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171020 Cham – SC Goldau

Goldau sündigt im Abschluss und verliert

Nachdem man gegen Blau Weiss Zug vor dem Tor kaum Schwächen zeigte, vergaben die
Goldauer auswärts gegen Cham zahlreiche Chancen und verloren die Partie trotz einer ansonsten
ansprechenden Leistung.

Damian Bürgi

Wer sie vorne nicht macht….
Die Zuschauer erlebten im Spitzenspiel zwischen dem zweit- und drittplatzierten der Gruppe einen munteren
Auftakt. Beide Teams kamen in den ersten Minuten mit guten Möglichkeiten vors Tor. Im Anschluss
übernahmen die Goldauer dann aber vorübergehend das Spielgeschehen: Man setzte die Chamer
permanent unter Druck und eroberte ein ums andere Mal den Ball in der gegnerischen Hälfte. Die Gastgeber
standen aber hinten sehr sicher und Goldau kam meistens nur über die Seiten zu gefährlichen Aktionen.
Wenn man aber mal vors Tor kam war oft ein Chamer Bein dazwischen oder man scheiterte am eigenem
Unvermögen. Das Heimteam war vor allem durch lange Bälle in die Spitze gefährlich. In einer ersten Aktion
hatten die Goldauer noch Glück, als der Klärungsversuch von Zweifel beinahe im eigenen Tor gelandet wäre
und der Pfosten noch einen Rückstand verhinderte. Ein zweites Mal kam man aber nicht mehr davon und
Cham ging etwas entgegen dem Spielverlauf in Führung. Danach brauchten die Tierpärkler etwas Zeit um
wieder ins Spiel zu finden, schafften es aber nicht sich vor der Pause nochmals zwingende Chancen zu
erarbeiten und so ging es mit dem 1:0 in die Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit ohne Torerfolg
Angestachelt durch den Rückstand drückten die Goldauer gleich zu Beginn der zweiten Hälfte aufs Tempo.
Man liess dem Gegner keinen Raum und Zeit und erspielte sich weitere Chancen, blieb jedoch weiterhin
ohne Torerfolg. Auch bei den unzähligen Standardsituationen schaute nichts Zählbares heraus. Zu allem
Übel verpasste man auch noch die Chance das Spiel vom Elfmeterpunkt aus auszugleichen. Die Goldauer
waren in der zweiten Hälfte nicht drückend überlegen aber man gestand dem Gegner so gut wie keine
Torchance und auch kaum Anteile am Spielgeschehen zu. Nichtsdestotrotz hätte die junge Truppe an
diesem Abend wohl noch Stunden spielen können ohne dabei einen Treffer zu erzielen, es sollte einfach
nicht sein und so ging der Sieg im Spitzenspiel an die Chamer.

Minimalziel erreicht
Trotz der Niederlage haben sich die Goldauer nun definitiv für die Aufstiegsrunde qualifiziert. Aufgrund der
Ergebnisse und der verbleibenden Partien der Gegner wird man die Vorrunde unter den ersten fünf Rängen
abschliessen. Somit hat die Mannschaft das vom Verein vorgegebene Mindestziel erreicht und wird in der
Rückrunde um den Aufstieg mitspielen. Im letzten Spiel der Vorrunde gegen den Leader aus Zug wird man
trotzdem topmotiviert sein und möchte nochmals zeigen wozu man fähig ist. bieten.

Fussball, 4. Liga: FC Südstern – SC Goldau II 2:1 (0:1)
„Eizmoos, Kunstrasen”, Cham –, 80 Zuschauer, – Tore: 30. M. Schweri 1:0 – SC Goldau: M. Mettler; C.
Zweifel ; B. Camenzind; L. Sommaruga; L. Theiler; J. Reci; M. Yuka; F. Mrijaj; B. Ademi; F. Beeler; R.
Truttmann (L. Nikollaj, D. Simoni, L. Horath, ohne Einsatz: N. Nasufi, G. Veliju, N. Walker & D. Bürgi) – SC
Cham: Bär; Schurrenberger; Elsener; Caparelli; Wipfli; Marveggio; Müller; Schöb; Schweri; Bischofberger;
Halm – Verwarnungen: Sommaruga, Marveggio, Mrijaj, Wipfli, Beeler, Rüttimann – Bemerkungen: Goldau
ohne A. Fach, F. Marty & B. Korbi (abwesend) T. Ferreira, I. Sopaj (Aufbautraining), L. Krasniqi (verletzt) M.
Betschart (Militär)

101020 Goldau – Blau Weiss Zug

Goldau rehabilitiert sich mit Kantersieg

Die beiden Niederlagen in Folge gegen Steinhausen und Südstern haben bei den Goldauern ihre Spuren hinterlassen, dies aber vorwiegend im positiven Sinne. Man liess sich durch die negativen Erlebnisse zu neuer Motivation anspornen und gewann gegen Blau Weiss Zug zuhause gleich mit 9:0.

