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300325 FC Kickers Luzern – SC Goldau Frauen

Frauenfussball, Meisterschaft, 4. Liga
FC Kickers Luzern – SC Goldau Frauen

Keine Punkte zum Rückrundenauftakt

Im ersten Spiel des Jahres trafen die SCG-Frauen auf die Damen des FC Kickers Luzern. Auf dem Kunstrasen der Luzerner Allmend starteten die Goldauerinnen gut, gingen früh in Führung. Anschliessend waren es jedoch die Luzernerinnen, die das Spiel dominierten und schliesslich hoch und verdient gewannen.

Das Spiel begann auf beiden Seiten unsicher, und vieles funktionierte noch nicht wie gewünscht. Nach einem gewonnenen Zweikampf im Mittelfeld wurde Sidler lanciert. Sie liess sich die Chance nicht nehmen und traf zum frühen 0:1 (8.). Leider hielt der Vorsprung nur kurz: Nach einem Eckball vier Minuten später konnte Kickers ausgleichen. Es waren noch keine 20 Minuten gespielt, als die Luzernerinnen nach einer Unsicherheit in der Goldauer Defensive bereits zum zweiten Mal jubelten. Die Goldauerinnen hatten Mühe, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Kickers nutzte dies aus und traf noch vor der Pause zur 3:1-Führung.

Zweite Halbzeit, gleiches Bild: Goldau versuchte es, machte sich das Leben aber mit unnötigen Ballverlusten selbst schwer. Die Luzernerinnen liessen Ball und Gegner laufen und trafen regelmässig. Das Schlussresultat von 6:1 ist deutlich – wenn auch etwas zu hoch. Die SCG-Frauen sollten den Kopf nicht hängen lassen, denn es war nicht alles schlecht. Etwas mehr Ruhe am Ball, genauere Zuspiele und vor allem die Unsicherheiten bei gegnerischen Eckbällen sollte man besprechen und versuchen, im nächsten Spiel besser umzusetzen.

SC Goldau Frauen:
Dober, Hess, Laura Schuler, Sattler, Bättig, Huber, Horath, Belser, Nuhiu, Alessia Schuler, Sidler, Zimmermann, Rigert, De Sousa Pinheiro, Romer

240325 Cham – Goldau

  1. Liga: SC Cham IV – SC Goldau II 3:0 (0:0)

Lustloses Sonntagsspiel: Goldau II verliert klar in Cham

Nach dem grossartigen Sieg über Altdorf liessen sich die Goldauer von den Chamern regelrecht den Schneid abkaufen.

Von Damian Bürgi

Die Sonntagspartie auswärts in Cham begann schon denkbar schlecht für die Goldauer Reserven, da sich der erfahrene Albert Domgjoni beim Aufwärmen eine Muskelverletzung zuzog. Doch davon liess man sich nicht beirren und wie schon gegen Altdorf legten die Goldauer wie die Feuerwehr los. Eine erste Grosschance bot sich ihnen nach 10 Minuten als Yilmaz per Kopf nach einem Destani-Eckball aus nächster Nahe am Chamer Keeper scheiterte. Das Heimteam, welches aufgrund der Tabellensituation dringend auf Punkte angewiesen war, kämpfte sich dann in die Partie und konnten den Goldauern mit vielen Fouls den Schneid abkaufen.

Aus spielerischer Sicht gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten zu verzeichnen, aber die Chancenverwertung liess bei beiden Teams ebenso zu wünschen übrig. Daher ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause. Für Aufregung sorgte auch ein Foul an Yilmaz, welcher hart auf Wadenhöhe angegangen wurde und wohl auch allein aufs Tor durch gewesen wäre. Der Unparteiische hatte bereits die rote Karte bereits in der Hand, was hart aber wohl vertretbar gewesen wäre, entschied sich dann aber noch um auf Gelb für den Chamer Verteidiger.

Zweite Halbzeit geht klar an Cham

Das Glück war den Goldauern definitiv nicht hold, denn auch Besic musste zur Pause ausgewechselt werden. Die harte Gangart der Gastgeber machte sich spürbar, verhalf ihnen aber auch dazu, das Spiel vor allem in der zweiten Halbzeit an sich zu reissen. Goldau kam nicht in die Zweikämpfe und hielt ungenügend dagegen, der Biss aus dem Spiel der Vorwoche war nirgends zu finden. Die Chamer spürten dies, machten Druck und kamen so zu zwei fast identischen Toren in der 52. und 63. Minute. Beide Male kamen sie mit Angriffen über links vors Goldauer Tor. Dort angekommen konnten sie ohne grosse Gegenwehr in Strafraumnähe abziehen und den chancenlosen Cvisic im Goldauer Tor bezwingen. Danach versuchten sich die Tierpärkler nochmals aufzurappeln und wechselten durch. Aber es sollte nicht mehr sein und auch die Umstellung auf eine Doppelspitze führte nicht mehr zum gewünschten Torerfolg. So entschied Cham kurz vor Schluss die Partie definitiv nach einem Konter und gewannen die Partie letztlich verdient mit 3:0.

Konstanz erarbeiten

Die Goldauer liessen an diesem Sonntag wie schon so oft eine gewisse Konstanz in der eigenen Leistung vermissen. Was man eigentlich draufhat, konnte man mit dem tollen Auftritt gegen den Tabellzweiten Altdorf beweisen. Gegen die abstiegsgefährdeten Chamer hingegen liessen die Goldauer Reserven gewisse Tugenden vermissen, die unerlässlich sind, wenn man Fussballspiele gewinnen will. Nun gilt es im Training wieder Basics zu erarbeiten und an der Konstanz der eigenen Leistung zu feilen. Denn vom sicheren Ufer ist man nun wieder weniger weit entfernt. Am kommenden Samstag besteht aber mit dem Heimspiel gegen Zug 94 II bereits wieder die Chance, den Vorsprung auf einen Abstiegsplatz zu vergrössern.

  1. Liga: SC Cham IV – SC Goldau II 3:0 (0:0)

Eizmoos, Cham, Kunststoffrasen – 70 Zuschauer, – Tore: 52., 63., 89. SC Cham – SC Goldau: N. Cvisic; A. Mathis; E. Etemi; A. Besic; C. Zweifel; J. Reci; A. Domgjoni; F. Mrijaj; E. Destani; B. Yilmaz; L. Sommacal (G. Domgjoni, A. Tola, R. Annen, E. Kaplan, S. Lafferma, T. Zumbühl, L. Krasniqi) – SC Cham IV: N. Mutschler, D. Hodel, K. Zvingelis, C. Ineichen, F. Goncalves, J. Elsener, E. Lokmic, J. Müller, D. Defuns, L. Stutzer, L. Roos.

