Nullnummer für Goldau
Im Abstiegskampf verpassen die Goldauer den erhofften Sieg. Gegen Hergiswil reicht es nur zu einem torlosen Remis.
Von Simon Krienbühl
Der FC Hergiswil startete stark in das Abendspiel. Die Körpersprache wie auch die nötige Aggressivität stimmte. SCG-Goalie Steinegger musste dann auch gleich in der ersten Aktion vor seinem Kasten sein Können beweisen. Hönger tankte sich auf rechts durch. Sein Abschluss parierte Steinegger aber mit einem starken Reflex. Generell hatten die Hergiswiler mehr Spielanteile und pushten sich gegenseitig lautstark. Der gefährlichste Abschluss dann in der 34. Minute: Farhat versuchte sein Glück aus 20 Metern Vollspann. Doch auch dieses Mal parierte Steinegger stark und lenkte den Ball über das Gehäuse. Auf der anderen Seite hatte Zeno Huser die beste Goldauer-Chance. Die Gäste verloren den Ball in der Vorwärtsbewegung unglücklich. Zeno Huser suchte instinktiv den Abschluss, der das Tor nur knapp verfehlte. Hergiswil-Torhüter Blättler wäre geschlagen gewesen.
Goldau wurde besser
Die zweite Halbzeit wurde mehr und mehr zur Nervenprobe, je länger die Partie dauerte. Goldau fand gegenüber der ersten Halbzeit besser ins Spiel. Torchancen blieben aber auf beiden Seiten Mangelware. Die grösste Chance auf den erhofften Siegtreffer hatte noch Tobias Walker. Aus spitzem Winkel verpasste aber auch er den erlösenden Treffer (76’).
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Für Goldau verbleiben noch zwei Saisonspiele. Nach dem heutigen Remis liegt Goldau mit 24 Punkten weiterhin auf dem drittletzten Platz und somit auf einem Abstiegsplatz. Direkt über dem Strich liegt Eschenbach mit 27 Punkten und einem Spiel weniger als Goldau. Anschliessend folgt Hergiswil mit 29 Punkten. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Der SC Goldau ist nun aber sehr auf Schützenhilfe angewiesen.
SC Goldau – FC Hergiswil 0:0
Sportplatz Tierpark, 250 Zuschauer. – SR Bracher. – Tore: –. – SC Goldau: Steinegger, L. Simoni, Büeler, Zumbühl, Asaro, Schelbert, K. Huser, Camenzind, Walker, J. Simoni (72. Schmid), Z. Huser. – FC Hergiswil: Blättler, Weber, Mombelli, Hofstetter, Wieland, Schuler, Mulanga, Hönger (72. Joller), Bachmann, Farhat (83. Gautschi), Walker. – Verwarnungen: 33. Zumbühl, 57. Schuler, 57. Blättler, 60. Farhat, 83. Camenzind. – Bemerkungen: Goldau ohne Sommaruga, S. Zeka.
Goldau empfängt Hergiswil im Flutlichtspiel
In der Partie von Dienstagabend sind die Tierpärkler dringend auf einen Sieg angewiesen, wollen sie die Chance auf den Klassenerhalt noch wahren.
Von Simon Krienbühl
Gespielt wird ausnahmsweise unter der Woche, da die Partie vom nächsten Wochenende vorgezogen wurde. Nach der Niederlage von Samstag beträgt der Rückstand für den SC Goldau auf den ersten Verfolger Eschenbach weiterhin vier Punkte. Die Tabellensituation bleibt für die Goldauer ungemütlich, sind doch nur noch drei Partien zu spielen.
Gegen Hergiswil zählt nun einzig der Sieg, wenn man sich noch die Chance auf den Ligaerhalt wahren möchte. Die Nidwaldner liegen aktuell auf dem 10. Platz mit einem schönen Polster von fünf Punkten auf die Abstiegsplätze. Wie in der Vorrunde darf eine Partie auf Augenhöhe erwartet werden. Mit einer geschlossenen Teamleistung und der richtigen Einstellung liegt ein Sieg allemal drin.
Goldau verliert auch in Emmenbrücke
Der SC Goldau verliert in Emmenbrücke mit 2:4. Immerhin wächst der Rückstand zum rettenden Ufer Ligaerhalt nicht an.
Von Daniel Flüeler
Die Partie zwischen dem FC Emmenbrücke und dem SC Goldau sorgte im Vorfeld für grosse Spannung. Ist doch das Heimteam mitten im Aufstiegskampf involviert und die Gäste aus Goldau spielen gegen den Abstieg. Dementsprechend sind beide Teams auf Punkte angewiesen.
Huser trifft vom Punkt zum Ausgleich
Die offensiv ausgerichteten Goldauer kamen mit Zeno Huser bereits in der fünften Minute zu einer ersten Möglichkeit. Sein Abschluss konnte Torhüter Beganovic aber mühelos parieren. Stattdessen ging dann der FC Emmenbrücke in Führung. Nach einem Eckball drückte Joel Stephan den Ball über die Linie zum 1:0 (10.). Auf diesen Rückstand reagierten die Gäste acht Minuten später. Zeno Huser konnte nach einem Konterangriff von Torhüter Eldin Beganovic nur noch mit einem Foulspiel gestoppt werden. Der anschliessende Elfmeter verwertete sein Bruder Koni souverän zum 1:1 Ausgleich. Die Luzerner drückten anschliessend auf den erneuten Führungstreffer. So konnte der Schussversuch von Kameraj durch Silvan Büeler gerade noch zum Eckball geklärt werden. Doch der zweite Treffer für das Heimteam folgte zugleich. Janko Pacar liess den Ball gekonnt passieren und überliess den Abschluss Stephan. Der 28-jährige liess Torhüter Steinegger keine Chance und traf mit seinem zweiten Tor zur Führung der Einheimischen. Tobias Walker (39.) sowie Bojan Malbasic (43.) hatten noch kurz vor der Halbzeitpause Möglichkeiten zum Torerfolg.
Emmenbrücke macht alles klar
Die Heimmannschaft von Trainer Meris Kazic konnte das Spielgeschehen in der zweiten Halbzeit mehrheitlich kontrollieren. Bereits nach 55 Minuten konnten die Luzerner auch den dritten Treffer bejubeln. Nach einem perfekt vorgetragen Konter wurde Ensar Huruglica angespielt und dieser traf zum 3:1. Der Goldauer Torhüter Marco Steinegger konnte drei Minuten später den Abschluss von Pacar mit einer Glanzparade über das Tor lenken. In der 67. Spielminute war dann aber auch Steinegger gegen Pacar machtlos. Der erfahrene Stürmer traf nach Zuspiel von Huruglica zur klaren 4:1 Führung. Der SC Goldau zeigte sich in der zweiten Halbzeit in der Offensive zu harmlos. Immerhin traf der eingewechselte Jozef Simoni nach einem Eckball per Kopfball zum 4:2 Schlussresultat.
