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190519 Goldau – Root

Goldau mit starker und schwacher Halbzeit

Nach dem verdienten und wichtigen Sieg im Muotathal wollte die zweite Mannschaft des SC Goldau auch gegen den SK Root einen Sieg einfahren und sich so den grössten Abstiegssorgen entledigen. Nach 45 Minuten sah alles danach aus, dass Goldau erneut als Sieger vom Platz gehen wird. Nach 90 Minuten muss man sich aus Goldauer Sicht aber eingestehen, dass man mit dem 3:3 Endresultat gut bedient ist.

Starke erste Halbzeit
Nach vier Spielen in Folge ohne Niederlage wollte man in Goldau unbedingt auch gegen den SK Root drei Punkte einfahren und sich so mit einem kleinen Polster über dem Strich festsetzen. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Goldau musste unbedingt gewinnen, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, während es für den SK Root um faktisch nichts mehr ging, ausser einer eventuellen Tabellenverbesserung auf Rang sechs. Trotz alledem, war sich Goldau bewusst, dass die erste Mannschaft des SK Root sich keines Falls kampflos auf dem Sportplatz Tierpark ergeben wird. Goldau startete, wie schon in den Wochen zuvor, sehr gut in das Spiel und pushte von Minute eins an nach vorne. Nach elf Minuten klingelte es dann auch bereits das erste Mal auf Seiten des SK Root. Nach einem sehenswerten Sololauf schob Jozef Simoni zum 1:0 ein. Leider liess Goldau daraufhin ein wenig die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor missen und so kam es, wie es kommen musste: Nach einem Steilpass stand Marku alleine vor dem Goldauer Torhüter und schob zum 1:1 ein (23’). Goldau war nun aber endgültig im Spiel angekommen und erhöhte durch eine Soloaktion von Mehmeti (30’) und einem typischen «Römel Truttman Tor» (42’) auf 3:1. Mit einem guten Gefühl und viel Selbstvertrauen ging es für Goldau in die Pause.

Schwache zweite Halbzeit
Die zweite Halbzeit ist leider schnell erzählt. Geschwächt durch verletzungsbedingte Wechsel, wollte Goldau den Zwei-Tore Vorsprung irgendwie über die Zeit bringen, was leider misslang. Mit zwei Sonntagsschüssen (52’, 64’) von der Strafraumkante egalisierte Root den Zwei-Tore Vorsprung innerhalb von 20 Minuten. Goldau muss sich selbst den Vorwurf machen, zu wenig in die Offensive investiert zu haben und defensiv viel zu anfällig gewesen zu sein. Während Root auf der einen Seite dem 3:4 teilweise sehr nahe war, hatte Goldau, in Person von Beeler, eine einzige nennenswerte Chance in der zweiten Halbzeit auf den Siegtreffer. Über die vollen 90 Minuten gesehen ist dieses Unentschieden mehr als gerecht.

Nichtsdestotrotz haben die Goldauer den Klassenerhalt noch immer in den eigenen Füssen. In den Spielen gegen Steinhausen und Weggis müssen aber Punkte her, um das Saisonziel «Ligaerhalt» zu erreichen. Wenn an die Leistung aus der ersten Halbzeit angeknüpft werden kann, stehen die Vorzeichen dafür sehr gut.

Telegramm SC Goldau II – SK Root 3:3 (3:1)
Tierpark. 150 Zuschauer. SR: Turkes. – SC Goldau: Rampa; Tom Truttmann, Spichtig, Krasniqi, Veliju; Beeler, Mrijaj, Camenzind, Simoni; Memeti, Roman Truttmann (Bürgi, Keiser,Fischlin, Zeka, Simoni). – SK Root: Meier; Wymann, Meierhans, Milojicic, Barbosa; Bucher, Schenk, Barmettler, Theiler, Köchli; Marku (Zukic, Galante, Krieger). – Tore: 10. Simoni 1:0, 25. Marku 1:1, 29. Mehmeti 2:1, 41. Truttman 3:1, 51. Bucher 3:2, 64. Schenk 3:3.

 

11.05.2019 Muotathal – Goldau

Goldau über dem Strich

ib. Der SC Goldau sicherte sich im Muotathal drei weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf. Ein frühes Tor ebnete den Weg zu diesem Vollerfolg und verlieh der Mannschaft die notwendige Si-cherheit. Insbesondere in der 1. Halbzeit zeigte sich die Bürgin-Elf stark und lag zur Pause mit 3:0 in Führung. Bei Muotathal keimte kurz vor Schluss des Spiels durch den Anschlusstreffer nochmals etwas Hoffnung auf, diese wurde aber umgehend durch den dritten persönlichen Tref-fer von Roman Truttmann erstickt.

Frühe Führung
Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt, als Roman Truttmann den Muotathaler Torhüter nach einem Rückpass unter Druck setzte. Dieser wollte das Spielgerät seinem Mitspieler weiterleiten, was gründ-lich misslang. So konnte die Goldauer Nummer 55 den Ball ins leere Tor zum 1:0 einschiessen. Die Führung gab den Goldauern Sicherheit, was sie dazu bewog das Spieldiktat zu übernehmen und Muo-tathal mit aggressivem Pressing vor Probleme zu stellen. In der 35. Minute setzte sich der stark spielende Jozef Simoni im Strafraum durch und erzielte das 2:0. Lediglich fünf Zeigerumdrehungen später folgte das schönste Tor an diesem Abend. Ein schneller Konter über die linke Goldauer An-griffsseite schloss Roman Truttmann, nach einem Hakentrick von Simoni, zur 3:0 Pausenführung ab.

