Dritte Niederlage in Serie
Der SC Goldau verliert das dritte Spiel in Folge. Diesmal war der FC Mendrisio zu stark für die Marini-Elf. Giovanni Italo entschied die Partie in der 34. Minute mit einem sehenswerten Weitschuss-Treffer.
In der 74. Spielminute keimte für den bis dahin ideenlosen SC Goldau so etwas wie Hoffnung auf. Nach einer Notbremse an Koni Huser sah der kurz zuvor eingewechselte Tessiner Aaron Minelli die Rote Karte und wurde des Feldes verwiesen. Der SCG durfte also die letzten Minuten mit einem Mann mehr agieren, doch einen Treffer gelang dem Heimteam nicht. Im Gegenteil, der SCG konnte sich auch mit einem Mann mehr keine Vorteile verschaffen und biss sich an der starken Defensive von Mendrisio die Zähne aus. Der Ausgleich fiel wenige Sekunden vor Schluss in Sachen Roten Karten! Der Goldauer Torhüter Vullnet Ukaj sah – ebenfalls nach einen Notbremse-Foul – die Rote Karte und durfte vorzeitig unter die Dusche (96.).
Italo entscheidet die Partie
Die Entscheidung in dieser Partie fiel in der 34. Spielminute. Giovanni Italo zirkelte einen Weitschuss aus 20 Metern sehenswert in die rechte Ecke zum 0:1.
Keine Goldauer Reaktion
Der SCG war nicht fähig auf diesen Gegentreffer zu reagieren. Zu harmlos agierten die Goldauer in der Offensive, zu viele (unnötige) Fehler schlichen sich ins Aufbauspiel ein. In der Defensive hingegen blieb der SCG anfällig. Lago Mille verpasste den zweiten Treffer für die Gäste nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer. Der Tessiner Angreifer kam nach einem Fehler in der Goldauer Verteidigung vor dem leeren Tor zum Abschluss, drosch den Ball jedoch weit über das Gehäuse (36.)
Steigerung von Nöten
Auch im zweiten Durchgang bleib der Gast aus der Südschweiz die spielbestimmende und bessere Mannschaft. Der Sieg des FC Mendrisio war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, weil dem SCG schlicht die torgefährlichen Aktionen fehlten. Die Niederalge gegen Mendrisio war die dritte Niederlage in Serie. Der SCG bleibt somit auf sieben Punkten sitzen. Für die Goldauer heisst es nun, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Es geht weiter, und es werden auch wieder einfachere Spiele kommen. Trotzdem muss jedem Spieler klar sein, dass es von jedem einzelnen eine klare Leistungssteigerung braucht, will man wieder zu Punkten kommen.
SC Goldau – FC Mendrisio 0:1 (0:1)
Sportplatz Tierpark, 200 Zuschauer. – SR B. Aggeler. – Tore: 34. Italo 0:1 – SC Goldau: Ukaj; Asaro, Popovic (83. Marini), S. Zeka (46. Büeler), Schelbert ; Ademi (62. Ulli), Schmid, Camenzind (96. Bürgi), K. Huser; Z. Huser, Walker – FC Mendrisio: Losa; Damo, Righetti, Tarchini (89. Messina), Fomasi; Mazzetti; Matic, Rey; Italo (94. Fichera), Lago Mille (67. Minelli), Bernasconi (84. Polli). – Platzverweise: 74. Minelli, 96. Ukaj (beide wegen Notbremse-Foul). Verwarnungen: 58. Ademi, 95. Damo (beide wegen Foulspiel). – Bemerkungen: Goldau ohne Zahler, D. Zeka (beide verletzt), Steinegger (abwesend).
Goldau auf dem Prüfstand
Nach zwei Niederlagen in Serie muss sich der SC Goldau im Heimspiel gegen den FC Mendrisio steigern. Ansonsten droht der Marini-Elf der Absturz in die untere Tabellenhälfte.
Der Blick auf die Tabelle offenbart so einiges. Nicht nur, dass der SCG nur noch auf dem siebten Platz liegt, sondern auch gleich die Schwächen der Mannschaft von Trainer Sandro Marini. Diese liegen ganz klar im Defensivverhalten. Denn mit 20 Gegentreffer kassierte der SCG bisher fünf (!) Gegentreffer mehr als das Tabellenschlusslicht FC Schattdorf. Immerhin konnten die Goldauer auch 20 Tore erzielen und führen auch diese Wertung deutlich an.
Gibt’s erneut ein Torfestival?
Eines ist schon vor dem Spiel gegen den Tabellenneunten aus Mendrisio klar. Es wird wohl erneut ein torreiches Spiel werden. In der Offensive sind die Goldauer kaum zu bremsen, jedoch wird die Defensive vernachlässigt und wird so löchrig wie ein gut gereifter Emmentaler. Dass es so nicht gehen kann, ist auf dem Sportplatz Tierpark jedem bewusst. Die Goldauer müssen die Balance zwischen Offensive und Defensive finden, dann liegen die drei Punkte gegen den FC Mendrisio problemlos drin. Bleibt die Defensive aber löchrig, droht eine weitere Niederlage und der Absturz in die untere Tabellenhälfte (pfr).
Ibach gewinnt Spektakel-Derby gegen Goldau
Der Klassiker riss die Zuschauer vom Hocker. Ibach zeigte gegen die Goldauer tolle Moral und gewinnt ein absolut verrücktes Spiel mit 7:5.
Armin Reichlin (FC Ibach)
Das Spiel auf dem Gerbihof zwischen dem FC Ibach und dem SC Goldau in einem Matchbericht zusammen zu fassen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Ganz sicher aber wird die Partie in die Geschichtsbücher beider Vereine eingehen und alle anwesenden Zuschauer werden sich auch Jahre später noch an das absolut verrückte Derby vom 18. September 2021 zurückerinnern. Doch alles der Reihe nach.
