SC Goldau – FC Hergiswil 6:1 (2:1)
Sportplatz Tierpark, 50 Zuschauer. – Tore: 6. Arnold 0:1. 12. Z. Huser 1:1. 20. K. Huser 2:1. 50. Z. Huser 3:1. 55. K. Huser 4:1. 71. K. Huser 5:1. 75. K. Huser (Foulpenalty) 6:1. – SC Goldau: Amstad; Theiler, Zumbühl, Schelbert, Popovic, Fach; Ulli, Marini, Z. Huser, K. Huser; Asaro (Zahler, Yuka, Truttmann). – Verwarnungen: keine. – Bemerkungen: 34. Pfostenschuss K. Huser, 88. Erni schiesst Foulpenalty an den Pfosten.
SC Goldau – FC Altdorf 2:2 (1:1)
Sportplatz Tierpark. – Tore: 32. Zgraggen 0:1. 44. Schmid 1:1 (Penalty). 69. Truttmann 2:1. 75. Ilicic 2:2 – SC Goldau: Steinegger, Schelbert, Zahler, S. Zeka, Mathis, K. Huser, Marini, Schmid, Lafferma, Z. Huser, Truttmann; Metaj, Mrijaj, Horath – Bemerkungen: D. Zeka, Sopaj, Asaro, Zumbühl und Büeler (alle Urlaub)
Goldauer Cup-Träume früh zu Ende
Im letzten Spiel des Jahres musste sich Goldau bereits in der 1. Vorrunde der Qualifikation zum Schweizer Cup verabschieden. Die Partie gegen Bubendorf wurde aber erst in der Verlängerung entschieden.
Simon Krienbühl
Die Cup-Quali lädt jeweils zum Träumen ein. Das Ziel: sich einmal gegen einen ganz “Grossen” des Schweizer Fussballs zu messen. Dies erlebte der FC Bubendorf im August, als sie in der ersten Hauptrunde auf den FC Sion trafen. Die Gäste aus Basel-Landschaft erlebten dieses magische Gefühl also erst vor kurzem, wovon man in Goldau schon länger träumt.
Goldauer Chancen en masse
Die Partie, der Jahreszeit geschuldet auf dem Kunstrasen der neuen Schul- und Sportanlage Oberarth angesetzt, startete mit Goldauer Offensivpower. Keine fünf Minuten waren gespielt, als Zeno Huser gefährlich vor dem FCB-Schlussmann auftauchte und die Kugel nur knapp neben den Pfosten setzte. Der eine oder andere Zuschauer erlebte zehn Minuten später ein Déjà-vu: Wieder Huser, wieder die gleiche Aktion, den Führungstreffer wieder knapp verfehlt. In diesem Fall war es aber dessen Bruder Koni. Auch weitere gute Chancen blieben leider ungenutzt. Und was lernte uns der Fussballgott sei jeher: Wer sie vorn nicht macht, bekommt sie hinten rein. Und so war es auch. In der 37. Minute zog Tahsin Ari alleine auf Ukaj los und netzte mit der ersten richtigen Bubendorfer-Chance zum Führungstreffer ein. Die Goldauer wurden kalt geduscht!
Das lange Anrennen
Die Goldauer-Anhänger blieben indes optimistisch. An den Anzahl Chancen lag es bisher nicht, einzig an der Ausbeute. Einer wird wohl mal ins Tor fallen! Leichter gesagt, als getan. Goldau tat sich im zweiten Durchlauf schwer gegen die kompakt stehenden Gäste. Das Spiel plätscherte zeitweise auch nur noch so daher. Wo blieb das Cup-Feuer? Die Minuten verstrichen und so befand man sich bereits in den Tiefen der Nachspielzeit. Ein letzter Angriff. Ein letztes Aufbäumen. Über einige Stationen kam der Ball zu Walker, der den heraus laufenden Goalie in der vierten (!) Nachspielminute cool überloppte und den vielumjubelten Ausgleich erzielte. Unglaublich. Wieso einfach, wenn’s spannend geht.

Zwei Tore von Tobias Walker reichten nicht aus, um in die nächste Cuprunde einzuziehen. Bild: Andy Scherrer
Spannende Verlängerung
Und so ging das Cupspiel an diesem kalten Abend in die Verlängerung. Doch die nächsten Aktionen erwärmten die Goldauer-Herzen wenig. Ein Bubendorfer-Angriff über rechts, eine hohe Flanke, welche die Goldauer-Hintermannschaft gänzlich falsch einschätze, und prompt fiel ein weiterer Treffer. Nutzniesser war Schneider, welcher die Gäste wieder in Front schoss (96.). Nach einem kurzen Seitenwechsel kam es für die Einheimischen noch dicker. Wieder ein Angriff über rechts, eine präzise Flanke auf den eingewechselten Adler, der mit einem schönen Kopfball das 1:3 (108.) erzielte. Die Vorentscheidung? Eigentlich ja, weil Goldau nicht mehr die Kraft und die Ideen hatten, um die Gäste wirklich zu fordern. Und doch tauchte Tobias Walker in der 120. Minute nochmals vor dem Tor auf und schloss abgebrüht zum Anschlusstreffer ein. Die Nachspielzeit der Nachspielzeit blieb ohne weitere Aktionen und so musste Goldau bereits in der 1. Vorrunde der Cup-Quali die Segel streichen. Für Goldau geht es nun in die Winterpause. Zeit, aus den Geschehnissen der Hinrunde zu lernen und gestärkt aus der Vorbereitung herauszukommen.
