4. Liga (Aufstiegsrunde): Weggiser SC – SC Goldau II 3:0 (2:0)
Goldau vergibt viele Chancen und verliert unnötig
db. Nach der Pleite zum Start in die Aufstiegsrunde gegen Küssnacht waren die Goldauer auf Wiedergutmachung aus und wollten sich mit einem Sieg in Weggis rehabilitieren. Doch es kam leider ganz anders, nach zwei Minuten führten die Gastgeber bereits. In der Folge liessen die Goldauer zahlreiche Chancen liegen und gerieten weiter in Rückstand. In der zweiten Hälfte komplettierte ein unglückliches Eigentor die Goldauer Misere.
Verschlafener Start – dann vergebene Chancen im Minutentakt
Nach dem schlechten Start ins Spiel gegen Küssnacht, in dem man nach 20 Minuten schon mit 0:3 hinten lag, wollte man es gegen Weggis besser machen und ganz bestimmt ein frühes Tor verhindern. Doch genau das passierte! Nach gut zwei Minuten liess man sich auf der linken Seite übertölpeln und der Goldauer Schreck Beni Arbia musste nur noch den Ball ins leere Tor schieben. Wieder musste man einem frühen Rückstand hinterherrennen. In der Folge hatte man dann zahlreiche Chancen auf Seiten der Goldauer. Immer wieder konnte man Löcher in der gegnerischen Abwehr ausnutzen und sich klare Chancen erspielen. Oftmals schaute dann aber am Ende einer solchen nur eine Ecke heraus, da immer wieder ein Weggiser noch dazwischen kam oder man nicht mit genug Überzeugung den Abschluss suchte. Auch die Standards wurden von Bürgi gut getreten aber die Gastgeber klärten gefühlte 50-Mal auf der Linie. Zweimal hatten die Goldauer auch ein bisschen Pech. Beim ersten Mal setzte sich Metaj fair durch und hatte bereits die Kugel im Netz versorgt, doch der Unparteiische entschied fälschlicherweise auf Foul. Beim zweiten Mal war Horat alleine durch, doch der Schiedsrichter pfiff Abseits – wieder eine Fehlentscheidung. Die Weggiser ihrerseits waren hinten zwar anfällig spielten aber sauber und schnörkellos in der Vorwärtsbewegung. Sie kamen aber nicht zu so klaren Chancen wie die Goldauer. Dudle musste kaum einmal ernsthaft eingreifen, doch nach gut 35 Minuten durfte er den Ball bereits ein zweites Mal aus dem Netz fischen. Die Gäste konnten den Ball nicht klären und nachdem der Ball mehrmals gefährlich in den Strafraum gekommen war führte ein wuchtiger Kopfball zur 2:0-Führung der Gastgeber. Im Anschluss hatten die Goldauer weitere zahlreiche Chancen noch vor der Pause den Anschluss zu schaffen aber es wollte weiterhin nichts gelingen. Trotzdem war noch nichts verloren.
Unnötiges Eigentor und der Ball will nicht rein
Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Weggis etwas mehr Spielanteile und die Tierpärkler kamen vorerst nicht ins Spiel. Die Gastgeber kamen aber weiterhin zu wenig klaren Chancen. In der 53. Minute passierte dann das Unglaubliche. Weggis konnte innerhalb weniger Sekunden mehrmals von der linken Seite den Ball in die Mitte flanken, jedesmal klärten die Goldauer ungenügend und beim dritten Mal hielt Truttmann unglücklich den Fuss hin und versenkte die Kugel rechts oben im Torwinkel. Gäbe es eine Wahl zum “Eigentor des Jahres”, dieser Treffer würde die Wahl mit 100% Stimmanteil gewinnen. Das Eigentor passte natürlich ins Spiel der ohnehin schon unglücklich und unvermögend agierenden Goldauern. Man hatte auch danach noch zahlreiche Chancen aber anstatt den Ball ins Tor zu dreschen schoss man immer wieder einen Weggiser auf der Torlinie an. Diese kamen selber noch zu einer guten Konterchance welche an Dudles Gehäuse endete. Ein Tor vor der 75. Minute hätte nochmal einen Aufschwung bringen können aber nichts wollte an diesem Tag auf dem Rasen der Thermoplan Arena (auf dem schon der dicke Ronaldo Fussball spielte) gelingen. Und so ging auch das zweite Spiel verloren. Man steht mit dem Rücken zur Wand.
Wie weiter?
José Mourinho sagt oft, dass er nach einer Niederlage zu Hause sitzt und nicht begreifen kann wieso seine Mannschaft verloren hat. Erst nach einer eingehenden Analyse weiss er wieso und warum es so kommen musste. Den meisten Goldauern dürfte es nach diesem Spiel gleich gegangen sein, obwohl man am Samstagabend vermutlich etwas anderes machte als zu Hause rumzusitzen… Wie dieses Spiel verloren gehen konnte ist unbegreiflich, zahlreiche Chancen vergeben und der Gegner macht drei Tore aus drei Torschüssen. So ist es eben manchmal im Fussball, man kann eigentlich alles richtig machen und trotzdem läuft alles falsch. Das Positive ist sicherlich, dass man in der Lage ist sich derart viele Chancen zu erspielen. Nun steht man da mit null Punkten aus zwei Spielen. Grundsätzlich heisst es, dass man in der Aufstiegsrunde höchstens zweimal Punkte liegen lassen darf. Die zweite Mannschaft des SC Goldau hat das Maximum des erlaubten Punkteverlusts bereits nach zwei Spielen erreicht. Zudem ist mit 1:7 das Torverhältnis ernüchternd. Was muss sich ändern? Zuerst einmal muss mehr defensive Stabilität geschaffen werden. Ein Wechsel dort könnte einiges bewirken. Zudem müssen vorne natürlich die erspielten Chancen genutzt werden. Man hat mit Küssnacht und Weggis sicherlich zwei starke Gegner zum Auftakt erwischt. Es kommen aber noch weitere gute Mannschaften auf die Goldauer zu und einfache Gegner gibt es keine. Es besteht die Chance, dass am Samstag zuhause gegen Aegeri eine Siegesserie zu starten.
Fussball, 4. Liga (Aufstiegsrunde): Weggiser SC – SC Goldau II 3:0 (2:0)
Thermoplan-Arena, Weggis – Hauptspielfeld, 80 Zuschauer, – Tore: 3. B. Arbia 1:0; 36. N. Erni 2:0; 53. T. Truttmann (Eigentor) 3:0; – SC Goldau: K. Dudle; L. Krasniqi (45. T. Zehnder); I. Reding; T. Jäger; T. Truttmann; D. Philipp; D. Simic (62. M. Pajic); M. Zahler; E. Metaj (80. G. De Santis); Dario Bürgi; I. Horat (60. M. Pajic) – Weggiser SC: Schanti; Hegglin; Usiomoifo; Erni; Zurmühle; Mauro Mathis; Waldispühl; Brunner; R. Arbia; Eyer; B. Arbia – Verwarnungen: 6. I. Horat; 19. Mauro Mathis; 80. G. De Santis; 90. Michael Mathis – Bemerkungen: Goldau ohne Erne & Büeler (beide A-Junioren), Keiser & Veljiu (beide verletzt), Hinno (krank)
Goldau zurück an der Tabellenspitze
Drittes Auswärtsspiel in Folge, dritter Sieg für den SC Goldau. Dank der gleichzeitigen Niederlage des FC Zofingen übernehmen die Goldauer wieder die Tabellenspitze.
Der Fussballabend endete aus Goldauer Sicht schlussendlich perfekt. Dank dem Auswärtssieg in Hochdorf und der gleichzeitigen Niederlage des FC Zofingen in Buochs, übernehmen die Goldauer wieder die Tabellenführung. Dabei sah es lange Zeit nicht nach einem Goldauer Sieg in Hochdorf aus. Die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten.