Erste Halbzeit mit Penalty-Festival
Nach einer kurzen Abtastphase gingen die Tierpärkler in der 13. Minute in Führung. Ein toller Angriff über links musste Koni Huser in der Mitte nur noch einschieben. Auch in der Folge war Koni Huser die spielbestimmende Figur auf dem Gerbihof. Immer wieder lancierte er mit seiner Wucht und mit viel Vorwärtsdrang Angriffe, welche die Hausherren nicht verteidigen konnten. In der 25. Minute bediente er so in der Mitte Asaro, welcher ohne Mühe das 0:2 erzielte. Trotz dieser Gegentore zeigten die Blau-Weissen grossartige Moral und glichen die Partie kurz darauf aus. Referee Cassiani zeigte nach klaren Foulspielen an Reichmuth (29.) und Camenzind (30.) auf den Punkt und Adilj Sejdiji versenkte beide fälligen Elfer souverän in die Maschen. Einige Minuten später kippte die Partie wieder auf die Seite der Tierpärkler. Nach einem Foul an Koni Huser entschied der Referee wieder auf Penalty. Huser verwandelte den Strafstoss (37.) gleich selber zur erneuten Führung für die Gäste. Es kam für die Goldauer gar noch besser: In der 42. Minute tankte sich wieder Koni Huser auf der rechten Seite durch und bediente Bruder Zeno in der Mitte, der souverän das 2:4 markierte. Die ereignisreiche erste Halbzeit wurde – man glaubt es kaum – durch einen weiteren Penaltytreffer von Ibach abgeschlossen: Wieder bezwang Schlitzohr Sejdiji den machtlosen Schlussmann Ukaj in der gleichen Ecke.
Adilj Sejdiji: Fünf Tore und Mann des Spiels
Das Spektakel wurde nach dem Pausentee weitergeführt. Ibach drückte sofort auf den Ausgleich und belohnte sich in der 53. Minute mit dem 4:4. Sejdiji erzielte aus einem Getümmel im Strafraum heraus seinen vierten Treffer. Die Blau-Weissen waren nun das klar bessere Team und nutzen die grossen Defensiv-Schwächen der Goldauer gnadenlos aus. Schlegel profitierte so in der 62. Minute von einem Abstimmungsfehler in der gelb-roten Hintermannschaft und buchte aus grosser Distanz das 5:4 für Ibach. Auch nach dieser erstmaligen Führung für die Muotadörfler blieb den Zuschauern kaum Zeit zum Durchatmen. Nach einem Vergehen an Pastva entschied Cassiani wieder auf Strafstoss für das Heimteam. Zum vierten Mal hiess das Duell Sejdiji gegen Ukaj. Gleicher Anlauf, gleicher Schuss, gleiche Ecke – Sejdiji erwischte den Torhüter ein weiteres Mal, markierte seinen fünften Treffer und die Platzherren führten mit 6:4.
Denkwürdige Partie auf dem Gerbihof
Es war aber allen klar, dass ein solches Spiel nun nicht einfach mit einer normalen Schlussphase enden würde. Es waren wieder die Huser-Brothers, welches ihr Team in der 72. Minute noch einmal heranbrachten. Koni powerte sich erneut rechts durch und passte auf Zeno, welcher zum 6:5-Anschlusstreffer einnetzte. Die Gäste rochen nun noch einmal Lunte und Ibach setzte in dieser Phase natürlich ganz auf Konter. Diese Taktik ging für das Heimteam voll und ganz auf: Camenzind nutzte in der 84. Minute einen weiteren Bock der Goldauer-Hintermannschaft aus und setzte mit dem 7:5 einen Schlusspunkt unter ein absolut verrücktes Spiel, welche die begeisterten Zuschauer wahrlich vom Hocker riss. Die Partie wird bestimmt noch für viele Jahre Gesprächsstoff sorgen und in jedem Fall in die Geschichtsbücher beider Vereine eingehen.
FC Ibach – SC Goldau 7:5 (3:4)
500 Zuschauer. – SR: Cassiani. – Tore: 13. Koni Huser 0:1. 25. Asaro 0:2. 29. Sejdiji 1:2. 30. Sejdiji 2:2. 37. Koni Huser 2:3. 42. Zeno Huser 2:4. 42. Sejdiji 3:4. 52. Sejdiji 4:4. 62. Schlegel 5:4. 66. Sejdiji 6:4. 72. Zeno Huser 6:5. 84. Camenzind 7:5. – FC Ibach: Koller; Schelbert, Lüönd, Annen, Gonçalves; Silvio Auf der Maur (90. Blendi Hoxha), Schlegel, Pastva, Reichmuth (81. Tobias Auf der Maur); Camenzind, Sejdiji (90. von Euw). – SC Goldau: Ukaj; Defrim Zeka, Büeler, Zumbühl (58. Popovic), Shlirim Zeka (76. Ademi); Schmid, Koni Huser, Schelbert, Marini (35. Walker); Zeno Huser, Asaro. – Bemerkungen: FC Ibach ohne Asani, Pfefferle, Erik Pastva und Dreni Hoxha. – Verwarnungen: 83. Koni Huser, 88. Walker (beide wegen Foulspiel).
Derby im Gerbihof: FC Ibach – SC Goldau
Nach über drei Jahren dürfen sich die Fans des FC Ibach und des SC Goldau wieder auf ein Derby freuen. Letztmals trafen die beiden Teams am 12. Mai 2018 beim 1:1 in einem Ernstkampf aufeinander.
Armin Reichlin (FC Ibach)
Die beiden Equipen sind unterschiedlich in die Saison gestartet. Die aus der 1. Liga abgestiegenen Tierpärkler zeigten in den ersten Partien bisher starke Leistungen und holten aus vier Spielen bereits sieben Punkte. Insbesondere die Offensivabteilung funktionierte bisher bestens. Die Huser-Brothers und Tobias Walker bilden ein brandgefährliches Sturmtrio, welches zusammen mit dem restlichen Team bereits eindrückliche 15 Treffer markieren konnte. Zuletzt gab es aber bei der 2:3-Heimniederlage gegen den FC Gambarogno-Contone einen kleinen Dämpfer zu verarbeiten.
Die Muotadörfler haben sich den Start in die neue Saison sicher etwas erfolgreicher vorgestellt. Die Blau-Weissen haben bis dato erst eine Partie für sich entscheiden können. Neben vielen Verletzungssorgen bereit Trainer Saba Velic sicher auch die Tatsache Kopfzerbrechen, dass man offensiv noch zu wenig Durchschlagskraft an den Tag legt und bisher erst zwei Tore erzielen konnte. Zudem gelang es den Ibächlern bisher nicht, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken.