SC Goldau – FC Bubendorf 2:3 n.V. (1:1)
Schul- und Sportanlage Oberarth, 150 Zuschauer. – Tore: 38. Tahsin Ari 0:1. 90.+4′ Walker 1:1. 96. Schneider 1:2. 108. Adler 1:3. 120. Walker 2:3. – SC Goldau: Ukaj, Popovic (46. Schelbert), D. Zeka (112. T. Zumbühl), K. Huser, Asaro, Z. Huser, S. Zeka (107. Horath), Camenzind (87. Reci), Büeler, Schmid (102. Ademi), Walker. – FC Bubendorf: Hohl, Teixeira, Simon, Brügger (91. Lüthi), Ari (77. Blanco), Anceschi (85. Frey), Hersperger, Schneider, Tschopp (90.+2’ Adler), Kränzle, Stocker. – Bemerkungen: Goldau ohne Steinegger, Sommaruga, Lafferma, L. Zumbühl, Annen, Zahler.
Wichtiger Goldauer Sieg
Im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres gewinnt der SC Goldau gegen den FC Kickers Luzern mit 2:1.
Von Daniel Flüeler
Da der Rasenplatz im Tribschenquartier durch die Stadt Luzern gesperrt wurde, fand die Partie gegen den FC Kickers auf dem Kunstrasen der Luzerner Allmend statt. Für die auf einem Abstiegsplatz liegenden, von Assistenztrainer Ivo Bürgi betreuten Goldauer, hatte diese Partie eine enorme Bedeutung. Mit einer kämpferischen und siegeswilligen Mannschaftsleistung holten sich die Tierpärkler die drei wichtigen Punkte.
Schneller Ausgleich
Die erste Halbzeit zeigte sich ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten zur Führung. So scheiterte der Luzerner Britschgi nach einem Konter an Torhüter Steinegger. Auf Goldauer Seite zeigte sich allen voran Koni Huser gefährlich. Dem Captain gelang der Führungstreffer in der 28. Minute auf schönes Zuspiel des wiedergenesenen Tobias Walker. Doch wie so oft in dieser Saison hatte diese Führung nicht lange Bestand. Nur gerade vier Minuten später war die Partie bereits wieder ausgeglichen. Chris Kaufmann wurde auf Goldauer Seite zu wenig am Torabschluss gehindert und traf mit einem platzierten Schuss zum 1:1. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Filipe Rodrigues noch eine Grosschance für das Heimteam. Sein Abschluss wurde allerdings von Torhüter Steinegger stark pariert.
Goldau bringt Sieg über die Zeit
Auch anfangs der zweiten Halbzeit war es eher der FC Kickers, welcher näher am zweiten Tor war. So scheiterte Aregger nach einem starken Vorstoss am Goldauer Schlussmann. Der zweite Treffer gelang dann aber dem SC Goldau. Nach einem Freistoss von Koni Huser versorgte Marco Asaro den Ball aus kurzer Distanz im gegnerischen Tor (71.). Der Druck der Stadtluzerner nahm in der Schlussphase nochmals zu. So hatten die Einheimischen einige Möglichkeiten zum Ausgleich. So verfehlte der eingewechselte Rodriguez aus bester Position das Tor (86.). Doch mit einer kämpferischen Leistung und dem nötigen Glück brachten die Goldauer den Sieg über die Zeit.
Einen Punkt Rückstand
Der SC Goldau überwintert zwar mit diesem Sieg nach wie vor auf dem vorletzten Tabellenrang. Der Rückstand auf den rettenden 11. Platz konnte jedoch auf einen Punkt verkürzt werden. Das Fussballjahr ist für die Tierpärkler noch nicht zu Ende. Am kommenden Samstag gastiert der FC Bubendorf zur Cup-Qualifikation in Oberarth.
FC Kickers Luzern – SC Goldau 1:2 (1:1)
Allmend Süd Kunstrasen, 80 Zuschauer. – SR Zarko Jevremovic. – Tore: 28. K. Huser 0:1. 32. Kaufmann 1:1. 71. Asaro 1:2. – FC Kickers Luzern: Garic; Bragagnolo, Bütler, Glatt, Vonlaufen; F. Rodrigues (80. R. Rodriguez), P. Fischer, Brzovic, Kaufmann, Britschgi (68. Pinto); T. Fischer (46. Aregger). – SC Goldau: Steinegger; Asaro, Büeler, Sommaruga, D. Zeka; Walker (88. Reci), Camenzind, Schmid (51. Ademi), Schelbert, K. Huser; Z. Huser. – Verwarnungen: 92. K. Huser (Foulspiel). – Bemerkungen: Goldau ohne Zumbühl, Annen, Morina, Zahler.

Für die auf einem Abstiegsplatz liegenden, von Assistenztrainer Ivo Bürgi betreuten Goldauer, hatte diese Partie eine enorme Bedeutung.

Auf der Luzerner Allmend erkämpfte sich Goldau einen wichtigen Auswärtssieg.

Nach dem Schlusspfiff schwor der Staff das Team bereits auf das anstehende Cupspiel ein.
Bilder: Simon Krienbühl
Zum Schluss der Hinrunde gegen Kickers Luzern
Von Simon Krienbühl
Der SC Goldau hat bewegte Tage hinter sich. Am vergangenen Wochenende musste die erste Mannschaft im zwölften Spiel die achte Niederlage einstecken. Am nächsten Tag trennte sich der Verein von Trainer Sandro Marini. Ausschlaggebend für die Trennung war der ausbleibende sportliche Erfolg in der bisherigen Hinrunde. Nach dem letztjährigen Abstieg aus der ersten Liga liegt der SC Goldau momentan auf einem Abstiegsplatz in der 2. Liga interregional. Aus zwölf Partien erkämpften sich die Goldauer nur zehn Punkte, mit bereits 40 Gegentoren. Die Trainingsleitung rund um die letzten Spiele gegen Kickers Luzern und Bubendorf (Cup-Quali) übernehmen “Eis” Assistent Ivo Bürgi und “Zwei” Trainer Beat Appert. Die Suche nach einem neuen Trainer wird nun angegangen.