Rückstand weiterhin vier Punkte
Noch sind in der 2. Liga interregional drei Partien zu spielen. Da auch die Tabellennachbarn von Goldau verloren, bleibt der Rückstand auf den rettenden elften Tabellenrang bei vier Punkten bestehen. Die Goldauer sind nun dringend auf Siege angewiesen. Bereits am kommenden Dienstag um 20.15 Uhr besteht mit dem Heimspiel gegen den zehntplatzierten FC Hergiswil die nächste Chance dazu.
FC Emmenbrücke – SC Goldau 4:2 (2:1)
Sportanlage Gersag, 250 Zuschauer. – SR M. Londino. – Tore: 10. Stephan 1:0. 18. K. Huser (Foulpenalty) 1:1. 38. Stephan 2:1. 55. Huruglica 3:1. 67. Pacar 4:1. 71. J. Simoni 4:2. – FC Emmenbrücke: Beganovic; Marodi, Riedweg, Selmanaj, Ramadani; Nikmengjaj, Kameraj (82. Schorno), Huruglica (90. Tanushaj), Stephan, Malbasic (86. Mesic); Pacar (71. Izzo). – SC Goldau: Steinegger; L. Simoni, Sommaruga, Büeler; Ademi (46. D. Zeka), Schmid (71. Popovic), Camenzind, Asaro (68. Zumbühl), K. Huser; Walker, Z. Huser (68. J. Simoni). – Verwarnungen: 16. Beganovic, 35. Huruglica, 46. Walker, 76. Marodi, 80. K. Huser, 86. J. Simoni. – Bemerkungen: Goldau ohne Schelbert (gesperrt), Zahler (2. Mannschaft).

Auf Goldau wartet ein weiterer Aufstiegsaspirant
Am Samstagabend reisen die Goldauer nach Emmenbrücke. Gegen den Tabellenzweiten müssen dringend Punkte her.
Von Simon Krienbühl
Noch vier Partien verbleiben bis Saisonende. Sowohl für Goldau als auch für Emmenbrücke geht es noch um viel. Die Vorzeichen für die beiden Teams können aber nicht unterschiedlicher sein. Emmenbrücke spielt um den Aufstieg, Goldau gegen den Abstieg. Vier Punkte; so gross ist vor der Partie die Differenz zum rettenden Ufer.
Die Formkurve der Goldauer zeigte zuletzt nach oben. Am letzten Wochenende musste man dann aber eine Niederlage gegen den Leader Taverne einstecken. Nun folgt mit Emmenbrücke gleich das nächste Duell mit einem Aufstiegsaspiranten. Die Luzerner weisen aktuell ein Polster von drei Punkten auf den Drittplatzierten auf. Zuletzt konnte man gegen Kickers Luzern mit 1:2 gewinnen.
Der SC Goldau freut sich auf möglichst viel rot-gelben Support auf der Sportanlage Gersag. Zusammen packen wir den Ligaerhalt!
Goldau muss sich dem Leader knapp geschlagen geben
Im Heimspiel gegen den Leader AC Taverne müssen sich die Goldauer knapp mit 1:2 geschlagen geben. Zeno Huser erzielte dabei den Führungstreffer der Partie.
Von Simon Krienbühl
Die Tierpärkler wollten den Schwung vom letzten Wochenende mitnehmen, als man das Derby gegen Brunnen für sich entscheiden konnte. Dementsprechend starteten die Goldauer auch. Man liess den Gästen wenig Raum, da man defensiv kompakt stand. Dabei konnten die Hausherren auch wieder auf Verteidiger Sommaruga zählen, der am letzten Wochenende noch angeschlagen fehlte. Die Tessiner führten zu Beginn spielerisch klar die feinere Klinge und hatten auch mehr Spielanteile. Kein Wunder, führt man die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung auf den Zweiten klar an.
Der erste gefährliche Angriff des Heimteams führte dann aber bereits zum ersten Tor. Koni Huser leistete dabei die schöne Vorarbeit. Unwiderstehlich tankte er sich auf der rechten Seite durch und konnte im Sechzehner auf Bruder Zeno Huser zurücklegen. Dieser nahm den Ball Vollrist und traf zu frühen Goldauer-Führung (7.).
Anschliessend plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin. Taverne hatte immer noch mehr Spielanteile, richtig gefährlich wurden sie aber selten. Dies änderte sich, alls die Gäste eine Flanke Richtung Goldauer-Gehäuse schlugen. Der Tessiner Abasse Traore schaltete gedanklich am schnellsten und traf aus relativ kurzer Distanz zum Ausgleich (22.). Daraufhin zeigten die Tessiner die beste Phase des Spiels und schnürten die Goldauer mehr und mehr ein. Das Ergebnis war ein weiterer Treffer für Taverne. Nach einem Einwurf drosch ein Tessiner den Ball Richtung Steinegger. Dieser konnte den Abschluss gerade noch so entschärfen, wie auch den Nachschuss. Beim dritten Abschluss innert wenigen Sekunden war er dann aber machtlos. Giovanni Guaita markierte das 1:2 (36.).
Die zweite Halbzeit ist relativ schnell zusammengefasst. Die Tessiner wollten oder mussten nicht mehr investieren. Bei Goldau fehlte am Ende hier und da die entscheidende Durchschlagskraft, um der Partie nochmals Spannung zu verleihen. So endete das Spiel mit einer knappen 1:2 Niederlage für Goldau. Vier Partien sind nun noch ausstehend. Vier Punkte beträgt die Differenz auch einen Nichtabstiegsplatz. Die nächste Chance auf Punkte bietet sich nächsten Samstag gegen Emmenbrücke, die wie Taverne auf einem Aufstiegsplatz liegen. Der Abstiegskampf geht in die heisse Phase!
SC Goldau – AC Taverne 1:2 (1:2)
Sportplatz Tierpark, 350 Zuschauer. – SR Ante. – Tore: 7. Z. Huser 1:0. 24. Traore 1:1, 36. Guaita 1:2 – SC Goldau: Steinegger, D. Zeka (77. J. Simoni), Sommaruga, L. Simoni, Zumbühl, Schelbert, K. Huser, Asaro (82. Sulejmani), Schmid (46. Camenzind), Walker, Z. Huser. – AC Taverne: Prati, Ndaw, Kabamba, Tamagni (12. Cecchino), Natiello (61. Cosmai), Guaita, Guerchadi, Cvetkovic, Traore, Iaconis (71. Felici), Di Palma. – Verwarnungen: 56. Z. Huser, 58. Guaita, 72. Meroni, 85. Prati, 94. Schelbert. – Bemerkungen: Goldau ohne Zahler (2. Mannschaft), Etemi und Reci.
Der Leader Taverne ist zu Gast
Am Samstag (17 Uhr) empfangen die Tierpärkler mit der AC Taverne den aktuellen Leader. Optimistisch stimmen der Derbysieg von letzter Woche und dem Wissen, dass man gegen die Gäste bereits in der Hinrunde punkten konnte.
Von Simon Krienbühl
Die Goldauer wollen am Wochenende den Schwung der letzten Partie mitnehmen. In der vergangenen Partie konnte Goldau das Derby in Brunnen mit 0:3 gewinnen und dabei Selbstvertrauen tanken. Dieses ist sehr willkommen, sind in der aktuellen Meisterschaft nur noch fünf Runden zu spielen. Zwar liegt Goldau noch unter dem Strich, jedoch auf Tuchfühlung mit der direkten Konkurrenz.