Damian Bürgi

Doppelt in kürzester Zeit erfolgreich
Man trat zum dritten Mal in Folge auf einem Kunstrasen und somit eher kleinerem Spielfeld an. Die Goldauer schafften es dieses Mal besser mit den Bedingungen klarzukommen. Sie nahmen den Kampf an, liessen den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen und waren sich nicht zu schade in brenzligen Situationen das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu befördern. Die Gäste waren vor allem durch Distanzschüsse und Standards gefährlich, doch es waren die Goldauer welche mit drei Toren die Partie bereits in der ersten Hälfte vorentschied. Zuerst schlug die Nr. 55 der Goldauer Römel Truttmann zu, der Hobby-Jäger verwandelte nach herrlicher Vorlage von Sandro Lafferma eiskalt zur Führung des Heimteams. Kurze Zeit später bewies Youngster Lafferma seine Abschlussqualitäten –  eine Flanke von Reci vollendete er per Kopf zum 2:0. Und kaum eine Minute später legten die Goldauer nach, Luca Bertucci zog aus 18 Metern ab nachdem «Zauberfuss» Nicci Simoni ihm den Ball sauber aufgelegt hatte und die Kugel schlug erneut im Netz der Zuger ein. Somit gingen die Tierpärkler mit einer klaren 3:0-Führung in die Pause.

Klare Verhältnisse in der zweiten Hälfte
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchten die Gäste nochmals Druck auf die Goldauer Defensive zu machen, blieben aber bei ihren Versuchen stets erfolglos. Im Gegenteil: Nach einem langen Ball gelangte Lafferma vor dem herausstürmenden Zuger Torhüter an den Ball und legte erneut für Truttmann auf der nur noch ins leere Tor zum 4:0 einschieben musste. Danach nahmen die Goldauer einige Wechsel vor und die eingewechselten Spieler drückten weiterhin auf das Tempo im Spiel der Gastgeber wodurch man zu weiteren Toren kam. Zuerst legte Beeler für Mrijaj auf, welcher das 5:0 markierte. Kurz darauf liess sich auch Nikollaj unter den Torschützen eintragen, einen Beeler-Eckball köpfte der Sturmtank traumhaft ins lange Eck zum 6:0. Nach zwei Vorlagen war Beeler dann für die nächsten beiden Treffer selber besorgt. Das 7:0 nach gekonnter Vorlage per Lupfer durch Reci und das 8:0 nach Vorlage von «Assist-König» Lafferma. Den Schlusspunkt markierten die Goldauer in kurioser Manier – nach einem Eckball knockten sich die Zuger gleich mehrmals selber aus bevor ein abgeblockter Schuss von Beeler Nikollaj in die Füsse fiel, welcher für das 9:0-Schlussresultat sorgte.

Spannender Saison-Finish
Durch den Sieg dürften sich die Goldauer nun ziemlich sicher für die Aufstiegsrunde qualifiziert haben, auch wenn rechnerisch noch alles möglich ist. Ebenfalls werden die drei Punkte der Moral und dem Selbstvertrauen gutgetan haben. Nun treten Sie in den letzten beiden Partien gegen das aktuell zweitplatzierte Cham IV und das momentan erstplatzierte Zug 94 III an. Zwei gute Möglichkeiten also um diesen klaren Sieg und die teils tollen Ansätze, welche man vor allem zu Beginn der Vorrunde und im Spiel vom Sonntag zeigte, zu bestätigen.

4. Liga: SC Goldau II – Blau Weiss Zug 9:0 (3:0)
«Sportanlage Tierpark – Kunstrasen», Goldau –, 80 Zuschauer, – Tore: 11. R. Truttmann 1:0, 30. S. Lafferma 2:0, 31. L. Bertucci 3:0, 55. R. Truttmann 4:0, 65. F. Mrijaj 5:0, 70. L. Nikollaj 6:0, 77. F. Beeler 7:0, 80. F. Beeler 8:0, 88. L. Nikollaj 9:0 – SC Goldau: D. Bürgi; D. Schelbert; B. Camenzind (C); L. Sommaruga; L. Theiler; J. Reci; L. Bertucci; F. Mrijaj; D. Simoni; S. Lafferma; R. Truttmann (L. Nikollaj, F. Beeler, N. Walker, A. Fach, N. Nasufi, L. Krasniqi, M. Yuka) – Blau Weiss Zug: Rothen; Ak; Erdogan; Kara; Padilla Ivan; Padilla Felix.; Cicek; Pereira.; Hoti.; Torres; Blattmann – Bemerkungen: Goldau ohne C. Zweifel, L. Horath, B. Ademi (3. Mannschaft) I. Sopaj, T. Vitorino Ferreira, F. Di Clemente (verletzt), F. Marty & B. Korbi (abwesend) G. Veljiu (krank) M. Betschart (Militär)

031020 Südstern – Goldau

Wieder keine Punkte für Goldau

Nach der klaren Niederlage gegen Steinhausen wollten die Goldauer eine Reaktion im Spiel gegen den FC Südstern zeigen. Aufgrund zu vieler Eigenfehler und einer insgesamt ungenügenden Leistung ging man jedoch zum zweiten Mal in Folge leer aus.

Damian Bürgi

Ausgeglichene erste Hälfte
Der kleine Kunstrasen-Platz auf der Luzerner Allmend liess nicht viel Raum für einen gepflegten Spielaufbau. Früh in der Partie wurde klar, dass in diesem Spiel der Kampf und die Abgeklärtheit entscheidend sein werden. Die Goldauer starteten gut in die Partie und konnten Gegner oft unter Druck setzen. Aber auch die Gastgeber lauerten auf ihre Chancen und kamen das eine oder andere Mal gefährlich vors Tor. Nach gut 10 Minuten gingen die Goldauer nicht ganz unverdient in Führung. Theiler spielte nach seiner Balleroberung Simoni auf der linken Seite frei, dessen Hereingabe Truttmann souverän zum 0:1 verwertete. Die Partie gestaltete sich durch den Rest der ersten Hälfte ausgeglichen. Je länger diese jedoch dauerte umso mehr bauten die Tierpärkler ab und liessen den Gegner gewähren, jedoch vorerst noch ohne Konsequenzen. Somit ging man mit einer Führung in die Pause und hatte den Vorteil auf der eigenen Seite.

