oberarth SC Goldau – FC Horw (2.)
Samstag, 7. Februar 2026, 16 Uhr, Schul- und Sportanlage Oberarth SC Goldau – FC Eschenbach (2.)
Samstag, 14. Februar 2026, 11 Uhr, Schul- und Sportanlage Oberarth SC Goldau – SC Emmen (2. inter)
Samstag, 21. Februar 2026, 20 Uhr, Heerenschürli Zürich Zürich City SC (2. inter) – SC Goldau
Samstag, 7. März 2026, 17 Uhr, Schul- und Sportanlage Oberarth SC Goldau – FC Küssnacht a/R (3.)
Änderungen sind vorbehalten.
Zwei Auswärtsspiele zum Start
Nach der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte wartet ein intensiver Start auf die 1. Mannschaft. Am 14. März um 18 Uhr steht mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Schattdorf das erste Pflichtspiel des neuen Jahres an. Es folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim FC Sempach am 21. März (18 Uhr), ehe am 28. März um 18 Uhr das erste Heimspiel gegen den FC Perlen-Buchrain auf dem Programm steht.
Nemanja Cvisic und Sabrina Theiler ziehen drei Monate nach ihrer Wahl in den Vorstand des SC Goldau eine erste Bilanz. Im Interview sprechen die beiden langjährigen Vereinsmitglieder über ihre ehrenamtliche Tätigkeit.
Das Interview führte Simon Krienbühl.
Sabrina und Nemi, vor drei Monaten seid ihr in den Vorstand gewählt worden. Wie ist es euch seither ergangen? Sabrina: Für mich war es kein Kaltstart, da ich die Frauenabteilung bereits zuvor unterstützen durfte. Ich bin sehr froh, dass wir seitens der Trainerteams gut aufgestellt sind. Sportlich läuft es ebenfalls erfreulich: Unsere Frauen führen aktuell die Tabelle der 4. Liga an. Die Tätigkeit im Vorstand macht mir Freude. Nemi: Meine Tätigkeiten als Präsident der Juko sind sehr vielfältig. Zählt man alle Juniorenteams und Trainer zusammen, umfasst die Juniorenabteilung rund 350 Spieler:innen und 40 Trainer:innen. In den ersten Monaten habe ich viele Gespräche geführt, innerhalb der Juniorenkommission (Juko), mit Juniorinnen und Junioren sowie mit Eltern. Ich wollte verstehen, was gut läuft und wo noch der Schuh drückt.
Wo ist die Juniorenabteilung besonders gut aufgestellt? Nemi: Die in den letzten Jahren geleistete sehr gute Arbeit im Kinderfussball – von den Kickis bis zu den D-Junioren – zeigt ihre Wirkung. In den unteren Stufen zählen wir rund 250 Juniorinnen und Junioren. Das ist eine wichtige Basis, um langfristig Qualität und nachhaltige Förderung im 11er-Fussball sicherzustellen.
Und wie präsentiert sich die Frauenabteilung? Sabrina: Wir sind vergleichsweise noch “jung”. Vor zehn Jahren wurde in Goldau das erste Mädchenteam gegründet. Heute spielen rund 60 Mädchen und Frauen in zwei Juniorinnenteams (FF14 und FF17) und einem Frauenteam. Mit etwa 20 Spielerinnen pro Team ist der Meisterschaftsbetrieb problemlos möglich. Das zeigt: Frauenfussball hat in Goldau seinen festen Platz – trotz bestehender Angebote in Schwyz, Küssnacht oder Zug.
In welchen Bereichen gibt es noch Verbesserungspotenzial? Sabrina: Da wir vor zehn Jahren mit einem Team starteten, besteht heute eine Herausforderung bei den sogenannten «fehlenden Jahrgängen». Es gibt eine Lücke zwischen den Juniorinnen und den Damen. Der nächste grössere Übergang folgt erst in rund zwei Jahren, wenn Spielerinnen aus der FF17 zu den Damen wechseln. Künftig wird deshalb darauf geachtet, dass wir pro Jahrgang genügend Spielerinnen haben. Nemi: In der Juniorenabteilung sind noch einige Positionen offen, zum Beispiel bei den Trainern.
Welche Ziele habt ihr euch für euer erstes Jahr im Vorstand gesetzt? Nemi: Mein persönliches Ziel ist es, dass wir mit einer vollständigen Besetzung in die Vorrunde 2026/27 starten können. Das bedeutet, dass alle Juko-Mitglieder, Mannschaften sowie Trainerteams rechtzeitig bekannt sind. Sabrina: Auch mein Ziel ist, dass wir beim Trainerstaff für die neue Saison im Verlauf der Rückrunde Klarheit haben. Zudem möchte ich gezielt Jugendliche fördern und mit den positiven Aspekten des Frauenfussballs neue Girls für den SC Goldau begeistern. Ob mit oder ohne Fussball-Erfahrung ist dabei zweitrangig – die Freude am Fussball soll im Vordergrund stehen.