AC Taverne zu Gast
Die Tessiner führen die Liga momentan klar an und werden die Saison sehr wahrscheinlich als Aufsteiger abschliesen. Die letzte Partie konnte das Team von Damiano Meroni gegen Kickers Luzern mit 3:2 gewinnen. Dabei drehte man das Spiel in der Nachspielzeit mit zwei späten Toren. Doch unschlagbar sind die Gäste sehr wohl nicht. Dies zeigte sich unter anderem im Hinspiel, als Goldau die Partie gegen Taverne mit 1:3 gewinnen konnte. So oder so, der Schlussspurt in der 2. Liga interregional wird mit dem kommenden Spieltag so richtig eingeläutet.
Derby in Brunnen geht klar an die Gäste
Brunnen verliert zuhause gegen den SC Goldau deutlich mit einer 0:3-Heimpackung.
Thomas Bucheli (FC Brunnen)
Kaum war das Derby-Spiel auf dem Schoeller-Meyer-Fussballplatz in Brunnen zwischen den Rot-blauen und dem SC Goldau angepfiffen, führten die Gäste bereits mit 1:0. Konrad Huser lancierte in der ersten Spielminute seinen Bruder Zeno Huser mittels einer Flanke, welche dieser per Kopf zum 0:1 einnickte. Nach diesem fulminanten Auftakt flachte die Partie etwas ab. Es war nicht das erhoffte Powerspiel in Derby-Manier, sondern ein eher schleppender Match. Einzig die Zuschauerkulisse mit 670 Personen wurde dem Schwyzer Derby gerecht.
Konterchance ausgenutzt
Viele Aktionen des Heimteams wurden zu hektisch und ungenau ausgeführt und landeten zumeist in den Goldauer Beinen. Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Gästen ein guter Offensivvorstoss. Schliesslich landete das Leder bei Marco Asaro, welcher durch die rot-blaue Abwehr spazierte und seelenruhig zum 0:2 einschoss. Die Brunner erarbeiteten sich in der zweiten Halbzeit auch einige Chancen, welche aber der Goldauer Schlussmann Marco Steinegger allesamt parieren konnte. Da die Brunner gegen Ende der Partie offensiver wirken mussten, öffnete dies für die Gäste Konterchancen. Eine solche nutzte in der 82. Minute Tobias Walker, welcher den Goldauer Offensivvorstoss zum 0:3-Schlussresultat vollendete.
Cleverness hat gefehlt
«Bei uns fehlte heute die nötige Cleverness in der Defensive, aber auch im Spiel gegen vorne.» Auch hätten sie in den Vorstössen in die Offensive nicht die nötige Geduld aufgebracht, musste der Brunner Captain Jonas Truttmann (28) neidlos anerkennen. «Unser heutiger Gegner aus Goldau zeigte sich sehr effizient und nutzte seine Chancen kaltblütig aus.» Trotzdem ist der Brunner Offensivmann überzeugt, dass sie den definitiven Klassenerhalt in den nächsten Partien Schritt für Schritt erreichen können. «Wir werden für den Ligaerhalt kämpfen und alle geben», versprach der rot-blaue Captain.
Alles für den Sieg gegeben
«Wir verdienten uns den Sieg im Ferienort mit unserem kämpferischen Auftritt, wir wollten jeden Zweikampf für uns entscheiden.» Zwar hätte sich der FC Brunnen auch die einte oder andere Chance erspielen können, doch hätten sie gekonnt dagegenhalten können, war sich der Goldauer Captain Konrad Huser (30) sicher. «Wir konnten nun endlich in einem Spiel – und dies im wichtigen Derby gegen Brunnen – das umsetzen, was wir uns vor dem Match vorgenommen hatten.» Sie hätten alles für die drei Siegpunkte gegeben. Zudem sei es eine super Teamleistung gewesen, ergänzte Konrad Huser.
FC Brunnen – SC Goldau 0:3 (0:1)
Schoeller-Meyer. – SR Santhakumar. – 670 Zuschauer. – Tore: 1. Zeno Huser 0:1. 47. Asaro 0:2. 82. Walker 0:3. FC Brunnen: Eichhorn; Odermatt, Kurmann, Wiget, Betschart (52. Toski); Sahin, Abaidia (87. Stieger), Calzolaro (52. Julian Truttmann), Gwerder (85. Michael Camenzind); Schwendt, Jonas Truttmann. SC Goldau: Steinegger; Defrim Zeka (75. Shlirim Zeka), Büeler, Zumbühl, L. Simoni; Schelbert (89. J. Simoni), Konrad Huser, Walker (91. Ademi), Schmid (71. Camenzind), Asaro; Zeno Huser. Bemerkungen: Brunnen ohne Küttel (abwesend), Camenzind, Inderbitzin, Perkovic (alle verletzt). Goldau ohne Popovic (abwesend).
Freude auf spannendes Derby in Brunnen
Das Spiel zwischen dem FC Brunnen und den Goldauern wird einiges zu bieten haben.
Thomas Bucheli (FC Brunnen)
Am Samstagabend um 18 Uhr treffen im Schoeller-Meyer-Stadion in Brunnen die Ferienörtler Fussballer im Derby auf den SC Goldau. In der Vorrunde gewann die Vrhovac-Elf im Tierpark mit 3:1.
«Aufgrund unserer Chancen waren die drei Siegpunkte in Luzern gegen die Kickers nicht gestohlen. Klar, wäre am Ende ein Unentschieden ebenfalls für beide Teams in Ordnung gewesen.» Doch sie hätten sich das Glück mit dem späten Siegtreffer erkämpft, so der rot-blaue Cheftrainer Viktor Vrhovac. Nun wartet mit dem Derby ein anderes Duell. Die Goldauer stecken im Abstiegskampf pur. «Wenn wir gewinnen wäre das super, dann schützen wir uns gegen hinten und haben mit dem Abstiegskampf nicht mehr viel zu tun.»
Die Details werden Derby entscheiden
Am Schluss wird das brisante Derby in Brunnen mit kleinen Details entschieden werden. Wer weniger Fehler produziert, wird das Spiel gewinnen. Dem FC Brunnen werden am Samstag einige wichtige Spieler wegen Verletzungen fehlen. Für den SC Goldau spricht die Offensive. Die Mannschaft erzielte in den bisherigen zwanzig Meisterschaftsspielen satte 46 Tore. Dies ist in dieser Interregions-Gruppe der zweitbeste Wert. Doch in der Abwehr scheinen sie nicht besonders sattelfest zu sein, denn sie erhielten bisher mit 54 Treffern am meisten Gegentore in dieser Ligagruppe.