150325 Goldau – Altdorf

  1. Liga: SC Goldau II – FC Altdorf 3:2 (3:1)

Goldau II landet Überraschungssieg gegen Altdorf

Zum Auftakt der Rückrunde schlägt die zweite Mannschaft des SCG den Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten aus dem Urnerland.

 

Von Damian Bürgi

Das erste Spiel nach einer langen Vorbereitung ist immer mit vielen Fragezeichen gespickt. Wie stark ist man wirklich aufgestellt, befindet man sich in guter Form und kann man das umsetzen, was man sich vorgenommen hat? Für die zweite Mannschaft des SCG konnten all diese Fragen zum Rückrundenauftakt am vergangenen Samstag positiv beantwortet werden. Auf dem Oberarther Kunstrasen starteten sie fulminant in die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Altdorf. Nach zwölf Minuten gingen die Tierpärkler bereits in Führung, der junge Destani vollendete eine sensationelle Einzelleistung mit einem eiskalten Abschluss zum 1:0. Nur sechs Minuten später war es wieder Destani, welcher sich über links durchsetze, diesmal blieb sein Schuss hängen, doch Yilmaz staubte den Abpraller trocken ab und erhöhte auf 2:0. Doch der Goldauer Sturmlauf und Dominanz in der ersten Halbzeit war noch nicht vorbei. In der 33. Minute schloss Destani erneut herrlich ab und setzte die Kugel präzise in den oberen rechten Winkel.

Diese doch überraschend klare Führung schien den Goldauern eine etwas falsche Sicherheit zu geben und sie agierten im Anschluss etwas schläfrig. So verkürzten die Altdörfler – denen Liga-Topskorer Fabian Nickel bei dieser Partie fehlte – in der 36. Minute auf 3:1 durch Yannis Tresch. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.

Chancen auf beiden Seiten

Die Gäste nahmen den Schwung zum Ende der ersten Halbzeit mit und erspielten sich gleich nach Wiederanpfiff zwei Topchancen. Eine dieser beiden Chancen führte zum 3:2. Goldau stand von nun an tiefer und lauerte auf Konter während Altdorf den Druck mit hohem Druck beibehielt. Für beide Teams schien es das jeweils richtige Rezept zu sein, denn es gab auf beiden Seiten Chancen zu verzeichnen. Letztlich mit dem besseren Ende für die Goldauer, denn sämtliche Chancen blieben ungenutzt und der Frust der Gäste nahm stetig zu, da die Partie oft unterbrochen wurde und Altdorf sich im Verlauf der zweiten Halbzeit vier gelbe Karten einfing. Kurz vor Schluss konnte sich Annen stark durchsetzen und hätte alleine aufs Tor ziehen können, er wurde vom gegnerischen Innenverteidiger Balta per Foul gestoppt, was eine rote Karte wegen Notbremse nach sich zog. So mussten die Gäste das Spiel zu Zehnt beenden und die Goldauer konnten die ersten drei Punkte zum Auftakt der Rückrunde ins Trockene bringen.

Wichtige Partien stehen an

Der Sieg gegen Aufstiegsaspiranten Altdorf kommt für die junge Goldauer Truppe sicher etwas überraschend, ist aber noch so willkommen. So konnte man sich ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze verschaffen. Dieses gilt es nun beizubehalten und nach Möglichkeit weiter auszubauen, denn es warten einige Gegner aus dem nahen Tabellenumfeld. Mit der Partie gegen Cham IV vom nächsten Sonntag soll der erfolgreiche Rückrundenauftakt weitergeführt werden.

  1. Liga: SC Goldau II– FC Altdorf 3:2 (3:1)

Schul- und Sportanlage Oberarth, – Kunststoffrasen (SUSO) –, 100 Zuschauer, – Tore: 12. E. Destani 1:0, 18. B. Yilmaz 2:0, 33. E. Destani 3:0, 36. Y. Tresch 3:1, 46. M. Baumann – SC Goldau: D. Gerig; A. Mathis; E. Etemi; A. Besic; C. Zweifel; A. Tola; A. Domgjoni; F. Mrijaj; E. Destani; B. Yilmaz; L. Sommacal (G. Domgjoni, D. Prenaj, R. Annen, R. Truttmann, S. Lafferma, T. Zumbühl, L. Krasniqi) – FC Altdorf: K. Stutz; L. Tresch, M. Ilicic; B. Balta; J. Manz; M. Baumann; N. Moravcik; N. Arnold; Sa. Baumann; Si. Baumann; Y. Tresch – Verwarnungen: 51. M. Baumann, 72. Si. Baumann, N. Arnold, 85. L. Zgraggen. Platzverweis: 90+1 B. Balta

240525 Buochs – Goldau

Goldauer Niederlage in Buochs

Der SC Goldau verliert in Buochs mit 0:2 und steigt nun definitiv in die 2. Liga regional ab.

Von Daniel Flüeler

Da die beiden Goldauer Torhüter Markus Bürgler und Lionel Thüring auch in Buochs fehlten, hütete Damian Bürgi das Goldauer Tor. Zudem kehrte der zuletzt abwesende Kapitän Koni Huser in die Startformation zurück. Der SC Goldau startete gleich mit einer Topchance ins Spiel. Nach nicht einmal einer Minute verpasste Julet Ademi allerdings die frühe Führung.

Ausgeglichene erste Halbzeit
Der SC Goldau zeigte beim Favoriten in Buochs eine gute Startphase. Aufgrund von Fehlpässen und Missverständnissen konnten sich die Tierpärkler aber keine weiteren gefährlichen Torchancen erspielen. Der SC Buochs, der sich zurzeit in bestechender Form präsentiert und fünf der letzten sechs Spiele gewann, konnte sich in der ersten Halbzeit kaum gefährlich in Szene setzen. Zudem konnten sich die Nidwaldner bei Torhüter Imfeld bedanken, als der Buochser Schlussmann eine Chance von Koni Huser entschärfen konnte (44.). Insgesamt ging es aber ohne grosse Höhepunkte in die Halbzeitpause.

Buochs entscheidet Spiel
Der SC Buochs konnte sich in der zweiten Spielhälfte steigern und ging in der 53. Minute in Führung. Nach einem Eckball fand der Ball zu Benjamin McCarthy, welcher mit einem platzierten Schuss seine Farben in Führung brachte. Der SC Goldau zeigte anschliessend die beste Phase im Spiel. Die Vorstösse der Goldauer konnten jedoch vom Heimteam geklärt werden. Auch aus den zahlreichen Eckbällen konnte das Team von Trainer Beat Appert kein Kapital schlagen. Mit zunehmender Spieldauer ergaben sich einige Kontermöglichkeiten für den SC Buochs. So auch in der 70. Spielminute, als ein Spielzug über mehrere Stationen vorgetragen wurde und schliesslich Nik Dubler den Ball neben das Tor setzte. So blieb die Partie offen und weitere Konterangriffe der Einheimischen waren entweder zu ungenau oder wurden durch einen Abseitspfiff gestoppt.