Mit Glück nur 1:0 zur Pause
Die Gäste aus Goldau starteten eigentlich gut in das dritte Auswärtsspiel in Folge. Doch die “Tierpärkler” vergaben in den Startminuten – trotz guter Chancen – die Führung. So war es das Heimteam, das nach 23 Minuten jubeln konnte: Jost versorgte eine Flanke von Haldi mit einer schönen Direktabnahme in den Maschen zum 1:0. Allerdings verletzte sich der Torschütze bei dieser Aktion und musste ausgewechselt werden. Trotzdem blieben die Seetaler bis zur Pause die gefährlichere Mannschaft, vergaben jedoch hochkarätige Chancen auf den zweiten Treffer. Auf Goldauer Seite verletzte sich Sandro Marini im ersten Durchgang und musste durch Simon Schmid ersetzt werden.
16-jähriger erzielt den Ausgleich
1:0 im Rückstand und Spielgestalter Marini out! Keine einfache Aufgabe in der zweiten Halbzeit für die Goldauer. Doch die Gäste wussten, dass sie sich steigern müssen. Und die Goldauer taten dies auf eindrückliche Art und Weise. Nur drei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da bejubelten die Goldauer bereits den Ausgleich: Nach einem Eckball von Koni Huser, versorgte der erst 16-jährige Simon Schmid den Ball im Tor zum Ausgleich (48.).
Siegestreffer kurz vor Schluss
Nun waren die Goldauer die bessere und aktivere Mannschaft. Die Gäste kamen zu guten Chancen, scheiterten aber immer wieder am Hochdorfer Torhüter Patrick Schmidt. Doch die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess gab trotz vergebener Chancen nicht auf, und kam kurz vor Schluss zum Siegestreffer. Koni Huser setzte sich mit einem seiner gefürchteten Schmetterantritte auf der rechten Seite durch. Seine Hereingabe verwertete sein Bruder Zeno zum 1:2. Und der Goldauer Topskorer liess nach seinem 15. Saisontreffer gleich noch das 16. Tor folgen. Nach einem Missverständnis in der Verteidigung brauchte der Goldauer Captain den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben (88.).
FC Hochdorf – SC Goldau 1:3 (1:0)
Arena, 250 Zuschauer, SR L. Zgraggen – Tore: 23. Jost 1:0, 48. Schmid 1:1, 86. Zeno Huser 1:2, 88. Zeno Huser 1:3- FC Hochdorf: Schmidt; Haldi, Meyer, Schumacher, Bucheli; Zimmermann, Fankhauser, Schenk (69. Völker), Weibel, Jost (30. Vrazic); Bundi (61. Marolf) – SC Goldau: Meier; Bürgi, Spichtig, Zeka (46. Büeler), Lokaj; J. Simoni (56. Mehicic), Christen, L. Simoni, K. Huser; Marini (45. Schmid); Z. Huser – Verwarnungen: 73. Vrazic, 78. Bucheli (beide Foulspiel), 85. Lokaj (Reklamieren) – Bemerkungen: Goldau ohne Suter, Huwyler, Beeler, Meyer.
Goldau will den dritten Sieg in Folge
Zum dritten Mal in Folge muss der SC Goldau auswärts antreten. Dieses Wochenende geht die Reise nach Hochdorf. Gegen die Seetaler haben die Goldauer noch eine Rechnung zu begleichen.
Goldauer Cup-Aus in Hochdorf
Im Spiel in der Vorrunde gewannen die Goldauer zu Hause mit 2:0 Toren. In der Vorrunde kam es jedoch noch zu einem zweiten Aufeinandertreffen dieser beiden Teams. In der ersten Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup trafen die beiden Mannschaften das zweite Mal in der laufenden Saison aufeinander. Damals gewannen die Seetaler und sorgten damit einmal mehr für ein frühes Cup-Aus der Goldauer.
Seit drei Spielen ungeschlagen
Für diese Cup-Niederlage wollen sich die Goldauer am Samstag revanchieren. Die Voraussetzungen dazu sind gut: Die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess ist seit drei Spielen ungeschlagen. Dem Unentschieden gegen Gunzwil folgten Siege gegen Ruswil und Malters. Die Goldauer wollen die Erfolgsserie in Hochdorf fortsetzen und den dritten Sieg in der Rückrunde holen.
Ungefährdeter Auswärtssieg
Die Goldauer Offensive lief in Malters einmal mehr auf Hochtouren. Mit 0:3 fiel der Sieg deutlich aus, hätte jedoch mit etwas mehr Glück im Abschluss noch weit höher ausfallen können.
Goldau dominiert die Partie
Als der eingewechselte Arnel Mehicic in der 81. Minute auf der linken Angriffsseite seinem Gegenspieler davonzog und den Ball zur Mitte flankte, knallte Koni Huser im Strafraum den Ball an die Latte! Die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden, der Gast aus Goldau führte nach einer einseitig geführten Partie bereits mit 0:3. Der Aluminium-Treffer von Huser belegt jedoch die Überlegenheit der Gäste. Mit einer besseren Chancenauswertung hätten die Goldauer dieses Spiel gegen den abstiegsbedrohten und spielerisch limitierten FC Malters weit höher gewinnen können. Dem Lattenschuss von Koni Huser gingen in der 19. Minute bereits zwei Pfostentreffer voraus. Marini und Christen trafen binnen einer Minute beide die Torumrandung.
Verdiente Führung
Die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess liess sich ab den beiden Aluminiumtreffern nicht aus dem Konzept bringen und erspielte sich weitere ausgezeichnete Torchancen. Eine solche wurde durch Lirdion Simoni in der 21. Minute zur Führung genutzt. Nach einem Eckball von Sandro Marini brachte Simoni den SCG verdientermassen per Kopf in Führung.
Zeno Huser doppelt nach
Bis zum 0:2 in der 66. Minute liessen die Gäste weitere, hochkarätige Torchancen aus. Zeno Huser gelang jedoch nach etwas mehr als einer Stunde doch noch der beruhigende zweite Goldauer Treffer. Nach einer starken Vorarbeit von Sandro Marini brauchte Huser im Strafraum den Ball nur noch im leeren Tor zu versorgen. Zwei Minuten später doppelte der Goldauer Captain nach: Alleine vor dem Torhüter erzielte Huser den dritten Treffer der Gäste (68.). Damit gelangen Huser seine Saisontreffer 13 und 14, womit er nun gleich viele Tore auf dem Konto hat wie Sandro Marini.
Goldau bleibt am Leader dran
Mit dem elften Saisonsieg bleiben die Goldauer dem Leader FC Zofingen auf den Fersen. Der Rückstand beträgt weiterhin zwei Punkte. Für den SC Goldau geht es auswärts weiter. Nach der Osterpause erwartet die “Tierpark-Elf” zwei schwere Auswärtsspiele in Hochdorf und danach das Derby in Ibach. Mit zuletzt zwei Siegen gehen die Goldauer aber gestärkt in diese Spiele.
FC Malters – SC Goldau 0:3 (0:1)
Oberei, 120 Zuschauer, SR S. Malesevic – Tore: 21. Liridon Simoni 0:1, 66. Zeno Huser 0:2, 68. Zeno Huser 0:3 –SC Goldau: Meier; Bürgi, Zeka (61. Schmid), Spichtig, Lokaj; J. Simoni (72. Mehicic), Christen, L. Simoni, K. Huser; Marini; Z. Huser (82. Di Clemente) – FC Malters: Aemmer; Fleischmann, M. Wirz, Furrer, Suter; Birri (58. Von Ah), Furrer, Gomez, Gloggner (41. Ajdini), Grüter; Mbonu (77. D. Wirz) – Verwarnungen: 72. M. Wirz (Foulspiel) – Bemerkungen: 19. Pfostenschuss Marini, 19. Pfostenschuss Christen, 81. Lattenschuss K. Huser, Goldau ohne Suter, Büeler, Huwyler, Beeler, Meyer.