«Bessere Team soll gewinnen»
«Ich erwarte am Samstag ein gutes Spiel, denn beide Mannschaften wollen das Derby für sich entscheiden. Gerade solche Spiele machen die Freude am Fussballspielen aus.» Er hoffe auf eine tolle Stimmung mit zahlreichen Zuschauern, erklärt der SC Goldau-Cheftrainer Skumbim Sulejmani, welcher die rot-blauen Kicker aus dem Feriendorf als offensiv stark einstuft. «Am Ende soll die bessere Mannschaft das Derby-Spiel für sich entscheiden», so Sulejmani, welcher voraussichtlich auf den ganzen Kader zählen kann. Der SC Goldau-Trainer ist auch überzeugt, dass sie den Sprung über den Abstiegsstrich noch schaffen werden, denn die letzten drei Matches waren aus seiner Sicht, bis auf die Punkteausbeute, sehr gut.
Goldau vergibt den Sieg
Der SC Goldau dreht einen 0:2 Rückstand in eine 3:2 Führung, und kassiert in der 92. Minute den 3:3 Ausgleich!
Von Patrick Frei
Komplett niedergeschlagen trotteten die Goldauer nach Spielende vom Platz. Grund dafür war, dass dem FC Eschenbach in einer turbulenten Partie in der 92. Spielminute durch Fabio Rinaldo noch der Ausgleich gelang.
Schwacher Goldauer Start
Schon der Start in die Partie gelang dem SCG nicht. Bereits nach neun Minuten lag das Heimteam in Rückstand. Nach einem Einwurf kam der Ball in den Strafraum zu Robin Niederberger. Dieser fackelte nicht lange und versorgte den Ball mit einem präzisen Schuss im Tor zum 0:1. Es kam in der Folge noch schlimmer für den SCG. Die Goldauer luden den Gast aus Eschbach förmlich zum Tore schiessen ein. Nach einem unnötigen Foulspiel legte sich Niederberger den Ball zu einem Freistoss aus 18 Metern zurecht. Niederberger zirkelte den Ball herrlich ins Eck zum 0:2.
Anschlusstreffer noch vor der Pause
Danach aber konnte sich der SCG fangen und steigern. Zuerst scheiterte Captain Koni Huser – nach herrlicher Vorarbeit von Marco Asaro – an der Torumrandung (37.). Kurz vor der Pause zappelte der Ball dennoch im Eschenbacher Tor. Der eingewechselte Jozef Simoni erzielte den wichtigen Anschlusstreffer zum 1:2 (43.).
Goldau dreht die Partie
Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch der SCG. Zuerst verpasste Asaro – diesmal auf herrlicher Vorarbeit von Koni Huser – den Ausgleich (59.). Doch in der 70. Minute fiel der verdiente Ausgleich trotzdem. Nach einem Foulspiel im Strafraum versenkte Captain Koni Huser den fälligen Elfmeter sicher zum 2:2 (70.). Nun gab es aus Goldauer Sicht kein Halten mehr. Tobias Walker scheiterte in der 75. Minute am Pfosten, Koni Huser nur Sekunden später am starken Eschenbacher Torhüter Janis Bachmann. Auch der eingewechselte Goldauer Spielertrainer Skumbim Sulejmani sah seinen Flugkopfball von Bachmann pariert (82.). Doch in der 89. Spielminute fiel der vermeintliche Siegestreffer für den SCG: Koni Huser tankte sich auf dem rechten Flügel durch und versenkte den Ball – nach einem seiner gefürchteten Antritte – unhaltbar für Bachmann in der weiten Torecke. Der Jubel in der Tierpark-Arena war gross, doch den Goldauern blieb der Jubel quasi im Hals stecken.
Eschenbach beweist grosse Moral
Denn die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen und erzielten in der 92. Minute den Ausgleich. Fabio Rinaldo rettete dem FC Eschenbach mit seinem Treffer in letzter Sekunde einen Punkt.
SC Goldau – FC Eschenbach 3:3 (1:2)
400 Zuschauer. – SR L. Bracher. – Tore: 9. Niederberger 0:1, 31. Niederberger 0:2, 43. J. Simoni 1:2, 70. K. Huser 2:2 (Penalty), 89. K. Huser 3:2, 92. Rinaldo 3:3 – SC Goldau: Steinegger; Popovic (38. L. Simoni), Büeler, Sommaruga, S. Zeka; Schelbert, Ademi (38. J. Simoni), Asaro, K. Huser; Walker (90. D. Zeka), Z. Huser (66. Sulejmani). – FC Eschenbach: Bachmann; Ulrich, Gurtner, Dahinden, Arnold; Barmet (93. Zemp), Szymanski (80. Fleischli), Höltschi, Niederberger; Raijc, Rinaldo – Bemerkungen: 37. Lattenschuss K. Huser, 75. Pfostenschuss Walker, Goldauer ohne S. Schmid (gesperrt). – Verwarnungen: 42. Schelbert, 58. Niederberger, 61. J. Simoni, 64. Höltschi, 80. Ulrich (alle wegen Foulspiel).
Goldau braucht den nächsten Heimsieg
Der SCG braucht am Samstag im Heimspiel gegen Eschenbach dringend weitere Punkte. Bei einem Sieg könnten die Goldauer bis auf einen Punkt an den FC Eschenbach aufschliessen.
Dem FC Eschenbach läuft es in der Rückrunde bisher überhaupt nicht nach Wunsch. Die Seetaler holten aus fünf Partien erst einen einzigen Punkt, dies beim 1:1 Unentschieden gegen den FC Perlen-Buchrain. Am letzten Wochenende verloren die Eschenbacher zu Hause gegen den FC Kickers gleich mit 1:4.
Der Trend stimmt
Der SC Goldau ist seit zwei Spielen ungeschlagen. Dem Derbysieg gegen Ibach folgte am letzten Wochenende ein Punktgewinn im Tessin gegen den FC Mendrisio. In der Tessiner Regenschlacht stand der SCG nahe am Sieg, musste sich aber schlussendlich mit einem Punkt zufriedengeben. Mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen sind die Goldauer nun also auf gutem Weg. Um auf diesem Weg fortzuschreiten, brauchen die Goldauer am Samstag gegen Eschenbach zwingend einen Sieg. Denn mit drei Punkten, können die Goldauer bis auf einen Punkt zum FC Eschenbach aufschliessen. (pfr)
Punktgewinn in Tessiner Regenschlacht
Der SC Goldau erkämpft sich in Mendrisio in einem bis zum Schluss spannenden Spiel einen weiteren Punkt. Mit etwas mehr Wettkampfglück wären sogar deren drei drin gelegen.
Simon Krienbühl
Pünktlich zum Spielbeginn öffnete Petrus seine Schleusen. Auf dem gut bespielbaren Terrain hatte dies vorerst aber noch keinen Einfluss. Beide Teams starteten eher vorsichtig in die Partie, hatten sie doch gewichtige Absenzen zu verzeichnen. Auf Goldauer Seite fehlte Captain Koni Huser gelbgesperrt. Das Heimteam Mendrisio musste unter anderem auf den Super League erprobten Antoine Rey verzichten.