Ausgeglichene 2. Halbzeit
Die Goldauer suchten zu Beginn der zweiten Halbzeit das vierte Tor, welches das Spiel frühzeitig ent-schieden hätte. In der 55. Minute bot sich diese Chance, nachdem den Tierpärklern ein Elfmeter zuge-sprochen wurde. Memeti scheiterte mit seinem Versuch allerdings am stark reagierenden Vollenweider. So blieb die Partie weiter offen und die Muotathaler ihrerseits kamen das eine oder andere Mal gefähr-lich vor das Tor von Rampa. Dieser liess allerdings nichts anbrennen und machte sämtliche Versuche unschädlich. Zehn Minuten vor Spielende setzte starker Regen und Wind ein. Diese Verhältnisse ver-liehen dem FC Muotathal sprichwörtlich Rückenwind. So kam es, dass Sven Gwerder in der 88. Minute einen Freistoss von hinter der Mittellinie aufs Goldauer Tor drosch. Der Ball wurde immer länger, setz-te wenige Meter vor Rampa auf dem nassen Terrain auf und fand tatsächlich den Weg ins Tor. Der euphorisierte Thaler-Stadionspeaker trieb seine Mannen nochmals noch vorne. Die Hoffnung auf einen Punktgewinn wurde aber abrupt beendet. Ein Goldauer Freistoss aus dem Halbfeld fand abermals Roman Truttmann. Dieser fackelte nicht lange und krönte seine sensationelle Leistung mit seinem dritten Tor zum 4:1 Endstand.

Den Schwung mitnehmen
Durch den Sieg im Muotathal sind die Goldauer Reserven erstmals in dieser Saison über den Strich geklettert. Weil die Anzahl der absteigenden Teams in der 3. Liga von den Geschehnissen in der 2. Liga interregional abhängig ist, gibt es für die Goldauer nur ein Motto. Der Schwung aus den letzten Spielen muss mitgenommen und das Punktekonto mit weiteren Siegen erhöht werden. Am kommen-den Sonntag wartet mit dem Heimspiel gegen den SK Root eine weitere wichtige Partie auf die Bürgin-Truppe.

Fussball, 3. Liga: FC Muotathal – SC Goldau II 1:4 (0:3)
„Sportplatz Widmen», Muotathal –, 150 Zuschauer, – Tore: 2. R. Truttmann 0:1; 35. J. Simoni 0:2, 40. R. Truttmann 0:3, 88. S. Gwerder 1:3; R. Truttmann 1:4 – SC Goldau: Rampa, T. Truttmann, Spichtig, Krasniqi, Veliju, Camenzind, Beeler, R. Truttmann, Memeti, Mrijaj, J. Simoni (Bürgi, Keiser, Fischlin, D. Simoni, M. Truttmann.) – FC Muotathal: Vollenweider, S. Gwerder, M. Betschart, F. Heinzer, A. Be-tschart, Panxhaj, M. Betschart, Suter, Bürgler, Nuza, S. Schelbert ( S. Betschart, Gisler, M. Gwerder)

110519 Goldau II – Menzingen

Goldau mit wichtigem Sieg

tt. Mit Menzingen traf man auf einen direkten Abstiegskonkurrenten welchen man mit einem Sieg überholen konnte. Die sehr schlechten Wetterbedingungen machten es beiden Teams von Anfang an schwer schönen Fussball zu spielen. So wurde die Partie von sehr viel Leidenschaft und Kampf geprägt. Die Goldauer konnten dies hervorragend umsetzen und ihren Aufwärtstrend aus den letzten beiden Partien bestätigen. Die Mannschaft von Thomas Bürgin gewann verdient mit 3:1 und konnte die rote Laterne an den SC Menzingen weitergeben.

Druckvolle Anfangsphase

Die Goldauer starteten aggressiv und mit viel Offensivpower in diese verregnete Partie. Der Platz war tief und komplett durchnässt. Die Gäste aus Menzingen wurden tief in der eigenen Hälft attackiert und konnten so zu Ballverlusten gezwungen werden, welche den Goldauern immer wieder Chancen ermöglichten. Die Goldauer Offensive vermochte diese jedoch noch nicht zu verwerten. Die Beste Chance hatte Memeti in der 15. Minute, jedoch scheiterte er aus rund 30 Metern mit einem satten Schuss am Aluminium. Nach 19 Minuten setzte Simoni zu einem Kopfball an, welchen er sehenswert zum 1:0 verwandelte. Die Führung war zu dieser Zeit längst überfällig. Die Goldauer blieben die aktivere und bessere Mannschaft, konnten aber erneut die Chancen nicht in Tore umwandeln. So ging man mit einer zu knappen aber mehr als verdienten Führung zum Pausentee.