Liga-Alltag geht weiter
Für das letzte Meisterschaftsspiel der Hinrunde reisen die Goldauer ins Tribschenquartier nach Luzern. Die Luzerner suchten lange nach ihrer Form. Bisher fehlte oft die Konstanz. Zuletzt punkteten die Luzerner aber regelmässig und weisen nun auch ein Pölsterchen auf mit Blick Richtung Abstiegszone. Goldau wird alles daran setzen, den Anschluss an die direkten Verfolger zu halten.
Goldau verliert erneut!
Der SC Goldau verliert auch das Heimspiel gegen den FC Perlen-Buchrain. Der Gast aus Perlen entschied die Partie dank einer starken zweiten Halbzeit.
Der Anfang vom Ende in dieser Partie begann für den SC Goldau kurz vor der Pause. Dario Wiederkehr erzielte mit seinem zweiten Treffer an diesem kalten Abend den Ausgleich für den FC Perlen-Buchrain praktisch mit dem Pausenpfiff (45.). Doch damit nicht genau Ungemach für den SC Goldau. Nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel lagen die Gäste zum ersten Mail in Führung. Krasiniqi brachte sein Team in Führung. Nachdem der Ball zuvor zweimal die Latte touchierte, blieb Krasiniqi nicht mehr viel anderes übrig, als den Ball über die Linie zu drücken und den Gast in Führung zu schiessen (49.).
Goldau verspielt die Führung
Dabei begann die Partie aus Goldauer Sicht eigentlich relativ gut. Simon Schmid drückte nach 25. Minuten aus gut 20 Metern ab, der Ball kullerte unter Torhüter Schnarwiler durch und fand den Weg ins Tor – 1:0 für den SCG. Doch wie so oft in dieser Saison hielt die Führung nicht lange. Der Gast aus Perlen glich in der 32. Minute aus. Dario Wiederkehr nutzte die Schwächen in der Goldauer Defensive aus und glich zum 1:1 aus. Darauf zeigte der SCG jedoch eine starke Reaktion. Der beste Goldauer Spieler an diesem Abend erzielte einen herrlichen Treffer und brachte das Heimteam zum zweiten Mal in Führung. Dario Schelbert traf mit einem herrlichen Schuss aus der Drehung zum 2:1 (33.). Doch das Heimteam gab die Führung kurz vor und kurz nach der Pause (zu) leichtfertig aus den Füssen. Der FC Perlen lag in der 49. Minute zum ersten Mal in Führung, und diese gaben die Gäste in der Folge nicht mehr her.
Zu viele Gegentreffer
Der FC Perlen erzielte in der 72. Minute durch Kameraj den vierten Treffer. Zwar blieb der SCG durch einen Elfmeter, verwandelt durch Captain Koni Huser in der 78. Minute, am Spielgeschehen dran. Doch die Goldauer agierten auch in diesem Spiel in der Defensive viel zu ungeschickt und kassierten in der 90. Spielminute den fünften (!) Gegentreffer. Dies sind auch gegen einen bescheidenen Gegner aus Perlen viel zu viele Gegentreffer. Das 4:5 durch den eingewechselten Basil Camenzind in der Nachspielzeit (93.) war aus Goldauer Sicht nicht mehr als Resultatkosmetik.
SC Goldau – FC Perlen-Buchrain 4:5 (2:2)
Sportplatz Tierpark, 220 Zuschauer. – SR Elmedin Aliji – Tore: 25. Schmid 1:0, 32. D. Wiederkehr 1:1, 33. Schelbert 2:1, 45. D. Wiederkehr 2:2, 49. Krasniqi 2:3, 72. Kameraj 2:4, 78. K. Huser 3:4 (Penalty), 90. Ranzenberger 3:5, 93. Camenzind 4:5. – SC Goldau: Ukaj; Popovic (80. Reci), Zumbühl (54. Büeler), Sommaruga, S. Zeka; Asaro, Ademi (53. Camenzind), Schelbert, Schmid (91. Horath), K. Huser; Z. Huser (73. D. Zeka) FC Perlen-Buchrain: Schnarwiler; Bühler, K. Wiederkehr, Wagner, Polz; Fecker (70. Dere), Jusovic (79. Lanz), Kameraj; Budmiger (94. Mirashi), D. Wiederkehr (75. Ranzenberger), Krasniqi (83. Basha). – Verwarnungen: 23. Fecker (Foulspiel). – Bemerkungen: 49. Lattenschuss D. Wiederkehr, 63. Lattenschuss Budmiger.
Verlieren verboten!
Im Heimspiel gegen den FC Perlen-Buchrain zählt für den SC Goldau nur ein Sieg. Bei einer weiteren Niederlage würde sich die missliche Tabellenlage weiter zuspitzen.