Damit ist die Ausgangslage für die Partie am Samstag eigentlich klar und die Favoritenrolle liegt beim 1. Liga-Absteiger aus Goldau. Aber wie so oft wird das Derby wahrscheinlich eine eigene Geschichte schreiben und die Fans dürfen sich auf ein interessantes und packendes Spiel freuen.
Goldauer verlieren ihr erstes Spiel
Im vierten Saisonspiel setzte es für den SC Goldau die erste Niederlage ab. Der FC Gambarogno-Contone sicherte sich die drei Punkte dank einem 2:3 Auswärtssieg.
Simon Krienbühl
Vor dem Spiel grüsste der SCG von der Tabellenspitze. Obschon die Tabelle nach drei Runden nicht die Aussagekraft besitzt, konnten die Hausherren mit einem gesunden Selbstvertrauen in die Partie gehen. Im bereits dritten Heimspiel der Saison gegen eine Tessiner Mannschaft gab es zwei Veränderungen in der Startformation im Vergleich zum letzten Spiel: Ukaj für Steinegger im Tor, Büeler für Defrim Zeka in der Verteidigung.
Gambarogno mit gutem Start
Den Tessinern aus der Magadinoebene glückte der Start in die Partie: zweikampfstark, immer in Bewegung und lautstark. Die Körpersprache der Spieler spiegelte sich auch im Spielgeschehen wieder. Die Tessiner waren die aktivere Mannschaft. In der 16. Minute war es Lacentra, der den Ball im Fünfmeterraum über die Linie drückte. Vorgängig konnte Ukaj noch ein Goldauer-Eigentor knapp verhindern, gegen den Nachschuss war er machtlos. Die Goldauer ihrerseits konnten auf den Gegentreffer in den Minuten darauf nicht reagieren. Zu passiv, zu uninspierend das Spiel der Tierpärkler. Für den heimischen Fan war die erste Halbzeit wahrlich kein Leckerbissen. Goldau zeigte eine sehr diskrete Leistung.
Die Tessiner legten nach
Bei Wiederanpfiff nahm Defrim Zeka die Position von Popovic ein. Der ersten Wechsel sollte mehr Sicherheit ins Goldauer Spiel bringen. Die Tessiner powerten aber weiter und der Mittelfeldmotor Facchinetti netzte in der 51. Minute mit einem herrlichen Weitschuss zum 0:2 ein. Auf der Gegenseite konnte Goldau weiter nicht viel entgegensetzen. Ein Doppelwechsel mit Marini für Schmid und Ademi für Shlirim Zeka sollte die Wendung einläuten. Zwingende Aktionen fehlten im Spiel aber weiter. Und so spielten die Tessiner ihr Spiel weiter und erzielten in der 68. Minute mit einem herrlichen Kopfballtreffer das 0:3. Eine (zu) grosse Hypothek für Goldau für die Schlussphase?
Spannung in der Schlussphase
Einige Zuschauer resignierten wohl bereits bei diesem Zwischenstand. Doch endlich erwachten die Goldauer und suchten ihr Glück in der Offensive. Und die Fortuna war den Tierpärklern endlich hold beziehungsweise das Können. Koni Huser verwandelte in der 70. Minuten gekonnt einen Freistoss in die linke, obere Ecke. Kaum pfiff der Unparteiische das Spiel wieder an, zappelte der Ball erneut im Netz. Zeno Huser fand viel Platz vor sich und erzielte mit einem trockenen Schuss den Anschlusstreffer zum 2:3. Innert zwei Minuten war das Spiel wieder völlig offen. Doch leider blieb es bei dieser Kurz-Offensive und Gambarogno-Contone konnte einen verdienten Auswärtssieg feiern. Die nächste Chance für Punkte gibt es für Goldau nächsten Samstag im Derby gegen Ibach.
SC Goldau – FC Gambarogno-Contone 2:3 (0:1)
Sportplatz Tierpark, 250 Zuschauer. – SR Azevedo. – Tore: 17. Lacentra 0:1. 51. Facchinetti 0:2. 68. Togni 0:3. 70. Koni Huser 1:3. 72. Zeno Huser 2:3 – SC Goldau: Ukaj, S. Zeka (60. Ademi), Büeler, Zumbühl, Popovic (46. D. Zeka), Schmid (60. Marini), K. Huser, Schelbert, Z. Huser, Asaro, Walker (86. Morina). – FC Gambarogno-Contone: Rajkovacic, Mattei, Regazzi, Panzani, Borga (79. Schneeberger), Facchinetti, Dos Santos Barros (84. Lamanna), Corcione, Telesca, Mudianvita (68. Togni), Lacentra. – Verwarnungen: 23. Z. Huser – Bemerkungen: Goldau ohne Zahler, Ulli und Annen
Goldau will den dritten Sieg in Serie
Als Leader empfängt Goldau diesen Samstag den FC Gambarogno-Contone. Im dritten Heimspiel der Saison treffen die Tierpärkler somit wiederum auf eine Tessiner-Mannschaft.
Von Simon Krienbühl
Nach drei Spielen hat Goldau sieben Zähler auf dem Konto und liegt auf dem ersten Tabellenrang. Nach einem Unentschieden zum Saisonauftakt folgten zwei Siege. In der Offensive passt aktuell vieles zusammen. So konnten Tobias Walker und Koni Huser bereits je vier Mal zum Torjubel ansetzen.
Der FC Gambarogno-Contone ist zu Gast
Die Tessiner, die in der Magadinoebene beheimatet sind, spielten bereits im letzten Jahr in der 2. Liga interregional und liegen aktuell einen Punkt hinter dem SCG. Gambarogno’s letztes Spiel konnten sie gegen den FC Kickers Luzern knapp mit 1:0 gewinnen. Goldau wird sich den Stärken der Tessiner bewusst sein. Mit einer kompakten Teamleistung über die volle Spieldauer sollte ein weiterer Vollerfolg möglich sein.
Goldau gewinnt erstes Auswärtsspiel
Der SC Goldau gewinnt beim FC Schattdorf knapp mit 4:5. Nach einer klaren Pausenführung verspielten die Goldauer den Sieg beinahe noch.