Führungstreffer durch Simon Schmid
Goldau versuchte aus einer gesicherten Defensive ihr Spiel zu lancieren, währenddem Mendrisio’s Spielkonzept oft mit langen Bällen auf den zwei Meter grossen Stürmertank Sow ausgerichtet war. Nach einer guten Viertelstunde wurde das Spiel dann endgültig lanciert. Interims-Captain Schmid durfte aus gut 18 Metern einen Freistoss treten. Mit einem Gewaltschuss konnte er zur vielumjubelten Führung für den SCG einnetzen. Die Mannschaft von Trainer Sulejmani blieb am Drücker und wäre Mitte der ersten Halbzeit beinahe zu einem weiteren Tor gekommen. Sommaruga’s Abschluss nach einem Eckball landete jedoch nur am Pfosten. Die Schlussphase der ersten Halbzeit gehörte Mendrisio, welche ihrerseits besser ins Spiel kamen. Mehr als ein zu Recht aberkanntes Abseitstor wollte den Tessinern vorerst nicht gelingen.
Partie wurde zur Wasserschlacht
Die zweite Halbzeit war keine zwei Minuten alt, als ein Spieler von Mendrisio im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte. Sow liess sich diese Chance nicht entgehen und glich die Partie zum 1:1 aus. Im Dauerregen von Mendrisio entwickelte sich nun ein regelrechter Abnutzungskampf. Das Terrain wurde immer tiefer und tiefer und es bildeten sich vereinzelt tückische Wasserpfützen auf dem Spielfeld.
Das Spiel wog hin und her, klare Torchancen konnten sich beide Mannschaften jedoch nicht mehr erspielen, auch weil ihre Defensiven sehr sicher standen. In der 85. Minute wäre dem SCG der Lucky-Punch doch noch fast gelungen. Schmid spedierte eine Flanke von rechts mit einem herrlichen Volleyschuss Richtung Gehäuse von Cataldo. Dieser stand ihm zum Leidwesen der zahlreich anwesenden Goldau-Supporter in nichts nach und fischte den Ball aus der Torecke. Damit endete die Partie mit einem leistungsgerechten Unentschieden.
Beim SC Goldau ist in den letzten Wochen ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Dies stimmt optimistisch hinsichtlich der beiden kommenden Spiele gegen Eschenbach und Brunnen, welche sehr entscheidend sein werden, wie es im Kampf um den Klassenerhalt weiter geht.
FC Mendrisio – SC Goldau 1:1 (0:1)
Campo comunale, 50 Zuschauer. – Tore: 18. Schmid 0:1. 47. Sow (Penalty) 1:1. – FC Mendrisio: Cataldo, Cavadini, Castellan, Righetti, Augusto, Lago Mille, Mazzetti, Messina, Fichera, Vitulli, Sow. – SC Goldau: Steinegger, D. Zeka (54. S. Zeka), Sommaruga, Büeler, Popovic (67. Ademi), Schelbert, Walker, Schmid, Asaro, L. Simoni, J. Simoni (58. Z. Huser). – Verwarnungen: 85. Schmid. – Bemerkungen: Goldau ohne K. Huser (gesperrt); Zahler, Reci; Etemi & Theiler (2. Mannschaft)
Mit viel Selbstvertrauen ins Tessin
Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr reist der SCG ins Tessin. Diesmal geht es nach Mendrisio. Das Ziel aus Goldauer Sicht ist klar: drei Punkte nach Hause nehmen.
Der SCG hat mit dem Derbysieg gegen den FC Ibach viel Selbstvertrauen gewonnen. Nun heisst es, an diese Leistung anzuknüpfen und wenn möglich im Tessin nachzudoppeln und den nächsten Dreier einzufahren. Unmöglich sollte dies nicht sein, auch wenn mit dem FC Mendrisio sicher ein unangenehmer Gegner auf dem Platz stehen wird.
In der Vorrunde verlor der SCG das Spiel gegen die Tessiner mit 0:1. Auch in dieser Hinsicht haben die Goldauer also noch etwas gut zu machen. Entscheidend wird auch in diesem Spiel sein, ob die Goldauer in der Defensive ein gutes Spiel zeigen werden. Denn mit einer soliden Defensive ist auch in Mendrisio ein Sieg möglich (pfr.).
Goldau siegt im Derby
In einem umkämpften Spiel siegt der SC Goldau 4:1. Die Gelb-Rote Karte gegen den Ibächler Pastva in der 62. Minute war die entscheidende Szene in dieser Partie.
So hatten sich die Goldauer den Start in das Derby definitiv nicht vorgestellt. Nach etwas mehr als einer Minute Spielzeit lag der Ball bereits im Goldauer Tor. Der Ibächler Captain Philipp Annen drückte einen Ball vor dem Tor mit dem Kopf über die Linie zum 0:1 für den Gast (2.).
Goldau meldet sich zurück
Der FC Ibach war in der Startphase die spielbestimmende Mannschaft, ein zweiter Treffer gelang dem FCI jedoch nicht. Im Gegenteil, es waren die Goldauer, welche sich nach 13 Minuten zurück meldeten. Tobias Walker donnerte den Ball aus 18 Metern in die Maschen zum Ausgleich!
Ausgeglichene Partie
Nach dem Ausgleich entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, mit Torchancen auf beiden Seiten. Elias Camenzind scheiterte beispielsweise aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Goldauer Torhüter Marco Steinegger (21.). Tobias Walker verfehlte das Ziel mit einem Weitschuss von der Mittellinie nur knapp. Der auffälligste Goldauer Spieler sah, dass der Ibächler Torhüter Pascal Kündig weit vor dem Tor postiert war. Dies wollte Walker ausnutzen, verfehlte das Ziel jedoch um einige Zentimeter (26.).
Rote Karte als spielentscheidende Szene
In der 62. Minute sahen die zahlreichen Zuschauer eine entscheidende Szene in diesem unterhaltsamen Derby. Miroslav Pastva erhielt in der 62. Minute nach einem taktischen Foulspiel die zweite Gelbe Karte und wurde von Schiedsrichter Joël Brunner des Feldes verwiesen.
Mit drei Treffern zu drei Punkten
Nun übernahmen die Goldauer das Spieldiktat und lagen acht Minuten später in Führung. Der Sekunden zuvor eingewechselte Zeno Huser verlängerte einen Freistoss mit dem Kopf zu Livio Sommaruga. Der aufgerückte Innenverteidiger spedierte vor dem Tor den Ball mit dem Kopf ins Tor zum 2:1 (70.). Das Heimteam doppelte gleich nach: Koni Huser erzielte 90 Sekunden nach der Führung mit einer Direktabnahme den dritten Treffer (72.). Die Partie war entscheiden, der SCG erzielte durch Koni Huser praktisch mit dem Schlusspfiff noch den vierten Treffer (93.). Mit diesen drei Treffern in der zweiten Halbzeit sicherte sich der SCG den Sieg im Derby. Mit nun 18 Punkten auf dem Konto sieht die Tabellenlage zumindest etwas freundlicher aus. Der SCG ist damit aber noch lange nicht aus dem Schneider. In den kommenden Spielen werden weitere Punkte folgen müssen!