Beim Anblick der Tabelle der 2. Liga interregional Gruppe 4 brauchen die Goldauer Fussballfans momentan zwei Dinge: Gute Nerven und viel Hoffnung. Der 1. Liga-Absteiger ist in dieser Saison regelrecht “abgestürzt” und liegt nach elf Runden mit zehn Punkten auf dem zweitletzten Platz. Grund zur Hoffnung gibt die Erkenntnis, dass die Goldauer mit 26 Toren nach wie vor am zweitmeisten Tore erzielt haben. Auf der anderen Seite – und da läuft es einem eiskalt den Rücken hinunter – stehen 35 Gegentreffer! Dieser Wert ist in der Gruppe 4 der Spitzenwert und es ist klar, wo Trainer Sandro Marini im Heimspiel gegen den FC Perlen-Buchrain den Hebel ansetzen muss.
Mit einem Sieg zu Perlen aufschliessen
Der SCG wird also versuchen, die Defensive zu stabilisieren und nach Möglichkeit keinen Gegentreffer zu erhalten. Und in der Offensive einmal ins Schwarze zu treffen, scheint gegen den FC Perlen-Buchrain kein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Die Luzerner liegen mit 13 Punkten auf dem zehnten Platz. Gewinnen die Goldauer diese wichtige Partie, können sie punktemässig zum Gegner vom kommenden Samstag aufschliessen. Verliert der SCG aber auch diese Partie gegen einen direkten Konkurrenten, beträgt der Abstand auf den FC Perlen-Buchrain bereits sechs Zähler! (pfr).
Goldau verliert das wichtige Direktduell gegen Hergiswil
Gegen den Tabellennachbarn Hergiswil fand Goldau kein Erfolgsrezept und musste sich mit 2:0 geschlagen geben. Goldau verbleibt so auf dem zweitletzten Tabellenplatz.
Simon Krienbühl
Die Nidwaldner drückten dem Spiel am Freitagabend gleich den Stempel auf. Aggressiv und mit dem nötigen Pressing setzten sie die Goldauer in jeder Aktion unter Druck. Nach sieben Minuten hatte dann Schelbert auf Zuspiel von Koni Huser eine erste sehr gute Torgelegenheit für die Goldauer. Kurze Zeit später suchte genau dieser Huser seinen Bruder Zeno, der mit dem zweiten Goldauer-Abschluss beinahe ein Tor erzielte. Auf der Gegenseite wagte Hergiswil immer mal wieder sein Glück in der Offensive und wurden vor Steinegger auch gefährlich. Der SCG hatte aber auch Glück, dass der Schiri ein Handspiel im Strafraum als unbeabsichtigt taxierte und die Pfeife stumm blieb. Kurz vor der Pause hatte dann der erst 17-jährige Mulanga die beste Chance für das Team – es blieb aber beim 0:0 zur Pause. Die 180 Zuschauern, darunter rund 30 mitgereiste Goldauer, suchten im Clubhaus die Wärme.
Dominante Hergiswiler
Wie bei Spielbeginn drückte Hergiswil die Goldauer in die Defensive und war meist spielbestimmend. Durch das tiefe Terrain versuchten beide Teams ihr Glück mit langen, hohen Bällen. Einer dieser Bälle schlug ein Goldauer kurze Zeit später in den Strafraum der Nidwaldner. Ein Abpraller fand den mitgelaufenen Schelbert, welcher den Ball volley perfekt Richtung Tor hämmerte. Genauso perfekt war der Reflex von Torhüter Samuel Blättler, der letzte Saison noch im Kader der Goldauer stand. Es war die grosse Chance für den Führungstreffer!
In der 56. Minute agierten die Goldauer für kurze Zeit zu nachlässig und unkonzentriert. Eine Flanke fand Stürmer Haxhimurati, der freistehend mit seinem ersten Saisontreffer das 1:0 für Hergiswil markierte. Goldau musste nun schauen, dass sie das Spiel nicht ganz aus der Hand gaben. Ein Ball eines Hergiswiler küsste kurz nach dem Führungstreffer die Querlatte. Glück für Goldau.
Goldauer Schlussoffensive?
Marini reagierte daraufhin und brachte mit dem zuletzt verletzten Walker und Ademi zusätzliche Offensivkraft. Richtig zählbares schaute aber für Goldau daraufhin nicht heraus. Ganz anders bei Hergiswil. So erzielte Haxhimurati in der 75. Minute seinen zweiten Treffer an diesem Abend und beerdigte schon früh die Goldauer-Träume nach Punkten. Nach dieser Niederlage bleibt der SC Goldau auf dem zweitletzten Tabellenrang sitzen. Bis zur Winterpause sind noch zwei Partien zu spielen – nächsten Samstag im Heimspiel gegen Perlen-Buchrain und dann noch auswärts bei Kickers Luzern. Zwei Spiele verbleiben also und somit auch zwei Chancen auf Punkte.
FC Hergiswil – SC Goldau 2:0 (0:0)
Grossmatt, 180 Zuschauer. – SR Eggerschwiler. – Tore: 56. Haxhimurati 1:0. 75. Haxhimurati 2:0 – SC Goldau: Steinegger, S. Zeka, Büeler, D. Zeka (70. Ademi), Popovic (81. Lafferma), Schelbert, K. Huser, L. Zumbühl (65. Walker), Schmid, Asaro, Z. Huser. FC Hergiswil: Blättler, Achermann, Gautschi (76. Arnold), Erni, Mombelli, Hofstetter, Schuler, Walker (76. Kehrer), Mulanga (89. Farhat), Haxhimurati, Wieland. – Verwarnungen: Büeler, Zeka, Mombelli, Erni, Kehrer (alle Foulspiel). Bemerkungen: Goldau ohne Ulli, Sommaruga, Zahler, Annen (alle verletzt).