Goldau zum 14. Mal ohne Tor
Das 2:0 für den SC Buochs fiel in der 80. Minute. Der eingewechselte Scherer bediente in der Mitte Chris Kaufmann, der den Ball im Tor unterbrachte. Der SC Goldau blieb auch in den Schlussminuten ohne Tor. Es war bereits das 14. Spiel ohne Torerfolg in dieser Saison. Nach dieser Niederlage ist auch rechnerisch klar, was sich eigentlich schon länger abzeichnete, der SC Goldau steigt in die 2. Liga regional ab.

SC Buochs – SC Goldau 2:0 (0:0)
Sportplatz Seefeld, 450 Zuschauer. – SR M. Nikolic. – Tore: 53. McCarthy 1:0, 80. Kaufmann 2:0. – SC Buochs: Imfeld; Bühler (26. Fischer), Kadrija, Bütler, Mikus; McCarthy (88. Kurmann), Kameraj, Kaufmann, Dubler (81. Osmanbasic), Szymanski (60. Di Michelangeli); Palushi (60. Scherer). – SC Goldau: Bürgi; Pasalic (75. Ulrich), Sommaruga, Persson, Auf der Maur (81. Prenaj); B. Ademi (75. Dodos), Diaz, J. Ademi (63. Z. Huser), Zeka, K. Huser; Bachmann (63 Sommacal). – Verwarnungen: 19. Sommaruga, 26. Bütler, 45. Palushi, 61. Mikus, 90. Z. Huser. – Bemerkungen: Goldau ohne Bürgler, Thüring, Pfefferle, Schelbert, Asaro, Schmid, Huber.


Goldau trifft auf formstarkes Buochs

Im viertletzten Saisonspiel trifft der SC Goldau am Samstag auswärts auf den SC Buochs.      

Von Daniel Flüeler

Der SC Goldau verpasste am letzten Samstag den vierten Saisonsieg. Zur Halbzeitpause führten die Goldauer gegen den FC Thalwil mit 2:0, doch nach einem Gegentreffer kurz nach der Pause sowie in der 95. Minute mussten sie sich mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Durch diese Punkteteilung verbleibt der SCG mit 17 Punkten am Tabellenende.

Buochs mit Kantersieg
Nun trifft die Mannschaft von Trainer Beat Appert am kommenden Samstag auswärts auf den SC Buochs. Der SC Goldau muss am Samstag punkten, ansonsten ist der Abstieg in die 2. Liga regional Tatsache. Die viertplatzierten Nidwaldner präsentieren sich derzeit in blendender Verfassung. Aus den letzten sechs Spielen gewann der SC Buochs fünf Partien. Auch in der Offensive wusste die Mannschaft von Trainer Faras Hayavi zu überzeugen. Auf den 4:1-Sieg gegen Brunnen folgte am letzten Samstag ein 8:1-Kantersieg in Emmen.

140625 Goldau – Emmen

Goldau gewinnt letztes Saisonspiel

Zum Abschluss einer schwierigen Meisterschaft gelang dem SC Goldau ein versöhnlicher 2:1-Heimsieg gegen den SC Emmen. Trotzdem trübt der Abstieg in die 2. Liga regional die Saisonbilanz.

Von Simon Krienbühl

Bevor die letzten 90 Minuten der Saison angepfiffen wurden, standen einige Verabschiedungen auf dem Programm. Der Sportclub verabschiedete Adin Pasalic, Mateo Dodos sowie die beiden Torhüter Markus Bürgler und Lionel Thüring. Für Letzteren bietet sich eine tolle Herausforderung: Der 18-jährige Thüring wird sich ab nächster Saison dem Nachwuchs des Grasshopper Club Zürich anschliessen. Ebenfalls verabschiedet wurden Trainer Beat Appert, der das Team während der vergangenen zwei Jahre betreute, sowie Assistenztrainer Ivo Bürgi, der dieses Amt während vier Jahren ausübte.

Der Vorstand verabschiedete sechs Teammitglieder: Markus Bürgler (2.v.l.), Adin Pasalic, Mateo Dodos, Lionel Thüring, Ivo Bürgi und Beat Appert. Bild: Elmar Stadelmann


Heimsieg dank Huser-Doppelpack

Der SC Emmen, trainiert von SCG-Legende Sandro Marini, ging in der 32. Minute durch Rinor Gashi in Führung. Die Offsidefalle der Goldauer schnappte nicht zu, sodass Gashi unbedrängt abschliessen konnte. Die beste Gelegenheit für das Heimteam in der ersten Halbzeit hatte Besard Ademi, dessen Distanzschuss an die Querlatte klatschte.

Nach der Pause drehten die Huser-Brüder die Partie: Koni Huser traf in der 69. Minute per direkt verwandeltem Freistoss zum Ausgleich. In der 78. Minute erzielte Zeno Huser nach schöner Vorarbeit von Diaz den 2:1-Siegtreffer. In der Nachspielzeit sicherte Thüring den Erfolg mit einem starken Reflex. So feierten die Tierpärkler im letzten Saisonspiel ihren vierten Saisonsieg.

Das Netz zappelte beim Ausgleichstreffer von Koni Huser. Bild: Elmar Stadelmann

 

Dritter Abstieg in 5 Saisons
Der SC Goldau verabschiedet sich als Tabellenletzter in die 2. Liga regional. Hinter dem Verein liegen turbulente Jahre: Es ist der dritte Abstieg innerhalb von fünf Saisons – 2021 aus der 1. Liga Classic, 2022 aus der 2. Liga interregional und nun der erneute Gang in die regionale 2. Liga. Aus 30 Partien erspielten sich die Goldauer in dieser Saison nur 20 Punkte. Nur vier Mal verliess das Team den Platz als Sieger, acht Partien endeten unentschieden, 18 Mal musste man als Verlierer vom Feld. Eine ernüchternde Bilanz.

Neuanfang in der Sommerpause
Nun verabschiedet sich der SC Goldau in die Sommerpause – der Blick ist dabei nach vorne gerichtet. Auf der Trainerbank kommt es zu einem Neustart: Mit Christoph Müller und Marco Zimmermann übernimmt ein neues Trainerduo die Verantwortung für die 1. Mannschaft. In Goldau wird man alles daran setzen, dass der sportliche Erfolg auf den Sportplatz Tierpark zurückkehrt. 

