- Liga: SC Schwyz – SC Goldau II 1:1 (0:0)
Punktegewinn in Extremnis für Goldau II im Derby
Nach der Last-Minute Niederlage gegen Zug 94 II hatten die Goldauer das Glück am siebten Spieltag auf ihrer Seite, quasi mit dem Schlusspfiff erzielten Sie den Ausgleich im Derby gegen Schwyz.
Die Goldauer starteten ansprechend ins Auswärtsspiel und setzten die Gastgeber aufsässig unter Druck. Dies zahlte sich nach gut fünf Minuten aus, als Zeka penaltyreif im Strafraum gefällt wurde, zum Erstaunen aller Beteiligten taxierte der Unparteiische das Foul jedoch ausserhalb des Sechzehners und der anschliessende Freistoss blieb ohne Erfolg. Auf dem Wintersrieder Kunstrasen war nicht an ein gepflegtes Spiel zu denken, die holprige Unterlage liess zu viel Spielraum für riskante Ballverluste offen. Die Gäste verpassten es aber auch den Schwung aus den Startminuten mitzunehmen und liessen den Schwyzern oft zu viel Platz im Mittelfeld, in welchem der stark aufspielende Dominik Steiner die Fäden zog. In der Defensive stand man aber kompakt und liess nicht viel zu, abgesehen von zwei Abschlüssen, welche Bürgi behändigen konnte. Die einzige Möglichkeit auf Goldauer Seiten bot sich Zeka, welcher wie schon in den vergangenen Partien viel unterwegs war und einige Kilometer abspulte. Die Aktion blieb jedoch ohne Torerfolg da Schwyz die Situation klären konnte und so endete eine ereignisarme erste Hälfte torlos.
Physischer Kampf
Wer auf eine spielerisch bessere Partie in der zweiten Hälfte hoffte wurde enttäuscht. Die Goldauer pressten nun zwar weiter vorne, oft passte jedoch die Abstimmung nicht, wodurch kaum Ballgewinne in der gefährlichen Zone erzielt werden konnten. So war es nach wie vor das Heimteam, welches mehr vom Spiel hatte, wirklich gefährlich wirkten aber auch ihre Offensivbemühungen nicht. Nichtsdestotrotz gingen sie nicht ganz unverdient in der 63. Minute in Führung, nach einer Flanke von links kam Zejnulai vor allen Goldauern Defensivmannen per Kopf an den Ball und versenkte diesen im Tor. Nun nahm die Partie immer mehr Derbycharakter an und es wurde ruppiger, die Goldauer langten dabei einige Male kräftig zu, allgemein hatte die Partie einen stark physischen Charakter, was für ein Derby nicht ganz untypisch sein dürfte. Offensiv bleiben die Gäste weitgehend harmlos, eine Direktabnahme von Junikaj, welche knapp über dem Tor landete, war noch das Gefährlichste, was man zustande brachte. Da das Heimteam es aber nicht schaffte die entstehenden Räume bei ihren Kontern entscheidend zu nutzen blieb die Hoffnung auf den Ausgleich bei den Goldauern bis zum Schlusspfiff intakt. Als dieser schon fast erfolgte konnte Truttmann mit letztem Einsatz den Ball zu Junikaj spitzeln, dieser liess gekonnt zwei Gegenspieler aussteigen und lancierte Yuka, welcher den Ball am Ex-Goldauer Torhüter Dudle vorbeischieben konnte und der zweiten Mannschaft des SCG somit einen Punktgewinn bescherte und eine schmerzvolle Derby-Niederlage abwenden konnte.
Resultat erfreulicher als die Leistung
Der Jubel über den Punktgewinn war schlussendlich den Umständen geschuldet, da dieser in letzter Sekunde sichergestellt werden konnte. Weniger Anlass zur Freude dürfte die Leistung der Goldauer gegeben haben. Zwar glaubte man bis zum Schluss an seine Chancen, jedoch liess man vor allem in den Offensivbemühungen die letzte Konsequenz und Überzeugung vermissen. Der Punktgewinn war schlussendlich erneut dem tollen Teamgeist und starken Willen der Goldauer geschuldet. Beides wird auch in den anstehenden Spielen gegen Erstfeld und Stans notwendig sein, wenn man diese erfolgreich bestreiten möchte.