Goldau kämpft im Flutlichtspiel um Punkte
Der SC Goldau spielt am Freitagabend auswärts gegen den Tabellennachbarn aus Hergiswil. Beide Teams sind dringend auf Punkte angewiesen.
Simon Krienbühl
Nach der Niederlage im Heimspiel gegen Emmenbrücke beträgt der Rückstand für den SC Goldau auf den ersten Verfolger über dem Strich weiterhin zwei Punkte. Die Tabellensituation bleibt für die Goldauer ungemütlich. Bislang konnte in dieser Saison kein Erfolgsrezept gefunden werden, welches lange anhält. Zu schwankend sind die Leistungen der Sportclübler in dieser Saison.
Der kommende Gegner aus Hergiswil zeigte sich bislang besonders defensiv von der soliden Seite. Da stellt sich die Frage, wieso die Nidwaldner in der Tabelle nicht weiter vorne stehen. Das Problem liegt in der Offensive. Bei zehn Spielen erzielte das Team bisher nur deren elf Treffer. Erwähnenswert ist, dass die sieben Niederlagen der Nidwaldner immer denkbar knapp ausfielen. Hergiswil hat die Partien stets mit nur einem Tor Unterschied verloren. Die Partie verspricht eine enge Kiste zu werden.
Diskussionslose Niederlage
Der FC Emmenbrücke bewies in der Partie die nötige Geduld und siegte dank vier Treffern in der zweiten Halbzeit verdient mit 0:4.
Simon Krienbühl
Die erste Halbzeit ist schnell zusammengefasst. Die Goldauer konnten sich bei ihrem Torhüter Marco Steinegger bedanken, dass die Null bis zur Pause stehen blieb. Mehrere Male tauchten die Luzerner gefährlich vor Steinegger auf. Dieser parierte den einen oder anderen Ball mirakulös. Emmenbrücke war besonders über die rechte Seite mit Flügel Petrongolo immer wieder gefährlich und brachte Goldau in der Defensive immer wieder in Verlegenheit. Die Luzerner überzeugten während der gesamten Partie mit sicherem Passspiel und viel Ballbesitz. Tore wollten in der ersten Halbzeit aber keine fallen. Zu viel Tiki-Taka seitens der Gäste oder die starken Aktionen des SCG-Keepers Steinegger verhinderten einen Treffer.
Emmenbrücke münzte Überlegenheit in Tore um
Goldau startete besser in die zweite Halbzeit. So war es Marco Asaro der sich gleich doppelt am Torwart versuchte. Er blieb aber beim Torversuch. Kurz darauf zog ein Luzerner alleine auf Steinegger los. Dieser blieb aber erneut cool und klärte mit einem Reflex zur Ecke. In der 62. Minute fiel dann der längst überfällige Treffer für die Gäste. Janko Pacar erzielte seinen ersten Treffer an diesem Abend. Bald darauf legte der Gast nach und erzielte in der 71. Minute durch Huruglica den zweiten Treffer. Goldau hatte auf diese beiden Treffer nichts entgegenzusetzen. So auch nicht in der Schlussviertelstunde. Der eingewechselte Bali markierte das 0:3 und Pacar erzielte kurz vor Schluss noch das 0:4 mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend.
Nach dem Sieg gegen Taverne folgte nun also wieder eine Niederlage. Bis zur Winterpause sind noch drei Spieltage zu spielen – als nächstes auswärts in Hergiswil. Gegen den Tabellennachbarn ist die Marini-Elf mehr als gefordert.
SC Goldau – FC Emmenbrücke 0:4 (0:0)
Sportplatz Tierpark, 300 Zuschauer. – SR Bortolas. – Tore: 62. Pacar 0:1. 71. Huruglica 0:2. 80. Bali 0:3. 84. Pacar 0:4 – SC Goldau: Steinegger, S. Zeka, Büeler, Zumbühl, Popovic (71. Lafferma), Schelbert, K. Huser, Ademi (65. Reci), Schmid (89. Morina), Asaro, Z. Huser (89. Ulli). FC Emmenbrücke: Beganovic, Ramadani, Jankovic, Riedweg, Geri, Huruglica, Stephan, Petrongolo (83. Malbasic), Mesic (46. Bali), Tanushaj, Pacar. – Bemerkungen: Goldau ohne Walker, Sommaruga, D. Zeka, Zahler, Annen (alle verletzt).
Goldau empfängt Emmenbrücke
Simon Krienbühl
Am letzten Wochenende feierte Goldau einen wichtigen Auswärtssieg gegen den bisherigen Leader AC Taverne. Für den neutralen Zuschauer kam der Sieg vielleicht überraschend, für das Team selbst war der Sieg der Lohn für die harte Arbeit während 90 Minuten. Mit dem 3:1 Sieg blieb Goldau der direkten Konkurrenz dicht auf den Fersen.
Emmenbrücke zu Gast auf dem Sportplatz Tierpark
Die Luzerner zählten vor Saisonbeginn zu den Favoriten um den Aufstieg. Nicht zuletzt, weil das Team von Meris Kazic im letzten Jahr den Aufstieg als Drittplatzierter nur knapp verpasste. In dieser Saison verlief der Start eher harzig. Emmenbrücke liegt aktuell mit fünf Siegen und vier Niederlagen auf dem 6. Platz. Am letzten Wochenende gab es für das Team eine Niederlage gegen Kickers Luzern. Goldau wiederum will den positiven Spirit aus dem letzten Spiel mitnehmen. Bereits in der Vorbereitung spielte man erfolgreich gegen Emmenbrücke. Am Samstag um 17 Uhr will Goldau in dieser Hinsicht nachdoppeln.