SC Goldau – FC Ibach 4:1 (1:1)
500 Zuschauer. – SR J. Brunner. – Tore: 2. Annen 0:1, 14. Walker 1:1, 71. Sommaruga 2:1, 73. Koni Huser 3:1, 93. Koni Huser 4:1. – SC Goldau: Steinegger; Popovic, Büeler, Sommaruga, Zeka (65. L. Simoni); Walker, Asaro (88. Camenzind), Schelbert, Schmid, K. Huser; J. Simoni (77. Sulejmani). – FC Ibach: Kündig; Maurer, Inderbitzin, Annen, Marclay (83. E. Pastva); M. Pastva Schlegel (73. Lüönd); von Euw, Reichmuth (76. Hoxha), Schelbert; Camenzind. – Bemerkungen: 62. Gelb-Rote Karte gegen M. Pastva. – Verwarnungen: 25. Pastva, 35. Schmid, 62. Pastva, 93. K. Huser.
Zwei Teams, ein Derby und viel Druck
Am Samstag findet auf dem Sportplatz Tierpark in Goldau das Derby zwischen Goldau und Ibach statt. Beide Teams befinden sich in Abstiegsgefahr.
Der Blick auf die Tabelle der interregionalen 2. Liga Gruppe 4 offenbart, dass die beiden Teams aus Goldau und Ibach schon bessere Zeiten erlebt haben. Die Goldauer liegen mit nur 15 Punkten auf dem zweitletzten Platz – und damit in akuter Abstiegsgefahr. Der FC Ibach hat immerhin fünf Zähler mehr auf dem Konto, doch auch dies reicht nur zum elften Platz. Immerhin aus Ibächler Sicht, haben die Muotadörfler ein Spiel weniger ausgetragen als die drei Teams unter dem Strich. Am letzten Wochenende konnte das Heimspiel in Ibach gegen den FC Kickers infolge des Schnees nicht durchgeführt werden.
Beide Teams mit schwacher Rückrunde
Die Rückrundenbilanz der beiden Teams ist bisher schwach. Der SCG holte aus vier Spielen gerade mal zwei Punkte. Auch der FC Ibach steht mit einem Punkt aus drei Spielen nicht wirklich besser da. Immerhin kann der FC Ibach noch auf Punkte aus dem Nachholspiel gegen den FC Kickers Luzern hoffen, und damit die Rückrundenbilanz aufbessern.
Mann kann es drehen und wenden wie man will. Dem SC Goldau hilft im Derby nur ein Sieg weiter. Verlieren die Goldauer diese Partie, sieht es zappenduster aus. Etwas entspannter kann der Gast aus Ibach in das Derby gehen. Gewinnen die Ibächler das Spiel in Goldau, kann der SCG um acht Punkte distanziert werden! Der Druck auf beiden Seiten ist also gross, was die Zuschauer auf eine spannende und intensive Partie hoffen lässt (pfr).
Goldau mit zweiter Niederlage in Folge
Der SC Goldau bleibt in der Rückrunde ohne Sieg und verliert beim FC Gambarogno-Contone mit 1:2.
Daniel Flüeler
Für das vierte Rückrundenspiel reiste der SC Goldau bereits zum dritten Mal ins Tessin. Die Tierpärkler trafen in Magadino auf den siebtplatzierten FC Gambarogno-Contone. Diese Ansetzung zeigte sich als Glücksfall. Mussten die meisten Partien in der Innerschweiz aufgrund des Schneefalls verschoben werden, konnte im Süden der Schweiz bei besten Bedingungen gespielt werden. Der SC Goldau holt bei diesem Gastspiel keine Punkte und bleibt auf seinen 15 Zählern sitzen. Zwar zeigte sich die Mannschaft von Trainer Skumbim Sulejmani in der Defensive sattelfester als noch in der Vorwoche, doch offensiv agierten die Goldauer gegen die beste Abwehr der Gruppe zu harmlos.
Knapper Rückstand zur Pause
Dem Heimteam gelang der etwas bessere Start in die Partie mit einer ersten Torchance in der 17. Spielminute. Der Abschluss von Corcione ging aber knapp über das Tor. Die Goldauer besassen durch den Distanzschuss von Simon Schmid eine erste nennenswerte Chance. Doch auch sein Abschluss verpasste das Tor (27.). Das erste Tor fiel dann in der 32. Spielminute. Der vorgerückte Verteidiger Alessio Telesca bediente der in der Mitte stehende Davide Ramponi und dieser hatte keine Mühe, den Ball im Tor unterzubringen. Dieses Führungstor gab den Tessinern Aufwind und sie wurden nun spielbestimmender. Einen ähnlichen Angriff wie beim Torerfolg wollte nun Dos Santos vortragen, doch Dario Schelbert klärte diese Aktion und brachte den Ball aus der Gefahrenzone (38.).
Entscheidung per Elfmeter
Auch in der zweiten Halbzeit waren die Tessiner näher am zweiten Treffer als die Goldauer am Ausgleich. Daran konnte auch Schmid nichts ändern. Sein Schuss verpasste das Tor (64). Eine Grosschance zum 2:0 hatte die Mannschaft von Trainer Kazik Nicolò in der 73. Minute. Der direkt getretene Freistoss von Stefano Tonsi konnte Steinegger im Goldauer-Tor mit einer starken Parade verhindern.
Hektisch wurde es dann in der 82. Minute, als Chakor nach einer Tätlichkeit von Schiedsrichter Imfeld vom Platz verwiesen wurde. Die Goldauer konnten diese Überzahl in der Schlussphase allerdings nicht ausnutzen. Zwar hatte der eingewechselte Jozef Simoni auf Zuspiel von Koni Huser noch eine Möglichkeit. In der 90. Minute fiel dann aber die Entscheidung. Per Foulelfmeter traf Michele Monighetti zum 2:0. Dem SC Goldau gelang dann in der 94. Minute immerhin noch der Ehrentreffer. Koni Huser bedient in der Mitte Jozef Simoni und dieser schob zum 2:1 Schlussresultat ein. Auch wenn anschliessend das Spiel nicht sofort abgepfiffen wurde, kam dieser Treffer definitiv zu spät.
FC Gambarogno-Contone – SC Goldau 2:1 (1:0)
Centro Sportivo Regionale, 60 Zuschauer. – SR Imfeld. – Tore: 32. Ramponi 1:0. 90. Monighetti (Foulelfmeter) 2:0. 94. J. Simoni 2:1. – FC Gambarogno-Contone: Vidovic; Telesca, De Gianbattista, Monighetti; Sciarini (61. Tonsi), Corcione (79. Cepilov), Facchinetti, Borga (71. Chakor), Mattei; Dos Santos (88. Mina), Ramponi. – SC Goldau: Steinegger; L. Simoni (76. Popovic), Büeler, Sommaruga, D. Zeka (85. Ademi); Walker, Asaro (81. Sulejmani), Schmid (66. Camenzind), Schelbert, K. Huser; Z. Huser (66. J. Simoni). – Verwarnungen: 50. Corcione, 57. Ramponi, 58. D. Zeka, 72. L. Simoni. – Bemerkungen: 82. Platzverweis Chakor (Tätlichkeit), Goldau ohne Zumbühl, Viola, Reci, Theiler, Zahler und Etemi. Spiel beginnt mit 30-minütiger Verspätung um 18:30 Uhr.