- Liga: SC Schwyz – SC Goldau II 1:1 (0:0)
„Wintersried, Kunststoffrasen”, Ibach –, 120 Zuschauer, – Tore: 63. Zejnulai; 90+4. Yuka – SC Goldau: D. Bürgi; P. von Rickenbach; L. Krasniqi (C); L. Zumbühl; C. Zweifel; S. Zeka; B. Yilmaz; A. Mathis; Z. Memeti; A. Morina; E. Metaj (T. Zumbühl, E. Junikaj, N. Walker, M. Yuka, R. Truttmann, E. Etemi) – SC Schwyz: Dudle; D. Steiner; Heinzer; Kistler; J. Steiner; Zejnulai; Lüönd; Suter; Suljovic; Bossart; Betschart – Verwarnungen: Zeka, Truttmann, Junikaj, D. Steiner
Englische Woche mit zu wenig Punkten abgeschlossen (Teil 2)
Am Donnerstag spielten die SCG-Frauen gegen FF Seetal, das Spiel ging klar und deutlich verloren. Zwei Tage später stand man bereits den Frauen des SC Schwyz gegenüber, wo man sich mit einem Unentschieden begnügen musste. Alles in allem holten die SCG-Frauen aus den drei Partien zu wenig Punkte.
Auf dem Kunstrasen Wintersried zeigten die Goldauerinnen, dass sie auf die erste Saisonniederlage reagieren wollten. Sie starteten gut, hatten das Spiel im Griff und erspielten sich viele gute Torchancen. Leider landeten die Angriffe jeweils bei der Schwyzer-Torhüterin oder gingen neben das Gehäuse. Bereits zur Pause hätten die SCG-Frauen klar und deutlich führen müssen. In der 75. Minute war es dann aber endlich so weit; Sidler drückte den Ball über die Linie, Goldau führte! Doch leider gelang es den Goldauerinnen nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Ein weiter Ball fand den Weg in die lange Ecke (85.) und Schwyz kam aus dem nichts zum Ausgleich. Goldau versuchte nochmals alles, Imhof traf in der Nachspielzeit aber nur den Querbalken. So blieb es beim für die Schwyzerinnen sehr schmeichelhaften Unentschieden und Goldau haderte mit der Chancenauswertung.
Nun haben die SCG-Frauen zwei Wochen Zeit, sich zu erholen, in der Hoffnung, dass die eine oder andere angeschlagene Spielerin wieder zurück auf den Platz kommt. Für Sina Sattler war es vorläufig das letzte Spiel im SCG-Dress. Sie wird sich in den nächsten paar Monaten «Down Under» fit halten.
Goldau mit: Limani, De Marco, Laura Schuler, Sattler, Hospenthal, Marty, Belser, Imhof, Horath, Sidler, Hoppstädter, Hess, LLolluni, Bättig
Abwesend: Alessia Schuler, Hasanaj, Schwaller, Isaak, Suter
Englische Woche mit zu wenig Punkten abgeschlossen (Teil 1)
Am Donnerstag spielten die SCG-Frauen gegen FF Seetal, das Spiel ging klar und deutlich verloren. Zwei Tage später stand man bereits den Frauen des SC Schwyz gegenüber, wo man sich mit einem Unentschieden begnügen musste. Alles in allem holten die SCG-Frauen aus den drei Partien zu wenig Punkte.
Im vorgezogenen Spiel wurden den Goldauerinnen die Limiten klar und deutlich aufgezeigt. Konnte man gegen den gleichen Gegner vor ein paar Wochen noch gewinnen, hatten die SCG-Frauen dieses Mal nicht den Hauch einer Chance. Das Spiel verlief absolut einseitig, Goldau wurde in der Verteidigung ein ums andere Mal überlaufen und fand nie richtig ins Spiel. Seetal war läuferisch und vor allem technisch klar besser und schoss die Tore. Der einzige Jubel auf Goldauer Seite wurde durch den Abseitspfiff des Schiedsrichters unterdrückt. So musste man ohne Punkte wieder nach Hause fahren in der Hoffnung, dass es zwei Tage später zu einem besseren Ende kommen würde.