Goldau gewinnt beim Leader Taverne
Der SC Goldau kann die Niederlagen Serie stoppen und gewinnt gegen die AC Taverne mit 3:1.
Daniel Flüeler
Die Ausgangslage vor der Partie war auf dem Papier klar. Auf der einen Seite die AC Taverne, welche die letzten fünf Spiele gewinnen konnte und von der Tabellenspitze grüsst. Auf der anderen Seite der SC Goldau, welcher die letzten fünf Spiele verlor und auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht ist. Doch die Gäste aus Goldau gewinnen gegen die AC Taverne und können mit dem 3:1 Auswärtssieg drei wichtige Punkte feiern.
Ausgleich kurz vor Pause
Die Mannschaft von Trainer Sandro Marini hatte in der 13. Spielminute bereits eine erste gute Möglichkeit. Zeno Huser umspielt Torhüter Prati, doch der Schuss aus spitzen Winkel landet im Aussennetz. Die Anspielmöglichkeit am mitgelaufenen Julet Ademi wäre vermutlich die bessere Entscheidung gewesen. Das erste Tor fiel dann aber in der 19. Minute für die Tessiner. Fontana bedient Lucas Inguimbert und dieser traf aus der Drehung zum 1:0. Der SC Goldau hatte anschliessend durch Koni Huser (32.) und Ademi (35.) zwei Möglichkeiten für den Ausgleich. Noch vor der Halbzeitpause fiel dann das erste Goldauer Tor. Ein von der Seite getretener Freistoss durch Ademi konnte schliesslich Marco Asaro am zweiten Pfosten über die Linie drücken und traf zum wichtigen Ausgleich (45.+1.).
Goldau dreht Spiel
Der SC Goldau konnte sich in der zweiten Halbzeit steigern und hatte die schnellen Tessiner Stürmer mehrheitlich im Griff. In der Offensive versuchte man sein Glück vor allem durch Konter. Einer dieser Gegenstösse fiel dann auch zur erstmaligen Führung. Eine schöne Spielkombination, eingeleitet durch Simon Schmid, konnte Zeno Huser dem in der Mitte lauernden Koni Huser zuspielen, welcher den Ball vor Torhüter Prati im Tor versorgen konnte (66.). Dem Heimteam von Trainer Damiano Meroni drohte somit die erste Heimniederlage. Zwar nahm der Druck der Tessiner in der Schlussphase nochmals zu. So scheiterte Ewome aus kurzer Distanz am Torerfolg (73.). Doch der AC Taverne gelang in diesem Spiel kein Tor mehr. Im Gegenteil: Marco Asaro konnte seine starke Leistung mit seinem zweiten Tor krönen. Dario Schelbert liess das Zuspiel von Zeno Huser passieren und Asaro traf mit einem Schuss aus sieben Meter zur 3:1 Führung.
Wichtige Punkte für Goldau
Mit dieser kämpferischen Leistung im Tessin können die Goldauer auf den zwölften Tabellenrang vorstossen und für die weiteren Partien Selbstvertrauen tanken. Mit dem Heimspiel gegen den FC Emmenbrücke am kommenden Samstag wartet auf die Mannschaft von Trainer Sandro Marini eine weitere sportliche Hürde.
AC Taverne – SC Goldau 1:3 (1:1)
Campo comunale, 50 Zuschauer. – SR Henrik Karlsson. – Tore: 19. Inguimbert 1:0. 45.+1. Asaro 1:1. 66. K. Huser 1:2. 85. Asaro 1:3. – AC Taverne: Prati; Natiello, Agostini (56. M. Ndaw), S. Ndaw, Kabamba; Cvetkovic, Tamagni, Guerchadi (75. Guaita), Fontana (56. Ewome), Inguimbert (70. Felice); Mele. – SC Goldau: Steinegger; Popovic, Sommaruga (39. Zumbühl), Büeler, S. Zeka; Asaro, Schmid, Schelbert, Ademi (67. D. Zeka), K. Huser; Z. Huser. – Verwarnungen: 14. Sommaruga, 48. Ademi, 88. Guaita, 93. Schmid. – Bemerkungen: Goldau ohne Walker, Zahler, Annen (alle verletzt).
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Goldau reist zum Leader ins Tessin
Nächsten Samstag reist der SC Goldau erstmals in dieser Saison ins Tessin. Mit der AC Taverne erwartet das Team eine grosse sportliche Hürde.
Simon Krienbühl
Nach der Derby-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Brunnen steckt Goldau weiterhin in den Tiefen der Tabelle fest. Goldau ist seit fünf Spielen punktlos und liegt in der Tabelle einzig vor Schlusslicht Schattdorf. Doch noch ist die Saison jung und die Teams liegen nahe beisammen. Das letzte Spiel war ausgeglichener, als das Schlussresultat vermuten liess. Aktuell ist vieles eine Kopfsache. Können die Goldauer ihren Kopf frei machen, wird auch das Toreschiessen wieder einfacher.
AC Taverne grüsst von der Tabellenspitze
Die Tessiner vermochten in der Hinrunde bislang zu überzeugen. Sechs Siegen stehen nur zwei Niederlagen gegen Mendrisio und Brunnen gegenüber. Auch am letzten Spieltag holte sich Taverne die drei Punkte mit einem 0:2 Auswärtssieg gegen den FC Kickers Luzern. Besonders defensiv stand Taverne zuletzt stark. Die letzten vier Pflichtspiele konnte das Team von Trainer Damiano Meroni allesamt zu Null gewinnen.