Von Daniel Flüeler
Nach den beiden Heimspielen gegen Ascona und Novazzano reiste der SC Goldau erstmals an ein Auswärtsspiel. Die Mannschaft von Trainer Sandro Marini traf auf den Aufsteiger FC Schattdorf. Bis zur Halbzeitpause sahen die Gäste wie der sichere Sieger aus. Doch die Urner schossen in der zweiten Halbzeit drei Tore und sorgten für eine spannende Schlussphase.
Schreckmoment zu Spielbeginn
Es waren in Schattdorf noch keine drei Minuten gespielt, als Cédric Gisler nach einem Torschuss eines Mitspielers am Kopf getroffen wurde. Der letzte Saison noch für Goldau spielende, musste anschliessend mit der Ambulanz ins Spital eingeliefert werden. Der SC Goldau wünscht Cédric gute Besserung. Die Partie wurde nach einer rund 20-minütigen Unterbrechung wieder aufgenommen.
Goldau gelang anschliessend ein perfekter Start in die Partie. Koni Huser versorgte nach einer Flanke von Walker den Ball erstmals im Tor (10.). Drei Minuten später war es Tobias Walker, welcher auf Zuspiel von Popovic, auf 0:2 erhöhen konnte. Der stark aufspielende Walker erhöhte mit seinem zweiten Tor nach 20 Minuten bereits zum 0:3. Die Gäste aus Goldau verwerteten ihre Chance äusserst effizient. Das Heimteam von Trainer Gabriel Gabriel zeigte sich in der 35. Minuten erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Tor. Doch Steinegger parierte den Freistoss von Patrik Stampfli stark. Der erste Treffer der Urner fiel schliesslich in der 41. Minute. Nach einem Handspiel im Strafraum eines Goldauer Verteidigers entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Skander Agrebi verwandelte den Elfmeter sicher. Auf dieses Gegentor konnten die Tierpärkler allerdings im direkten Gegenstoss reagieren. Zeno Huser stellte mit dem 1:4 den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her (42.).
Goldau verspielt Sieg beinahe
Die vermeintlich klare Pausenführung der Goldauer wurde im zweiten Durchgang auf die Probe gestellt. Der FC Schattdorf zeigte sich in der zweiten Halbzeit äusserst kämpferisch und startete eine eindrückliche Aufholjagd. Zuerst wurde Robin Mahrow völlig vergessen, der den Ball zum 2:4 über die Linie drückte (47.). Die Goldauer ihrerseits verpassten es diesmal mit einem Torerfolg zu reagieren. Koni Huser scheiterte mit seinem Torschuss am Pfosten und auch der mitgelaufene Walker verpasste den Nachschuss nur knapp (55.). Schliesslich gelang Ramon Scheiber in der 74. Minute der Anschlusstreffer zum 3:4. Zwar schoss Zeno Huser nach einem Konter den fünften Goldauer Treffer (83.). Doch weil dem eingewechselten Senn nur drei Minuten später der erneute Anschlusstreffer gelang, wurde es wiederum spannend. In der langen Nachspielzeit wollte aber beiden Mannschaften kein Tor mehr gelingen und die Goldauer brachten die Führung über die Zeit. Mit sieben Punkten aus drei Spielen darf man in Goldau von einem guten Start in die Meisterschaft sprechen.
FC Schattdorf – SC Goldau 4:5 (1:4)
Sportplatz Grüner Wald, 300 Zuschauer. – SR Bruno Teixeira. – Tore: 10. K. Huser 0:1. 13. Walker 0:2. 20. Walker 0:3. 41. Agrebi (Handelfmeter) 1:3. 42. Z. Huser 1:4. 47. R. Mahrow 2:4. 74. Scheiber 3:4. 83. Z. Huser 3:5. 86. Senn 4:5. – FC Schattdorf: Y. Arnold; S. Stampfli, Heinzer (15. Baumann), Wirth, Schürpf; P. Stampfli (84. L. Gisler), P. Arnold (46. J. Gisler), Agrebi, Mahrow (81. Senn); Scheiber, C. Gisler (5. Gamma). – SC Goldau: Steinegger; Popovic (60. Ademi), Zumbühl, S. Zeka, D. Zeka; Asaro, Z. Huser, Schmid (76. Marini), Schelbert, K. Huser; Walker (91. Lafferma). – Verwarnungen: 25. Baumann, 35. Steinegger, 55. J. Gisler, 71. Schmid, 86. Z. Huser, 90. S. Zeka, 97. Senn. – Bemerkungen: 55. Pfostenschuss K. Huser, Goldau ohne Zahler, Büeler und Ronny Annen
Guten Start mit Auswärtssieg krönen
Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen ist dem SCG der Start in die neue Saison geglückt. Mit einem Sieg im ersten Auswärtsspiel in Schattdorf könnte die Marini-Elf den Saisonstart perfektionieren.
Von Patrick Frei
Zwei Spiele, vier Punkte – der SCG ist gut in die neue Saison gestartet. Dabei konnten die Goldauer vor allem in der Offensive überzeugen. In der Defensive gab es noch die eine oder andere Unsicherheit, allerdings ist die Goldauer Mannschaft auch sehr jung und die Spieler werden weitere Erfahrungen sammeln und sich weiter steigern.
Erstes Auswärtsspiel
Am kommenden Samstag spielt der SCG nun das erste Mal in dieser Saison auswärts. Der FC Schattdorf konnte sein erstes Heimspiel gegen den FC Perlen mit 1:0 gewinnen. Am letzten Wochenende mussten die Urner auswärts in Luzern gegen den FC Kickers dann allerdings eine 2:0 Niederlage einstecken. Für den SC Goldau ist das Auswärtsspiel in Schattdorf eine lösbare Aufgebe. Die Goldauer jedenfalls sind parat für dieses Spiel und wollen in Schattdorf den zweiten Saisonsieg einfahren und somit den guten Saisonstart perfektionieren.
Goldau feiert den ersten Saisonsieg
In einem torreichen Spiel gewinnt der SC Goldau gegen Novazzano mit 5:3. Offensiv konnte der SCG überzeugen, in der Defensive offenbarte die Marini-Elf jedoch Schwächen.