Goldau mit: Suter, De Marco, Laura Schuler, Sattler, Hospenthal, Marty, Limani, Belser, Imhof, Horath, Sidler, Hoppstädter, Hess, LLolluni
Abwesend: Alessia Schuler, Hasanaj, Schwaller, Isaak
Diskussionsloser Sieg für die SCG-Frauen
Im Heimspiel gegen die SG Nebikon-Willisau war die Vorgabe klar; die drei Punkte bleiben in Goldau! So klar wie die Vorgabe war auch das Spiel, Goldau skorte regelmässig, liess nichts anbrennen und hätte sogar noch höher gewinnen können.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Clubhaus bei Spaghetti à la Gilles & Irene (Merci!), durften die SCG-Frauen ihren neuen Trainingsanzug entgegennehmen und mit den Sponsoren zum Fototermin antreten (Herzlichen Dank an Schmidlin Holzbau, Steinen und Garage Schelbert, Muotathal!). Anschliessend gings nach Oberarth auf den Kunstrasen. Goldau übernahm von Anfang an das Spieldiktat und Marty traf bereits in der 8. Minute, im zweiten Anlauf, zur Führung. In der 18. Minute setzte sich Belser über den rechten Flügel durch, spielte in die Mitte und Marty traf zum zweiten. Dann eine Premiere bei den SCG-Frauen, ein Tor nach einer Ecke! Llolluni drückte das Leder mit dem Knie zum 3:0 ins Netz (36.). Mit diesem Spielstand gingen die Frauen in die Pause.
Zweite Halbzeit, gleiches Bild. Goldau spielte nach vorne und hielt hinten den Laden dicht. Marty machte den Hattrick perfekt (58.), Imhof nagelte den Ball ins Kreuz (64.) und Sidler schoss ihre beiden Tore (70./83.) zum hochverdienten Goldauer Heimsieg. Nun geht’s in die englische Woche; am Donnerstag auswärts gegen das Team Seetal und am Samstag zum Derby nach Schwyz. Das Ziel ist klar; den 1. Platz verteidigen und das Punktekonto erhöhen!
Kunstrasen SUSO, Oberarth
Tore: 8. Marty 1:0, 18. Marty 2:0, 36. Llolluni 3:0, 58. Marty 4:0, 64. Imhof 5:0, 70. Sidler 6:0, 83. Sidler 7:0
SC Goldau: Suter, De Marco, Laura Schuler, Sattler, Hospenthal, Alessia Schuler, Limani, Belser, Marty, LLolluni, Sidler, Von Flüe, Imhof, Horath, Hess
Goldau ohne: Hasanaj, Hoppstädter, Schwaller, Isaak
- Liga: FC Baar – SC Goldau II 0:1 (0:1)
Ein grossartiger Auswärtssieg für Goldau II
Nach den durchwachsenen Leistungen gegen Hünenberg und Buochs II zeigte die zweite Mannschaft des SCG gegen Baar eine starke Vorstellung und konnte den ersten Auswärtssieg der laufenden Spielzeit einfahren.
Die Goldauer wollten sich keineswegs von der Tabellenlage des letztjährigen Teilnehmer der 3. Liga-Aufstiegsrunde täuschen lassen, welcher in den ersten vier Spielen nur einen Punkt holte. Man erwartete einen spielstarken Gegner und stieg mit einer entschlossenen Einstellung in die Partie. Die erste Halbzeit gestaltete sich weitestgehend ausgeglichen, bei den Baarern war eine gewisse Verunsicherung zu spüren, nichtsdestotrotz liessen sie von Zeit zu Zeit ihre spielerische Stärke aufblitzen und konnten zwei Lattentreffer im ersten Durchgang verzeichnen. Viel mehr liessen die Goldauer dank einer kämpferischen und bissigen Gangart aber nicht zu und hatten ihrerseits ebenfalls einen Aluminiumtreffer, Memeti verwandelte eine Ecke beinahe direkt, der Ball prallte jedoch am zweiten Pfosten ab und überquerte die Linie nur knapp nicht. Im Spielaufbau standen die Baarer Aussenverteidiger oft sehr hoch, die Flügelspieler schoben in die Mitte und sollten direkt angespielt werden. In der 38. Minute erahnte Lafferma den Spielzug des Heimteams, erlief sich den Ball und spielte auf Metaj, welcher gedankenschnell Memeti in die Tiefe schickte, dieser umkurvte den herausstürmenden Torwart gekonnt und schob zur vielumjubelten Goldauer Führung ein. Diese konnte dann auch bis zur Pause verteidigt werden.