Brunnen gewinnt das Derby gegen Goldau
In einem über weite Strecken ausgeglichenem Spiel, war der FC Brunnen die effizientere Mannschaft und gewinnt mit 1:3.
Der eingewechselte Medrian Toski erzielte praktisch mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Pascal Nagy den dritten Treffer für den Gast aus Brunnen (96). Eine über weite Strecken ausgeglichene Partie fand somit einen klaren Sieger. Der SCG scheiterte schlussendlich nicht am Gast aus Brunnen, die Goldauer scheiterten an sich selbst. Denn die Marini-Elf vergab gleich mehrere Topchancen.
Goldau geht in Führung
Dabei begann die Partie aus Goldauer Sicht optimal. Der SCG starte stark ins Spiel und ging in der 18. Minute in Führung. Nach Vorarbeit von Koni Huser, bediente Marco Asaro den in der Mitte lauernden Zeno Huser, welcher den Ball im Brunner Tor zum 1:0 unterbringen konnte.
Starke Brunner Reaktion
Doch der Gast aus Brunnen reagierte stark auf diesen Rückstand und glich die Partie in der 27. Minute wieder aus. Der Brunner Topscorer Matej Schwendt verwertete eine Hereingabe zum 1:1. Sieben Minuten später lagen die Gäste gar in Führung. Marco Wiget setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe fand Julian Truttmann, dieser verwertete wenige Meter vor dem Tor eiskalt zum 1:2 (34.). Kurz vor der Pause hätten die Brunner das Resultat gar noch erhöhen können. Wiget lancierte mit einem herrlichen Zuspiel Sergio Gwerder, dieser scheiterte jedoch am stark reagierenden Goldauer Torhüter Marco Steinegger (43.).
Goldau scheitert im Torabschluss
Auch in der zweiten Halbzeit kam der FC Brunnen zur ersten grossen Torchance. Der eingewechselte Medrian Toski scheiterte jedoch am erneut stark reagierenden Steinegger (73.). Zweimal Glück also für den SC Goldau, nicht schon deutlicher in Rückstand zu liegen. Vielleicht war damit das Glück für die Goldauer in diesem Spiel aufgebraucht. Asaro scheiterte in der 79. Minute vor dem leeren Tor aus spitzem Winkel am Torpfosten, und der eingewechselte Tobias Ulli brachte in der 88. Minute den Ball – aus wenigen Metern vor dem Tor – nicht im Gehäuse unter. Medrian Toski sicherte in der Nachspielzeit dem FC Brunnen definitiv den Sieg in einem unterhaltsamen Derby.
SC Goldau – FC Brunnen 1:3 (1:2)
Sportplatz Tierpark, 350 Zuschauer. – SR Pascal Nagy. – Tore: 19. Zeno Huser 1:0, 27. Schwendt 1:1, 35 Julian Truttmann 1:2, 96. Toski 1:3. – SC Goldau: Steinegger; Popovic, Sommaruga, Büeler (85. Ulli), D. Zeka (58. S. Zeka); Asaro, Schmid, Z. Huser (84. Marini), Schelbert, K. Huser; Walker (75. Ademi). FC Brunnen: Eichhorn; Odermatt, Camenzind, Gwerder, Heinzer; Wiget, Abaidia, Betschart (94. Stieger) ; Jonas Truttmann (12. Inderbitzin), Schwendt (96. Calzolaro), Julian Truttmann (68. Toski) – Verwarnungen: 23. Defrim Zeka, 45. Büeler, 85. Steinegger, 71. Wiget, 94. Stieger, 96. Stieger – Bemerkungen: 79. Pfostenschuss Asaro, 96. Platzverweis Stieger (Gelb-Rot).
Gelingt dem SCG im Derby der Befreiungsschlag
Vier Spiele in Folge hat der SC Goldau verloren. Am Samstag nun kommt es auf dem Sportplatz Tierpark zum Derby gegen den FC Brunnen.
Nach der vierten Niederlage in Serie am vergangenen Freitag in Eschenbach ist der SC Goldau auf den vorletzten Platz in der Tabelle abgerutscht. Das grosse Problem liegt nach wie vor in der Defensive. Der SCG kassiert zu viele Gegentore. Alleine in den letzten vier Spielen klingelte es 15 Mal im Goldauer Tor. So ist es natürlich schwierig, Spiele zu gewinnen und die nötigen Punkte zu sammeln. Immerhin steht Marco Steinegger, der Goldauer Stammtorhüter, seinem Trainer Sandro Marini im Derby wieder zur Verfügung.
Brunnen in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze
Der FCB spielt bis jetzt eine gute Saison und liegt auf dem dritten Tabellenplatz. Am letzten Wochenende gab es für die Mannschaft von Trainer Viktor Vrhovac mit dem 4:1 gegen den FC Kickers den vierten Sieg in der laufenden Meisterschaft. Die Favoritenrolle im Derby liegt also klar beim Gast aus Brunnen. Trotzdem darf man den SCG natürlich nicht abschreiben. Auch die Goldauer wollen im Derby die drei Punkte und die Mannschaft von Trainer Sandro Marini könnte sich mit einem Sieg aus der momentan misslichen Lage befreien. Der SCG freut sich jedenfalls auf dieses Spiel und auf viele bekannte Gesichter (pfr).
Goldau verliert in den Schlussminuten
Der SC Goldau vergibt in Eschenbach einen Punktgewinn und verliert nach zwei späten Gegentreffern mit 2:4.
