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SC Goldau II siegreich

Nach zähen 93 Minuten auf dem Küssnachter Luterbach, war es endlich soweit und die Reserven des SC Goldau konnten die ersten drei Punkte in der Rückrunde bejubeln. Die Tierpärkler waren 60 Minuten lang das bessere Team, führten verdient mit 1:0, ehe der FC Küssnacht mit einem Doppelschlag innert einer Minute das Spiel wendete. Goldau steckte allerdings nicht auf, drehte den Match seinerseits und gewann schlussendlich etwas glücklich aber doch verdient mit 3:2.

Für die beiden abstiegsbedrohten Teams aus Goldau und Küssnacht war klar, dass dieses Spiel für den Rest der Saison wegweisend sein wird. Goldau konnte mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an den ominösen Strich heranrücken, Küssnacht hätte sich ein vier Punkte Polster auf das ebenfalls unter dem Strich platzierte Menzingen erarbeiten können. Dementsprechend lebte das Spiel von viel Einsatz und Kampf.

Goldau geht in Führung
Goldau war von Beginn an gewillt, dem Spiel den Stempel aufzudrücken und die frühe Führung zu finden. Sie führten spielerisch etwas die feinere Klinge als der Gegner und waren mehrheitlich in Ballbesitz, vorerst jedoch ohne Torhüter Janner in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Die erste Chance gehörte dann Küssnacht. Mathis versuchte es beinahe von der Eckfahne aus mit einem Direktschuss. Der Goldauer Schlussmann Rampa war aber auf der Hut und lenkte den Schuss ins Toraus. In der 16. Minute folgte der Führungstreffer für die Goldauer. Ein Küssnachter Angriff wurde abgefangen, das Mittelfeld schnell überbrückt und Roman Truttmann auf der rechten Seite in die Tiefe geschickt. Dieser sah, dass Sturmkollege Memeti in der Mitte in Stellung gelaufen war und bediente ihn mit einem herrlichen Querpass. Memeti blieb cool und schob den Ball zum 1:0 ein. Dieses Resultat hatte bis zur Halbzeitpause bestand.

Abstiegskampf pur!
Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die Erste. Goldau kontrollierte das Spiel und Chancen waren eine Mangelware. Ein Schuss von Zeka an den Pfosten war da die Ausnahme. Das Spiel plätscherte vor sich hin, bis der Küssnachter Matijevic eingewechselt wurde. Der erfahrene Stürmer brachte ordentlich Schwung ins Spiel des FCK. Keine fünf Minuten auf dem Platz, wurde er im Strafraum der Goldauer von den Beinen geholt und verwandelte den Penalty in der 60. Minute gleich selbst zum 1:1. Nur eine Zeigerumdrehung später, Fehlpass im Goldauer Aufbauspiel, ein Pass in die Tiefe zu Isikli, welcher keine Mühe bekundete alleinstehend vor Rampa zur Küssnachter Führung einzunetzen. Das Spiel war auf den Kopf gestellt und die Goldauer geschockt. Sie zeigten allerdings nochmals Moral und in der 75. Minute wurde auch ihnen ein Elfmeter zugesprochen. Memeti zeigte keine Nerven und drosch den Ball in die rechte Torecke. In der 85. Minute die Entscheidung zu Gunsten von Goldau. Wiederum setzte sich Roman Truttmann auf der rechten Seite durch. Seine Flanke fand den in der Mitte lauernden Fischlin, welcher den Ball mit einem Karatekick à la Jackie Chan über die Linie drückte. Die restlichen Minuten waren Abstiegskampf pur. Beidseitig wurde einander mehr in die Haxen getreten und man deckte sich mit netten Worten ein, statt Fussball zu spielen. Sei es drum, nach 93 aufreibenden Minuten konnten die Goldauer endlich zum ersten Mal in der Rückrunde jubeln.

Der erste kleine Schritt ist für den SCG II geschafft. Damit man das Saisonziel Klassenerhalt aber tatsächlich noch realisieren kann, muss nun eine Siegesserie gestartet werden. Am nächsten Sonntag wartet bereits das nächste Derby. Man ist auf dem Gerbihof zu Besuch beim FC Ibach II.