Viel Defensivarbeit gefordert
Der Start in die zweite Hälfte gelang den Goldauern nach Mass. Metaj konnte sich kurz nach dem Wiederanpfiff gegen die beiden Innenverteidiger durchtanken und wurde klar im Strafraum gelegt, zur Frustration der Gäste blieb der Penaltypfiff jedoch aus. Allerdings hatten die Goldauer auch ihrerseits bei der einen oder anderen Szene in der Partie Glück, dass kein Handspenalty gegen sie gepfiffen wurde. Auch in den anschliessenden Minuten wirkten die Tierpärkler gefährlicher und standen dem 0:2 näher als die Baarer dem 1:1. Dies änderte sich aber spätestens nach 60 Minuten, denn von da an überliessen die Goldauer dem Heimteam das Spieldiktat. Auf dem schwer bespielbaren Terrain konnten die Gäste einen Angriff um den anderen abwehren und schlugen die Bälle meist direkt nach vorne, um Abspielfehler in der gefährlichen Zone zu vermeiden. Die Einwechslung von Baar’s Talisman-Stürmer Sylejmani brachte nochmals frischen Wind in ihre Offensivbemühungen, konnte die junge Goldauer Defensive um Luca Sommaruga, Cyril Zweifel sowie Lars und Tim Zumbühl aber nicht aus dem Konzept bringen. Trotz der Abwesenheit von Abwehr-Patron und Kapitän Luan Krasniqi zeigte die Verteidigung eine bärenstarke Leistung und auch der Rest des Teams inklusive der eingewechselten Spieler halfen solidarisch bei der Verteidigung der Führung mit. Kurz vor Schluss benötigte es dann noch eine Parade von Bürgi gegen den Abschluss von Rechi, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Dank einem grossen Effort und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Goldauer schlussendlich einen grossartigen Auswärtssieg bejubeln.
Weitere Aufgaben warten
Aufgrund eines Formfehlers bei einem Transfer des FC Muotathal bekam die zweite Mannschaft des SCG unter der Woche einen Forfait-Sieg und drei Punkte geschenkt, da der betroffene Spieler beim eigentlichen 3:1-Sieg der Muotathaler gegen die Goldauer eingesetzt wurde. Daher kann man nun nach fünf Spielen mit drei Siegen und zwei Unentschieden von einem äusserst gelungenen Auftakt nach dem Aufstieg in die 3. Liga sprechen. Der Blick auf die aktuelle Tabelle verrät aber auch, dass man vor allem gegen Teams aus deren vorderen Bereich noch antreten muss und die Aufgaben keineswegs einfacher werden als bisher. Es gilt daher den tollen Teamspirit, welchen man im Spiel gegen Baar zeigte, auch in die nächsten Partien mitzunehmen, möchte man in Zukunft weitere achtbare Resultate wie an diesem Wochenende erzielen.
Fussball, 3. Liga: FC Baar – SC Goldau II 0:1 (0:1)
„Fussballanlage Lättich – Hauptspielfeld”, Baar –, 100 Zuschauer, – Tor: 38. Memeti 0:1 – SC Goldau: D. Bürgi (C); C. Zweifel ; L. Sommaruga; L. Zumbühl; T. Zumbühl; S. Zeka; M. Yuka; Z. Memeti; S. Lafferma; E. Junikaj; E. Metaj (R. Truttmann, A. Hyseni, B. Yilmaz, N. Nasufi, A. Morina, L. Amstad, E. Emeti) – FC Baar: F. Jakaj; Maric; Dietrich (C); A. Jakaj; Müller; Martino; Mani; Rechi; Abduqadir; Bulut; Smilari – Verwarnungen: Metaj; Veljkovic
- Liga: SC Goldau II – ESC Erstfeld 1:3 (1:2)
Goldau II verliert zuhause gegen Erstfeld
Nach dem Last-Minute Ausgleich in Schwyz empfingen die Goldauer mit Erstfeld den letztjährigen Erstplatzierten der Gruppe 1 der dritten Liga und musste eine knappe Niederlage einstecken, obwohl man erneut ansprechend mithalten konnte.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag in der zweiten Minute. Silvan Baumann wurde von Pirmin Baumann in die Tiefe geschickt und dieser konnte alleinziehend auf das Tor die Führung markieren. Dem Treffer haftete aber ein heftiger Makel an, da der Torschütze beim Abspiel seines Bruders zwei Meter vor der Goldauer Defensivlinie und somit klar im Abseits stand. Das Heimteam erholte sich schnell von dem frühen Schock und fand zurück ins Spiel. Es entwickelte sich eine hart umkämpfte aber nicht wirklich unfaire Partie, was auf dem nassen und tiefen Terrain auch nicht anders zu erwarten war. Die Gäste zeigten eine beeindrucke Geradlinigkeit in ihrem Spiel, suchten immer den schnellsten Weg in die Spitze und konnten teils auch Überzahlen mit ihren aufgerückten Aussenverteidigern auf den Flügeln schaffen. Dies bot den Goldauern aber auch Räume in ihrem eigenen Offensivspiel an und so konnte man auch die eine oder andere gefährliche Aktion vor dem Tor kreieren. Es fehlte aber auf beiden Seiten die letzte Konsequenz im Abschluss, dies zumindest bis kurz vor der Pause als innerhalb von zwei Minuten beiden Teams noch je ein Treffer gelang. Zuerst gingen die Gäste mit 0:2 in Führung nachdem man den Ball nicht richtig klären konnte und Pirmin Baumann nach einer Abnahme per Brust das Spielgerät im Tor unterbrachte. Gleich nach dem Anstoss fabrizierte die Erstfelder Defensive dann aber einen Abstimmungsfehler nach einem langen Auskick von Bürgi und Roman Truttmann wurde Nutzniesser dieser Situation indem er quasi mit dem Pausenpfiff auf 1:2 verkürzte.