Drei Punkte als Ziel
Gegen den FC Malters spielt der SC Goldau das zweite Spiel in Folge auswärts. Die Goldauer wollen gegen den zweitletzten in der Tabelle den zweiten Rückrundensieg einfahren.
Malters mitten im Abstiegskampf
Der Aufsteiger aus Malters liegt mit elf Punkten derzeit auf dem zweitletzten Platz in der Tabelle. Auch in der Rückrunde haben die Luzerner bisher hartes Brot zu beissen. In den bisherigen drei Spielen setzte es zwei Niederlagen und ein Unentschieden ab. Die Mannschaft von Trainer Franz Gaisberger braucht also gegen Goldau definitiv Punkte, um nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten.
Anschluss an Spitze nicht verlieren
Die Goldauer feierten im Nachholspiel am letzten Mittwoch in Ruswil den ersten Sieg in der Rückrunde. Dank diesen drei Punkten konnte der Rückstand auf den Tabellenführer aus Zofingen, welcher sein Nachholspiel gegen Ibach verlor, auf zwei Punkte verkürzt werden. Auch in Malters strebt die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess den Sieg an. Denn wollen die Goldauer den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren, braucht es auch in Malters einen Sieg und drei Punkte.
Goldau mit Horror-Start in die Aufstiegsspiele
db. Monatelange Vorbereitung, gute Resultate in den Testspielen und ein gutes Gefühl. So war die Ausgangslage der Goldauer vor dem Startspiel gegen Küssnacht. Doch es kam alles ganz anders – nach gut 20 Minuten lag man mit 0:3 zurück! Viel zu nervös und mit unnötigen Fehlern nahm man sich gleich selber aus dem Spiel. Mit einer guten Zwischenphase von der 30. Minute bis zur Halbzeit kam man nochmals heran. In der zweiten Halbzeit konnte man dann aber den Rückstand nicht mehr aufholen und verlor das Spiel aufgrund von 20 Horror-Minuten in der ersten Halbzeit klar und deutlich.
Schläfrig, fehleranfällig, unkonzentriert
Vor dem Spiel schien bei den Goldauern alles in Ordnung zu sein. Nach den positiven Resultaten in den Testspielen fühlte man sich bereit für die kommende Aufgabe: ein grundsolides Team aus Küssnacht mit einigen spielstarken Spielern die für eine perfekte Ausgeglichenheit sorgen. Aber die Tierpärkler waren von ihren eigenen Qualitäten überzeugt und wollten ihre eigene Spielstärke ausnutzen. Die Gäste legten sofort los und hätten nach zwei Minuten bereits führen können. In der siebten Minute dann ein harmloser Befreiungsschlag der Küssnachter und plötzlich konnte der Stürmer der Gäste mutterseelenallein aufs Tor zumarschieren. Torhüter Damian Bürgi machte es ihm mit einem unmotivierten Ausflug nicht viel schwerer und mit einem cleveren Abschluss gingen die Gäste in Führung. Wo war da die Goldauer Defensive? Im gleichen Stil ging’s weiter nur fünf Minuten später ein schreckliches Missverständnis zwischen Bürgi und Truttmann. Einen langen Ball schien der Goldauer Torhüter problemlos zu erlaufen doch plötzlich rollte die Kugel nicht mehr weiter, der Schlussmann knallte beim Klärungsversuch seinen eigenen Aussenverteidiger ab und der Ball rollte einem Küssnachter in die Füsse der nur noch ins leere Tor einnetzen musste. Nach etwas mehr als 20 Minuten versenkten die Gäste dann den Ball zum dritten mal ins Tor (ein Schlenzer ins hohe Eck) und die Goldauer Misere war perfekt.
(Zu) Kurze Aufholjagd reicht nicht
Nun gab es für das Heimteam natürlich nur noch eine Richtung: Nach vorne! Man hatte einige gute Aktionen in der Vorwärtsbewegung, nach einer guten halben Stunde wurde Zahler alleine vor dem Tor von den Beinen geholt, klarer Fall: Elfmeter! Die Gäste hätten sich über eine zusätzliche rote Karte nicht beschweren dürfen aber der Schiedsrichter beliess es bei Gelb. Dario Bürgi (einer der wenigen besseren Goldauer) verwandelte souverän zum Anschlusstreffer. Nun hatte man wieder Oberwasser und stand kurz davor, die Partie zu drehen doch das wichtige zweite Tor wollte vor der Pause nicht mehr gelingen. In der zweiten Halbzeit agierte man in der Goldauer Defensive immerhin um einiges sicherer. Die Küssnachter konnten viele Konter lancieren, diese konnten aber entweder von der Verteidigung oder im Notfall vom Torhüter vereitelt werden. Gegen vorne hingegen wollte nichts mehr gelingen. Auf dem tiefen Platz gingen immer mehr die Kräfte aus und man fand kein Mittel gegen einen stabilen, defensiv gut stehenden Gegner. In der 75. Minute kam dann die Entscheidung durch Küssnacht zum 1:4. Die restliche Viertelstunde passierte dann so gut wie nichts mehr. Man kann nicht sagen, dass die Goldauer den Schlusspfiff sehnlichst erwarteten, viel lieber wären sie wohl 90 Minuten zurückgegangen um das Spiel nochmals von Anfang an zu starten. Was für eine Enttäuschung!
The only way is up!
Kein Start nach Mass also wie letzte Saison! Die Heimstärke wirkungslos und ein weiteres Mal kein Sieg gegen Küssnacht. Nach der wirklich positiv stimmenden Vorbereitung gab es nun ein Schlag ins Gesicht für die Goldauer. Von allen Thesen die zum Thema Fussball passen dürfte wohl die “Im Fussball spielt sich vieles (so gut wie alles) im Kopf ab”-These in diesem Fall am Besten greifen. Die mentale Stärke versagte bei der zweiten Mannschaft des SCG ein weiteres Mal. Das Schöne am Fussball ist, dass man aber wieder eine sofortige Chance auf Wiedergutmachung hat. In zwei Wochen geht es zu einem weiteren wichtigen Spiel nach Weggis und dort gibt es wieder drei Punkte zu gewinnen. Ein schlechtes Spiel macht nicht die ganze Saison aus, es sind noch acht weitere Spiele zu bestreiten und noch ist nichts verloren. Nach dem ersten Spiel ist der Aufstieg weder verloren noch gewonnen.
4. Liga (Aufstiegsrunde): SC Goldau II – FC Küssnacht 1:4 (1:3)
„Sportplatz Tierpark” – Hauptplatz, 80 Zuschauer, – Tore: 7. Küssnacht 0:1; 13. Küssnacht 0:2; 23. Küssnacht 0:3; 27. Dario Bürgi 1:3; 75. Küssnacht 1:4 – SC Goldau II: Damian Bürgi; L. Krasniqi; D. Simic; T. Jäger; T. Truttmann (67. T. Zehnder); D. Philipp (83. F. Müller); M. Zahler (C); Dario Bürgi (83. J. Büeler); M. Pajic (28. I. Horat); G. De Santis (55. M. Hinno); E. Metaj – Verwarnungen: 27. Küssnacht; 78. L. Krasniqi – Bemerkungen: Goldau ohne Erne, Keiser & Veljiu (alle verletzt), Bissig (ganze Rückrunde Ferien)
Viele Fehler, viele Tore
Das torreiche Spiel zwischen Goldau und Gunzwil war keines für Fussballästheten. Es war von Kampf geprägt, lebte von Fehlern in der Defensive und den vielen Toren.