Doppelschlag nach der Pause
Den Beginn der zweiten Hälfte verschliefen die Goldauer komplett. Gleich mehrere Male brachten Sie sich gleich selbst durch haarsträubende Fehlpässe in die Bredouille und wurden prompt bestraft. In der 49. Minute schalteten die Stadtluzerner nach einem solchen Fehlpass um und fanden auf der rechten Goldauer Abwehr-Seite alle Freiheiten der Welt vor, gleich zwei Südsterner konnten sich noch darum streiten wer nun den Ball in die Mitte bringen durfte. Die Hereingabe vom Fünfer-Eck konnte Bürgi nicht behändigen und traf Theiler in der Mitte, welcher keine Chance mehr auf eine Reaktion hatte und somit zum 1:1 ins eigene Tor traf. Nur eine Minute später machten sich die Goldauer erneut das Leben selber schwer und verursachten einen Freistoss zugunsten der Gäste. Der Ball kam flach in den Strafraum, ein Südsterner durfte ungestört am vorderen Pfosten einen Ablenker antäuschen, liess die Kugel aber passieren und diese rollte vorbei an Freund und Feind in die lange Ecke zum 2:1 für das Heimteam. Die Goldauer fingen sich danach nur halbwegs und gewährten den Gästen weitere Chancen, während man in der eigenen Offensive nicht viel zustande brachte. Ein Pfostentreffer nach einem Zeka-Freistoss war noch die beste Möglichkeit aber es fehlte auch das berühmte Quäntchen Glück um zumindest noch einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Alles in allem stellte man sich aber zu umständlich an und verlor schlussendlich die Partie nicht ganz unverdient mit 2:1.

Leistungssteigerung gefordert
Durch die beiden Niederlagen gegen Steinhausen und Südstern haben sich die Goldauer nun die bis anhin komfortable Ausgangslage verspielt. In den letzten drei Spielen müssen nun noch einige Punkte her damit man das angestrebte Ziel in der Aufstiegsrunde mitzuspielen auch erreicht. Dazu ist aber in sämtlichen Spielen eine klare Leistungssteigerung gefordert gegenüber den Vorstellungen in den letzten beiden Partien. In diesen präsentierte sich die junge Truppe nämlich weit unter ihren Möglichkeiten und wurde auch den eigenen Ansprüchen keineswegs gerecht. Eine gute Chance auf Wiedergutmachung dazu wird sich am nächsten Wochenende gegen Blau Weiss Zug bieten.

Fussball, 4. Liga: FC Südstern – SC Goldau II 2:1 (0:1)
«Sportanlagen Allmend – Spielfeld 34», Luzern –, 60 Zuschauer, – Tore: 11. R. Truttmann 0:1, 49. L. Theiler (Eigentor) 1:1, 50. L. Rodrigues 2:1 – SC Goldau: D. Bürgi; D. Schelbert; S. Zeka (C); L. Sommaruga; L. Theiler; J. Reci; L. Bertucci; B. Camenzind; D. Simoni; F. Beeler; R. Truttmann (L. Nikollaj, G. Veljiu, N. Walker, B. Ademi, ohne Einsatz: N. Nasufi, F. Marty) – FC Südstern: Banham; Gjoni; Claser Rodrigues; Kohl; Moreira Rodrigues; Krasniqi G.; Tiepo; Martini.; Krasniqi A.; Tanushaj; Osmani – Verwarnungen: E.Krasniqi, S. Zeka, A. Martini, N. Moreira Rodrigues, B. Moreira Rodrigues, Gashi, A. Krasniqi, A. Martini (Gelb-Rot) – Bemerkungen: Goldau ohne M. Yuka (Beruf), C. Zweifel, L. Horath (3. Mannschaft) I. Sopaj, T. Vitorino Ferreira, L. Krasniqi, F. Mrijaj, F. Di Clemente (verletzt), A. Fach & B. Korbi (abwesend) M. Betschart (Militär)

270920 Goldau – Steinhausen

Ein Sonntag zum Vergessen

Die zweite Mannschaft kassierte im Spiel gegen Steinhausen ihre erste Pflichtspiel-Niederlage unter dem Trainerduo Appert-Bürgi. Nach der bisher erfolgreichen Vorrunde wollte an diesem Sonntag nichts wirklich funktionieren, man lieferte eine mehr als ungenügende Leistung ab und machte es dem Gegner oft viel zu einfach.