Spannung bis zum Schluss
Nach einer temporeichen ersten Hälfte waren die Goldauer von Beginn weg bemüht den Ausgleich zu bewerkstelligen. Mit Yilmaz und vor allem Defrim Zeka konnte man im zentralen Mittelfeld auf physische und spielerische Präsenz zählen und Druck nach vorne erzeugen. Ihre Gegenparts Wyrsch und Tresch bei den Gästen schafften es aber auch immer sich in Anspielpositionen zu bringen und die Bälle geschickt zu verteilen. Der Beginn der zweiten Hälfte gestaltete sich daher ausgeglichen, je länger die Partie jedoch dauerte umso mehr nahm das Heimteam das Zepter in die Hand und drückte auf den Ausgleich. Man verpasste es aber mehrmals gut herausgespielte Möglichkeiten entscheidend zu verwerten. Mit etwas mehr Glück hätte man nach einem hart geführten Zweikampf im Strafraum an Truttmann auch noch einen Elfmeter bekommen können. Auch Erstfeld hatte die eine oder andere Möglichkeit auf die Vorentscheidung, bis zum Schluss glaubte man aber beim Heimteam an seine Chancen, um wie schon in Schwyz noch den Ausgleichstreffer erzielen zu können und stellte ab der 85. Minute auf eine Dreierkette um. In der Nachspielzeit hätte man dann beinahe das ersehnte 2:2 erzielen können, es wollte aber wohl einfach nichts werden mit einem Punktgewinn an diesem Spieltag und die Gäste sicherten sich nach einem Konter den Sieg mit dem 1:3 in der Nachspielzeit. Vor dem Wiederanpfiff wurde dann Pirmin Baumann noch vom Platz gestellt, da er die Mittellinie vor der Spielfreigabe überschritten hatte, ob der Notwendigkeit dieses Platzverweises wunderte man sich dann auch auf Goldauer Seiten.
Luft nach oben
Der Frust sass bei den Goldauern nach Spielschluss tief. Man liess die eigenen Tugenden und Stärken an diesem Spieltag vermissen, durch welche man es nach dem Aufstieg bisher schaffte in der höheren Liga zu bestehen. Diese gilt es in den verbleibenden drei Partien wieder hervorzuholen, möchte man noch etwas Zählbares herausholen. Einen Erfolg konnte man in dieser Woche aber noch verzeichnen. Mit Luca Sommaruga hat ein langjähriges Mitglied der zweiten Mannschaft den Sprung ins „Eis“ des SCG geschafft, dies sogar direkt in deren Startelf. Damit ist er ein weiterer Spieler auf einer langen Liste, welche es durch die gesammelten Erfahrungen in der zweiten Mannschaft den Sprung in das Fanionteam geschafft haben. Ein weiteres Indiz, dass rund um das Team tolle Arbeit für den sportlichen Erfolg und die Förderung junger Nachwuchstalente geleistet wird. Die Mannschaft wünscht Luca alles Gute für seine anstehenden Aufgaben in der ersten Mannschaft und bedankt sich für sein riesiges Engagement.
- Liga: SC Goldau II – ESC Erstfeld 1:3 (1:2)
„Sportplatz Tierpark, Hauptspielfeld”, Goldau –, 120 Zuschauer, – Tore: 2. S. Baumann 0:1; 45. P. Baumann 0:2; 45+2 Truttmann 1:2; 90+4. S. Baumann 1:3 – SC Goldau: D. Bürgi; P. von Rickenbach; L. Krasniqi (C); S. Zeka; T. Zumbühl; B. Yilmaz; D. Zeka; Z. Memeti; L. Horath; E. Junikaj; R. Truttmann (A. Mathis, T. Ulli, N. Walker, A. Morina, E. Metaj) – ESC Erstfeld: Bürgler; F. Tresch; Häfliger; Traxel; Epp; Eller; G-L. Tresch; Wyrsch; J. Baumann; P. Baumann; S. Baumann – Verwarnungen: 28. S. Walker (Trainer) 30. L. Horath, R. Truttmann, 54. E. Metaj, 65. P. Baumann, 80. F. Euler, 88. L. Krasniqi, 90+4 D. Bürgi – Platzverweis: 90+5 P. Baumann
Penalty entscheidet Cup-Spiel
In der 1. Cup-Vorrunde trafen die SCG-Frauen auf das Team Region Entlebuch aus der 2. Liga. Die zwei Ligen unterschied, waren aber während 90 Minuten nicht ersichtlich, die Partie wurde schlussendlich durch einen Penalty gegen die SCG-Frauen entschieden.