SC Goldau – SC Emmen 2:1 (0:1)
Sportplatz Tierpark, 160 Zuschauer. – Tore: 32. Gashi 0:1, 69. K. Huser 1:1, 78. Z. Huser 2:1. SC Goldau: Thüring, Pasalic, Sommaruga, Pfefferle (59. Prenaj), Auf der Maur (46. Bachmann), B. Ademi, Diaz, Ulrich, K. Huser, Sommacal (59. Z. Huser), Dodos (46. Persson). – SC Emmen: Bäuerle, Koch (68. Sadiku), Weber, Keller, Meier, Budimir (68. Veseli), König, Mansoub, Hönger (68. Dovoda), Gashi, Macolino. – Verwarnungen: 84. Sommaruga. – Bemerkungen: Goldau ohne J. Ademi, Asaro, Bürgler, Huber, Schelbert, Schmid und Zeka.


Goldau verabschiedet sich aus der 2. Liga interregional

Vor dem letzten Spiel in dieser Saison sind in der 2. Liga inter alle Entscheidungen gefallen. Der SCG steigt ab und spielt am Samstag sein vorläufig letztes Spiel in der 2. Liga interregional.

Von Simon Krienbühl

Nach zwei Jahren in der 2. Liga interregional ist der Abstieg des SC Goldau besiegelt. Am Samstag bestreitet der SCG sein letztes Spiel auf interregionaler Ebene – zumindest vorerst. Zum Saisonabschluss empfängt Goldau den SC Emmen auf dem Sportplatz Tierpark. In sportlicher Hinsicht sind die Entscheidungen in der Gruppe bereits gefallen: Zug 94 steigt in die 1. Liga Classic auf, voraussichtlich auch der SC Buochs. Brunnen, Muri und Goldau treten den Gang in die 2. Liga regional an. Emmen, der Gegner vom Samstag, hat den Ligaerhalt auf sicher. Gegen die Luzerner kommt es zu einem Wiedersehen mit den ehemaligen Goldauern Sandro Marini, Pirmin Bosshart, Nicholas König und Michael Keller.

Früh erscheinen lohnt sich
Wie üblich werden vor dem Anpfiff jene Akteure offiziell verabschiedet, die das Team verlassen. Dazu gehört auch das Trainerteam Beat Appert und Ivo Bürgi. Die beiden coachen das Team zum letzten Mal. Die Verabschiedungen finden um 17:50 Uhr statt. Um 18 Uhr ist dann Anpfiff.

 

070625 Brunnen – Goldau

Brunnen holt sich hohen Derbysieg

Im Spiel zwischen den rot-blauen Kickern und dem SC Goldau konnten die Gastgeber das Spiel auf ihre Seite kippen.

Von Thomas Bucheli (FC Brunnen)

Bei herrlichem Sommerwetter startete das Nachtragsduell zwischen dem FC Brunnen und dem SC Goldau. Ein Kehrausspiel, wo es meisterschaftsmässig um nichts mehr ging, ausser natürlich um den wichtigen Derbysieg. Die Gastgeber versuchten von Beginn weg, das Geschehen in die Hand zu nehmen, doch auch Goldau suchte mehrheitlich die Offensive. Die stattliche Anzahl Zuschauer kam in den Genuss eines richtig guten Fussballduells. In der elften Minute berührte ein rot-blauer Spieler das Leder im eigenen Strafraum mit der Hand. Doch den fälligen Elfer, getreten durch Julet Ademi, hielt der FCB-Schlussmann Samuel Eichhorn mirakulös.

Deutliches Verdikt
Nur kurze Zeit später lancierte der FCB einen Gegenstoss, welchen Admir Novalic via herrlichem Weitschuss zum 1:0 verwandelte. Rund zehn Minuten nach Wiederanpfiff fasste sich Dominik Schelbert ein Herz und tankte sich dribbelnd allein durch die Goldauer Abwehr. Schliesslich verwertete der rot-blaue Flügelspieler eiskalt zum 2:0. In der 79. Minute liess der eingewechselte Medrian Toski keine Fragen mehr über den Derbysieger aufkommen, denn er vollendete einen Brunner Angriff mittels eines Hebers über den Gästetorhüter zum 3:0-Endstand. Am Ende lautete das Verdikt mit 3:0 zugunsten der Fässler-Elf ziemlich deutlich, was aber auch auf dem Spielfeld zu sehen gewesen war.

Angriff in nächster Spielzeit
«Schade, es ist zum jetzigen Zeitpunkt der Saison eindeutig zu spät, um noch Spiele zu gewinnen.» Alle seine Mitspieler hätten in diesem Derby ihre Arbeit souverän und motiviert abgeliefert, lobte der Brunner Captain Matej Schwendt seine siegreichen Teamkollegen. «Wenn wir den Penalty verwertete hätten, hätte das Spiel auch auf unsere Seite kippen können. Aber mittlerweile ist bei uns zu sehen, dass die Luft draussen ist.» Nun hätten sie im Hinblick auf die nächste Saison wieder viel Arbeit vor sich. «In der kommenden Spielzeit wollen wir dann in der 2. Liga regional wieder engagiert angreifen», forderte der Captain des SC Goldau, Konrad Huser.

FC Brunnen – SC Goldau 3:0 (1:0)
Schoeller-Meyer-Fussballplatz. – SR Latifi. – 451 Zuschauer. – Tore: 20. Novalic 1:0. 54. Schelbert 2:0. 79. Toski 3:0. Brunnen: Eichhorn; Popovic, Hasil, Schwendt, Bürgler, Imhof (82. Calder); Novalic (85. Lekic), Perkovic (58. Baban), Abaidia, Schelbert (65. Gisler); Truttmann (57. Toski). Goldau: Bürgi; Auf der Maur (67. Sommacal), Pfefferle, Sommaruga, Ulrich; Zeka, Diaz (67. Dodos), Julet Ademi (46. Zeno Huser), Konrad Huser, Besard Ademi (47. Asaro); Bachmann (68. Prenaj). Bemerkungen: 11. Eichhorn hält Penalty von Julet Ademi. Verwarnungen: 78. Zeno Huser, 84. Toski, 91. Zeka.


Das Spiel wurde witterungsbedingt verschoben und findet neu am Dienstag, 10. Juni, um 20 Uhr statt.

In Brunnen folgt das Innerschwyzer Derby

Die rot-blauen Kicker treten am Samstag im Derby gegen den SC Goldau an. Das Duell verspricht Spannung.