Schlammschlacht in der 2. Halbzeit

Der Platz glich nach dem Abpfiff zur Pause einem schlammigen Ackerfeld. Daher war für die Goldauer zu Beginn der 2. Halbzeit klar, hinten sicher zu stehen und mit langen Bällen die Stürmer zu lancieren. Die Taktik trug rasch Früchte. Simoni konnte einen Konter in der 52. Minute souverän zur verdienten 2:0 Führung verwandeln. Allerdings tauchte nur gerade zwei Minuten später von Holzen vor dem Tor der Goldauer auf und konnte einen Abpraller zum 2:1 Anschlusstreffer einschieben. Der Platz war mittlerweile in einem so schlechten Zustand, dass Flachpässe kaum noch möglich waren. Die Goldauer wussten mit diesen Verhältnissen besser umzugehen und konnten durch Roman Truttmann in der 75 Minute den zwei Tore Vorsprung wiederherstellen. Dem tiefen Rasen zollten beide Teams Tribut und mussten in der Schlussphase viele Wechsel vornehmen. Die Goldauer mussten gar Ihren Ersatztorhüter Mettler als Feldspieler einwechseln. Als es rund zehn Minuten vor Schluss gar anfing zu schneien, waren alle Spieler froh als der Schiedsrichter das Spiel pünktlich beendete. Die Goldauer konnten die 3 Punkte zu Hause behalten und haben verdient gewonnen.

Spannende Ausgangslage

Die Goldauer konnten aus den letzten 3 Spiele 7 Punkte holen und wollen an diesen Leistungen anknüpfen. Nächsten Samstag geht es für die Goldauer zum Derby ins Muotathal. Die Muotathaler konnten in der Rückrunde noch keinen vollen Erfolg feiern und rutschten in der Tabelle ab. Die Partie verspricht Spannung, Emotionen und hoffentlich schönen Fussball.

 

Fussball, 3. Liga: SC Goldau – SC Menzingen 3:1 (1:0)

„Sportplatz Tierpark, Goldau –, 100 Zuschauer, – Tore: 19. Simoni 1:0; 52. Simoni 2:0, 54. Von Holzen 2:1, 75. R. Truttmann – SC Goldau: M. Rampa, T. Truttmann, T. Spichtig, L. Krasniqi, G. Veliju, B. Camenzind, F. Beeler, R. Truttmann, Z. Memeti, F. Mrijaj, J. Simoni (Mettler, Domgjoni, Bürgi, Truttmann M.) – SC Menzingen: Barnet, Capol, Hürlimann, Elsener, Staub, Berweger, Jovanovic, Philipp, Ottiger, Schönbächler, Meyer (Kälin, Müller, Melina, Pavic, Von Holzen, Oberhänsli, Müller)– Verwarnungen: G. Veliju, J. Simoni, R. Truttmann

250519 Zofingen – Goldau

Gelingt Goldau der Ligaerhalt?

Am letzten Spieltag kommt es in Zofingen zum alles entscheidenden Spiel. Für beide Team geht es um das Verbleiben in der 1. Liga.

Pascal Zahler

Nach der knappen Niederlage vom vergangenen Samstag gegen den FC Biel gilt für die Goldauer nun die Devise «alles oder nichts». Die Tierpärkler stellten ihren unglaublichen Kampfgeist ein weiteres Mal unter Beweis und konnten einen 0:3 Rückstand nach 15 Minuten in ein knappes 3:4 umwandeln. Genau dieser Kampfgeist muss das Rezept in dieser wichtigen Partie gegen Zofingen sein. Kombiniert mit Effizienz in der Offensive sollen die Spieler vom SC Goldau die Träume des Ligaerhalts wahrwerden lassen.

Die Mannschaft zählt auf Unterstützung
Für diese wichtige Partie ist die Marini-Elf auf die Unterstützung ihrer Fans angewiesen. Ein Sieg auswärts in Zofingen wird keine leichte Aufgabe. Der Sport Club Goldau freut sich über einen möglichst grossen Aufmarsch von Goldauer Supportern.

180519 Goldau – Biel

Knappe Niederlage nach schwachem Start

Der SCG lag gegen den FC Biel/Bienne nach 36. Minute mit 0:4 in Rückstand. Danach rauften sich die Goldauer aber zusammen, schafften mit dem 3:4 den Anschluss und sorgten für eine spannende Schlussphase.

Von Patrick Frei

Der Goldauer Start in das zweitletzte Spiel in dieser Saison war miserabel. Safari brachte den Gast bereits in der ersten Spielminute in Führung. Mora doppelte nach sieben Minuten nach – 0:2. Ehe die Goldauer überhaupt begriffen wie ihnen geschieht, hiess es bereits 0:3. Nuzzolo erhöhte nach einem Eckball mit dem Kopf auf 0:3 (16.). Danach fingen sich die Goldauer zumindest ein kleinwenig und kamen etwas besser ins Spiel, ehe in der 36. Minute der nächste Rückschlag folgte. Der Ball lag schon wieder im Goldauer Tor, zum Leidwesen der Einheimischen war es auch noch ein Eigentor!