Von Patrick Frei
Auch im zweiten Spiel in dieser Saison durfte der SCG zu Hause antreten. Gegen Novazzano wollte die Mannschaft von Trainer Sandro Marin unbedingt den ersten Saisonsieg feiern. Dies sah man der jungen Goldauer Mannschaft auch von der ersten Sekunde an. Der SCG marschierte nach vorne und setze die Gäste aus dem Tessin unter Druck.
Zwei frühe Goldauer Tore
Bis zur 19. Minute konnten die Gäste diesem Druck standhalten. Danach klingelte es ein erstes Mal im Gehäuse von Gäste-Hüter Candeloro. Nach einem Eckball von Koni Huser netzte Defrim Zeka mit einem schönen Kopfball zum 1:0 ein. Nur vier Minuten später musste Candeloro den Ball erneut aus dem Tor holen. Defrim Zeka lancierte mit einem herrlichen Zuspiel Dario Schelbert, welcher ebenfalls mit dem Kopf auf 2:0 erhöhen konnte (23.).
Fehleranfällige Defensive
Leider ging es aus Goldauer Sicht nicht im gleichen Stil weiter. Zwar hatte das Heimteam die Chance auf 3:0 zu erhöhen, Tobias Walker zeigte sich aber in der 31. Minute vor dem Tor (noch) zu unentschlossen, und vergab diese Grosschance auf den dritten Treffer. Statt 3:0 hiess es kurze Zeit später 2:1. Der starke Gimenenz verkürzte das Resultat mit einem satten Weitschuss (37.). Doch die Goldauer legten gleich wieder einen Treffer nach. Koni Huser donnerte einen Ball in die linke Ecke zum 3:1 (40.). Und es kam noch besser aus Goldauer Sicht: Torhüter Steinegger lancierte mit einem weiten Ball Walker. Diesmal liess sich der Goldauer Stürmer die Chance nicht nehmen und erzielte den vierten Treffer für das Heimteam (44.). In der Defensive präsentierten sich die Goldauer an diesem Vorabend aber zu fehleranfällig. So kam Novazzano noch vor der Pause durch den zweiten Treffer durch Gimenenz auf 4:2 heran (45).
Starke Goldauer Reaktion
Nach dem Seitenwechsel spielte der Gast aus dem Tessin aufsässiger. Nach einem langen Ball verkürzte Gimenenz per Kopf auf 4:3. Mit dem dritten Treffer des Tessiner Angreifers war die Spannung zurück in dieser Partie. Dachte man zumindest! Doch nur zwei Minuten später legte der SCG wieder nach und stellte durch Tobias Walkers zweiten Treffer den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Nun war die Partie entschieden. Auf diesen Gegentreffer konnten die Tessiner nicht mehr reagieren. Der SCG feiert damit im zweiten Saisonspiel den ersten Sieg, muss sich aber bewusst sein, dass es vor allem in der Defensive noch einiges zu verbessern gibt.
SC Goldau – AS Novazzano 5:3 (4:2)
Sportplatz Tierpark, 220 Zuschauer. – SR Bösch. – Tore: 20. D. Zeka 1:0, 23. Schelbert 2:0, 39. Gimenez 2:1, 41. K. Huser 3:1, 44. Walker 4:1, 45. Gimenez 4:2, 53. Gimenez 4:3, 56. Walker 5:3 – SC Goldau: Steinegger; Popovic; Zumbühl, S. Zeka, D. Zeka (70. Büeler); Asaro (84. Lafferma), Schelbert, Schmid (77. Marini), K. Huser; Z. Huser, Walker (90. Ulli). – AS Novazzano: Candeloro; De Felice, Barone (57. Ferrari), Frigerio, Sala (63. Manicona); Vago (46. Pesavento), Martegani, Reclari, Cappellari (61. Brancher); Gimenez, Bini – Verwarnungen: 27. D. Zeka, 35, Martegani. – Bemerkungen: Goldau ohne Zahler.
Zweites Goldauer Heimspiel in Folge
Auch am kommenden Samstag darf der SCG zu Hause spielen. Gegen die AS Novazzano wollen die Goldauer den ersten Saisonsieg feiern.
Von Patrick Frei
Im zweiten Spiel der Saison darf der SCG zum zweiten Mal auf dem Sportplatz Tierpark auflaufen. Der Gegner kommt ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Saison aus dem Tessin und heisst AS Novazzano.
Novazzano mit Sieg gestartet
Die AS Novazzano ist mit einem 2:1 Heimsieg über den FC Kickers aus Luzern in die Saison gestartet. Der SC Goldau holte beim torreichen 3:3 gegen Ascona einen Punkt. Aus diesem einen Punkt will die Mannschaft von Trainer Sandro Marini nun deren vier machen. Dazu braucht es einen Heimsieg über Novazzano, was für den SCG mit einer guten Leistung durchaus zu schaffen sein sollte. Der SC Goldau jedenfalls freut sich auf dieses Spiel und auf die Unterstützung der Zuschauer auf dem Sportplatz Tierpark.
Goldau startet mit Remis in die neue Saison
Der SC Goldau holt gegen Ascona zum Saisonauftakt ein 3:3 Remis. Die Tessiner hinterliessen einen aufgeweckten Eindruck.
Simon Krienbühl
Bei bestem Fussballwetter startete das Spiel mit einem Paukenschlag. Keine sechs Minuten waren gespielt und schon lag der Ball im Goldauer-Kasten. Die frühe Führung der Gäste währte aber nur kurz, da dem Treffer ein Offside voraus ging. Goldau benötigte eine gute Viertelstunde, ehe eine Überzahlsituation beinahe den Führungstreffer bescherte. Dieser fiel dann kurze Zeit später. Marini wurde im Strafraum von den Beinen geholt: Penalty! Diesen verwandelte Koni Huser sicher.