Im Tessin konnte gespielt werden – das Terrain blieb schneefrei. Bild: Daniel Flüeler.
Zu Gast beim FC Gambarogno-Contone
Nach den Auswärtsfahrten nach Ascona und Novazzano fährt der Sport Club Goldau bereits wieder in den Süden.
Simon Krienbühl
Trotz Sonnenschein war der vergangene Sonntag wohl für viele Goldauer-Fans ein Regentag – zumindest was die Gemütslage betraf. Der SC Goldau musste sich am Vortag gegen das Tabellenschlusslicht FC Schattdorf mit 4:5 geschlagen geben. Trainer Sulejmani resümierte nach dem Spiel: “Wir alle haben uns vom Spiel natürlich mehr erhofft. Wir waren immer einen Schritt zu spät und konnten uns defensiv nicht an den letzten guten Auftritten orientieren”. Doch Trübsal blasen liegt Sulejmani nicht. Er und sein Staff haben in diesen Tagen bestimmt die richtigen Worte gefunden, um das Team wieder aufzubauen. Denn Fussballspiele werden auch im Kopf entschieden.
Erneut ins Tessin
Die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis bietet sich Goldau am Samstagabend. Die Auswärtsreise führt dieses Mal in die Magadinoebene zu Gambarogno-Contone. Die Tessiner liegen aktuell in der Tabelle auf einem guten Mittelfeldplatz. Erstaunlich ist, wie effizient das Team von Trainer Kazik Nicolò bisher auftritt. 15 geschossene Tore in 16 Spielen bedeutet Liga-Negativrekord. Auf der anderen Seite stehen aber nur 17 Gegentore zu Buche – neben Hergiswil ist das Ligaspitze. Ob der erste Treffer der Partie bereits spielentscheidend ist?
Goldauer verlieren gegen den Tabellenletzten
Goldau kassierte im Abstiegskampf einen herben Dämpfer und verlor zuhause gegen Schattdorf gleich mit 4:5 Toren.
Simon Krienbühl
Die Ausgangslage vor der Partie war klar: Gegen den Tabellenletzten aus Schattdorf musste ein Sieg her, wollte man den Anschluss gegen Oben nicht verlieren. Die Partie und das tolle Wetter zogen dann auch 450 Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Sportplatz Tierpark. Die Gäste aus dem Urnerland starteten besser in die Partie und waren meist den berühmten einen Schritt vor den Goldauern am Ball. So auch beim Führungstreffer in der 8. Spielminute. Steinegger konnte einen Abschluss nur ungenügend parieren. Beim Abpraller agierte Patrik Stampfli reaktionsschnell und so markierte er den Führungstreffer.
Nervöse Goldauer
Der frühe Treffer stärkte natürlich das Selbstvertrauen der Urner, die fortan spielbestimmend waren. Die Gäste fanden eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive. Die Aktionen der Tierpärkler waren teils sehr fahrig und ideenlos. Erst nach einer halben Stunde konnten die einheimischen Fans die erste Chance bestaunen. Schmid’s Abschluss ging knapp am Tor vorbei. In der 35. Minute pfiff der Schiedsrichter dann einen Penalty für Goldau. Sommaruga wurde nach einer Ecke regelwidrig gefoult. Koni Huser nutzte die Chance und verwandelte sicher zum 1:1. Wer nun auf erstarkte Goldauer hoffte, wurde enttäuscht. Schattdorf konnte mit Andri Baumann einen stehenden Ball spielen. Dieser fand den Kopf des gross gewachsenen Skander und der Ball schliesslich das Tor. Goldau hatte kurz vor dem Pausenpfiff mit Jozef Simoni noch die Chance zum Ausgleich. Er scheiterte aber aus kurzer Distanz.
6 Tore in der 2. Halbzeit
Die zweite Halbzeit hatte es in sich. Wer den Gang zum Wurststand wagte, verpasste schnell mal einen Treffer. Der Reihe nach: Der Goldauer Camenzind scheiterte in der 50. Minute nach einer Ecke aus kurzer Distanz am reaktionsschnellen Arnold. Der sicher geglaubte Ausgleich sollte kurze Zeit später fallen. Tobias Walker fasste sich in der 62. Minute ein Herz und zog einfach mal aus der Distanz ab. Sein Schuss landete unhaltbar in den Maschen. Ein herrlicher Treffer zum Ausgleich!
Anschliessend entwickelte sich das Fussballspiel mehr zu einer Ping-Pong-Partie. Gefährliche Aktionen hüben wie drüben. Dieses Mal waren die Gäste wieder an der Reihe. Dank eines starken Forecheckings eroberten die Schattdörfler den Ball, spielten auf die Aussen und die minutiös getimte Flanke fand Skander. Der Urner erzielte das 2:3 mit seinem zweiten Kopfballtreffer in diesem Spiel. Die Goldauer waren in diesen Minuten völlig von der Rolle. Ein missglückter Rückpass konnte auch der herauseilende Steinegger nicht mehr klären. Patrik Stampfli war der Nutzniesser und markierte einen “empty netter” zum 2:4. Hervorzuheben ist, dass Goldau meist immer reagieren konnte. So auch diesmal. Ein Ball erreichte in der Offensive Koni Huser, der in gekonnter Manier zum erneuten Anschlusstreffer einschieben konnte (78.). Nur ging das Pingpong leider weiter. Ein Schattdörfler lancierte Patrik Stampfli perfekt. Und der junge Stürmer zeigte keine Nerven, sondern erzielte das 3:5 und zugleich seinen Hattrick in diesem Spiel. Für den Schlusspunkt und für das schönste Tor in diesem Spiel sorgte Tobias Walker (89.). Der Goldauer-Stürmer erzielte seinen zweiten Treffer wiederum mit einem herrlichen Weitschuss. Danach war die Partie aus und Schattdorf der Sieger des Tages. Für Goldau heisst es jetzt erst einmal Wunden lecken.
SC Goldau – FC Schattdorf 4:5 (1:2)
Sportplatz Tierpark, 450 Zuschauer. – SR Miehle. – Tore: 8. P. Stampfli 0:1. 35. K. Huser 1:1. 38. Agrebi 1:2. 62. Walker 2:2. 70. Agrebi 2:3. 71. P. Stampfli 2:4. 78. K. Huser 3:4. 79. P. Stampfli 3:5. 89. Walker 4:5. – SC Goldau: Steinegger, Schelbert, Sommaruga, Büeler (91. Viola), Popovic (32. J. Simoni), K. Huser, Camenzind, Asaro (73. Z. Huser), L. Simoni, Schmid (46. Ademi), Walker. – FC Schattdorf: Arnold, P. Baumann (55. Gamma), Wirth, J. Gisler, S. Stampfli, A. Baumann (83. Heinzer), Wipfli, Agrebi (94. P. Arnold), C. Gisler (58. N. Gisler), L. Gisler, P. Stampfli. – Verwarnungen: 58. Wipfli (Foulspiel). – Bemerkungen: Goldau ohne Zumbühl (verletzt), S. Zeka (gesperrt), Etemi, Reci, D. Zeka.