Drei verhängnisvolle Minuten
Die Partie fand auf dem engen und schnellen Terrain des Goldauer Kunstrasens statt. Wie immer versuchten die Goldauer durch einen gepflegten Spielaufbau den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Zu Beginn klappte dies sehr gut und man konnte sich einige Chancen herausspielen. Diese liess man jedoch, wie so oft in dieser Saison, liegen und verpassten es in Führung zu gehen. Nach gut 20 Minuten schalteten die Steinhauser schnell um und gingen nach einem Ball von der linken Seite in den Strafraum 0:1 in Führung. Die Gäste lauerten immer wieder bei Kontern sowie Standardsituationen auf Ihre Möglichkeiten und kauften den Goldauern regelrecht den Schneid ab. Das Heimteam wirkte fahrig und reagierte oft einen Moment zu spät, so auch bei einer Ecke der Steinhauser nur zwei Minuten nach dem Rückstand. Die Folge daraus war das 0:2. Es dauerte wieder kaum eine Minute und schon stand es 0:3, wieder war Steinhausen über die linke Seite durchgebrochen und der Stürmer der Gäste durfte in der Mitte ungestört einschieben. Danach fingen sich die Goldauer wieder etwas, schafften es aber nicht bis zur Halbzeit noch einen Anschlusstreffer zu erzielen.

Aufholjagd bleibt aus
Trotz des Rückstands wusste man bei den Tierpärklern, dass die Partie noch nicht gelaufen war, ein Anschlusstreffer hätte die Tormaschinerie wieder ins Laufen bringen können. Man startete gut in die zweite Hälfte, verpasste es aber erneut früh in der Halbzeit die vorhandenen Chancen zu nutzen. Und so kam es wie es kommen musste. Steinhausen erzielte nach einem erneuten Konter das 0:4, was die Vorentscheidung bedeutete. Die letzten 25 Minuten des Spiels sind schnell erzählt, Steinhausen erzielte noch zwei weitere Tore und auf Goldauer Seite war noch ein verschossener Penalty zu verzeichnen. Die Gäste konnten ihr Glück selbst beinahe nicht fassen wie einfach sie heute zu diesem Sieg kamen. Es fehlte bei der Goldauer Leistung an allen Ecken und Enden, man agierte zu wenig konsequent, zu wenig aggressiv, diskutierte wenn es nicht angebracht war und brachte nicht die gewünschte Einstellung auf den Platz. Auf Kommentare von leuchtenden Schuhen und Kebabhüsli darf an dieser Stelle verzichtet werden, da es keinen Spieler gab, welchen man positiv herausheben könnte. Man spielte, um es in Wörtern des Jugendjargon auszudrücken «heftigen Mutt oder heftigen Dräck».

Mund abwischen und weitermachen
Trotz der hohen Niederlage gibt es bei den Goldauern kein Grund zur Panik. Man sollte diese Niederlage viel eher als rechtzeitigen Schuss vor den Bug einordnen. Nach den vier Siegen in den ersten vier Spielen wähnte man sich offenbar schon in Sicherheit, dass man in der Vorrunde problemlos durchmarschieren wird. Nun hat sich gezeigt, dass in jedem Spiel die richtige Einstellung gefordert ist, um gegen sämtliche Gegner bestehen zu können. Die Goldauer haben am nächsten Samstag auswärts gegen Südstern die Chance diese Niederlage wieder vergessen zu machen.

Fussball, 4. Liga: SC Goldau II – SC Steinhausen II 0:6 (0:3)
„Sportplatz Tierpark, Kunstrasen”, Goldau – 100 Zuschauer, – Tore: 20. Hoxha 0:1, 22. Dentler 0:2, 23. Michienzi 0:3, 54. Marano 0:4, 68. Hoxha 0:5, 73. Betschart 0:6 – SC Goldau: D. Bürgi; T. Vitorino Ferreira; L. Krasniqi (C); L. Sommaruga; D. Schelbert; B. Ademi; B. Camenzind; L. Bertucci; J. Reci; F. Beeler; L. Nikollaj (R. Truttmann, F. Mrijaj, C. Zweifel, J. Reci, G. Veliju, D. Simoni, Y. Mehmet) – SC Steinhausen: Thoma; Salza; Brekalo; Schlumpf; Hofer; Betschart; Hoxha; Kurtaran; Michienzi; Dentler; Marano – Verwarnungen: L. Sommaruga, J. Reci, A. Brekalo, E. Kurtaran, M. Michele – Bemerkungen: Goldau ohne I Sopaj, F. Di Clemente (verletzt), F. Marty, L. Theiler (3. Mannschaft) N. Nasufi, N. Walker & A. Fach (A-Junioren), A. Fach, B. Korbi (abwesend) M. Betschart (Militär)

130920 Root – Goldau

Im vierten Spiel der Herbstrunde konnte die zweite Mannschaft des SC Goldau erneut drei Punkte einsammeln und bleibt somit weiterhin an der Tabellenspitze.