Ascona gefiel in der ersten Halbzeit immer wieder mit schnellem Umschaltspiel. Besonders die Aussenspieler wurden immer wieder gut in Szene gesetzt. Goalie Steinegger war aber da, wenn man ihn brauchte. Den Tessinern spielten aber auch die Unzulänglichkeiten im Goldauer Spielaufbau wortwörtlich in die Füsse. Wer kurz vor dem Pausenpfiff schon früh den Grillstand aufsuchte, verpasste zwei entscheidende Spielsituationen. In der 43. Minute machte Steinegger das Spiel schnell, Asaro trieb das Leder durch das Mittelfeld und setzte Koni Huser mustergültig in Szene. Dieser schoss per Dropkick das 2:0. Auf der anderen Seite die gleiche Szene mit dem besseren Ausgang für Ascona. Stojanov schoss mit dem Pausenpfiff den 2:1 Anschlusstreffer.
Goldau verpennte den Wiederanpfiff
Nach dem Pausentee legte Ascona los wie die Feuerwehr. Stürmer Stojanov behielt im Strafraum die Übersicht und schoss in der 48. Minute den Ausgleichstreffer. Dieser Stojanov war auch an der nächsten gefährlichen Situation beteiligt. Der Tessiner konnte alleine auf den SCG-Schlussmann losziehen und traf zur Führung. Ascona drehte das Spiel und für Stojanov war es der dritte Treffer innerhalb von sieben Minuten!
In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Goldau konnte sich fangen und hatte durch Walker nochmals eine sehr gute Abschlussmöglichkeit. In der 70. Minute konnte Goldau die Partie dann wieder ausgleichen: Schelbert mit der Balleroberung und Defrim Zeka mit der Vorlage, die ein Tessiner unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Bei diesem Resultat blieb es bis zuletzt und beide Teams mussten sich zum Saisonstart mit einem Punkt begnügen.
SC Goldau – FC Ascona 3:3 (2:1)
Sportplatz Tierpark. – 250 Zuschauer. – SR Anex. – Tore: 19. K. Huser (Penalty) 1:0. 43. K. Huser 2:0. 45. Stojanov 2:1. 48. Stojanov 2:2. 51. Stojanov 2:3. 73. Eigentor Ascona 3:3. – SC Goldau: Steinegger, Schelbert, Zahler (53. S. Zeka), Zumbühl, Popovic (46. Büeler), Marini (84. Lafferma), K. Huser, Schmid, Z. Huser, Asaro, Walker (69. D. Zeka). – FC Ascona: Lucic, Qymyri, Giaccari, Bellich, da Costa, Bandir (78. Albertini), Cavalli, Costa, Frey (89. Fuso), Dias Santos (84. Akai), Stojanov. – Verwarnungen: 53. Cavalli (Foul).
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Die verjüngte Goldauer-Mannschaft will sich nach dem Abstieg wieder neu beweisen. Die Saison in der 2. Liga interregional startet diesen Samstag mit dem Heimspiel gegen Ascona.
Simon Krienbühl
Mitte Juli ist die 1. Mannschaft des SC Goldau wieder ins Training eingestiegen und bereitete sich seither auf den Saisonstart am 21. August vor. Der Abstieg aus der 1. Liga war spätestens beim Trainingsstart nicht mehr präsent, setzte man doch alle Ressourcen auf die neue Saison in der 2. Liga interregional. Die Gruppe ist gespickt mit den Nachbarn aus Brunnen und Ibach sowie weiteren Clubs aus der Innerschweiz und dem Tessin.
Der Kader erfährt auf die neue Saison hin einen Umbruch. Langjährige, verdienstvolle Spieler haben das Team verlassen – junge, hungrige Spieler rückten nach. Acht Spieler sind neu im Kader mit dabei, deren neun Spieler verliessen diesen.
Neue und altbekannte Gesichter im Kader
Neu zum Team gehören Julet Ademi (FCL U-18), Luka Popovic (SC Kriens Jugend), Marco Zahler (FC Baar), Marco Steinegger (zuletzt pausiert), Lars Theiler (SCG II) sowie Ronny Annen, Livio Amstad, Tobias Ulli und Ideal Sopaj (SCG-Junioren).
Die Mannschaft hat sich zur Vorsaison nochmals stark verjüngt, das Durchschnittsalter beträgt rund 23 Jahre. Sportchef Bruno Spiess sieht im Kaderumbruch viel Positives und möchte die talentierten, jungen Akteure weiter fördern: “Unser Verein hat sich schon lange zur Philosophie gemacht, möglichst viele Einheimische im eigenen Kader zu haben. Das war auch letzte Saison bereits der Fall. Nun können wir noch mehr eigenen Spielern die Möglichkeit geben, sich auf gutem Fussballniveau zu beweisen.”
Auch Captain Koni Huser freut sich auf die neue Saison: “Die neuen Spieler konnten sich bereits gut ins Team integrieren. Die Stimmung ist dementsprechend gut. Jeder ist sich bewusst, dass es auch eine Liga tiefer den Einsatz aller braucht. Persönlich bin ich einfach happy, dass es wieder los geht und ich freue mich auf spannende Fussballabende in Goldau. Besonders die Derbys haben ihren Reiz.”
Neue Spieler rasch integrieren
Trainer Sandro Marini spricht über eine herausfordernde Vorbereitung. Wie so oft im Sommer plagen alle Amateurvereine Ferienabsenzen in den Trainings und Testspielen. Trotzdem konnte Marini gut mit seinen Jungs arbeiten, bestätigt er: “Natürlich möchten wir die neuen Spieler so rasch wie möglich in unser Spiel integrieren. Dafür benötigt es intensive Trainingseinheiten und Testspiele. Der eigentliche Test wird aber der Meisterschaftsauftakt gegen Ascona werden.”
Neu im Kader stehen insbesondere jüngere Spieler. Eine besondere Herausforderung, so Marini: “Man merkt, dass unsere jungen Wilden fussballerisch gut ausgebildet sind. Die Spieler nun vom Juniorenfussball in den Aktivsport zu begleiten und sie zu fördern, ist eine Aufgabe, die mich immer wieder antreibt und motiviert. Unsere erste Priorität wird es sein, sich in der neuen Liga zu etablieren. Alles weitere wird sich im Verlauf der Saison zeigen.” Unterstützung dabei erhält Marini vom neuen Co-Trainer der Goldauer. Ivo Bürgi gehört neu zum Trainerstab.