Goldau geht dreimal in Führung
Schon in der letzten Saison trennten sich der SC Goldau und der FC Gunzwil 4:4 unentschieden. Dass es an diesem regnerischen und kühlen Samstag wieder ähnlich viele Tore geben könnte, zeichnete sich schon relativ früh ab. Dem Heimteam gelang der gewünschte Start in die Partie: Ein früher Treffer sollte her und diesen konnte die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess bereits in der sechsten Minute bejubeln. Rückkehrer Koni Huser zeigte den Zuschauern eindrücklich, dass er in seinen 1 1/2 Jahren in Cham nichts von seiner Schnelligkeit verloren hat. Unwiderstehlich zog er auf der rechten Seite an seinem Gegenspieler vorbei, legte den Ball zur Mitte wo sein Bruder Zeno das Heimteam problemlos in Führung brachte. Nur sechs Minuten später glichen die Gunzwiler das Spiel aus: Till Fleischli stellte den Spielstand mit einem sehenswerten Weitschuss auf 1:1. Die Goldauer konnten aber erneut vorlegen. Ein Freistoss von Koni Huser konnte Gästetorhüter Lüthi nur nach vorne abprallen lassen. Zeno Huser stand einmal mehr am richtigen Ort, und brachte den SCG mit seinem 12. Saisontreffer erneut in Führung (15.) Doch wieder kam die Gunzwiler Antwort postwendend. Der aufgerückte Innenverteidiger Sandro Fischer erzielte nach einer Freistoss-Flanke mit dem Kopf völlig freistehend das 2:2 (22.). Drei Minuten später waren wieder die Goldauer an der Reihe. Christen brachte die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess mit einem satten Schuss aus 18 Metern mit 3:2 in Führung (25.).
Gunzwiler Pausenführung
Auch diesmal liess die Antwort der abstiegsbedrohten Gunzwiler nicht lange auf sich warten. Till Fleischli erzielte mit einem Kopfball den neuerlichen Ausgleich (33.). Doch damit hatten die kampfstarken Michelsämter – welche in der Rückrunde bisher ihre beiden Spiele gewinnen konnten – noch nicht genug. Fischer, auch er mit seinem zweiten Treffer, brachte die Gäste praktisch mit dem Pausenpfiff in Führung (45.). Erneut fiel der Treffer nach einem hohen Ball in den Strafraum und erneut wurde dem Torschützen viel zu viel Raum gelassen.
Marini gleicht per Elfmeter aus
Die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess hatte in der zweiten Halbzeit Glück, nicht mit zwei Treffern in Rückstand zu geraten. Matias Nurmi scheiterte in der 56. Minute mit einem Weitschuss aus 20 Metern am Pfosten! So blieben die Goldauer im Spiel und konnte in der 68. Minute doch noch ausgleichen. Marini – mit seinem bereits elften Treffer in dieser Saison – versenkte einen Elfmeter zum schlussendlich gerechten Unentschieden.
SC Goldau – FC Gunzwil 4:4 (3:4)
Sportplatz Tierpark, 200 Zuschauer, SR A. Latifi, Rotkreuz – Tore: 6. Zeno Huser 1:0, 12. Till Fleischli 1:1, 15. Zeno Huser 2:1, 22. Fischer 2:2, 25. Christen 3:2, 33. Till Fleischli 3:3, 45. Fischer 3:4, 68. Marini 4:4 (Penalty) SC Goldau: Meier; L. Simoni, Zeka, Büeler (42. Spichtig), Bürgi ; Mehicic (58. J. Simoni), Lokaj (76. Schmid), Christen, Marini, K. Huser; Z. Huser – FC Gunzwil: Lüthi; Mertenat, Fischer, Furrer, Schuler (46. Meier); Carriero (92. L. Fleischli), Imholz, Till Fleischli, Thimo Fleischli; Peter, Nurmi (81. Ramundo) – Verwarnungen: 45. Zeka, 51. Marini, 54. Lokaj, 67. Nurmi, 68. Furrer – Bemerkungen: 13. Flanke von Schuler an die Latte, 56. Pfostenschuss Nurmi, Goldau ohne Suter, Meyer, Huwyler, Reding, Schafflützel, Beeler
Erstes Goldauer Heimspiel in der Rückrunde
pfr. Der SC Goldau spielt am Samstag das erste Heimspiel im Jahr 2015 und trifft dabei auf den FC Gunzwil. Während die Goldauer das erste Spiel in der Rückrunde verloren haben, sind die Gunzwiler mit zwei Siegen optimal in die Rückrunde gestartet.
Gunzwil mit starkem Rückrundenstart
Den abstiegsbedrohten Michelsämtern ist ein Traumstart in die Rückrunde geglückt: Zuerst schlug die Mannschaft von Spielertrainer Sascha Imholz den FC Sarnen auswärts mit 0:2. Im zweiten Rückrundenspiel gewannen die Gunzwiler zu Hause gegen den FC Ascona mit 3:1. Mit diesen beiden Siegen konnten sich die Luzerner fürs erste über den Abstiegsstrich retten.
Rückschlag für Goldau im Tessin
Der SC Goldau ist erst am letzten Wochenende in die Rückrunde gestartet. Dabei setzte es im Tessin gegen die AS Castello eine 2:1 Niederlage ab. Diese Niederlage ist umso schmerzhafter, weil die Goldauer auch gleich die Tabellenführung abgeben mussten. Neu sitzt der SC Zofingen auf dem Leaderthron. Doch die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess wird nach der Startniederlage alles daran setzten, im Heimspiel gegen Gunzwil die ersten drei Punkte im Jahr 2015 einzufahren. Die Statistik spricht eine klare Sprache: Von bisher 21 Begegnungen verlor der SC Goldau gegen Gunzwil nur eine Partie. Die Zuschauer jedenfalls dürfen sich ob der interessanten Ausgangslage auf ein spannendes Spiel freuen.
Goldau verliert gegen Castello erneut
fld. Der SC Goldau verliert das erste Meisterschaftsrückrundenspiel gegen die AS Castello mit 2:1 Toren. Die Goldauer zeigten dabei eine schwache Leistung und lagen nach 65. Spielminuten mit 2:0 in Rückstand. Zwar konnte Arnel Mehicic mit dem Anschlusstreffer in der 75. Spielminute noch einmal Spannung erzeugen, doch für einen Punktgewinn reichte es nicht mehr.
Gastgeber mit dem besseren Start
Nach dem das erste Meisterschaftsspiel in Ruswil infolge unspielbarem Terrain verschoben werden musste, stand auswärts im Tessin für die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess gegen die AS Castello der erste Ernstkampf im neuen Jahr an. Die Gastgeber kamen dabei deutlich besser ins Spiel und hatten mit Nikola Nogic in der achten Spielminute die erste Grosschance. Sein wuchtiger Kopfball aus kurzer Distanz konnte allerdings SCG-Torhüter Fabian Meier vernichten. Auch in den Folgeminuten war die Mannschaft von Trainer Damiano Meroni die klar spielbestimmende Mannschaft und besass zwei Mal durch Mario Rocca in der 23. Spielminute Möglichkeiten zum Führungstreffer. Bis die Goldauer das erste Mal gefährlich vor das Tessiner Tor kamen, ging es bis in die 27. Spielminute. Konrad Huser bediente seinen Bruder Zeno. Dessen Schuss wurde jedoch noch von Verteidiger Daniele Pirovano vor der Linie geklärt. In der 37. Spielminute stürmte Zeno Huser alleine auf Giorgio Marcionelli los. Dieser holte Huser ausserhalb des Strafraumes von den Beinen und kassierte dafür vom Schiedsrichter Dario Bognar die gelbe Karte. Der fällige Freistoss konnten die Goldauer nicht verwerten. So endete die erste Spielhälfte 0:0 Unentschieden.