Von Thomas Bucheli (FC Brunnen)

Im Meisterschaftsspiel stehen sich am Samstagabend ab 18 Uhr auf dem Schoeller-Meyer-Fussballplatz in Brunnen im Innerschwyzer Derby der FC Brunnen und der SC Goldau gegenüber.

«In Emmen lieferten wir eine konzentrierte und willige Leistung ab und holten uns den Sieg verdient, wie auch souverän», schaut der rot-blaue Cheftrainer des FC Brunnen, Paul Fässler, auf das vergangenen Siegspiel zurück. Im Derby gegen Goldau erwartet die Brunner ein kampfstarker Gegner mit souveränem offensivem Umschaltspiel und physisch gefährlichen Stürmern. «Wir wollen in den Zweikämpfen dagegenhalten, clever und solidarisch verteidigen, und bei Gelegenheit selbst mit der nötigen Qualität und Intensität die Offensive suchen», hofft der rot-blaue Chef an der Seitenlinie. 

Lautstarke Unterstützung
Der SC Goldau wird im letzten Innerschwyzer Saisonderby der 2. Liga Interregional sicher noch einmal alles reinwerfen. Die Brunner müssen eine Topleistung zeigen, verbunden mit dem nötigen Spielglück, um die angestrebten drei Punkte holen zu können. «Wir fokussieren uns, trotz theoretisch möglichem Ligaerhalt, nur auf unser eigenes Spiel und unsere Leistung. Wir spielen aktuell eine solidarische, leidenschaftliche Rückrunde, und das wollen wir auch in den letzten beiden Saisonspielen so durchziehen.» Am Samstag erwarte sie ein spannendes Spiel, das hoffentlich noch einmal viel Publikum auf den Schoeller-Meyer Fussballplatz locken werde. «Wir freuen uns auf lautstarke und farbenfrohe Unterstützung aus beiden Fanlagern und anderen regional Fussballinteressierten», ergänzt Paul Fässler.

Siegeswunsch
«Die 0:2-Niederlage gegen Lachen/Altendorf war wie viele in dieser Saison. Wir waren nicht das schlechtere Team, aber machten defensiv zu einfache Fehler, die zu Gegentoren führten, und offensiv schossen wir keine Tore», schaut der SCG-Cheftrainer Beat Appert zurück. Um Brunnen zu schlagen, müssten sie als Team mit viel Leidenschaft und Kampfbereitschaft dagegenhalten. «Ein Derby will man immer gewinnen, egal wie die Situation gerade ist. Wir müssen offensiv und defensiv unser bestes Spiel der Rückrunde zeigen, um Brunnen in die Knie zu zwingen.» Er wünsche sich schönes Wetter, viele Zuschauer, ein spannendes Spiel und natürlich den Sieg, ergänzt der Goldauer Cheftrainer.

310525 Goldau – Lachen/Altendorf

Personalnot und Platzverweis bremsen Goldau aus

Der SC Goldau konnte im vorletzten Heimspiel der Saison gegen Lachen/Altendorf sportlich kaum Akzente setzen. Ein stark dezimierter Kader und eine rote Karte in der zweiten Halbzeit erschwerten die Aufgabe zusätzlich.

Zeno Huser stürmte bis zur 53. Minute, dann hütete er das Goldauer-Tor.

 

Von Simon Krienbühl

Sportlich war die Partie eigentlich bedeutungslos: Goldau stand bereits vor Anpfiff als Absteiger fest, Lachen/Altendorf hatte sich im gesicherten Tabellenmittelfeld eingenistet. Und dennoch wollten sich die Tierpärkler natürlich in den verbleibenden drei Partien mit Würde von ihren treuen Fans verabschieden. Trainer Appert musste dabei mit einem stark ausgedünnten Kader auskommen. Schmerzlich war der Ausfall von Abwehrchef Persson, der seine ersten Spielminuten der Saison verpasste. Auf der Ersatzbank sassen gerade einmal drei Spieler.

Doppelschlag setzt SCG unter Druck
Die warmen Temperaturen sorgten für schweisstreibende Bedingungen – auf den Rängen und auf dem Platz. Die Gäste setzten früh ein erstes Ausrufezeichen: Praino und Norelli kombinierten sich stark durch die Goldauer Abwehr, Praino verpasste den Führungstreffer nur knapp. In der 29. Minute war es dann so weit – Abwehrchef Radovic wurde bei einer Ecke allein gelassen und köpfte zur 0:1-Führung ein.

Goldau versuchte, eine Reaktion zu zeigen. Die beste Ausgleichschance hatte Sommaruga, dessen Kopfball jedoch am Tor vorbei kullerte. Kurz darauf offenbarte sich erneut eine der Schwächen dieser Saison: Zef Gojani entwischte seinem Gegenspieler auf Höhe der Mittellinie, drang ungestört in den Strafraum ein und wurde schliesslich gefoult. Den fälligen Penalty verwandelte Captain Schuler souverän zum 0:2.

Zeno Huser übt sich als Goalie
Nach der Pause dann der nächste Rückschlag: Goalie Thüring sah in der 53. Minute die rote Karte, nachdem er den Ball knapp ausserhalb des Sechzehners mit der Hand aufgenommen hatte. Da kein Ersatztorhüter auf dem Matchblatt stand, übernahm Stürmer Zeno Huser die Aufgabe – und machte seine Sache bemerkenswert gut. Huser hielt seinen Kasten sauber. Goldau kam zu Zehnt noch zu einer grossen Chance: Nach einem Freistoss traf Koni Huser den Pfosten – doch ein Treffer blieb den Gastgebern verwehrt.

Für die Tierpärkler war es die 17. Saisonniederlage, der letzte Tabellenplatz scheint kaum mehr vermeidbar. Am Freitagabend (20 Uhr) wartet auswärts das Derby gegen Brunnen. Gegen die formstarken Feriendörfler wird es eine Leistungssteigerung brauchen. 

SC Goldau – FC Lachen/Altendorf 0:2 (0:2)
Sportplatz Tierpark, 160 Zuschauer. – Tore: 29. Radovic 0:1, 42. Schuler 0:2 (Penalty). – SC Goldau: Thüring, Auf der Maur, Pfefferle, Sommaruga, Pasalic (46. B. Ademi), Zeka (80. Prenaj), Ulrich, K. Huser, J. Ademi, Z. Huser, Bachmann (66. Sommacal). – FC Lachen/Altendorf: Cossa, Junuzi, Radovic, Knobel, Praino (70. Ast), Schuler, L. Egli (66. Damiani), Fritschi, Z. Gojani, Norelli (83. M. Gojani), N. Egli (81. Cecala). – Verwarnungen: 32. Zeka, 53. Thüring (rote Karte), 61. J. Ademi, 66. Schuler, 90. Z. Gojani. – Bemerkungen: Goldau ohne Bürgler, Asaro, Diaz, Dodos, Huber, Persson, Schelbert und Schmid.