Erste Bewährungsprobe gegen Ascona
Am Samstag (16 Uhr, Sportplatz Tierpark) ist am ersten Spieltag der Aufsteiger aus Ascona zu Gast. Die Tessiner setzten sich in der letzten Saison im Aufstiegsrennen denkbar knapp durch; die Anzahl Strafpunkte machten den Unterschied. Das letzte Direktduell mit Ascona entschied Goldau vor drei Jahren mit einem Heimsieg für sich. Die Fans des Sport Club Goldau hoffen natürlich auf den gleichen Ausgang der Partie.
SC Goldau – FC Brunnen 3:3 (1:2)
Sportplatz Tierpark, 250 Zuschauer. – SR Julian Müller. – Tore: 10. K. Huser 1:0. 13. Matej 1:1. 19. Julian Truttmann 1:2. 48. K. Huser 2:2. 70. T. Walker 3:2. 76. Matej 3:3. – SC Goldau: Ukaj; Simoni, Zumbühl (19. Büeler), Sommaruga (35. D. Zeka), S. Zeka; Asaro, Schmid, Gisler (44. Bertucci), K. Huser; T. Walker, Z. Huser. – FC Brunnen: Eichhorn; Betschart, Camenzind, Gwerder, Inderbitzin; Sahin, Wolf, Abaidia, Julian Truttmann; Jonas Truttmann, Schwendt (Odermatt, Januzi, Heinzer, Toski, Lekic). – Verwarnungen: 42. Wolf, 61. S. Zeka (beide wegen Foulspiel). – Bemerkungen: Brunnen ohne Jöhl (verletzt), Steiner, Wiget (beide abwesend).
Ab sofort sind auf dem Sportplatz Tierpark wieder Zuschauer*innen zugelassen. Bitte beachtet folgende Vorgaben seitens Schweizerischen Fussballverbandes und Swiss Olympics:
- Pro Spiel sind max. 300 Zuschauer*innen zugelassen.
- Es besteht eine strikte Masken- und Sitzpflicht.
- Verpflegung ist nur sitzend im gekennzeichneten Gastrobereich möglich. Pro Tisch sind max. 6 Personen erlaubt.
Detaillierte Infos findet ihr im Schutzkonzept.
Klare Niederlage zum Abschluss
Der SC Goldau verliert sein letztes Saisonspiel gegen den FC Luzern II klar mit 0:6.
Von Daniel Flüeler
Für das vorerst letzte Spiel in der 1. Liga reiste die Mannschaft von Trainer Sandro Marini nach Kriens. Da trafen die Tierpärkler auf die U-21 Nachwuchsmannschaft des FC Luzern. Dabei blieben die Goldauer ohne Chance und verlieren deutlich mit 0:6. Torhüter Vullnet Ukaj zeigte eine starke Partie und verhinderte eine noch klarere Niederlage der Goldauer.
Entscheidung bereits zur Pause
Die Mannschaft von Trainer Sandro Chieffo zeigte sich auf dem Kunstrasen des Krienser Kleinfelds, äusserst spielstark und sorgte bereits zur Halbzeitpause für klare Verhältnisse. Doch die erste nennenswerte Möglichkeit hatten die Gäste aus Goldau. Nach einem Missverständnis in der Luzerner Hintermannschaft konnte dies Zeno Huser allerdings nicht ausnützen (5.). Besser machten es dann die jungen Luzerner in der 21. Spielminute. Die Tierpärkler brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und so konnte Marvin Bieri zur 1:0 Führung einschiessen. Fünf Minuten später versuchte Simon Schmid sein Glück. Er zog mit seinem Abschluss noch vor der Mittellinie ab, doch FCL-Torhüter Noris Iten konnte dieses Geschoss gerade noch abwehren. Anschliessend drückten die Luzerner auf das zweite Tor. Die Abschlüsse von Lars Villiger (31.) und Ronaldo Dantas (41.) konnte Torhüter Vullnet Ukaj mit jeweils starken Paraden abwehren. In den letzten drei Minuten vor der Halbzeitpause konnten die Luzerner ihre Führung dennoch ausbauen. Zuerst traf Dantas mit einem platzierten Schuss in die obere linke Torecke zum 2:0 (42.) und Marvin Bieri setzte sich gekonnt durch und traf zur 3:0 Pausenführung (43.).
Goldau bleibt ohne Torerfolg
In der zweiten Halbzeit änderte sich an der Überlegenheit der Luzerner nichts. Der stark aufspielende Lars Villiger erhöhte mit einem platzierten Schuss auf 4:0. Trotz dieser klaren Führung liessen die Luzerner nicht locker. Zuerst traf der eingewechselte Luuk Breedijk per Kopfballtor (61.), ehe Diego Martin für das 6:0 Schlussresultat verantwortlich war (76.). Auf Goldauer Seite konnte man in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel entgegensetzen und blieb ohne Torerfolg.
FC Luzern II – SC Goldau 6:0 (3:0)
Stadion Kleinfeld Kriens, 200 Zuschauer. – SR Tobias Thies. – Tore: 21. Bieri 1:0. 42. Dantas 2:0. 43. Bieri 3:0. 54. Villiger 4:0. 60. Breedijk 5:0. 76. Martin 6:0. – FC Luzern II: Iten; Meyer, Bung Tsai Freimann (46. Bung Hua Freimann), M. Willimann (61. Adwan), Karrer; A. Willimann (46. Breedijk), Ronaldo Dantas, Ruben Dantas, Bieri (68. Martin), Hermann; Villiger (61. Ukaj). – SC Goldau: Ukaj; S. Zeka (46. Mathis), Zumbühl, Büeler, D. Zeka (61. Bertucci); Lafferma (46. Simoni); Z. Huser, Schelbert, Schmid (65. Keller), Gisler (65. Reichmuth); Asaro. – Verwarnungen: keine. – Bemerkungen: 73. Lattenschuss Adwan, Goldau ohne Sommaruga, K. Huser, N. Walker, Paglia, T. Walker, Blättler.
Zum Schluss gegen Luzern II
Für das letzte Saisonspiel gegen den FC Luzern II reist Goldau ins Stadion Kleinfeld nach Kriens.
Simon Krienbühl
Am letzten Spieltag konnte der SC Goldau im zwölften Anlauf endlich den ersten Saisonsieg feiern. Die Zuschauer*innen auf dem Sportplatz Tierpark kamen in den Genuss eines 7:3-Torfestivals. So konnte man das letzte Heimspiel der Saison doch noch versöhnlich gestalten.