Penalty bringt Castello in Führung
Auch nach dem Wiederanpfiff kamen die Tessiner besser aus der Kabine. So wurde Davide Kleinmann`s Tor infolge Abseitsposition annulliert (47.). In der 57. Spielminute taxierte der Schiedsrichter einen Zweikampf im Strafraum zwischen Xhevat Lokaj und Matteo Arnoboldi als Foul. Der anschliessende Strafstoss wurde durch Andrea Righetti mit einem sicheren Schuss in die rechte Torecke zur 1:0 Führung für die AS Castello verwertet. Auch nach dem ersten Treffer des Spieles waren es eher die Tessiner als die Goldauer welche näher dem zweiten Treffer waren, als die Goldauer dem Ausgleichstreffer. So war es denn auch in der 65. Spielminute, als der freistehende Davide Kleinmann per Kopfballtreffer auf 2:0 erhöhen konnte.
Mehicic verschiesst Elfmeter
Nach 68. Minuten wurde Sandro Marini im Strafraum von einem Castello-Verteidiger von den Beinen geholt. Der fällige Elfmeter, welcher durch den eingewechselten Arnel Mehicic getreten wurde, parierte allerdings der Tessiner Torwart Giorgio Marcionelli. Somit verpassten die Goldauer den so wichtigen Anschlusstreffer zum 1:2. Eine Viertelstunde vor Spielschluss kam Arnel Mehicic mit dem wuchtigen Tor zum 2:1 doch noch zu seinem Treffer. Die Goldauer waren in der Schlussphase zwar mehr in Ballbesitz, doch nennenswerte Chancen blieben aus. Eher war es die AS Castello welcher durch Nikola Nogic und Nicolo Santangelo in der Nachspielzeit sehr nahe am dritten Tor waren.
Zofingen alleiniger Leader
Somit setzte es für den SC Goldau bereits im ersten Rückrundenspiel eine vermeidbare Niederlage ab. Da der SC Zofingen am Samstag beim FC Hergiswil mit 0:1 gewann, stehen die Aargauer mit drei Punkten Vorsprung vor dem SC Goldau auf der Leaderposition.
2. Liga interregional: AS Castello – SC Goldau 2:1 (0:0)
Campo comunale Rancate, 100 Zuschauer – SR D. Bognar – Tore: 57. Righetti (Foulelfmeter) 1:0, 65. Kleinmann 2:0, 75. Mehicic 2:1 – AS Castello: Marcionelli; D’Aloia, Righetti, Zanini, Pasini; Nogic, Pirovano, Martinelli (75. Regazzoni), Rocca; Arnaboldi (85. Bianchi) Kleinmann (83. Santangelo) – SC Goldau: Meier; Bürgi, Suter, Zeka, Lokaj (65. L. Simoni), J. Simoni (65. Mehicic) Christen, Spichtig (83. Schmid), Marini, K. Huser; Z. Huser – Verwarnungen: 37. Marcionell, 42. Pasini, 53. Marini, 60. Rocca, 69. Zanini, 70. Arnaboldi, 79. Kleinmann – Bemerkungen: 68. Marcionelli pariert Foulelfmeter von Mehicic, Goldau ohne Beeler (verletzt), Büeler, Huwyler, Meyer, Reding, Schafflützel.
SC Goldau geht als Leader in die Rückrunde
pfr. Nach einer überzeugenden Vorrunde startet der SC Goldau als Leader in Rückrunde der interregionalen zweiten Liga. Dabei trifft die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess im Tessin auf die AS Castello. In der Vorrunde verloren die Goldauer die Partie mit 1:3. Für diese Niederlage wollen sich die “Tierpärkler” revanchieren, und die Tabellenführung verteidigen.
Koni Huser zurück auf dem Sportplatz Tierpark
Der SC Goldau durfte in der Winterpause die Rückkehr von Koni Huser vermelden. Huser spielte in den letzten beiden Saisons in der ersten Liga beim SC Cham, konnte sich dort jedoch nicht wunschgemäss durchsetzen. Koni Huser entschloss sich in der Winterpause, zu seinem Stammverein nach Goldau zurückzukehren. In Goldau ist man über den Zuzug sehr erfreut, denn mit Huser wird das Team weiter verstärkt.
Zufriedenstellende Vorbereitung
Mit der Vorbereitung auf die Rückrunde kann man in Goldau zufrieden sein. Zwar waren die Trainings-Bedingungen witterungsbedingt einmal mehr nicht optimal. Trotzdem zeigte die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess in den Testspielen gute Leistungen. So wurden die Erstligisten aus Schötz, Sursee und Muri bezwungen. Gegen Cham spielte man Unentschieden, und gegen den FC Brunnen aus der zweiten Liga gab es einen deutlichen Sieg. Den Feinschliff holten sich die Goldauer dann in einem einwöchigen Trainingslager in der Südtürkei. Auch wenn man sich mit positiven Testspielresultaten natürlich nichts kaufen kann, scheint die “Spiess-Elf” für den Meisterschaftsstart parat zu sein.
Verschobener Rückrundenstart
Eigentlich hätte die Rückrunde schon am vergangenen Wochenende beginnen sollen. Doch das Auswärtsspiel in Ruswil musste aufgrund des unbespielbaren Terrains verschoben werden und wird am 25. März nachgeholt.
Nun aber dürfte dem Rückrundenstart nichts im Wege stehen. Die Goldauer reisen ins Tessin und treffen mit der AS Castello auf einen unbequemen Gegner. Die Tessiner forderten die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess schon im Hinspiel und gewannen auf dem Sportplatz Tierpark mit 1:3. Der Aufsteiger wurde jedoch nach einem hervorragenden Saisonstart (16 Punkte aus sechs Spielen), in der zweiten Hälfte der Vorrunde in Richtung zweite Tabellenhälfte durchgereicht. Castello beendetet die Vorrunde auf dem achten Platz. Im ersten Rückrundenspiel trennte sich Castello im Derby gegen Ascona 1:1 Unentschieden. Die Goldauer erwartet am Sonntag kein einfaches Spiel. Doch die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess wird alles daran setzten, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen und an der Tabellenspitze zu bleiben.
Goldau besiegt das Schlusslicht
In Ruswil feiert der SC Goldau den ersten Sieg in der Rückrunde. Die Goldauer taten sich gegen den Tabellenletzten jedoch schwer.
Viele Verletze auf Goldauer Seite
Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Während der SC Goldau mit 30 Punkten auf dem dritten Platz lag, zierten die Ruswiler mit nur gerade zwei gewonnen Punkten das Tabellenende. So einfach wie die Tabellenlage es versprach, wurde es für die Gäste dann aber nicht.
Dem SC Goldau macht in der Rückrunde vor allem die lange Verletzten-Liste zu schaffen. Neben Huwyler, Beeler und Suter, verletzte sich am letzten Wochenende auch noch Silvan Büeler. Die Goldauer liefen in Ruswil damit mit dem praktisch letzten Aufgebot auf. Dennoch bestimmten die Gäste das Spiel und gingen in der 21. Minute fast in Führung. Captain Zeno Huser scheiterte mit seinem Abschluss jedoch am Pfosten!
Führung kurz vor der Pause
Die Offensivaktionen des Heimteams hielten sich stark in Grenzen. Die Ruswiler agierten oft ideenlos. Es erstaunt nicht, dass die Mannschaft von Trainer Manuel Bachmann am Tabellenende liegt. Auch das Goldauer Offensivspiel lief in Ruswil nicht auf Hochtouren. Trotzdem ging der SCG Sekunden vor der Pause in Führung. Liridon Simoni wurde im Strafraum von Bühlmann gefoult. Marini verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 0:1(45.).
Die Entscheidung – oder doch nicht?