Die Goldauer, hier mit Liridon Simoni, mussten gegen Schattdorf eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Bild: Andy Scherrer.
Wegweisende Partie gegen Schattdorf
Der SCG konnte aus den ersten beiden Partien im neuen Jahr zwei Punkte mitnehmen. Gegen den Tabellenletzten aus Schattdorf muss nun ein Sieg her, um sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen.
Simon Krienbühl
War das ein Torspektakel Anfangs September 2021, als Goldau im Urnerland das Hinspiel mit 4:5 gewinnen konnte. Inzwischen hat sich die Defensivarbeit der Goldauer stabilisiert, man erhält deutlich weniger Gegentore.
Erstes Heimspiel
Am Samstag treffen mit Goldau und Schattdorf die beiden Schlusslichter der Liga aufeinander. Die Urner mussten zum Rückrundenstart zwei Niederlagen gegen Perlen-Buchrain und Kickers Luzern einstecken. Die Gäste brauchen also dringend Punkte. Die Goldauer erspielten sich bislang zwei Unentschieden. Um den Anschluss an die Verfolger zu wahren, braucht es am Samstag einen Sieg. Der SC Goldau freut sich, viele Zuschauerinnen und Zuschauer willkommen zu heissen.
Remis trotz Goldauer Chancenplus
Der SC Goldau nimmt aus der Auswärtspartie gegen die AS Novazzano einen Punkt mit nach Hause.
Simon Krienbühl
Bereits früh am Sonntagmorgen setzte sich der SCG-Tross mit dem Teamcar in Richtung Süden in Bewegung. Die lange Anfahrt nach Morbio, nahe Chiasso, nutzte SCG-Trainer Sulejmani, um einigen Spielern aus der Startelf die letzten Instruktionen im Einzelgespräch mitzuteilen.
Stunden später beim Anpfiff merkte man den Spielern an, dass sie den beherzten Worten ihres Trainers Taten folgen lassen wollten. Goldau war wach und gewillt, dem Spiel gleich den Stempel aufzudrücken. Die erste nennenswerte Chance hatten aber die Tessiner, als Bini alleine vor Steinegger auftauchte. Sein Abschluss war aber zu überhastet (7.). Goldau brauchte rund 20 Minuten zum ersten Abschluss. Schmid leitete seine Chance gleich selbst ein, indem er Koni Huser auf rechts lancierte. Seine Hereingabe fand wieder Schmid, der mit einem Wumms knapp das Tor verfehlte.

Die Nummer 31 von Goldau, Tobias Walker, erzielte das 1:0 in dieser umkämpften Partie.
2x zappelte das Netz vor der Pause
Kurze Zeit später unternahmen die Goldauer einen erneuten Versuch. Camenzind, der im Winter fix von der 2. Mannschaft zum Team stiess, lancierte Walker mit einem herrlich öffnenden Pass. Der Goldauer-Aussen fackelte nicht lange und überloppte den Tessiner-Goalie gekonnt und zum umjubelten Führungstreffer (23.). Und es hätte noch besser kommen können, als Aussenverteidiger Schelbert sein Pendant auf der anderen Seite lancierte. Popovic’s Abschluss ging aber über das Tor.
Und so kam es, dass in der 30. Minute Vago aus Abseits verdächtiger Position vor Steinegger auftauchte und souverän zum Ausgleich einschob. Ärgerlich, zumal Asaro und Koni Huser vor der Pause noch zwei Grosschancen liegen liessen. Die Tessiner konnten sich mit dem Remis zur Pause glücklich schätzen.
Kampfbetonte 2. Halbzeit
Trotz angenehmen 15 Grad und Sonnenschein verirrten sich nicht mal 100 Zuschauer ins Campo comunale. Diese sahen eine ruppige zweite Halbzeit. Die Partie wurde zunehmend härter und es hagelte auf beiden Seiten Verwarnungen. Eine Aktion (72.) wurde Sommaruga zum Verhängnis. Nach einer harten Attacke seines Gegenspielers musste er das Spielfeld kurze Zeit später mit einem Turban verlassen. Gute Besserung an dieser Stelle!
Auf der harten Unterlage war fussballerische Feinkost eher eine Seltenheit. Die Tessiner spielten praktisch immer den langen Ball auf ihre Aussen. Schelbert und Popovic hielten die Gegner aber meist gut im Zaum. Einzig in der 80. Minute blieb das SCG-Herz kurz stehen, als der Ball im Netz von Steinegger zappelte. Der Aktion war aber ein Abseits vorausgegangen. Der Treffer zählte nicht. In den Schlussminuten wollte Goldau die drei Punkte sichtlich, aber zwingende Chancen blieben leider aus. So endete die Partie 1:1 Unentschieden. Nächsten Samstag empfängt Goldau dann zum ersten Heimspiel der Rückrunde den FC Schattdorf (17 Uhr, Sportplatz Tierpark).
AS Novazzano – SC Goldau 1:1 (1:1)
Campo comunale Morbio, 80 Zuschauer. – SR Ersin Nesimi. – Tore: 23. Walker 0:1. 30. Vago 1:1. – AS Novazzano: Buggin, De Felice, De Pasquale, Barone, Sala, Reclari, Gravas, Martegani, Fasana, Vago, Bini– SC Goldau: Steinegger; Schelbert, Sommaruga (72. S. Zeka), Büeler, Popovic; K. Huser, Camenzind, Asaro, Walker, Schmid (85. Ademi), Z. Huser (57. L. Simoni). – Verwarnungen: Camenzind, Sommaruga, Sulejmani, Schelbert, L. Simoni, S. Zeka; Bini, De Pasquale. – Bemerkungen: Goldau ohne Zahler, Zumbühl, J. Simoni, Viola (alle verletzt), Ukaj (abwesend)
Für Goldau gehen die Tessiner Wochen weiter
Simon Krienbühl
Feine Polenta, eine gute Luganighe oder ein leckeres Risotto – bei Tessiner Wochen wird es jedem Feinschmecker warm ums Herz. Für den SC Goldau bedeuten die Tessiner Wochen aber, dass innert wenigen Tagen ein weiteres Gastspiel im Süden bevorsteht. Am Sonntag reist der SC Goldau dafür nach Morbio zur AS Novazzano. Obwohl die Rückrunde noch jung ist, wird diese Partie für beide Teams richtungsweisend sein. Die zwei Mannschaften trennen aktuell nur drei Punkte. Die Tessiner liegen knapp über dem Strich, die Goldauer knapp darunter.
Beiden Teams ist der Auftakt am letzten Wochenende geglückt. Novazzano siegte gegen den direkten Ligakonkurrenten Kickers Luzern und Goldau holte gegen den Tabellenzweiten Ascona einen wichtigen Punkt. Für das kommende Spiel wünscht sich Trainer Sulejmani sicherlich auch die Rückkehr einiger Spieler, die gegen Ascona noch ausgefallen sind.