Zum letzten Meisterschaftsspiel gastiert man bei der U-21 Nachwuchsmannschaft des aktuellen Schweizer Cupsiegers. Das junge Team von Trainer Sandro Chieffo wird auch nächste Saison 1. Liga spielen und die aktuelle auf einem guten Mittelfeldrang beenden. Zuletzt konnten die Luzerner dem FC Solothurn auswärts einen Punkt abluchsen. Die Truppe aus der Leuchtenstadt wird den SC Goldau sicher aus technischer Sicht stark fordern. Goldau will physisch dagegen halten und im vorerst letzten 1. Ligaspiel nochmals punkten.
Goldau feiert Torfestival und ersten Saisonsieg
Dem SC Goldau gelingt im letzten Heimspiel doch noch der erste Saisonsieg. Ein offensives Goldau gewinnt gegen Schötz mit 7:3.
Simon Krienbühl
Die Ausgangslage vor der Partie sagte nur Spannung voraus, da Schötz den Ligaerhalt noch nicht auf sicher hatte. Für Goldau war bereits klar, dass sie nächstes Jahr eine Liga tiefer spielen müssen. Doch die Marini-Elf bescherte denn 200 ZuschauerInnen ein versöhnliches letztes Heimspiel, spielte stark auf und konnte ein auch in dieser Höhe verdientes 7:3 feiern – die ersten drei Punkte der Saison notabene.
Den Torregen eröffnete Schmid in der 13. Minute. Zuvor scheiterte der Goldauer noch vor dem gegnerischen Gehäuse. Schmid blieb aber hartnäckig und netzte die eroberte Kugel zum Führungstreffer ein. Zehn Minuten später war es dann Simoni, der nach wunderbarem Zusammenspiel mit Schelbert aus kurzer Distanz das 2:0 markierte. Nicht nur die Temperaturen, auch die Goldauer liefen heiss. Koni Huser und Sommaruga sorgten noch in der ersten halben Stunde dafür, dass die Anzeigetafel 4:0 für Goldau anzeigte. Auf der Gegenseite fand Schötz nur schwer in die Partie, spielte teils fahrig, konnte sich aber trotzdem nicht über fehlende Chancen beklagen. Entweder liess man Grosschancen aus oder scheiterte am stark reagierenden Goldauer-Torhüter Ukaj. Die Null fiel dann aber doch noch in der Nachspielzeit. Mazreku tankte sich durch und erzielte das 4:1 Pausenresultat.
Munteres Toreschiessen ging weiter
Die zweite Hälfte startete etwas ruhiger – den kräftezehrenden ersten 45 Minuten geschuldet. So dauerte es bis zur 65. Minute, bis ein nächster Treffer fiel. In die Torschützenliste konnte sich Zeno Huser eintragen, dies auf schönem Zuspiel von Asaro. In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, bis der Schötzer Gjidoda in der 81. Minute das 5:2 erzielte. Zum Ende der Partie fanden beide Sturmreihen dann mehr Raum vor und so konnte Schötz in der 90. Minute durch Fischer gar noch das 5:3 erzielen. Mit einem Doppelpack in der Nachspielzeit markierte Zeno Huser dann noch seinen zweiten und dritten Treffer an diesem Abend.
Der SC Goldau feierte somit im zwölften Anlauf den ersten Saisonsieg. Für Schötz wird es mit dem Ligaerhalt eng. Dennoch sollten es die Luzerner schaffen, da sie noch eine Partie mehr auszutragen haben als die direkte Konkurrenz. Im letzten Spiel der Saison reist Goldau nächsten Samstag nach Kriens ins Stadion Kleinfeld. Gespielt wird gegen den FC Luzern II.
SC Goldau – FC Schötz 7:3 (4:1)
Sportplatz Tierpark. – 200 Zuschauer. – SR Hänggi. – Tore: 13. Schmid 1:0. 23. Simoni 2:0. 27. K. Huser 3:0. 30. Livio Sommaruga 4:0. 45. Mazreku 4:1. 65. Z. Huser 5:1. 81. Gjidoda 5:2. 90. Fischer 5:3. 91. Z. Huser 6:3. 97. Z Huser 7:3 – SC Goldau: Ukaj, Büeler, Zumbühl, Sommaruga (63. Keller), S. Zeka, Schelbert (63. Gisler), K. Huser, Schmid (84. Bertucci), Z. Huser, Simoni (84. Reichmuth), T. Walker (28. Asaro). – FC Schötz: Stadelmann (71. Bolliger), Osaj, Hasanaj (Nikmengjaj), Fischer, Roth, Bühler (32. Mazreku), Gasser, Schmid, Nimi, Unternährer (Rapelli), Gjidoda. – Verwarnungen: 47. Sommaruga (Foul).
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Vorerst letztes Heimspiel in der 1. Liga
Der SC Goldau empfängt am Samstag um 18 Uhr den FC Schötz zur Heimspiel-Dernière dieser Saison.
Simon Krienbühl
Bereits vor dem bevorstehenden Spielwochenende ist klar, dass der SC Goldau nach drei Saisons in der 1. Liga den Gang in die 2. Liga interregional antreten muss. Die Niederlage gegen Buochs vom letzten Wochenende besiegelte den Abstieg der Tierpärkler. Im letzten Heimspiel der Saison möchte sich der SC Goldau aber mit einer guten Leistung vom Heimpublikum verabschieden.
Der FC Schötz ist zu Gast
Ein Blick auf die Tabelle zeigt auf, dass in der Partie noch Spannung drin steckt. Dies, da Schötz bei einem Spiel weniger auf dem Konto nur einen Punkt Reserve auf den Strich aufweist. Ihr letztes Spiel konnten die Luzerner erfolgreich gestalten und siegten gegen den FC Luzern II mit 2:1. Der Siegtreffer erfolgte erst in der siebten (!) Nachspielminute. Goldau ist also gewarnt, bis zur 90. Minute und darüber hinaus Vollgas zu geben.
Infos für Zuschauer*innen:
- Max. 300 Zuschauer*innen
- Strikte Masken- und Sitzpflicht
- Verpflegung nur sitzend im Gastrobereich