Daniel Flüeler
Bereits am Freitagabend traf der SC Goldau auswärts auf den FC Eschenbach. Beim Aufsteiger verlieren die Goldauer mit 2:4 und somit ihr viertes Spiel in Folge. Bis zur 84. Spielminute stand es in einem mehrheitlich ausgeglichenen Spiel 2:2 Unentschieden. Die Tierpärkler kassierten anschliessend innerhalb von drei Minuten zwei Gegentreffer und verlieren die Partie noch.
Goldau dreht Spiel
Das Spiel in Eschenbach startete für die Mannschaft von Trainer Sandro Marini nicht optimal. Bereits in der dritten Minute gingen die Einheimischen in Führung. Dastin Szymanski durfte einen Freistoss aus aussichtsreicher Position treten und versorgte den Ball mit einem Direktschuss im Tor. Auf dieses Gegentor konnten die Gäste aus Goldau allerdings schnell reagieren. Mit dem ersten gefährlichen Angriff gelang auch gleich der Ausgleich. Tobias Walker lenkte den Ball gekonnt ab und traf in der zehnten Spielminute erstmals. Nach 20 Minuten hatten die Goldauer die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Koni Huser bediente seinen Bruder Zeno, doch sein Abschluss verpasste das Tor. Das Führungstor fiel für den SC Goldau schliesslich in der 39. Spielminute. Tobias Walker konnte alleine auf Torhüter Bachmann losziehen und traf zur Goldauer Führung.
Eschenbach mit schnellem Ausgleich
Das Heimteam von Trainer Marco Zimmermann startete aggressiv in die zweite Halbzeit und drückte auf den schnellen Ausgleich. Fünf Minuten waren gespielt und der zweite Treffer für Eschenbach war sogleich Tatsache. Der Schuss von Dominik Höltschi landete via Innenpfosten im Tor (50.). In der 63. Minute entschied der Schiedsrichter nach einem Zusammenprall mit einem Luzerner Stürmer und Torhüter Damian Bürgi auf Strafstoss. Dastin Szymanski schoss den Elfmeter allerdings schwach und schoss neben das Tor (65.). Auf der Gegenseite hatten Zeno Huser (67.) und Tobias Walker (73.) zwei gute Möglichkeiten. Doch beide Abschlüsse wurden von Torhüter Janis Bachmann pariert. Vor dem Goldauer Tor versuchte der eingewechselte Rajic sein Glück, doch sein Kopfballversuch landete über dem Tor (74.).
Goldau rutscht weiter ab
Die Entscheidung im Spiel fiel in den letzten fünf Minuten. Haris Osmanbasic konnte bei seinem Kopfball zu wenig am Abschluss gehindert werden und traf zur Führung (85.). Auf dieses Gegentor konnten die Goldauer nicht mehr reagieren und kassierten sogar noch den vierten Gegentreffer. Rajic wurde mit einem herrlichen Pass bedient und traf zum 4:2 Schlussresultat. Eine bittere Niederlage für den SC Goldau, welcher auf sieben Punkten sitzen bleibt und in der Rangliste weiter abrutscht.
FC Eschenbach – SC Goldau 4:2 (1:2)
Sportplatz Weiherhus, 220 Zuschauer. – SR N. Santhakumar. – Tore: 3. Szymanski 1:0. 10. Walker 1:1. 39. Walker 1:2. 50. Höltschi 2:2. 85. Osmanbasic 3:2. 88. Rajic 4:2. – FC Eschenbach: Bachmann; Emmenegger; Berisha (57. Arnold), Gurtner, Dahinden; Szymanski (91. Hug), Escher, Höltschi (69. Rajic), Rinaldo, Niederberger (75. Barmet); Ozmanbasic (88. Bajrami). – SC Goldau: Bürgi; Asaro, Sommaruga (84. Ulli), Büeler (67. Popovic), Schelbert; D. Zeka (59. S. Zeka), Schmid (35. Ademi), Zumbühl, K. Huser; Z. Huser, Walker. – Verwarnungen: 52. D. Zeka, 62. K. Huser, 70. Ademi, 82. S. Zeka, 83. Arnold (alle wegen Foulspiel). – Bemerkungen: 65. Szymanski verschiesst Foulpenalty, 90. Lattenschuss Szymanski, Eschenbach ohne Ulrich, Goldau ohne Ukaj (beide gesperrt), Zahler, Annen (beide verletzt), Steinegger (abwesend), Morina (A Junioren).
Goldau zu Gast beim FC Eschenbach
Bereits am Freitagabend eröffnet Goldau die siebte Meisterschaftsrunde. Der SCG reist dafür nach Eschenbach.
Simon Krienbühl
Nach sechs Spielen hat Goldau sieben Zähler auf dem Konto und liegt auf dem elften Tabellenrang. In den letzten drei Partien kam kein einziger Punkt dazu, weshalb das Team aktuell nur knapp über dem Strich liegt. Ein Abendspiel kommt da aber gerade recht, um diesen negativen Trend zu brechen und endlich wieder zu punkten.
Zu Gast beim Aufsteiger Eschenbach
Die Luzerner spielen seit dieser Saison wieder in der 2. Liga interregional und liegen aktuell nur einen Punkt hinter Goldau. Die beiden Teams liegen somit auf Augenhöhe, was eine Spielvorhersage nicht leicht macht. Fakt ist, dass die Spiele von Eschenbach zuletzt immer eine enge Kiste waren. Die drei Saisonniederlagen kassierte der FCE jeweils nur mit einem Tor Unterschied. Und auch die zwei Siege, welche die Luzerner bislang eingefahren sind, erfolgten mit je einem Treffer Unterschied. Der SC Goldau wird also alles in die Waagschale werfen müssen, um den Seetaler Punkte abzuluchsen.