Auf dem Oberarther Kunstrasen lieferten sich die Mannschaften von Anfang an ein gefälliges Spiel, die Spielanteile waren ausgeglichen, aber in Richtung der beiden Tore passierte nicht viel. Gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Goldauerinnen zu zwei gut herausgespielten Chancen, die Abschlüsse waren jedoch zu wenig gefährlich.
Kurz nach der Pause musste eine Goldauer Verteidigerin nach einer Ecke auf der Linie klären, ansonsten war auch die zweite Hälfte sehr ausgeglichen. Zehn Minuten vor der Verlängerung pfiff der Schiedsrichter nach einem Zweikampf im Goldauer Sechzehner Penalty, die Entlebucherinnen liessen sich die Chance nicht nehmen und gingen spät in Führung (79.). Goldau versuchte nochmals alles, aber es wollte nicht reichen.
Am nächsten Sonntag empfangen die SCG-Frauen die SG Nebikon-Willisau. Die Vorgabe ist klar: Punktezuwachs!
Kunstrasen SUSO, Oberarth
Matchballspender: Rolf Gwerder, Steinen
Tore: 79. Team Region Entlebuch 0:1
SC Goldau: Suter, Hess, Laura Schuler, Sattler, Hospenthal, Alessia Schuler, Limani, Marty, Horath, Imhof, LLolluni, Von Flüe, Hoppstädter, Steiner, Belser
Goldau ohne: Hasanaj, Isaak, Schwaller, Sidler, De Marco
Fussball, Frauen, 4. Liga
Frauen Rottal-Malters – SC Goldau 1:1 (1:0)
Umkämpfte Punkteteilung
Zum ersten Auswärtsspiel dieser Saison reisten die SCG-Frauen nach Ruswil. Aus der umkämpften Partie ging kein Sieger hervor, dem Heimteam gehörte die erste, den Goldauerinnen die zweite Halbzeit.
Die Goldauerinnen rechneten mit einem aufsässigen und laufstarken Gegner und so kam es auch. Die junge Truppe von Rottal-Malters liess den Goldauerinnen zu Beginn kaum Raum und Zeit und störte früh, so dass der Spielfluss auf der Strecke blieb. Nach einer Viertelstunde vergab Hess ein erstes Mal, Goldau lief im Gegenzug in einem Konter und geriet nach einem tollen Pass in die Tiefe in Rückstand. Hasanaj, die für die immer noch angeschlagene Suter im SCG-Tor stand, hatte keine Chance. In der 22. Minute liessen die Goldauerinnen ihren Gegenspielerinnen einmal mehr zu viel Platz und hatten Glück, dass der Ball nur an den Pfosten ging. Bis zu Pause gab es keine weiteren Highlights.
Nach dem Pausentee kam Goldau etwas besser ins Spiel, doch es dauerte rund 15 Minuten, bis ein abgefälschter Schuss von Limani nach einer Ecke zum viel umjubelten Ausgleich im Tor landete. Kurz darauf sah Hoppstädter ihren Abschluss von der gegnerischen Torhüterin geblockt (68.). Das Spiel konnte zu diesem Zeitpunkt noch auf beide Seiten kippen, doch Goldau wollte mehr. Kurz vor Schluss war es wieder Hoppstädter, die den Siegtreffer auf dem Fuss hatte, doch auch dieses Mal scheitere sie an der Torhüterin von Rottal Malters. So bliebt es beim gerechten Unentschieden.
Am nächsten Wochenende spielen die SCG-Frauen in der 1. Cup-Vorrunde gegen das Team Region Entlebuch auf dem Sportplatz Tierpark (Samstag, 17. September, Anpfiff: 17.30 Uhr). Man darf gespannt sein, wie sich die Goldauerinnen gegen die zwei Ligen höher spielende Mannschaft schlagen wird.