 


Goldau will sich mit Charakter verabschieden

Der SCG steht seit letztem Wochenende als Absteiger in die 2. Liga regional fest. In den letzten drei Saisonspielen will das Team nochmals alles geben und sich würdig von seinen Fans verabschieden.

Von Simon Krienbühl

Was sich seit längerem angedeutet hatte, ist nun Realität: Nach zwei Jahren in der 2. Liga interregional muss der SCG nächste Saison wieder eine Liga tiefer antreten. Seit der 2:0 Auswärtsniederlage in Buochs vor Wochenfrist steht der Abstieg fest. Bis zum Saisonende bestreiten die Tierpärkler noch zwei Heimspiele und ein Auswärtsspiel. Diesen Samstagabend ist der FC Lachen/Altendorf zu Gast. Die Ausserschwyzer unter Trainer Philipp Egli spielen eine solide Saison. Aktuell auf dem neunten Tabellenplatz, war das Team nie ernsthaft in Abstiegsgefahr. Nach der enttäuschenden Saison wollen die Goldauer ihren treuen Anhängern zumindest in den letzten drei Spielen noch einmal einen beherzten Auftritt schenken – und zeigen, dass sie den Neuanfang mit der richtigen Einstellung angehen wollen.

Erklärung Abstiegsmodalitäten:

  • Der Strich in der Tabelle ist trügerisch, da auch noch weitere Teams absteigen.
  • Die zwei Gruppenletzten pro Gruppe (total 8 Teams) steigen in die 2. Liga regional ab. 
  • Die drei schlechtesten Gruppendrittletzten pro Gruppe (total 3 Teams) steigen in die 2. Liga regional.
  • Per 25. Mai 2025 konnte der SCG nicht mehr bester Drittletzter werden. Das heisst, Goldau hätte in seiner Gruppe mindestens Viertletzter werden müssen. Dieser 13. Platz belegt aktuell Rothrist mit 28 Punkten. Goldau mit seinen 17 Punkten kann diesen Rückstand in den verbleibenden drei Spielen nicht mehr aufholen, weshalb der Abstieg fest steht.
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170525 Goldau – Thalwil

Goldau vergibt den Sieg in den Schlusssekunden

Es ist schon wieder passiert! Der SC Goldau vergibt den Sieg in den Schlusssekunden. Agon Morina glich eine unterhaltsame Partie in der 95. Minute zum 2:2 aus.

Luca Sommaruga mit vollem Einsatz. Bild: Andy Scherrer

 

von Patrick Frei

Goldau mit dem vierten Torhüter zwischen den Pfosten
Die beiden Goldauer Torhüter Markus Bürgler und Lionel Thüring fielen für dieses Spiel beide verletzungsbedingt aus. Da Damian Bürgi am Sonntag mit der zweiten Mannschaft spielte, kam für das Spiel gegen den FC Thalwil der Torhüter der dritten Goldauer Mannschaft zu seinem ersten Spiel in der ersten Mannschaft. Um es vorneweg zu nehmen: Raphael Schmid spielte eine ausgezeichnete Partie und zeigte einige starke Paraden. An beiden Gegentoren war der Newcomer absolut chancenlos.

Raphael Schmid kam unverhofft zu seinem Debüt. Bild: Andy Scherrer


Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit
Für den SCG war es das Spiel der letzten Chance. Um dem drohenden Abstieg doch noch zu entkommen musste ein Sieg her. Das Heimteam startete optimal in diese wichtige Partie und ging in der vierten Spielminute in Führung. Julet Ademi versorgte den Ball nach einem schönen Angriff im Eck. Der SCG bestimmte in der ersten Halbzeit die Partie. Der Gast aus Thalwil kam nur selten gefährlich vor das Goldauer Tor. Einen Weitschuss von Morina lenkte SCG-Keeper Schmid gekonnt um den Pfosten (22.). Näher am Tor waren die Gäste hingegen in der 27. Spielminute. Nach einem Eckball tüpfte Captain Haliti mit seinem Kopfball die Latte! Doch der SCG liess sich davon nicht beeindrucken und kam kurz vor dem Pausenpfiff zum zweiten Treffer. Bachmann drückte aus 16 Metern ab und versenkte die Kugel herrlich im langen Eck (44.).

Noah Bachmann erzielte seinen 5. Saisontreffer. Bild: Andy Scherrer


Thalwil meldet sich zurück
Nur drei Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, da meldete sich der Gast aus Thalwil zurück in die Partie. Cuviello drückte den Ball mit dem Kopf über die Linie zum 2:1 (48.).

Goldau nutzt seine Chancen nicht…
Die Goldauer waren aber auch im zweiten Durchgang die tonangebende Mannschaft. Das Goldauer Spiel hatte nur ein Manko. Der SCG verpasste es, trotz sehr guter Chancen, den dritten Treffer – und damit die Entscheidung in diesem Spiel – zu erzielen. Ein letzter Konter lancierte der SCG in der 94. Minute. Doch das Heimteam agierte zu überhastet und spielte den Konter zu ungenau. Der Abschluss des eingewechselten Luca Sommacal war dann schlussendlich zu harmlos.

…und wir prompt bestraft
So hiess es statt 3:1 nach wie vor 2:1. Die Gäste kamen noch zu einem letzten Angriff: Agon Morina zirkelte den Ball aus rund 16 Metern ins Tor zum schmeichelhaften Ausgleich für den Gast aus Thalwil (95.).

SC Goldau – FC Thalwil 2:2 (2:0)
Stadion Tierpark, 240 Zuschauer. – SR R. Künzi. – Tore: 4. Julet Ademi 1:0, 44. Bachmann 2:0, 48. Cuviello 2:1, 95. Morina 2:2  – SC Goldau: Schmid; Pasalic (Z. Huser), Sommaruga, Persson, Auf der Maur; B. Ademi (64. Pfefferle), Diaz, Zeka (78. Ulrich), J. Ademi; Dodos (88. Schelbert), Bachmann (77. Sommacal) – FC Thalwil: Zmajlaj; Blasi, Simic, Memic, Cuviello; Tolaj, Haliti, Gashi (68. Buqaj), Aberia; Morina, Sacconi (58. Klincov). – Verwarnungen: 31. Sommaruga, 50. Memic, 52. Haliti, 83. J. Ademi, Bemerkungen: 27. Lattenkopfball Haliti, Goldau ohne Bürgler, Thüring, Huber (alle verletzt), K. Huser (abwesend).