Führung bereits in der 1. Halbzeit
Beide Mannschaften starteten gut ins Spiel. Die Goldauer setzten den SK Root von Anfang an früh unter Druck und so kam es in der 9. Spielminute bereits zum ersten Aufreger. Lafferma kam mit Tempo Richtung Strafraum und legte den Ball am Verteidiger vorbei. Dieser konnte ihn nur noch mit einem Foul stoppen und daraus war die logische Schlussfolgerung; Elfmeter. Krasniqi übernahm die Verantwortung und schob den Ball souverän ins linke Eck zur 0:1 Führung für die Gäste aus Goldau. In der 16. Spielminute kam der SK Root zum ersten Mal zu einer nennenswerten Chance, diese wurde aber von Bürgi ohne Probleme verhindert. In der 19. Spielminute spielte «Beeli» einen Pass in die Tiefe auf Lafferma. Der flinke Flügelflitzer lief der Verteidigung des SK Root davon und netzte den Ball zum 0:2 ein. Kurz darauf musste Lafferma aufgrund einer Verletzung frühzeitig ausgewechselt werden. Neu ins Spiel kam für ihn Ademi, welcher mit seinen neuen orangen Fussballschuhen direkt auffiel. In der 36. Spielminute konnte man ein Dribbling von Ferreira bestaunen. Dieser schickte den Gegner mit seinen flinken Füssen direkt vom Fussballplatz ins Kebabhüsli in Schwyz. Wenige Minuten später erhielten die Goldauer einen Freistoss aus gefährlicher Position. «Beeli» holte kurzerhand den Cristiano Ronaldo aus sich hinaus und verwandelte zur 0:3 Führung. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Viele Chancen in der 2. Halbzeit
Nach der Pause kam es in der 52. Spielminute erneut zu einem Elfmeter. Dieses Mal aber für den SK Root nach einem Foul von Bertucci. Bürgi wollte sich aber den zu Null-Sieg nicht nehmen lassen. Sensationell flog er Richtung Ball und konnte das Tor verhindern. Von nun an wird er wohl als Penaltykiller angesprochen werden. In der 63. Spielminute kam der frisch eingewechselte Truttmann nach einem Pass von Reci zu seiner ersten Chance. Wie er es auch auf der Jagd macht, schoss er den Ball wie ein Scharfschütze ins Tor zur 0:4 Führung. In der 66. Spielminute erzielte «Beeli» nach einem schönen Tiki-Taka Passspiel mit Truttmann und Reci das verdiente 0:5 für die Gäste aus Goldau. Anschliessend hatten die Goldauer das Spielgeschehen gut im Griff. Doch zum Ärgernis der Goldauer konnte der SK Root in der 75. Spielminute durch einen Weitschuss den Ehrentreffer zum 5:1 erzielen. Danach flachte das Niveau der Partie etwas ab und so pfiff der Schiedsrichter schlussendlich das Spiel mit dem Endstand 1:5 ab.

Lukas Horath, 2. Mannschaft

050920 Aegeri – Goldau

Rigiaa und Aegeri geputzt!

Die 3. Mannschaft des SCG überzeugt als Einheit, mit Kampfgeist und spielerischen Akzenten. Das aufgrund der Ergebnisse, dem Heimvorteil und im grellen Licht spielende, favorisierte Aegeri wurde mit 3:4 eher zu knapp besiegt. Dabei begann alles ganz nass…

Über ein Dutzend traf sich bereits um 10 Uhr zur ‘Rigiaa Säuberung’. Durch Aufruf der kommenden Kunst Ausstellung im Spritzwerk Keiser in Goldau vom 12. & 13. September, trafen sich die Frühaufsteher, um dem Bach ein wenig zu helfen und dessen Schönheit zu bewahren. Von der Gutwinde in Goldau bis Arth am See wurde während zwei Stunden literweise Müll eingesammelt und dieser wird an der Ausstellung zu Bestaunen sein…

Es waren zu Beginn eher die Platzherren, welche das Spieldiktat an sich rissen, ohne aber die Goldauer in Verlegenheit zu bringen. Ein herrlicher Doppelpass mit Schelbert eröffnete Big Fisch einen Flügellauf über Rechts, seine Flanke fand J. Keiser, welcher gekonnt ablenkte. Der Jubel blieb ihm im Halse stecken, denn war es der Pfosten, welcher sich dem Ball in den Weg stellte. Der ungewohnt offensiv stehende Mrijaj hatte dann aber keine Probleme und versenkte zum 0:1 aus kurzer Distanz. Im Anschluss war es eine ausgeglichene Partie, in welcher Aegeri in der 35. mit einem Penalty aus dem Nichts zum Ausgleich kam. Auf der Gegenseite drückten dann wieder die Schwyzer und kamen durch den quirligen Stürmer Schelbert ebenfalls zu einem Elfmeter. J. Keiser übernahm die Verantwortung und hämmerte den Ball unter die Latte für die Goldauer Mannschaft. In der dritten von insgesamt unglaublichen sieben Nachspielminuten unterlief der Goldauer Hintermannschaft ein Fehler und weder Schuss noch Pass, kullerte der Ball ins Gehäuse – erneuter Ausgleich für Aegeri. Ausserdem verletzte sich Simic nach einer Kung Fu Einlage seines Gegenspielers so sehr, dass er in der 2. Halbzeit nicht mehr hat mittun können.

Mehr Energie
Es war eindrücklich wie die Tierpärkler die zweite Halbzeit besonders zu Beginn dominierten. In den ersten fünf Minuten waren es zwei Freistösse und drei Eckbälle durch den eingewechselten Bürgi, wobei der letzte durch Schafflützel den Weg ins Tor und zum verdienten 2:3 fand. Im Anschluss hatten die Goldauer das Zepter klar in ihren Füssen, bis ein geschenkter, lang getretener Freistoss immer länger wurde und der Abpraller einem Zuger vor die Füsse sprang 3. Ausgleich des Abends. Die Goldauer reagierten mit Moral und viel Energie. Besonders auch die eingewechselten Hani und Medeiros waren mitverantwortlich, dass die Goldauer erneut einen Gang höher schalten konnten. Der letztere schoss dann nach einer schönen Hereingabe in den Rückraum wiederum durch Schelbert den viel umjubelten Siegtreffer und damit sein erstes Meisterschaftstor für die 3. Mannschaft des SCG (72‘).