Die Goldauer suchten nach dem Seitenwechsel den zweiten Treffer, und damit die vermeintliche Vorentscheidung. Fast wäre dieser Treffer bereits in der 49. Minute gefallen. Marini verpasste das Tor jedoch knapp. So dauerte es bis zur 78. Minute, bis die Spiess-Elf den Spielstand auf 0:2 erhöhen konnte. Koni Huser versorgte das Leder mit einem wuchtigen Schuss in der langen Ecke. Damit war die Entscheidung gefallen. Oder doch nicht? Nur Sekunden später jubelten die Ruswiler. Dem Heimteam gelang im nächsten Angriff postwendend der Anschlusstreffer durch Koch (79.).
Erster Rückrundensieg
Dadurch liessen sich die Goldauer aber nicht aus der Ruhe bringen. Der Gast erzielte in der 88. Minute den dritten Treffer. Mehicic bediente den mitgelaufenen Marini mit einem klugen Rückpass. Marini sorgte mit einem herrlichen Aussenristschuss unter die Latte für das Highlight des Abends. Die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess gewann das Spiel in Ruswil schlussendlich verdient mit 1:3 und feierte den ersten Sieg in der Rückrunde. Auch wenn es bei den Goldauern spielerisch weiterhin viel Luft nach oben gibt, stösst der SCG dank diesen drei Punkten wieder auf den zweiten Platz vor.
FC Ruswil – SC Goldau 1:3 (0:1)
Schützenberg, 150 Zuschauer – SR R. Hürlimann – Tore: 45. Marini 0:1 (Penalty), 78. Koni Huser 0:2, 79. Koch 1:2, 88. Marini 1:3 – FC Ruswil: Bühlmann; Schäfer, Nuaj, Bühlmann, Florin (82. Zumbühl); Gashi, Kaufmann, Meier, Furrer (17. Tomaj); Koch; Mtemahanji (80. Spaar) – SC Goldau: Meier; Bürgi, Spichtig, Zeka, Schafflützel; J. Simoni (68. Mehicic), Christen, L. Simoni, K. Huser (90. Schelbert); Marini (89. Di Clemente); Z. Huser – Verwarnungen: 10. Koch, 45. Bühlmann, 49. Kaufmann, 76. K. Huser (alle wegen Foulspiel) – Bemerkungen: 21. Pfostenschuss Zeno Huser, Goldau ohne Suter, Huwyler, Reding, Schafflützel, Büeler, Schmid, Beeler, Meyer.
Goldauer Nachtragsspiel in Ruswil
Der SC Goldau gastiert am Mittwoch in Ruswil. Die Luzerner liegen mit zwei Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Der SCG will mit einem Sieg in Ruswil den Anschluss an die Tabellenspitze halten.
Abgeschlagene Ruswiler
Das Nachholspiel in Ruswil bietet dem SC Goldau die Chance, den ersten Sieg in der Rückrunde einzufahren. Den Luzernern läuft es nach einer schwachen Vorrunde auch in der Rückrunde nicht. Es setzte bisher zwei Niederlagen ab. Zuletzt verlor die Mannschaft von Trainer Manuel Bachmann zu Hause gegen Castello mit 0:4. Die Ruswiler liegen mit nur zwei Punkten am Tabellenende.
Goldau noch nicht in Fahrt
Auch der SC Goldau hat keinen optimalen Start in die Rückrunde erwischt. Der Niederlage gegen Castello folgte das 4:4 Unentschieden gegen Gunzwil. Spektakulär für die Zuschauer, doch die Goldauer erlaubten sich in der Defensive zu viele Aussetzer. Um den ersten Rückrundensieg einzufahren, muss die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess diese Fehler in der Defensive verhindern. Ansonsten wird auch das Spiel in Ruswil zu einer schwierigen Aufgabe.
Cup-Quali 2. Liga interregional (1. Vorrunde): FC Hochdorf – SC Goldau 3:1 (2:0)
Goldau verabschiedet sich aus dem Cup
pfr. Der Wintermeister in der Gruppe vier der interregionalen zweiten Liga verabschiedet sich bereits in der ersten Qualifikationsrunde zum Schweizer Cup. In Hochdorf verlor man gegen einen clever spielenden Gegner deutlich.
In der Liga top, im Cup flopp
Eines weiss man in Goldau schon lange. Eine Cup-Mannschaft ist der SC Goldau nicht. Die Goldauer vermögen seit Jahren in der Meisterschaft zu überzeugen, doch im Cup scheidet der SCG jeweils schon früh aus. In Hochdorf unternahm man einen weiteren Versuch, sich für die Hauptrunde des Schweizer Cups zu qualifizieren. Dazu müssen drei Runden gegen Gegner aus der interregionalen zweiten Liga gewonnen werden. Doch wieder einmal scheiterten die Goldauer bereits in der ersten Runde. Diesmal erwischte es die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess in Hochdorf.
Cleverer Gegner
In der Meisterschaft war das Spiel zwischen diesen beiden Mannschaften eine klare Sache. Die Goldauer gewannen die Partie mit 2:0. Bereits nach drei Minuten stand dieses Resultat fest. Doch der FC Hochdorf hat in der Meisterschaft – nach einem schwierigen Start – beachtliche Vorschritte gemacht – und die letzten sieben Spiele nicht mehr verloren. Auch wusste die Mannschaft von Spielertrainer Remo Meyer um die offensive Stärke der Gäste. So spielte das Heimteam eine clevere Partie. Die Seetaler überliessen den Goldauern das Spieldiktat und zogen sich zurück. Erst in der Mitte der eigenen Platzhälfte griff das Heimteam den Gegner konsequent an. Die Gäste aus Goldau kamen mit dieser Spielweise nicht zurecht und verzettelten sich immer wieder.
Schnelles umschalten führt zu Toren
Doch der FC Hochdorf stand nicht nur defensiv kompakt. Wenn der Ball erobert wurde, schaltete die Meyer-Elf schnell von defensiv auf offensiv um. So gesehen beim Führungstreffer in der 6. Minute: Über Fankhauser kam der Ball zur Mitte wo Marolf den Ball nur noch einzuschieben brauchte (1:0).
Kein Glück für Goldau
Die Goldauer liessen sich von diesem Gegentreffer jedoch nicht beirren und spielten weiter nach vorne. Fast wäre den Gästen der Ausgeleich gelungen. Marini stand in der 8. Minute alleine vor Torhüter Schmidt, wurde jedoch im letzten Moment von einem Verteidiger gestört. Zum Glück für den FC Hochdorf interpretierte der Unparteiische die Intervention des Verteidigers nicht als Foul. Andere Schiedsrichter hätten für diese Szene auch schon mal einen Elfmeter gepfiffen.
Zweiter Treffer noch vor der Pause
Zwar war diese Szene für die Gäste ärgerlich. Doch die Niederlage diesem nicht gepfiffenen Elfmeter in die Schuhe zu schieben, wäre zu einfach. Denn noch waren 82 Minuten zu spielen, und damit genug Zeit, das Spiel zu drehen. Doch die Goldauer rieben sich am Heimteam auf und kassierten noch vor der Pause den zweiten Treffer. Wieder war es Marolf der die Seetaler in der 41. Minute mit 2:0 in Führung schoss.
Ab gehts in die Winterpause
Zwar konnte die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess nach dem Seitenwechsel noch einen Treffer erzielen; Sandro Marini brachte die Gäste noch einmal auf 2:1 heran (53.). Das Heimteam liess jedoch nichts mehr anbrennen und entschied das Spiel in der 75. Minute mit dem 3:1 definitiv und verdientermassen zu seinen Gunsten. Nach einem Eckball versorgte Spielertrainer Meyer den Ball mit dem Kopf im Tor. Damit endet ein für den SC Goldau fantastisches Fussballjahr mit einer Niederlage. Trotz des Cup-Aus darf die Mannschaft von Trainer Bruno Spiess stolz sein auf das Geleistete in diesem Jahr. Zum ersten Mal in der Zugehörigkeit der interregionalen zweiten Liga überwintert der SCG als Leader!