Drei Tore in acht Minuten bringen Goldau zurück
0:4 hiess es also nach 36. Minuten, die Partie schien entschieden. Doch der SCG meldete sich in der 39. Minute zurück! Zeno Huser verkürzte auf 1:4. Und wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff gelang dem Heimteam der zweite Treffer. Zeka stand nach einem gewonnen Kopfballduell von Suter am richtigen Ort und verkürzte mit dem Kopf auf 2:4 (45.). Im gleichen Stil ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter: Nur zwei Minuten waren nach dem Wiederanpfiff gespielt, da zappelte der Ball bereits wieder im Tor der Bieler. Nicholas Walker verkürzte mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel auf 3:4 (47.). Mehr ging dann aber aus Goldauer Sicht nicht mehr. Einzig Koni Huser hatte mit einem Schuss aus 16 Metern noch die Chance auf den Ausgleich. Sein Abschluss flog jedoch knapp über das Tor (57.). Die Schlussphase lebte von der Spannung, beide Teams suchten einen weiteren Treffer, wobei die Gäste aus dem Seeland die deutlich besseren Chancen hatten und dem fünften Treffer näher standen als die Goldauer dem Ausgleich.
Mit einem Unentschieden gerettet
Nun trifft der SCG in der letzten Runde auswärts auf den FC Zofingen. Mit einem Punkt ist der SCG gerettet und bleibt in der 1. Liga classic. Bei einer Niederlage droht der Mannschaft von Trainer Sandro Marini aber der Abstieg. Gewinnt der FC Langenthal gegen den Tabellenletzten Old Boys Basel, würden die Goldauer absteigen. Daran wollen die Goldauer aber keine Gedanken verschwenden, denn immerhin hat der SCG das Ziel Ligaerhalt in den eigenen Füssen und ist mit einem Unentschieden gerettet.

 

SC Goldau – FC Biel/Bienne
380 Zuschauer. – SR M. Hajdarevic – Tore: 1. Safari 0:1, 7. Mora 0:2, 16. Nuzzolo 0:3, 36. Eigentor Goldau 0:4, 39. Zeno Huser 1:4, 45. Zeka 2:4, 47. N. Walker 3:4. – SC Goldau: Steinegger; Bertucci (81. Marini), Suter, Spichtig, Zeka (85. Lafferma); T. Walker, N. Walker, Schilling, Christen (85. Truttmann), K. Huser; Z. Huser. – FC Biel/Bienne: Schittenhelm; Krasniqi (60. Sheholli), Hofer, Brechbühl; Mourelle, Ferreira, Mäder (53. Agmagma), Safari, Fleury; Nuzzolo, Mora (73. Natoli). – Bemerkungen:. – Verwarnungen: 52. Suter (Foulspiel), 55. Nuzzolo (Foulspiel), 84. Zeno Huser (Reklamieren), 88. Natoli (Unsportlichkeit).


Abstiegskampf in Goldau

Zwei Runden vor Schluss der Meisterschaft steckt der SC Goldau wieder mitten im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur noch zwei Punkte.

Der SCG ging am vergangenen Wochenende in Delémont mit 6:0 unter. Dazu kam auch noch, dass die Mitkonkurrenten um den Abstieg allesamt gewinnen konnten. Bassecourt, Langenthal und auch der SC Zofingen feierten allesamt Siege, und machen den Abstiegskampf zwei Runden vor Schluss noch einmal so richtig spannend. Fünf Teams liegen nun zwei Punkte auseinander.

Mittendrin statt nur dabei
Die Goldauer stecken also mitten im Abstiegskampf und brauchen weitere Punkte um diesem zu entkommen. Ein Sieg zu Hause gegen den FC Biel würde ein grosser Schritt Richtung Ligaerhalt bedeuten. Die Mannschaft von Trainer Sandro Marini hofft auf zahlreiche Unterstützung der Goldauer Fans und natürlich auf ein positives Resultat in diesem wichtigen Spiel.

120519 Delemont – Goldau

Goldau im Jura chancenlos

Von Daniel Flüeler

Der SC Goldau verliert im Jura gegen die SR Delémont diskusionslos mit 0:6. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nun nur noch zwei Punkte.

Die Mitkonkurrenten um den Ligaerhalt Bassecourt, Zofingen und Langenthal konnten am Wochenende allesamt ihre Spiele gewinnen. Der SC Goldau seinerseits zog auswärts im Jura eine deutliche Niederlage ein. Das Heimteam von Trainer Philippe Rossinelli überzeugte auf ganzer Linie und verdiente sich den Sieg auch in dieser Höhe.

Klarer Rückstand zur Pause
Das Ungemach aus Tierpärkler Sicht, begann bereits nach 14. Minuten. Die Goldauer brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone, welcher schliesslich nach einem Eigentor erstmals im Tor lag. Mohamed Camara erhöhte nach 22. Spielminuten per Kopfball bereits auf 2:0. Es sollte nicht der letzte Treffer des Angreifers des Heimteams sein. Bereits fünf Minuten später stand es 3:0 für die Einheimischen. Nicolas Enderlin lauerte am zweiten Pfosten und drückte den Ball freistehend über die Linie (27.).

Delémont lässt nicht locker
In der zweiten Halbzeit änderte sich an der Überlegenheit der SR Delémont nichts. Torhüter Marco Steinegger lenkte den Schuss von Dionys Stadelmann mit einer starken Parade über die Latte (64.). Doch der vierte Treffer verzögerte sich nur um drei Minuten. Camara erhöhte mit einem Distanzschuss auf 4:0 (67.). In der 71. Spielminute zog Emmanuel Mast alleine auf Steinegger los und erhöhte auf 5:0. Der auffällige Mohamed Camara krönte seine starke Leistung mit dem dritten persönlichen Treffer. Er brachte den Ball mit einem Kopfballtor zum 6:0 Endstand im Tor unter. Beim SC Goldau stimmte an diesem Nachmittag nicht viel zusammen. Die Goldauer kassierten die höchste Saisonniederlage. Doch die Mannschaft von Spielertrainer Sandro Marini hat in den verbleibenden Spielen gegen Biel und Zofingen den Ligaerhalt nach wie vor in den eigenen Füssen.