Welche Themen stehen aktuell ganz oben auf eurer Agenda? Sabrina: Wir stecken mitten in der Vorbereitung des Juniorenlagers, das in den Frühlingsferien erstmals wieder seit über 15 Jahren stattfindet. Erfreulicherweise haben sich zwölf Mädchen angemeldet, plus rund 40 Jungs. Zudem feiert der SC Goldau am 20. Juni 2026 sein 80-jähriges Jubiläum – ich bin Teil des Organisationskomitees. Nemi: In der Juko ist die Position des Technischen Leiters vakant. Die Position fungiert als Bindeglied zwischen Junioren- und Erwachsenenfussball. Ich bin optimistisch, dass wir die Position bald wieder besetzen können.
Weshalb engagiert ihr euch ehrenamtlich für den SC Goldau? Sabrina: Ich habe selbst Fussball gespielt, musste jedoch verletzungsbedingt aufhören. Deshalb weiss ich, wie viele engagierte Personen es braucht, um Jugendlichen und Frauen das Fussballspielen zu ermöglichen. Nemi: Viele meiner Freunde sind beim SCG, einige durfte ich erst durch den Verein kennenlernen. Der SC Goldau ist für mich mehr als nur ein Verein. Zudem finde ich die Arbeit mit Jugendlichen sehr spannend – so bleibt man selbst auch immer am Puls der Zeit.
Der SC Goldau überwintert in der 2. Liga regional unter den Spitzenteams. Das Trainerduo Müller & Zimmermann zieht eine Zwischenbilanz.
Mit dem Trainerduo sprach Simon Krienbühl
6 Siege, 6 Remis, 1 Niederlage – wie fällt euer Fazit zur Hinrunde aus? Wir sind mehr oder weniger zufrieden. Mit nur einer Niederlage hat die Mannschaft grosse Stabilität gezeigt. Allerdings haben wir mit den vielen Unentschieden einige Punkte liegen lassen. Für die Rückrunde wäre es entscheidend, die Unentschieden in Siege umzumünzen, um in der Tabelle weiter hochzuklettern.
Wie würdet ihr die Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen Monaten beschreiben? Die Entwicklung war solide und stetig – mit Luft nach oben. Gemeinsam mit der Mannschaft konnten wir eine stabile Grundlage schaffen: Sie hat konsequent gepunktet und nur einmal verloren. Insgesamt hat die Mannschaft eine positive Entwicklung genommen. Wir versuchen weiterhin aus Fehlern zu lernen und das volle Potential der Mannschaft auszuschöpfen.
Mit nur zehn Gegentoren stellt Goldau die beste Defensive der Liga. Woher kommt diese zurückgewonnene Stabilität? Nach der letzten Saison mit 69 Gegentoren war klar, dass wir defensiv stabiler werden müssen. Deshalb haben wir den Fokus in den ersten Trainingswochen stark auf die Defensive gelegt, auf Kompaktheit, Abstimmung und das Verhalten in den Umschaltmomenten. Gegen gewisse Gegner griffen wir bewusst nicht zu hoch an, um die Balance zu wahren. Diese Arbeit trägt nun Früchte – die Mannschaft verteidigt geschlossen und mit grosser Disziplin.
Ihr seid nun gut vier Monate in Goldau tätig. Wie lässt es sich in Goldau arbeiten? Der Verein ist gut organisiert, was sich in der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen Trainerteam, Betreuern und der Vereinsführung zeigt. Das Umfeld im Verein ist sehr professionell, familiär und sehr unterstützend. Es herrscht eine spürbare Motivation und Bereitschaft im gesamten Verein, “etwas zu bewegen”. Dieses gemeinsame Ziel schweisst zusammen und sorgt für eine positive Atmosphäre.
Mitte März 2026 geht die Saison weiter. Wie sieht die Planung für die Wintervorbereitung aus? Die offizielle Vorbereitung startet Mitte Januar 2026. Ziel ist es, die stabile Basis der Hinrunde zu festigen, die Fitness weiter zu steigern, die defensive Stabilität zu wahren und an der Effizienz im Angriff zu arbeiten. Wie in den Vorjahren ist ein Trainingslager geplant, um unter idealen Bedingungen intensiv zu arbeiten und den Teamgeist weiter zu stärken.