Cup-Quali 2. Liga interregional (1. Vorrunde): FC Hochdorf – SC Goldau 3:1 (2:0)
Arena, Hochdorf, 150 Zuschauer, SR A. Tschopp, Luzern – Tore: 6. Marolf 1:0, 41. Marolf 2:0, 53. Marini 2:1, 75. Meyer 3:1 – FC Hochdorf: Schmidt; Haldi, Meyer, Helfenstein, Vrazic; Zimmermann (88. Barmettler), Schumacher, Fankhauser, Jost (72. Bundi), Schenk (65. Kryeziu); Marolf – SC Goldau: Dudle; Christen, Suter, Büeler, Zeka; Marini, Spichtig, Huwyler, Lokaj (63. Mehicic), Schmid (63. Meyer); Huser (40. J. Simoni) – Verwarnungen: 8. Huser, 48. Suter, 65. Schenk, 66. Huwyler.
Cup-Qualifikation 2. Liga interregional (1. Vorrunde): SC Goldau – FC Hochdorf, 08.11.2014, 17.00 Uhr
Goldau trifft in der Cup-Qualifikation auf den FC Hochdorf
pfr. Die Meisterschaft in der 2. Liga interregional ist für diese Jahr abgeschlossen. Bevor es aber in die Winterpause geht, trifft der SC Goldau in der Cup-Qualifikation auf den FC Hochdorf.
Klare Sache in der Meisterschaft
Um es in die Hauptrunde des Schweizer Cup zu schaffen, braucht es drei siegreiche Runde in der Cup-Qualifikation. Los geht es für den SC Goldau in Runde eins in Hochdorf. In der Meisterschaft gab es über den Sieger keine grossen Diskussionen. Nach drei Minuten war das Spiel bereits entschieden. Suter und Marini sorgten mit ihren Treffern schon früh für die Entscheidung. Ob die Goldauer das Cupspiel ähnlich dominant bestreiten werden, wird sich am Samstag zeigen. Denn der FC Hochdorf hat sich im Verlaufe der Vorrunde deutlich gesteigert.
Hochdorf mit bemerkenswerter Steigerung
In der Meisterschaft liegen die Luzerner nach Abschluss der Vorrunde auf dem achten Platz. Dabei ist der Mannschaft von Spielertrainer Remo Meyer der Start in die Meisterschaft alles andere als gelungen. Aus den ersten sechs Spielen resultierten nur zwei Punkte. Doch in der zweiten Hälfte der Vorrunde lief es den Seetalern einiges besser: Der FC Hochdorf hat die letzten sieben Spiele nicht verloren und aus diesen Spielen 17 Punkte holen können. Dabei brachte die Meyer-Elf am letzten Wochenende auch den Tabellenführer FC Zofingen an den Rand einer Niederlage. Schlussendlich endete das Spiel Unterschieden. So oder so, für den SCG wird das Spiel in Hochdorf keine einfach Aufgabe.
Abstiegsrunde ist Tatsache
Im letzten Spiel der Hinrunde verloren die Goldauer in Aegeri mit 5:4 und müssen somit den Gang in die Abstiegsrunde antreten. Insgesamt 9 Tore sahen die zahlreich erschienenen Zuschauer auf der Chruzelen in Aegeri. Der Siegestreffer für Aegeri fiel zum Leidwesen der Tierpärkler in den Schlussminuten.
von Simon Krienbühl
Die Vorzeichen vor dem Spiel waren denkbar schwer. Zum einem musste zwingend ein Sieg her, wollte man sich aus eigener Kraft der Abstiegsrunde entziehen. Zum anderen musste Stammkeeper Contratto ersetzt werden. Der erst 17-jährige Marco Steinegger, der normalerweise im Tor der A-Junioren steht, wurde kurzfristig aufgeboten. Der junge Goldauer machte ein guten Job und konnte bei diesem Nervenkrimi wichtige Erfahrungen für seine Fussballkarriere sammeln.
Fehlstart wie aus dem Bilderbuch
Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen waren es die Goldauer, welche die ersten Chancen des Spiels verzeichneten. Zweimal figurierte die Querlatte als Hauptakteur. Mörgeli und Zürcher waren die Leidgenossen. In der Folge führte Aegeri die feinere Klinge und ging in Führung. Zum Leidwesen der angereisten Goldauer Fans konnte das Team der gegnerischen Angriffswelle kaum etwas entgegensetzen. Nach 30 Minuten stand es bereits 4:0 und der benötigte Sieg war ins Unerreichbare verschwunden. Ein Debakel bahnte sich an.
Goldauer Aufholjagd
Viele Zuger hatten die Goldauer bereits abgeschrieben, als Zürcher in der 35. Minute aus kurzer Distanz das erste Tor erzielte. Als dann kurz vor der Pause auch noch Conte einen Foulelfmeter verwandelte, hiess es nur noch 4:2 für Aegeri. Goldau hatte Blut geleckt!
Nach der Pause spielte die 3. Mannschaft weiter nach vorne. Ob sich Aegeri zu sehr auf seinem grossen Vorsprung ausruhte? Es schien fast so, denn die Defensive von Aegeri stand plötzlich alles andere als sattelfest. Nach einer knappen Stunde konnten die Zuger einen Mörgeli-Freistoss nicht klären. Arnold sagte “danke” und sorgte für den Anschlusstreffer. Und es ging im gleichen Stil weiter. Wieder Arnold – wieder ein Tor! Nach 65 gespielten Minuten hiess es 4:4.
Spannende Schlussminuten
Die aufopferte Aufholjagd hatte nun an den Kräften gezerrt. Die Herbstsonne tat das ihre bei. Und doch fehlte nur ein Tor. Goldau kämpfte, spulte Kilometer um Kilometer und kam zu Chancen. Fortuna war Goldau aber nicht hold. Mit dem letzten Angriff der Partie erzielte die Aegeri das 5:4. Sekunden später pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Goldau stand in der Abstiegsrunde. Was für eine bittere Niederlage!
Nun gehen alle Teams in die Winterpause. Im Januar treffen sich die Goldauer wieder zur Vorbereitung. Das Saisonziel ist jetzt schon klar: Ligaerhalt.
4. Liga: FC Aegeri II – SC Goldau III 5:4 (4:2)
Chruzelen Aegeri – 100 Zuschauer – Tore: 11. Aegeri 1:0, 15. Aegeri 2:0, 25. Aegeri 3:0, 30. Aegeri 4:0, 35. Zürcher 4:1, 43. Conte 4:2, 58. Arnold 4:3, 65. Arnold 4:4, 90. Aegeri 5:4 – SC Goldau III: Steinegger; Tahiri, Ivo Schmidig, Suter, Meyer; Krienbühl, Koller, Conte, Arnold; Mörgeli, Zürcher – Reto Schmidig, Gwerder, Trivun, Gasser –
Bemerkungen: Goldau ohne Contratto, Dummermuth (beide abwesend), Reding (verletzt), Celebi, Kurmann, Mehmeti, Mrijaj und Veliju (nicht im Aufgebot).