SR Delémont – SC Goldau 6:0 (3:0)
Stade de La Blancherie, 310 Zuschauer. – SR S. Tonini. – Tore: 14. Eigentor Goldau 1:0, 22. Camara 2:0, 27. Enderlin 3:0, 67. Camara 4:0, 71. Mast 5:0, 79. Camara 6:0. – SR Delémont: Fankhauser; Villemin, Enderlin, Lovis; Budimir, E. Stadelmann (61. Mutombo), D. Stadelmann, Mast; Essomba (67. Beghidja), Camara (79. Guil), Mulaj (77. Ferreira). - SC Goldau: Steinegger; Zumbühl (27. Lafferma), Sommaruga, Suter, D. Zeka (69. Reci); T. Walker, Christen (46. Marini), Schilling, Bertucci, N. Walker; Z. Huser. - Verwarnungen: 51. Lovis, 80. Mutombo  (beide wegen Foulspiel). - Bemerkungen: Delémont ohne Rossé, Goldau ohne K. Huser (beide gesperrt), Greter, Keller, Büeler, L. Simoni, Schmid (alle verletzt), J. Simoni (2. Mannschaft).


Schwieriges Auswärtsspiel im Jura

Der SC Goldau reist am Sonntag nach Delémont. Mit einem Sieg kann der Ligaerhalt allenfalls schon gesichert werden.

Im Abstiegskampf in Gruppe 2 der 1. Liga classic herrscht Hochspannung. Bis und mit dem achtplatzierten Zug 94 befinden sich alle Teams noch im Abstiegskampf. Die Zuger haben 30 Punkte auf dem Konto, der zweitletzte FC Zofingen deren 24 Punkte. Der SC Goldau liegt mit 29 Punkten auf dem zehnten Platz, und braucht zum sich den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu sichern noch weitere Punkte.

Für Delémont ist die Saison praktisch gelaufen
Die SR Delémont liegt auf dem dritten Platz. Der zweite Platz ist für die Jurassier mit der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den FC Bassecourt kaum mehr zu erreichen, beträgt der Rückstand doch acht Punkte. Vielleicht ist bei den Jurassiern die Luft schon draussen und die Goldauer können davon profitieren. Mit einem Sieg könnten die Goldauer einen weiteren, grossen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Vielleicht steht dieser bereits am kommenden Sonntag fest (pfr).

280419 Ibach – Goldau

Ibach II und Goldau II trennen sich unentschieden

Nach dem wichtigen und hart erkämpften Sieg gegen Küssnacht II musste die Mannschaft von Thomas Bürgin und Josip Lozic unbedingt auch im Derby gegen die Reserve des FC Ibach punkten. Wie es die ungeschriebenen Gesetze eines jeden Derbys aber so vorschreiben, war auch dieses Spiel gespickt mit Spannung, Drama und puren Emotionen.

Goldau II wusste, dass sie auf dem Gerbihof punkten müssen, sofern sie im Abstiegskampf immer noch ein Wörtchen mitreden wollen. Entsprechend motiviert, leider aber auch etwas nervös, ging Goldau II von Anfang an zu Werke. Mit dem frisch gebackenen Vater und Captain Krasniqi zurück in der Startelf, war das Matchmotto des SC Goldau auf dem riesigen Rasen in Ibach klar: Tief stehen, kompakt verteidigen und mit gezielten Konterattacken Nadelstiche setzen. Die oben erwähnte Nervosität machte sich bereits nach 4. Minuten bemerkbar. Nach einem katastrophalen Fehlpass der Goldauer Hintermannschaft, war es für Teixeira im Dienste des FCI ein Leichtes, zum 1-0 einzuschieben. Goldau schüttelte sich kurz, liess den Kopf nicht hängen und spielte weiter ihr Spiel. Nach ca. 15 Minuten wurde den Tierpärklern ein sonnenklarer Penalty verwehrt, als Simoni im Ibächler Strafraum mit einem Check in den Rücken unsanft von den Beinen geholt wurde. Doch auch davon liess sich der SCG nicht beirren. Weiter wurde gewissenhaft verteidigt und geduldig auf Chancen gewartet. Mit einem glücklichen 1-0, aus Ibächler Sicht, ging es nach 45 Minuten in die Kabinen.

Goldau setzt sich zur Wehr
Die zweite Halbzeit hatte es in sich auf dem Gerbihof in Ibach. Beide Mannschaften wollten unbedingt das nächste Tor erzielen, um das Spiel auf ihre Seite zu reissen. Druckphasen wechselten sich ab und die Zuschauer bekamen einiges geboten an diesem kühlen Sonntagnachmittag. Die beste Chance für die Heimmannschaft hatte Malanovic, als er alleine auf den Goldauer Torhüter Rampa zulaufen konnte. Sein Abschluss strich am linken Pfosten vorbei. Goldau wiederum setzte vermehrt auf lange Bälle auf die Flügelspieler, um zum Torerfolg zu gelangen. In der 57. Minute wurde Keiser mit einem solch langen Ball auf die Reise geschickt, seine scharfe Hereingabe wurde von Ulrich ins eigene Tor abgelenkt. Das 1-1 war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. In der Schlussphase hätte der SC Goldau auch noch Chancen auf das 1-2 gehabt, doch Fortuna verschloss, wie so oft in dieser Saison, ihre Augen und Ohren für die Goldauer Bemühungen.