Spiel der letzten Chance

Der SC Goldau ist auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Um den drohenden Abstieg noch zu verhindern, brauchen die Goldauer am Samstag einen Sieg.

von Patrick Frei

Fünf Runden vor Schluss liegt der SC Goldau auf dem letzten Platz in der Tabelle. Zwar haben die Goldauer noch ein Nachholspiel zu absolvieren (am Mittwoch in Malcantone), doch auch wenn die Goldauer dort gewinnen sollten, ist der SCG in akuter Abstiegsgefahr. Voraussichtlich wird auch der drittletzte der Gruppe 3 absteigen, und der Rückstand auf den rettenden 13. Platz beträgt bereits zehn Punkte. Vieles spricht momentan also nicht für den SC Goldau. Was helfen würde wären Siege, doch damit tut sich der SCG bekanntlich schwer in dieser Saison.

Ein Sieg muss her
Im Heimspiel vom kommenden Samstag muss zwingend ein Sieg her. Ganz aussichtlos scheint die Sache für die taumelnden Goldauer indes nicht zu sein. Zwar liegen die Thalwiler auf dem guten sechsten Platz, eine Auswärtsmacht sind die Zürcher aber nicht. Die letzten drei Auswärtsspiele gingen allesamt verloren. Die Goldauer tun gut daran, diese Schwäche auszunutzen und die Hoffnung dem Abstieg doch noch irgendwie zu entkommen, am Leben zu halten.

100525 Muri – Goldau

Goldau verliert Kellerduell in Muri

Der SC Goldau zeigte beim direkten Konkurrenten FC Muri eine enttäuschende Leistung und verlor deutlich mit 4:0.

Von Daniel Flüeler

Mit dem Schwung aus den vergangenen Spielen wollten die Tierpärkler auch im Kellerduell gegen den FC Muri punkten. Doch von Anfang an war wenig zu spüren von jener Entschlossenheit, die im Abstiegskampf eigentlich gefragt wäre. Auf beiden Seiten fehlten in der Startphase Tempo und Präzision.

Knapper Rückstand zur Pause
Die Partie begann verhalten und zahlreiche Fehlpässe verhinderten gefährliche Angriffe. In der 19. Minute ging der FC Muri dennoch in Führung. Freitas setzte sich auf der linken Seite durch und passte in die Mitte zu Ferreira. Dessen ersten Schuss konnte Torhüter Bürgler noch abwehren, doch gegen den Nachschuss war er machtlos. Nach dem Rückstand hatte der SC Goldau durch Koni Huser (28.) und Shlirim Zeka (45.+1) Chancen zum Ausgleich. Da Torhüter Wehrli die Abschlüsse jedoch abwehren konnte oder die Goldauer das Tor verfehlten, ging der FC Muri mit einer knappen 1:0 Führung in die Pause.

Muri entscheidet Spiel in Schlussphase
Die zweite Halbzeit verlief vorerst im gleichen Stil weiter. Der SC Goldau, der in den letzten drei Spielen zwölf Tore geschossen hatte, tat sich schwer, sich gefährlich in Szene zu setzen. Zu allem Übel kam auf Seiten der Gäste auch noch Verletzungspech dazu. So musste Schelbert kurz nach der Pause angeschlagen ausgewechselt werden und auch Torhüter Markus Bürgler musste in der 67. Minute nach einem Zusammenprall wegen Schwindelgefühlen Forfait geben. In der 77. Minute fiel dann der zweite Treffer für die Einheimischen. Der kurz zuvor eingewechselte Tom Singenberger erzielte das wichtige 2:0 für die Aargauer.

Die Mannschaft von Trainer Beat Appert musste in der Schlussphase alles auf eine Karte setzen und agierte sehr offensiv. Dem FC Muri boten sich dadurch mehr Räume und Kontermöglichkeiten. Ungenauigkeiten oder Pech im Abschluss, als Rexhaj nur das Lattenkreuz traf (81.), verhinderten vorerst die endgültige Entscheidung. Der Treffer blieb Leonit Rexhaj allerdings nur zwei Minuten verwehrt. Der eingewechselte Stürmer sorgte in der 83. Minute mit dem 3:0 für die Entscheidung. Der SC Goldau hatte in den Schlussminuten durch Dodos die Chance zum Ehrentreffer. Doch sein Schuss prallte nur an die Latte (87.).

In der Nachspielzeit wurde Torhüter Thüring bei einem weiteren Muri-Konter zu einem Foul im Strafraum gezwungen. Simone Parente verwandelte den fälligen Elfmeter zum 4:0 Endstand (93.).

FC Muri – SC Goldau 4:0 (1:0)
Stadion Brühl, 300 Zuschauer. – SR F. Mihajlovic. – Tore: 19. Ferreira 1:0, 77. Singenberger 2:0, 83. Rexhaj 3:0, 93. Parente (Foulelfmeter) 4:0. – FC Muri: Wehrli; Burkard, Lang, Parente, Passerini; Freitas (73. Singenberger), Paden (79. Schäublin), Radevic, Ferreira (79. Rexhaj), Gashi; Tafa (56. Shabani). – SC Goldau: Bürgler (67. Thüring); Pasalic, Sommaruga (78. Huber), Persson, Zeka; J. Ademi, Diaz (73. Dodos), Schelbert (50. Ulrich), K. Huser; Z. Huser (65. Sommacal), Bachmann. – Verwarnungen: 30. Lang, 36. Gashi, 61. Paden, 61. Ulrich, 89. Huber, 93. Thüring. – Bemerkungen: 81. Lattenschuss Rexhaj, 87. Lattenschuss Dodos, Goldau ohne B. Ademi (gesperrt), Asaro, Schmid, Prenaj.


Brisantes Kellerduell in Muri

Der SC Goldau trifft am Samstag auswärts auf den FC Muri. Für beide Mannschaften ist dieses Spiel von enormer Bedeutung und nur ein Sieg kann das Ziel sein.

Von Daniel Flüeler

Zwei völlig unterschiedliche Gefühlswelten erlebte der SC Goldau in der vergangenen Woche. Zuerst der langersehnte Sieg in Rothrist, als man einen 1:2-Rückstand in den letzten Minuten noch in einen spektakulären 5:2-Auswärtssieg drehen konnte. Am vergangenen Samstag verpasste der SC Goldau den zweiten Sieg auf ebenso spektakuläre Art und Weise. Bis zur 90. Spielminute führten die Goldauer gegen den FC Sursee mit 4:2 und schafften es dennoch nicht, die drei Punkte über die Zeit zu bringen. Der Tabellenzweite glich mit zwei Toren in der Nachspielzeit zum 4:4 Unentschieden aus. In der Tabelle belegt die Mannschaft von Trainer Beat Appert trotz fünf Punkten aus den letzten drei Spielen den 15. und somit vorletzten Tabellenrang.