Die Zuger konnten auch ihren 3. Ausgleich keine sieben Minuten halten und kamen noch zu einer einzigen dafür hochstehenden Chance welche glücklicherweise Vergeben wurde. Auf der Gegenseite hätten die Goldauer die Partie schon länger entscheiden müssen, mit mehreren Torchancen vor und nach dem letzten Treffer der Partie. Man spielte schlussendlich ohne grosse Hektik und auch Geburtstagskind Schmid im Tor (alles Gute) war eine stete Anspielstation! So ging man nach Hause mit der schönen Gewissheit von eigentlich zwei Siegen – Rigiaa und Aegeri geputzt.

Mauro Kuny, Coach 3. Mannschaft

130920 GC – SC Goldau

Goldau mit Remis gegen GC II

Die Marini-Elf erspielte sich gegen die junge GC-Truppe in zwei unterschiedlichen Spielhälften ein 3:3-Unentschieden. Zur Pause lagen die Goldauer noch mit 0:3 vorne.

Der SC Goldau wollte an die gute Leistung mit dem Punktgewinn vom letzten Wochenende anknüpfen. Das gelang dem Team auch. Elf Minuten waren gespielt, als Zeno Huser seinen Bruder Koni mustergültig bediente, und dieser zum 0:1 einnetzte. Goldau hielt danach das Tempo hoch und wurde dafür belohnt. Defrim Zeka suchte und fand Tobias Walker mit einer präzisen Flanke. Der Linkaussen nutzte die Gelegenheit und traf zum 0:2 (28.). Der Treffer gab Walker wohl das nötige Selbstvertrauen, als er in der 42. Minute einen Antritt startete und gekonnt zum 0:3 abschloss. Pause auf dem GC Campus, auf dem heute keine Zuschauer zugelassen waren. Grund war laut den GC-Verantwortlichen die aktuelle Covid-19 Situation.

GC wie verwandelt
Ivelj Goran, der neue Trainer der Hoppers, fand in der Pause wohl die richtigen Worte an seine junge Truppe. GC legte los wie die Feuerwehr und schoss in der 49. Minute seinen ersten Treffer an diesem Sonntagnachmittag. Nach einem Lattenknaller schaltete Rastoder am schnellsten. Die Hoppers waren nun wie verwandelt, spielbestimmend und in den entscheidenden Spielsituationen wacher. Der Anschlusstreffer war nur die logische Folge. Der vor der Pause eingewechselte Uka netzte zum 2:3-Anschlusstrefer ein.

Trainer Sandro Marini reagierte und brachte danach gleich vier neue Kräfte. Die Grasshoppers powerten aber weiter und wurden in der 68. Minute erneut für ihren Biss belohnt. Hadorn glich zum 3:3 aus. Auch in dieser Aktion waren die Goldauer den bekannten Schritt zu spät gekommen. In den letzten 20 Minuten des Spiels drückte GC, doch Goldau hielt der Schlussoffensive der Zürcher stand. Beim Schlusspfiff zeigte die Anzeigetafel ein gerechtes 3:3 an.

Das Remis war gleichzeitig das Dritte der Saison, noch fehlt Goldau der erste Saisonsieg. Am nächsten Samstag (16 Uhr) empfängt Goldau zuhause den Tabellenersten FC Biel-Bienne.

Grasshopper Club Zürich II – SC Goldau 3:3 (0:3)
GC Campus Niederhasli. – 0 Zuschauer. – SR Dedukic. – Tore: 11. K. Huser 0:1. 28. T. Walker 0:2. 42. T. Walker 0:3. 49. Rastoder 1:3. 59. Uka 2:3. 68. Hadorn 3:3 – GC II: Keller, Dickenmann, Vukelic, Hadorn, Hoxha, Matkovic, Tschopp (43. Uka), Schneider, Sukacev, Rastoder, De Carvalho (78. Sahitaj) – SC Goldau: Eichhorn, D. Zeka (64. Gisler), Sommaruga, Büeler (S. Zeka), Simoni, Schmid, K. Huser, N. Walker, Reichmuth (65. Mathis), T. Walker (66. Zumbühl), Z. Huser (63. Asaro). – Verwarnungen: 81. Zumbühl. 93. S. Zeka. 94. Mathis. – Bemerkungen: Infolge der aktuellen Covid-19 Situation wurde das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

Simon Krienbühl, Presse SC Goldau

 


Zu Gast bei den Hoppers

Der SC Goldau trifft am Sonntag auf dem GC Campus auf die zweite Mannschaft des Grasshopper Club Zürich.

Den Reserven der Hoppers ist der Saisonauftakt bisher missglückt. Die ersten drei Partien gingen allesamt verloren. Vor dem Spiel gegen Goldau bietet sich GC unter der Woche gegen den FC Schötz aber noch die Chance auf Punkte.