Nichtsdestotrotz kann man aus Goldauer Sicht zufrieden sein mit dem 1-1. Eine erneut starke Mannschaftsleistung wurde mit einem Punkt in Ibach belohnt. Mit genau diesem Einsatz und genau diesem Willen, ist nach wie vor alles möglich im Abstiegskampf für den SC Goldau II.

Fussball, 3. Liga: FC Ibach II – SC Goldau II 1:1 (1:0)
„Gerbihof, Ibach» , 100 Zuschauer, – Tore: 4. Texeira 1:0; 57. Ulrich (Eigentor) 1:1 – SC Goldau: Rampa, Veliju, Spichtig, Krasniqi, T. Truttmann, Mrijaj, Zeka, R. Truttmann, Domgjoni, Memeti, Simoni (Bürgi, Keiser, Beeler, Camenzind), FC Ibach: Kündig, Deck, Ulrich, Küchler, Schäuble, Tischhauser, Reichmuth, Salihaj, Texeira, Malanovic, Kdouh (Annen, Hürlimann, Schmidiger)

040519 Goldau – Old Boys

Goldau mit wichtigem Sieg

Der SC Goldau gewinnt zu Hause drei wichtige Punkte gegen die BSC Old Boys. Ein grosser Schritt Richtung Ligaerhalt ist geschafft.

Pascal Zahler

Die Wetterbedingungen waren an diesem Spieltag sicherlich alles andere als optimal. Das Terrain war sehr durchnässt. Die Zuschauer duften keine Partie auf technisch hochstehendem Niveau erwarten. Nichtsdestotrotz war die Partie gleich von Beginn an interessant. Die Gäste aus Basel erwischten den besseren Start und waren nach 17 Minuten auch bereits mit 0:2 in Führung. Die beiden Tore durfte man durchaus unter der Kategorie «sehenswert» einordnen. Gegen diese Schmach hatte Raphael Suter jedoch etwas einzuwenden und verkürzte nur zwei Minuten nach dem zweiten Treffer der Gäste zum 1:2 (19.). Livio Sommaruga setzte das Spielgerät an den Pfosten, wo Raphael Suter dann nur noch einzuschieben brauchte. Genau dieser Raphael Suter war es auch, welcher in Manieren eines kaltblütigen Topscorers das Leder zum 2:2 Ausgleich in den gegnerischen Maschen versorgte (31.). Die angereisten Zuschauer bekamen auf dem Sportplatz Tierpark beste Fussballkost serviert. Beide Teams waren mit vollem Einsatz auf dem Platz und man konnte feststellen, dass es bei beiden Mannschaften um den Ligaerhalt geht.

Goldau in Unterzahl zum Sieg
Wie bereits in der ersten Hälfe waren es die Baselbieter, welche den besseren Start erwischten. Heimtorhüter Marco Steinegger rutschte das Spielgerät unglücklich durch die Finger, was die Gäste erneut in Führung brachte (49.). Mit diesem Spielergebnis war der Doppeltorschütze Raphael Suter erneut nicht zufrieden, weshalb er die Kugel in der 66. Spielminute kurzerhand zum dritten Mal in dieser Partie im gegnerischen Tor unterbrachte (3:3). Nur zwei Minuten danach musste Kapitän Koni Huser frühzeitig unter die Dusche. Nach einem Marsch über die ganze gegnerische Platzhälfte verlor er die Kugel und haute einen Basler aus den Socken (gelb/rot). Die Goldauer liessen sich jedoch nicht beirren und konnten mit Dominic Schilling gar mittels Penalty zur 4:3 Führung erhöhen. Ein toller und wichtiger Sieg für die Marini-Elf, welcher sim Anschluss gebührend am Frühlingsfest gefeiert wurde.

SC Goldau – BSC Old Boys 4:3 (2:2)
Sportplatz Tierpark, 350 Zuschauer. – SR E. Risi. – Tore: 10. Rietmann (0:1), 16. Kiendrebeogo (0:2), 18. Suter (1:2), 31. Suter (2:2), 49. Mbarga (2:3), 63. Suter (3:3), 80. Schilling (4:3). – SC Goldau: Steinegger; Zeka, Christen, Sommaruga, Zumbühl (56. Bertucci); K. Huser, N. Walker, Schilling, T. Walker (80. Lafferma); Suter, Z. Huser (63. Marina). – BSC Old Boys: Fidan; Sylla, Muslija (69. Ozan), Winistörfer (74. Kama), Kiendrebeogo; Osaj, Rietmann, Limanaj, Mbarga; Blatter, Boss (Dieng). – Verwarnungen: 27. Mbarga, 29. K. Huser, 53. Muslija, 68. K. Huser (gelb/rot), 82. Christen, 83. Blatter, 88. Ozan. – Bemerkungen: keine.