Muri droht zweiter Abstieg innerhalb einem Jahr
Punktgleich, aber mit einem Spiel mehr als der SC Goldau, liegt der FC Muri auf dem letzten Tabellenplatz. Die Aargauer mussten im letzten Sommer den Abstieg von der 1. Liga in die 2. Liga interregional hinnehmen. Nun droht dem FC Muri das gleiche Schicksal. In der laufenden Rückrunde ist der FC Muri noch ohne Sieg und spielte bisher dreimal Unentschieden. Der letzte Sieg gelang dem FC Muri in der Vorrunde beim 2:3 in Goldau. Für beide Mannschaften geht es also um alles und verspricht ein spannendes Direktduell im Abstiegskampf.

030525 Goldau – Sursee

Goldau vergibt sicheren Sieg in der Nachspielzeit

Lange sah alles nach einem Heimsieg des SC Goldau aus – doch zwei Gegentore in der Nachspielzeit brachten die Hoffnungen auf drei Punkte zum Platzen. Das Spiel gegen den Tabellenzweiten Sursee endete 4:4.

Nach dem Traumtor von Besard Ademi schien der Heimsieg greifbar nahe. Dann folgte die Nachspielzeit… Bild: Andy Scherrer


Von Simon Krienbühl

Die Tierpärkler wollten den Schwung vom Mittwochs-Erfolg mitnehmen und auch gegen Sursee punkten. Die Partie war kaum fünf Minuten alt, da hallte bereits der Torsong „Sweet Caroline“ über den Sportplatz Tierpark: Zeno Huser traf nach schöner Vorarbeit von Schelbert zur frühen 1:0-Führung. Nur wenig später zischte ein weiterer Abschluss des formstarken Stürmers knapp am Tor vorbei.

Goldau dominierte die Anfangsphase klar und belohnte sich in der 22. Minute mit dem zweiten Treffer – erneut war es Zeno Huser, der ins Schwarze traf. Der SCG führte verdient mit 2:0 gegen den Tabellenzweiten. Kurz vor der Pause konnten die Gäste jedoch auf 1:2 verkürzen: Nach einem kurzen Unterbruch liessen sich die Goldauer bei einem Einwurf überrumpeln. Zwar parierte Thüring den ersten Abschluss, doch Liga-Topscorer Cikaqi stand goldrichtig und staubte ab.

Die Goldauer bejubeln den erneuten Führungstreffer durch Captain Koni Huser. Bild: Andy Scherrer


Sursee gleicht aus – Goldau kontert
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start. Erneut war es eine Kombination über Aaron und Cikaqi, die den Ausgleich brachte: Cikaqi verarbeitete den Ball mustergültig und traf zum 2:2. In der 60. Minute bot sich Goldau eine gute Freistossgelegenheit – eine Sache für Captain Koni Huser. Mit einem frechen Schuss ins Torhüter-Eck erwischte er Sursee-Keeper Bieler auf dem falschen Fuss. Das Heimteam ging erneut in Führung.

Besard Ademi (Bildmitte) erzielte das 4:2 per Seitfallzieher.


Ademis Traumtor – und der Einbruch in der Nachspielzeit

Das Spiel blieb attraktiv und fand in der 82. Minute seinen emotionalen Höhepunkt: Der eingewechselte Dodos flankte mustergültig auf Besard Ademi, der per Seitfallzieher zum 4:2 traf – ein Kandidat für das Tor des Jahres. Der Heimsieg schien greifbar nahe, doch die Nachspielzeit wurde Goldau zum Verhängnis. Nach einem Eckball traf der eingewechselte Burkhardt zum 4:3-Anschlusstreffer. Noch lief die Nachspielzeit, und die Surseer warfen alles nach vorne – mit Erfolg: In der 93. Minute traf erneut Burkhardt zum 4:4-Ausgleich. Goldau hatte sich den sicher geglaubten Sieg vom Butterbrot nehmen lassen.

Die Enttäuschung war gross – nicht nur wegen der späten Gegentreffer, sondern auch wegen der Resultate der Konkurrenz. Brunnen, Rothrist und Ibach holten allesamt drei Punkte und vergrösserten ihren Abstand auf Goldau in der Tabelle.

SC Goldau – FC Sursee 4:4 (2:1)
Sportplatz Tierpark, 200 Zuschauer. – Tore: 6. Z. Huser 1:0, 23. Z. Huser 2:0, 45. Cikaqi 2:1, 49. Cikaqi 2:2, 64. K. Huser 3:2, 82. B. Ademi 4:2, 91. Burkhardt 4:3, 93. Burkhardt 4:4. – SC Goldau: Thüring, Pasalic, Sommaruga, Persson, Zeka (70. Pfefferle), Ulrich, Schelbert, J. Ademi (62. B. Ademi), K. Huser (91. Auf der Maur), Bachmann (56. Sommacal), Z. Huser (80. Dodos). – FC Sursee: Bieler, Ukaj, Frey, Meier, Marta (86. Bretorius), Kinis (72. Burkhardt), Daka, Sejdini, Galliker, Teixeira (89. Blöchliger), Cikaqi. – Verwarnungen: 52. J. Ademi, 52. Daka, 66. Zeka, 86. B. Ademi. – Bemerkungen: Goldau ohne Diaz (gesperrt), Prenaj, Schmid.


Mit Rückenwind gegen den Favoriten Sursee

Die Tierpärkler dürfen sich am Wochenende erneut auf ein Heimspiel freuen. Mit dem FC Sursee wartet eine echte Prüfung.

Von Simon Krienbühl

Nach vier Punkten aus den letzten beiden Partien hat der SC Goldau neuen Mut geschöpft. Im Kampf um den Ligaerhalt wollen die Tierpärkler nun auch dem Favoriten aus Sursee einen harten Kampf liefern. Mit dem FC Sursee gastiert am Samstag der Tabellenzweite auf dem Sportplatz Tierpark. Die Luzerner liegen acht Punkte hinter Spitzenreiter Zug und dürfen sich im Aufstiegsrennen keine Ausrutscher mehr leisten. Zuletzt gab es am Mittwoch nur ein Remis gegen Emmen. Aufpassen müssen die Goldauer auf den Goalgetter der Gäste, Herolind Cikaqi: Der slowenische Torjäger führt die Torschützenliste mit bereits 17 Treffern an. Der SC Goldau setzt auf eine geschlossene Teamleistung und viel Kampfgeist, um dem Spitzenteam aus Luzern die Stirn zu bieten.

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