An der 78. Generalversammlung des SC Goldau blickten die Mitglieder auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Fussball begeistert weiterhin Jung und Alt. In den Vorstand wurde mit Sabrina Theiler erstmals eine Verantwortliche Frauenfussball gewählt.
Über 100 Mitglieder folgten der Einladung in die Horseshoe Braui. Bild: Susanne Rizzo
Von Simon Krienbühl
Am 25. September 2025 trafen sich 111 stimmberechtigte Mitglieder in der Horseshoe Braui in Oberarth zur Generalversammlung. Zum ersten Mal leitete Präsident Sandro Kiener die Versammlung. In seinem Rückblick lobte er die Leistungen aller Teams und bedankte sich herzlich bei den vielen Helferinnen und Helfern auf und neben dem Platz: «Wir dürfen uns im Vorstand glücklich schätzen, dass unser Dorfclub mit so vielen motivierten und fähigen Menschen sehr gut aufgestellt ist.»
Wahlen im Vorstand: neue Verantwortliche Frauenfussball und neuer Juko-Präsident
Im nächsten Jahr jährt sich die Gründung des ersten Mädchenteams zum zehnten Mal. Dieser Meilenstein war Anlass und Ansporn zugleich, den Mädchen- und Frauenfussball beim SC Goldau weiter zu stärken – und zwar neu auf Vorstandsebene. Die Goldauerin Sabrina Theiler wurde als neue Verantwortliche Frauenfussball gewählt. Die 25-jährige Theiler war vor zehn Jahren selbst Teil der B-Juniorinnen und hat sich seither mit viel Engagement für die Weiterentwicklung des Mädchenfussballs in unserem Verein eingesetzt. “Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, den Frauenfussball mit unseren 60 Spielerinnen weiter zu fördern”, so Theiler.
Sabrina Theiler (Bildmitte) ist die neue Verantwortliche Frauenfussball im Vorstand. Bild: Susanne Rizzo
Ein emotionaler Moment folgte bei der Verabschiedung von SCG-Urgestein Olivier Flückiger, der die Juniorenkommission stolze 12 Jahre leitete und nun auf diese GV zurücktrat. Präsident Kiener verabschiedete ihn mit warmen Worten: «35 Jahre SCG: zunächst als Spieler und später 12 Jahre im Vorstand – Oli hat unglaublich viel für unseren Verein geleistet, speziell für unsere über 350 Juniorinnen und Junioren.» Unter grossem Applaus verabschiedete die GV Olivier Flückiger und hiess seinen Nachfolger Nemanja Cvisic willkommen. Der 31-jährige Goldauer hatte schon einige Funktionen im Verein ausgeübt und verantwortet aktuell die Spielleiter. Nun übt er zusätzlich die Funktion des Juko-Präsidenten aus.
Ein strahlender Nemanja Cvisic durfte sich über seine Wahl freuen. Bild: Susanne Rizzo
Zusätzlich gab es zwei Wiederwahlen im Vorstand: Bei den Wahlen wurden Mara Keiser (Sekretariat) und Erwin Zurfluh (Kassier) mit viel Applaus wiedergewählt. Der SCG-Vorstand besteht nun aus elf Mitgliedern.
Ehre wem Ehre gebührt
Besondere Anerkennung gab es für Olivier Flückiger und Aldo Contratto, die zu Ehrenmitgliedern des Sport Club Goldau ernannt wurden. Flückiger für sein grosses Engagement in der Juniorenabteilung, Aldo Contratto nicht zuletzt für seine aktuelle Funktion als Präsident des Gönnervereins “SCG Classic Club”. Auch neue Freimitglieder wurden ernannt: die Spieler David Philipp und Nicholas Henseler sowie Irene Schwaller, die zusammen mit ihrem Mann Gilles seit über zehn Jahren im Clubhaus für das leibliche Wohl sorgt.
Aldo Contratto und Olivier Flückiger – die beiden neuen Ehrenmitglieder. Bild: Susanne Rizzo
Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2026
Zum Abschluss warf Präsident Kiener einen Blick in die Zukunft: 2026 feiert der SC Goldau sein 80-jähriges Bestehen. Höhepunkte werden das Juniorenlager in Huttwil während den Frühlingsferien und der grosse Jubiläumstag am Samstag, 20. Juni 2026 sein. Details zum Jubiläumstag folgen im neuen Jahr. Nach knapp einer Stunde schloss Kiener seine erste GV als Präsident. Danach blieb Zeit für persönliche Gespräche, lustige Fussball-Anekdoten und einen geselligen Ausklang.