Goldau mit wichtigem Heimspiel

Vier Runden vor dem Saisonende gastieren die BSC Old Boys auf dem Sportplatz Tierpark. Gegen den Tabellenletzten müssen Punkte her.

Pascal Zahler

Die Lage für die Mannschaft von Spielertrainer Sandro Marini sieht langsam durchaus positiv aus. Vier Runden vor Schluss sind die Goldauer mit 26 Punkten auf Platz 10 rangiert. Das Polster auf den Abstiegsplatz beträgt aktuell fünf Punkte. Klar ist, dass die Tierpärkler den Fokus nicht verlieren dürfen. Konzentriert und professionell muss auch die Aufgabe gegen den Tabellenletzten in Angriff genommen werden.

Die Gäste müssen punkten
Die Baselbieter müssen gegen die Goldauer Punkte einfahren. In der Rückrunde konnten die Basler nur gerade einen einzigen Punkt gegen den Grasshopper Club Zürich II einfahren. Mit sieben Punkten Rückstand auf den Ligaerhalt wird das Eis immer dünner. Dementsprechend motiviert werden die Basler am kommenden Wochenende nach Goldau reisen. Mit aller Kraft soll der Ligaerhalt bewerkstelligt werden.

SC Goldau II siegreich

Nach zähen 93 Minuten auf dem Küssnachter Luterbach, war es endlich soweit und die Reserven des SC Goldau konnten die ersten drei Punkte in der Rückrunde bejubeln. Die Tierpärkler waren 60 Minuten lang das bessere Team, führten verdient mit 1:0, ehe der FC Küssnacht mit einem Doppelschlag innert einer Minute das Spiel wendete. Goldau steckte allerdings nicht auf, drehte den Match seinerseits und gewann schlussendlich etwas glücklich aber doch verdient mit 3:2.

Für die beiden abstiegsbedrohten Teams aus Goldau und Küssnacht war klar, dass dieses Spiel für den Rest der Saison wegweisend sein wird. Goldau konnte mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an den ominösen Strich heranrücken, Küssnacht hätte sich ein vier Punkte Polster auf das ebenfalls unter dem Strich platzierte Menzingen erarbeiten können. Dementsprechend lebte das Spiel von viel Einsatz und Kampf.

Goldau geht in Führung
Goldau war von Beginn an gewillt, dem Spiel den Stempel aufzudrücken und die frühe Führung zu finden. Sie führten spielerisch etwas die feinere Klinge als der Gegner und waren mehrheitlich in Ballbesitz, vorerst jedoch ohne Torhüter Janner in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Die erste Chance gehörte dann Küssnacht. Mathis versuchte es beinahe von der Eckfahne aus mit einem Direktschuss. Der Goldauer Schlussmann Rampa war aber auf der Hut und lenkte den Schuss ins Toraus. In der 16. Minute folgte der Führungstreffer für die Goldauer. Ein Küssnachter Angriff wurde abgefangen, das Mittelfeld schnell überbrückt und Roman Truttmann auf der rechten Seite in die Tiefe geschickt. Dieser sah, dass Sturmkollege Memeti in der Mitte in Stellung gelaufen war und bediente ihn mit einem herrlichen Querpass. Memeti blieb cool und schob den Ball zum 1:0 ein. Dieses Resultat hatte bis zur Halbzeitpause bestand.

Abstiegskampf pur!
Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die Erste. Goldau kontrollierte das Spiel und Chancen waren eine Mangelware. Ein Schuss von Zeka an den Pfosten war da die Ausnahme. Das Spiel plätscherte vor sich hin, bis der Küssnachter Matijevic eingewechselt wurde. Der erfahrene Stürmer brachte ordentlich Schwung ins Spiel des FCK. Keine fünf Minuten auf dem Platz, wurde er im Strafraum der Goldauer von den Beinen geholt und verwandelte den Penalty in der 60. Minute gleich selbst zum 1:1. Nur eine Zeigerumdrehung später, Fehlpass im Goldauer Aufbauspiel, ein Pass in die Tiefe zu Isikli, welcher keine Mühe bekundete alleinstehend vor Rampa zur Küssnachter Führung einzunetzen. Das Spiel war auf den Kopf gestellt und die Goldauer geschockt. Sie zeigten allerdings nochmals Moral und in der 75. Minute wurde auch ihnen ein Elfmeter zugesprochen. Memeti zeigte keine Nerven und drosch den Ball in die rechte Torecke. In der 85. Minute die Entscheidung zu Gunsten von Goldau. Wiederum setzte sich Roman Truttmann auf der rechten Seite durch. Seine Flanke fand den in der Mitte lauernden Fischlin, welcher den Ball mit einem Karatekick à la Jackie Chan über die Linie drückte. Die restlichen Minuten waren Abstiegskampf pur. Beidseitig wurde einander mehr in die Haxen getreten und man deckte sich mit netten Worten ein, statt Fussball zu spielen. Sei es drum, nach 93 aufreibenden Minuten konnten die Goldauer endlich zum ersten Mal in der Rückrunde jubeln.

Der erste kleine Schritt ist für den SCG II geschafft. Damit man das Saisonziel Klassenerhalt aber tatsächlich noch realisieren kann, muss nun eine Siegesserie gestartet werden. Am nächsten Sonntag wartet bereits das nächste Derby. Man ist auf dem Gerbihof zu Besuch beim FC Ibach II.