Goldau mit gestärktem Selbstvertrauen
Am letzten Wochenende sicherten sich die Tierpärkler gegen den FC Wohlen einen wichtigen Punkt. Trainer Sandro Marini will diesen Schwung mit ins GC-Spiel mitnehmen und den ersten Sieg der Saison einfahren. «Gegen Wohlen sah man, zu was unsere Mannschaft fähig ist, wenn die Mentalität stimmt», so Marini. Er mahnt aber: «Mit GC erwartet uns eine spielstarke Mannschaft. Wir müssen die Zweikämpfe aktiv suchen und auch gewinnen.»

Speziell ist, dass das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wird. Die GC-Verantwortlichen haben sich infolge der aktuellen Covid-19 Situation dazu entschieden.

Simon Krienbühl, Presse SC Goldau

020920 Goldau – Malters

Heimsieg dank Marty-Doppelpack

Nach der unglücklichen Startniederlage hatten die SCG-Frauen bereits drei Tage später die Chance auf Wiedergutmachung. Dies gelang der Mannschaft, auch wenn es in der Schlussphase nochmals unnötig hektisch wurde.

Man merkte es den Goldauerinnen an, dass sie die drei Punkte zu Hause behalten wollten, sie starteten sehr gut und setzten die Verteidigung der SC Malters/Wolhusen von Anfang an unter Druck. Nach 16 Minuten schickte Nadine Dinah in die Tiefe, ihr Abschluss ging aber am Pfosten vorbei. Nach dieser Aktion dann die erste nennenswerte Chance für den Gegner, aber auch dieser Ball ging am Tor vorbei. Goldauer drückte weiter, erhielt weitere Möglichkeiten, doch der Ball wollte (noch) nicht rein. In der 42. Minute war es dann aber soweit. Dinah, wer sonst, erhielt den Ball und traf im 2. Versuch zum vielumjubelten 1:0. Nur 2 Minuten später spitzelte Alina den Ball, nach einem Durcheinander im Anschluss an einen Corner zum 2:0 Pausenstand über die Linie.

Die Goldauerinnen wussten, jetzt müssen wir den Sack zu machen. Ein weiteres Mal lief Dinah alleine Richtung Tor (50.), hob den Ball über die Torhüterin, aber leider auch übers Tor. Es dauerte dann bis zur 66. Minute, bis ein weiteres Mal gejubelt werden durfte. Nach einem Corner von Nadine kam der Ball zu Alina, mit einer Finte liess sie die Verteidigerin ins Leere laufen und setzte den Ball mit links unter die Latte.

Nun merkte man, dass die Kräfte langsam nachlassen und so kam es in der 70. Minute nach einem Handspiel zu einem Penalty und dem 3:1 für Malters. Ein paar Minuten später spielten Dinah und Mia herrlich zusammen, Dinah scheiterte aber leider erneut an der gegnerischen Torhüterin. In der 78. Minute dann das 3:2, nachdem die Goldauer Defensive kurz den Überblick verlor. In den letzten Minuten hatte Goldau nochmals die Chance zum 4. Treffer, aber sollte nicht sein. Schlussendlich ein absolut verdienter Sieg, auch wenn der eine oder andere Treffer mehr dringelegen hätte.

Matchballspender: Monika und Öti Schuler, Arth

Frauen 4. Liga: SC Goldau – SG Malters/Wolhusen 3:2 (2:0)
Tore: 42. Sidler 1:0, 44. Marty 2:0, 66. Marty 3:0, 70. Malters/Wolhusen 2­:1, 78. Malters/Wolhusen 3:2 – SC Goldau: Imhof, Sattler, Llolluni, Suter, Theiler, Imhof, Marty, Schuler Alessia, Schuler Laura, Horath, Sidler, Siebrecht, Schwaller, Hasanaj Loryesa, Hasanaj Lorena, Belser – Abwesend: Hess, Sylvestre, Memeti

300820 Hünenberg – Goldau

Goldau auch im zweiten Spiel erfolgreich

Nach dem Auftaktsieg gegen Baar mussten die Goldauer erneut in den Kanton Zug reisen. Diesmal spielte man gegen die dritte Mannschaft des FC Hünenberg. Bei garstigen Wetterbedingungen konnten die Goldauer dank eines furiosen Starts einen verdienten Sieg einfahren.

Achtung, fertig, los!
Die Gäste traten im Gegensatz zum Spiel der Vorwoche von Beginn weg hellwach auf. Der Gegner wurde früh angegriffen und bei eigenem Ballbesitz liess man das Spielgerät schnörkellos in den eigenen Reihen laufen. Dementsprechend dauerte es nicht lange, bis man zu den ersten Chancen kam. Eine solche verwertete Fabio Beeler nach einer guten Viertelstunde zur Führung der Goldauer. Herrlich freigespielt von «Besi» Ademi vollendete er den Angriff mit einem satten Flachschuss und liess dem gegnerischen Torhüter auf dem nassen Terrain keine Chance. Die «Tierpärkler» powerten weiter und nur einige Zeigerumdrehungen später zappelte der Ball erneut im Netz der Hünenberger. Luki Horath zog nach einer feinen Einzelleistung etwas überraschend aus gut 18 Metern ab und sein Geschoss flog mit voller Wucht ins rechte obere Eck, ein tolles Tor!