Schützenberg, Ruswil
Tore: 15. Rottal Malters 0:1, 61. Limani 1:1
SC Goldau: Hasanaj, De Marco, Laura Schuler, Isaak, Sattler, Marty, Limani, Alessia Schuler, Hess, Imhof, Horath, Von Flüe, Hoppstädter, Belser, LLolluni
Goldau ohne: Suter, Schwaller, Sidler, Hospenthal
- Liga: FC Hünenberg – SC Goldau II 1:1 (0:0)
Goldau II kämpferisch zu einem AuswärtspunktAm dritten Spieltag zeigten die Goldauer ihre bisher schwächste Leistung der Saison. Dank einer kämpferischen und vor allem starken Leistung der Defensivspieler konnte man trotzdem einen Punkt aus Hünenberg mitnehmen.
Nach dem ersten Saisonsieg gegen Cham erwarteten die Goldauer ein spielstarkes Hünenberg, welches sich auf die neue Saison mit einigen Spielern aus höheren Ligen verstärkte. Das Heimteam zeigte von Beginn weg auch ihre Spielstärke auf. Sie liessen den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren, die Goldauer standen oft zu weit weg und kamen nicht richtig die Zweikämpfe. Dank einer soliden Organisation in der Defensive blieben die gegnerischen Angriffsbemühungen aber weitestgehend ungefährlich. In eigenem Ballbesitz konnten die Goldauer kaum Zählbares kreieren, es fehlte an Tempo, Bewegung und Präzision, wodurch der Ball bereits vor dem Eindringen in die Angriffszone wieder weg war. Man kam zwar vereinzelt durch einen langen Ball oder eine Solo-Leistung zu Möglichkeiten, wirklich gefährlich war in der ersten Hälfte aber nur Hünenberg. Nach ca. 30 Minuten hatten die Gastgeber einige aussichtsreiche Chancen, welche jedoch ohne Torerfolg blieben und es mit einem 0:0 in die Pause ging.
Erkämpfter Punktgewinn
Die Gäste wussten, dass sie mit dem 0:0 gut bedient waren und in der zweiten Halbzeit energischer auftreten mussten. Durch die beiden Niederlagen zum Saisonauftakt war aber auch Hünenberg praktisch dazu gezwungen noch einen Zahn zuzulegen. Dementsprechend startete die zweite Halbzeit umso intensiver und bereits in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff überschlugen sich die Ereignisse. Nach 53 Minuten wurde Yuka im eigenen Strafraum aus nächster Nähe am Arm getroffen und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, welchen der Hünenberger Kapitän Celik humorlos zur Führung verwandelte. Mit dem ersten Angriff nach dem Anpfiff glichen die Goldauer eine Minute später die Partie aber bereits wieder aus. Mit einem entschlossenen Vorstoss leitete von Rickenbach die Aktion ein und fand Memeti auf der linken Seite, seine toll getimte Flanke erreichte Ulli in der Mitte, welcher per Volley mit seinem schwächeren linken Fuss in herrlicher Manier das 1:1 erzielte. Mit letztem Einsatz erzielte der junge Flügelspieler dieses Tor, denn nachdem er kurz zuvor grob gefoult wurde, musste er das Spielfeld nach seinem Ausgleich verletzt wieder verlassen. Im Anschluss übernahm Hünenberg das Spieldiktat. Die Goldauer hatten etwas Glück, dass es keinen zweiten Elfmeter für das Heimteam gab, der Schiedsrichter, welcher die Partie konsequent und gut leitete, liess aber Gnade walten, vermutlich nicht zuletzt da der erste Elfmeterpfiff doch eher streng war. Das Heimteam hatte die klareren und besseren Chancen im weiteren Verlauf der Partie, schafften es jedoch nicht den Goldauer Defensivverbund entscheidend zu überwinden. Durch die vehementen Angriffsbemühungen von Hünenberg bot sich den Goldauern aber auch mehr Raum und dank schnellem Umschaltspiel kamen sie zur einen oder anderen Tormöglichkeit auf den Siegtreffer. Sowohl die Abschlüsse von Junikaj und von Rickenbach führten aber nicht zum gewünschten Erfolg und der 17-jährige Zumbühl verpasste in der 88. Minute eine grosse Möglichkeit, nachdem er einen Moment zu lange gezögert hatte. Dank aufopferungsvollem Einsatz konnte die junge Goldauer Mannschaft schlussendlich das Unentschieden über die Zeit bringen und den ersten Punkt auf fremdem Terrain einfahren.