Fussball, 3. Liga: FC Küssnacht II – SC Goldau II 2:3 (0:1)
„Luterbach, Küssnacht , 80 Zuschauer, – Tore: 16. Memeti 1:0; 60. Matijevic 1:1, 61. Isikli 2:1, 75. Memeti 2:2, 85. Fischlin 2:3 – SC Goldau: Rampa, Bürgi, Spichtig, Sommaruga, T. Truttmann, Zumbühl, Zeka, M. Truttmann, Fischlin, Memeti, R. Truttmann (Veliju, Domgjoni, Camenzind, Reci, Mrijaj), FC Küssnacht: Janner, Jolli, Arnold, Wüest, G. Shala, Lavikainen, Tarzia, Ferreira, Reber, Hetemi, Mathis (Matijevic, Stuber, Isikli, L. Shala)

 

130419 Goldau – Buochs

Goldauer werden erneut nicht belohnt

tt. Nach der unglücklichen Niederlage in Baar wollten die Goldauer vor heimischem Publikum die ersten Punkte der Rückrunde einfahre. Eine erneut starke Teamleistung brauchte es gegen das 4. Platzierte Buochs. Diese wurde auch gezeigt, allerdings wieder einmal nicht belohnt. So konnten eiskalte Buochser durch individuelle Fehler der Goldauer die 3 Punkte mit nach Hause nehmen.

Goldau beginnt gut
Die Goldauer waren von Anfang an gewillt das Spielgeschehen vor heimischem Publikum zu bestimmen. Die Buochser jedoch versuchten immer wieder durch Seitenwechsel die Goldauer Defensive in Schwierigkeiten zu bringen. Die Goldauer konnten diese Bälle allerdings gekonnt abfangen und immer wieder schnelle Gegenangriffe einleiten. Es entstand ein spannendes Fussballspiel mit einem kleinen Chancenplus für das Heimteam, welches jedoch die Chancen nicht zu verwerten mochte. So war es Buochs, welches nach einem Eckball zu der gefährlichsten Torchance kam. Die Goldauer konnten den Ball jedoch gleich zweimal auf der Linie klären. In der 35. Minute konnte Niederberger einen Steilpass, welcher glücklich durch die Schnittstelle der Goldauer Defensive gespielt wurde, eiskalt zum 1:0 für die Gäste verwerten. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

Umkämpfte zweite Halbzeit
Voller Tatendrang kamen die Goldauer Reserven aus der Kabine und wollten die Partie drehen. Dies merkte man auch auf dem Platz. Man gewann wichtige Zweikämpfe, konnte immer wieder Prellbälle ablesen und kam bis an den Sechzehner der Buochser. Jedoch wollte auch in der 2. Halbzeit das Tor für die Goldauer nicht fallen. So kam es, wie es kommen musste. Wiederum ein langer hoher Seitenwechsel wurde von der Goldauer Defensive unterschätzt, so dass Ruhstaller alleine auf den Goldauer Torhüter Ukaj loslief. Dieser lies Ukaj keine Chance und netzte zum 2:0 für die Gäste ein. Goldau versuchte mit aller Kraft das Spiel nochmals spannend zu machen und stellte das System um. So bekam man auch die ein und andere Torchance, lies diese jedoch liegen und bekam in der letzten Spielminute gar das 0:3 durch einen schnellen Konter (Voci 90’). Drei Zeigerumdrehungen früher konnte Krasniqi einen solchen Konter nur durch Foulspiel stoppen und sah dafür seine zweite gelbe Karte, womit er folgerichtig des Feldes verwiesen wurde. So endete das Spiel mit dem unglücklichen Resultat von 0:3 und für die Goldauer zu zehnt.

Wichtiges Spiel am Osterwochenende
Zum wiederholten Male gehen die Goldauer als Verlier vom Feld. Jedoch stimmen Leistung und Einsatzbereitschaft. Die Top 4 der Gruppe hat man nun hinter sich und muss nach vorne schauen, wo mit Küssnacht ein direkter Abstiegskonkurrent wartet. Die Küssnachter sind in der Rückrunde ebenfalls noch punktelos geblieben. Die Goldauer müssen das Spiel gewinnen um wieder näher an den Strich zu kommen umso die Konkurrenten unter Druck zu setzen. Sollte man wieder eine solche Teamleistung zeigen und die Chancenauswertung verbessern, sollte ein Sieg in Küssnacht auf jedenfall machbar sein.

Fussball, 3. Liga: SC Goldau II – SC Buochs II 0:3 (0:1)
„Sportanlage “Tierpark” Goldau, Goldau -–, 100 Zuschauer, – Tore: 35. Niederberger 0:1 ; 67. Ruhstaller 0:2; 90. Voci – SC Goldau: V. Ukaj, T. Truttmann, L. Krasniqi, T. Spichtig, I. Bürgi (R. Truttmann), S. Zeka, J. Keiser, S. Lafferma (G. Domgjoni), S. Marini, L. Bertucci – SC Buochs: Ullrich, Niederberger, Barmettler, Hermann, Nickel, Wirth, Prenka, Truttmann, Wyss, Ruhstaller, Niederberger – Verwarnungen: 38’ Nickel (Foul), 70’ Zeka (Foul), 75’ Prenka (Foul), 81’ Krasniqi (Foul) – Gelb-Rot: 87’ Krasniqi (Foul)

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