Nach 25 Minuten war die Partie dann so gut wie vorentschieden. Lorenc Nikollaj, der Hattrick-Hero der Vorwoche, profitierte von einem Fehlpass der gegnerischen Defensive und verwertete souverän zum 3:0. Hünenberg nahm daraufhin einige Umstellungen vor und die Goldauer wurden nachlässiger. Prompt kamen die Gastgeber zum Anschlusstreffer, nachdem man bei einem Eckball nicht konsequent verteidigte. Im Anschluss schlichen sich viele Ungenauigkeiten ins Spiel der Gäste ein und man schaffte es nicht mehr, den Gegner mit derselben Vehemenz unter Druck zu setzen wie noch zu Beginn der Partie. Somit ging es mit einer 3:1 Führung in die Pause.

Entscheidung nach 70 Minuten
Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel am Geschehen der Partie. Die Goldauer brauchten etwas Zeit, um wieder die Konsequenz zu finden, mit welcher man die Partie früh in die gewünschte Richtung lenken konnte. Zudem war Hünenberg motiviert einen weiteren Anschlusstreffer zu erzielen, um doch noch mal ins Spiel zurückzufinden. Die Goldauer Defensive liess jedoch wie schon gegen Baar kaum klare Torchancen zu und brachte sich höchstens durch eigene Fehlpässe in die Bredouille. Wer schon das eine oder andere Fussballspiel gesehen hat, konnte ahnen, dass sobald die Gäste das 4:1 erzielten die Partie definitiv gelaufen sein dürfte.

Nach 70 Minuten war es dann soweit: „Nicci“ Simoni stellte in dieser Situation seine Qualitäten als Vorbereiter unter Beweis. Bereits im Strafraum angekommen, legte er nochmals uneigennützig quer für „Römel“ Truttmann, welcher problemlos einschieben konnte und somit sein Tore-Konto für diese Saison eröffnete. Nur zwei Minuten später wurde Simoni von Camenzind angespielt und seine als Flanke getarnter Direktschuss landete in der langen Ecke des gegnerischen Tores. Die letzten Minuten plätscherten dann noch vor sich hin und beide Mannschaften hatten vereinzelte Chancen. Am Gesamtskore änderte sich jedoch nichts mehr und die Goldauer durften einen weiteren 5:1-Sieg an einem Sonntagnachmittag feiern.

Drei weitere Punkte
Mit dem zweiten klaren Sieg im zweiten Spiel konnten die Goldauer trotz einiger Unzulänglichkeiten drei weitere verdiente Punkte einfahren. Es besteht nach wie vor Luft nach oben, aber die junge Truppe befindet sich nach wie vor auf gutem Wege und dürfte sich in den kommenden Wochen noch weiterentwickeln. Der Grundstein dafür soll bereits wieder diese Woche im Training geschaffen werden.

Fussball, 4. Liga: FC Hünenberg III – SC Goldau II 1:5 (1:3)
„Ehret, Kunstrasen”, Hünenberg –, 50 Zuschauer, – Tore: 14. F. Beeler 0:1, 18. L. Horath 0:2, 24. L. Nikollaj 0:3, 27. T. Stadelmann 1:3, 73. D. Simoni 1:4, 75. R. Truttmann 1:5 – SC Goldau: D. Bürgi; T. Vitorino Ferreira ; L. Krasniqi (C); L. Sommaruga; L. Theiler; B. Ademi; L. Bertucci; F. Mrijaj; L. Horath; F. Beeler; L. Nikollaj (R. Truttmann, F. Marty, N. Nasufi, M. Yuka, B. Camenzind, G. Veliju, D. Simoni) – FC Hünenberg: Fähndrich; Thür; Stadelmann; Eisenegger; Meier; Rosamina; Fuchs; Stampfli.; Stuber; Kaufmann; Höller – Verwarnungen: T. Stadelmann, S. Pellet – Bemerkungen: Goldau ohne C. Zweifel (3. Mannschaft) J. Reci, F. Di Clemente (verletzt),N. Walker & A. Fach (A-Junioren), I. Sopaj (B-Junioren) M. Betschart (Militär)

281020 Goldau – Buochs

Goldau empfängt Buochs zum Cup-Spiel

Am Mittwochabend (19.30 Uhr) bekommt es der SC Goldau im Cup-Nachholspiel mit dem SC Buochs zu tun.

Simon Krienbühl

Einige Clubs aus der 1. Liga geniessen in der 1. Quali-Runde zum Schweizer Cup 2021/2022 ein Freilos. Nicht so der SC Goldau, der den Ligakonkurrenten SC Buochs auf dem Sportplatz Tierpark empfängt. Die Buochser liegen aktuell drei Tabellenränge vor den Goldauern. Doch bekanntlich hat der Cup seine eigenen Regeln, weshalb ein Blick auf die Tabelle der Meisterschaft für dieses Spiel nicht ausschlaggebend ist. Zudem fehlt der direkte Vergleich, da Goldau erst Ende Oktober in Buochs ran muss.

Cup als Sprungbrett?
Bekanntlich warten die Goldauer in der Meisterschaft noch auf ihren ersten Sieg. Da könnte das Cup-Spiel gegen die Nidwaldner gerade zum richtigen Zeitpunkt kommen, damit der Knoten endlich platzt.  Wie es um die mentale Stärke der Marini-Truppe steht, wird sich in dieser Cup-Partie zeigen.  Für Trainer Sandro Marini ist klar: „Wir wollen unbedingt die nächste Runde erreichen. Buochs liegt in unserer Reichweite. Die ZuschauerInnen können sich auf ein spannendes Cup-Spiel freuen.“

Türöffnung: 18.30 Uhr
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