Goldau toppt die Liga nach letztem Sieg in der Vorrunde
db. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar, Rothenburg musste gewinnen, um die Aufstiegsrunde noch zu erreichen, Goldau konnte mit einem Sieg die Vorrunde als Tabellenerster abschliessen. Damit hätte man auch in der Aufstiegsrunde ein Heimspiel mehr, was bei der allseits bekannten Heimstärke der Tierpärkler sicherlich ein Vorteil sein kann. Der Start in die Partie wurde verschlafen und die Gäste gingen früh in Führung. Nach zwei schmeichelhaften Toren war man wieder in Front. In der zweiten Hälfte tat man nur noch das Nötigste. Eine schöne Kombination führte zur komfortablen 3:1-Führung, aber nach einem weiteren Standard der Luzerner kam man nochmals ins Straucheln und brachte den Sieg schlussendlich über die Zeit. Die Goldauer blieben zwar ein wenig unter ihren Ansprüchen, aber drei Punkte nimmt man immer gerne. Durch den Sieg blieben die Goldauer ganz vorne und konnten die Vorrunde, genauso wie die erste Mannschaft, an der Tabellenspitze abschliessen. Bravo!
Rothenburg legt los wie die Feuerwehr
Vor dem Spiel wurde klargemacht, dass Rothenburg hier nochmals alles geben wird und von Anfang an den Gastgebern im Nacken sein wird. Für sie ging es noch um einen Platz in der Aufstiegsrunde, dafür wären aber drei Punkte notwendig gewesen. Und so legten sie dann auch los, nach zwei Minuten gab es schon die erste Ecke für die Gäste. Diese wurde nicht konsequent geklärt und nachdem die Kugel mehrmals abgefälscht wurde, lag diese im Tor. Na toll, wieder einmal einem Rückstand hinterherspringen. Aber man blieb ruhig, denn man war sich auf Goldauer Seiten um die Heimstärke und die Qualität in den eigenen Reihen bewusst. In der neuen 4-3-3-Formation mussten sie sich aber zuerst auch noch etwas finden, vor allem im Mittelfeld war man oft in Unterzahl. Es fühlte sich manchmal an, als ob die Goldauer ein Mann weniger auf dem Platz waren. Man konnte auch wieder feststellen, dass man sich auf kleineren und engeren Spielflächen, wie dem Kunstrasen des SCG, Mühe hat ein sauberes Spiel aufzuziehen. Oft braucht es dann bei diesen Spielen ein bisschen Qualität von Einzelspielern. So z.B. wie beim Ausgleich. Einen einfachen Einwurf verlängerte Pajic per Kopf und Horat drückte den Ball irgendwie über die Linie. So einfach kann Fussball sein. Ein Tor, auf das wohl ein Stolperbein wie Miroslav Klose stolz gewesen wäre, aber wohl kaum ein Zauberfuss wie Cristiano Ronaldo. “Anyway” das Tor zählte und das Spiel war wieder ausgeglichen.
Der Ausgleich gab den Goldauern zwar Aufwind, aber wirklich dominieren konnte man die Partie nicht. Jedoch waren die besseren Chancen auf Seiten der Gastgeber. Horat wurde penaltyreif gefoult, doch der Pfiff blieb aus. Danach gab es wie schon gegen Ingenbohl ein geschenktes Tor für die Goldauer. Einen langen Freistoss von Krasniqi ging zu weit und der Gäste-Torhüter hätte den Ball problemlos in seine Hände nehmen können. Aber sein Verteidiger stand da noch im Weg und fälschte den Ball ins eigene Tor ab. Wie dieses Tor entstanden war, dürfte bis heute noch ein Rätsel sein. Und so gingen die Goldauer etwas glücklich zur Halbzeit in Führung.
Zuerst brillant dann minimalistisch
Die Goldauer starteten gut in die zweite Hälfte und konnten das Spieldiktat übernehmen. Der Ball lief gut in den eigenen Reihen und der Gegner schien etwas ratlos. So kam es dann auch, dass man kurzerhand auf 3:1 erhöhen konnte. Eine schöne Kombination über links und Zahler musste in der Mitte nur noch einnetzen. Danach flachte die Partie etwas ab, man tat nur noch das Nötigste und es sah auch nie so aus, als ob es noch einen Weg zurück ins Spiel für Rothenburg gab. Trainer Ötti Schuler liess dann auch alle Spieler von der Bank aufs Feld. Gleich vier Auswechslungen auf einmal wurden getätigt. Bis alle neuen Spieler auf dem Feld in die Partie fanden dauerte es ein wenig. Aus dem Nichts kamen dann die Gäste zum Anschlusstreffer. Ein Freistoss von rechts wurde wieder nicht sauber geklärt und der Halb-Volley eines Rothenburgers fand den Weg in die Maschen. Plötzlich waren die Luzerner wieder im Spiel und Goldau musste irgendwie einen Weg zurück ins Spiel finden um nicht noch unnötige Punkte zu verlieren und in der Tabelle noch runterzufallen. Allerdings war ein weiteres Mal auf eine solide Defensive Verlass. Aus dem Spiel heraus liess man nichts zu. Nach dem Anschlusstreffer vermied man es auch dem Gegner unnötige Standards zuzugestehen. Der Rest der Partie verlief so wie man es etwa kennt wenn eine Mannschaft halt einfach ein bisschen besser ist als die andere. Goldau musste und wollte nicht mehr, Rothenburg konnte nicht mehr. So gab es zum Abschluss drei Punkte an diesem Fussballnachmittag. Man ist zwar ein weiteres Mal etwas unter den eigenen Ansprüchen geblieben aber unzufrieden sollte man mit dem Resultat auch nicht sein. Somit blieb man zuhause die ganze Vorrunde ungeschlagen und gab nur zwei Punkte in vier Spielen ab. Auch eine positive Heimstatistik.
#topoftheleague#
Für alle die sich mit sozialen Medien nicht auskennen und den Titel nicht begreifen, so etwa sieht ein Eintrag auf Twitter (Tweet) aus. Er bedeutet übersetzt “Tabellenspitze”. Das Schlagwort schlechthin wenn man momentan den SC Goldau und Fussball in Verbindung bringt. Nach einer phantastischen Vorrunde steht die erste Mannschaft in der 2.Liga interregional verdient an der Spitze. Die zweite Mannschaft konnte nicht ganz so überzeugen, zwar hat man die beste Defensive in der Gruppe und am zweitmeisten Tore geschossen aber einige Fragezeichen bleiben. Hätte man die beiden letzten Spiele gegen Ingenbohl und Rothenburg nicht gewonnen wäre man jetzt in der Abstiegsrunde. Aber eben Konjunktiv im Fussball gibt es nicht. Schlussendlich steht man am Ende der Vorrunde an der Spitze der Gruppe und hat sich mit einem Extra-Heimspiel in der Aufstiegsrunde belohnt. Nun gilt es in den nächsten Monaten eine gute Vorbereitung zu gestalten. Die Voraussetzungen sind geschaffen und die Ausgangslage sieht positiv aus. Auf geht’s in die 3. Liga!
4. Liga (Qualifikationsrunde): SC Goldau – FC Rothenburg 3:2 (2:1)
„Sportplatz Tierpark“, Goldau – Kunstrasen, 40 Zuschauer, – Tore: 2. F. Koch 0:1; 19. I. Horat 1:1; 40. L. Krasniqi 2:1; 48. M. Zahler 3:1; 75. J. Hollenstein 3:2 – SC Goldau: Damian Bürgi; T. Jäger; L. Krasniqi; J. Büeler; T. Truttmann; D. Philipp; M. Hinno (60. Dario Bürgi); D. Simic (60. P. Zahler); M. Pajic (60. G. De Santis); M. Zahler (C) (80. E. Mujic); I. Horat (60. J. Erne) – FC Rothenburg: Widmer; Knüsel; Hotz; Rüttimann; Heini; Fries; Jenni; Spiess; Mahler; Hollenstein; Koch – Verwarnungen: 41. D. Simic; 80. P. Heini; 89. Y. Seiler – Bemerkungen: Goldau ohne Veljiu & Bissig (abwesend), Zehnder, Keiser & Metaj (alle verletzt)