Ein Punkt mehr auf dem Konto
Mit der Leistung dürften die Goldauer nicht wirklich zufrieden sein, ein Punktgewinn auswärts kann für das Aufstiegsteam dennoch als positives Erlebnis angesehen werden. Trotz der Feldüberlegenheit des Gegners verdiente man sich den einen Punkt durch eine kämpferische Leistung in der zweiten Hälfte. Die erste Halbzeit hingegen hat aufgezeigt, dass es volles Engagement benötigt, wenn man in der Liga bestehen möchte. Am kommenden Wochenende hat man gegen die zweite Mannschaft des SC Buochs die nächste Chance sich zu beweisen und zuhause ein Erfolgserlebnis einzufahren.
- Liga: FC Hünenberg – SC Goldau II 1:1 (0:0)
„Ehret, Hauptspielfeld”, Hünenberg –, 50 Zuschauer, – Tore: 53. Celik (Penalty); 54. Ulli – SC Goldau: D. Bürgi; A. Mathis; L. Krasniqi (C); L. Sommaruga; C. Zweifel; S. Zeka; M. Yuka; E. Etemi; S. Lafferma; E. Junikaj; E. Metaj (B. Yilmaz, Z. Memeti, T. Ulli, T. Zumbühl, P. von Rickenbach) – FC Hünenberg: Schelbert; Pekas; Dönni; Vrazic; Huwyler; Burkhardt; Viola; Pereira Matos; Celik; Loshaj; Mehidic – Verwarnungen: Metaj, Viola, Huwyler, Junikaj, Bürgi
Klarer Sieg nach Rückstand
Gegen die Frauen des FC Littau wollten die Goldauerinnen zeigen, dass es schwer wird, vom Sportplatz Tierpark Punkte mitzunehmen. Die erste Halbzeit war magere Fussballkost, die zweite umso attraktiver.
Goldau ging mit der Einstellung ins Spiel von Anfang an Druck zu machen. Es waren jedoch die Frauen des FC Littau, die bereits in der 3. Minute die Torumrandung trafen. Anschliessend kam Goldau besser ins Spiel, hatte mehr Spielanteile, die Genauigkeit vor dem Tor liess jedoch noch zu wünschen übrig. Littau wartete auf Fehler der SCG-Frauen, diese liessen aber ebenfalls wenig zu. So ging man mit einem 0:0 in die Pause.
Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. Goldau hatte mehrheitlich den Ball aber ohne Gefahr für das gegnerische Tor. Nach knapp einer Stunde erlief sich die Littauer Stürmerin einen zu kurzen Rückpass und traf zum 1:0. Das liessen die Goldauerinnen aber nicht auf sich sitzen. Keine zwei Minuten später eroberte Marty den Ball im Mittelfeld, spielte Horath an, diese leitete weiter auf Sidler, die zum Ausgleich traf. Nun kamen die SCG-Frauen immer besser ins Spiel und es folgte das spielerische Highlight der Partie: Eine Kombination über Limani, die für die verletzte Suter im SCG-Tor stand, via Marty, Hospenthal, Sidler, wieder Marty und schlussendlich nochmals Sidler brachte die verdiente Führung. Nach dem Anspiel von Littau eroberte sich De Marco den Ball und leitete weiter auf Horath, diese schickte Hess über den rechten Flügel und ihre Flanke (oder war es doch ein Schuss?) landete zum 3:1 in den Maschen. Der Widerstand der Littauerinnen war nun gebrochen. In der 78. Minute schnappte sich Sattler den Ball und lancierte Hospenthal über links. Diese lief zwischen zwei Verteidigerinnen durch und schob den Ball im zweiten Anlauf über die Linie (4:1). Nur drei Minuten später liess Hospenthal die Verteidigung wieder hinter sich, spielte überlegt in die Mitte, wo Sidler goldrichtig stand und zum dritten Mal traf.
Endlich brachten die Goldauerinnen das auf den Platz, was sie sich schon lange vorgenommen hatten: Kommunikation, Spielfreude, Laufbereitschaft und eine tolle Mannschaftsleistung! Nun gehts nächste Woche für das erste Auswärtsspiel der Saison nach Ruswil.
Sportplatz Tierpark
Matchballspender: Theo Kuny, Rechtsanwalt, Goldau
Tore: 59. Littau 0:1, 61. Sidler 1:1, 65. Sidler 2:1, 66. Hess 3:1, 78. Hospenthal 4:1, 81. Sidler 5:1
SC Goldau: Limani, De Marco, Isaak, Laura Schuler, Sattler, Marty, Hess, Hospenthal, Alessia Schuler, Sidler, Schwaller, Horath, LLolluni
Goldau ohne: Belser, Suter (beide verletzt), Hoppstädter, Stadelmann, Imhof