Fussball, 3. Liga: FC Küssnacht II – SC Goldau II 2:3 (0:1)
„Luterbach, Küssnacht , 80 Zuschauer, – Tore: 16. Memeti 1:0; 60. Matijevic 1:1, 61. Isikli 2:1, 75. Memeti 2:2, 85. Fischlin 2:3 – SC Goldau: Rampa, Bürgi, Spichtig, Sommaruga, T. Truttmann, Zumbühl, Zeka, M. Truttmann, Fischlin, Memeti, R. Truttmann (Veliju, Domgjoni, Camenzind, Reci, Mrijaj), FC Küssnacht: Janner, Jolli, Arnold, Wüest, G. Shala, Lavikainen, Tarzia, Ferreira, Reber, Hetemi, Mathis (Matijevic, Stuber, Isikli, L. Shala)

 

130419 Goldau – Buochs

Goldauer werden erneut nicht belohnt

tt. Nach der unglücklichen Niederlage in Baar wollten die Goldauer vor heimischem Publikum die ersten Punkte der Rückrunde einfahre. Eine erneut starke Teamleistung brauchte es gegen das 4. Platzierte Buochs. Diese wurde auch gezeigt, allerdings wieder einmal nicht belohnt. So konnten eiskalte Buochser durch individuelle Fehler der Goldauer die 3 Punkte mit nach Hause nehmen.

Goldau beginnt gut
Die Goldauer waren von Anfang an gewillt das Spielgeschehen vor heimischem Publikum zu bestimmen. Die Buochser jedoch versuchten immer wieder durch Seitenwechsel die Goldauer Defensive in Schwierigkeiten zu bringen. Die Goldauer konnten diese Bälle allerdings gekonnt abfangen und immer wieder schnelle Gegenangriffe einleiten. Es entstand ein spannendes Fussballspiel mit einem kleinen Chancenplus für das Heimteam, welches jedoch die Chancen nicht zu verwerten mochte. So war es Buochs, welches nach einem Eckball zu der gefährlichsten Torchance kam. Die Goldauer konnten den Ball jedoch gleich zweimal auf der Linie klären. In der 35. Minute konnte Niederberger einen Steilpass, welcher glücklich durch die Schnittstelle der Goldauer Defensive gespielt wurde, eiskalt zum 1:0 für die Gäste verwerten. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

Umkämpfte zweite Halbzeit
Voller Tatendrang kamen die Goldauer Reserven aus der Kabine und wollten die Partie drehen. Dies merkte man auch auf dem Platz. Man gewann wichtige Zweikämpfe, konnte immer wieder Prellbälle ablesen und kam bis an den Sechzehner der Buochser. Jedoch wollte auch in der 2. Halbzeit das Tor für die Goldauer nicht fallen. So kam es, wie es kommen musste. Wiederum ein langer hoher Seitenwechsel wurde von der Goldauer Defensive unterschätzt, so dass Ruhstaller alleine auf den Goldauer Torhüter Ukaj loslief. Dieser lies Ukaj keine Chance und netzte zum 2:0 für die Gäste ein. Goldau versuchte mit aller Kraft das Spiel nochmals spannend zu machen und stellte das System um. So bekam man auch die ein und andere Torchance, lies diese jedoch liegen und bekam in der letzten Spielminute gar das 0:3 durch einen schnellen Konter (Voci 90’). Drei Zeigerumdrehungen früher konnte Krasniqi einen solchen Konter nur durch Foulspiel stoppen und sah dafür seine zweite gelbe Karte, womit er folgerichtig des Feldes verwiesen wurde. So endete das Spiel mit dem unglücklichen Resultat von 0:3 und für die Goldauer zu zehnt.

Wichtiges Spiel am Osterwochenende
Zum wiederholten Male gehen die Goldauer als Verlier vom Feld. Jedoch stimmen Leistung und Einsatzbereitschaft. Die Top 4 der Gruppe hat man nun hinter sich und muss nach vorne schauen, wo mit Küssnacht ein direkter Abstiegskonkurrent wartet. Die Küssnachter sind in der Rückrunde ebenfalls noch punktelos geblieben. Die Goldauer müssen das Spiel gewinnen um wieder näher an den Strich zu kommen umso die Konkurrenten unter Druck zu setzen. Sollte man wieder eine solche Teamleistung zeigen und die Chancenauswertung verbessern, sollte ein Sieg in Küssnacht auf jedenfall machbar sein.

Fussball, 3. Liga: SC Goldau II – SC Buochs II 0:3 (0:1)
„Sportanlage “Tierpark” Goldau, Goldau -–, 100 Zuschauer, – Tore: 35. Niederberger 0:1 ; 67. Ruhstaller 0:2; 90. Voci – SC Goldau: V. Ukaj, T. Truttmann, L. Krasniqi, T. Spichtig, I. Bürgi (R. Truttmann), S. Zeka, J. Keiser, S. Lafferma (G. Domgjoni), S. Marini, L. Bertucci – SC Buochs: Ullrich, Niederberger, Barmettler, Hermann, Nickel, Wirth, Prenka, Truttmann, Wyss, Ruhstaller, Niederberger – Verwarnungen: 38’ Nickel (Foul), 70’ Zeka (Foul), 75’ Prenka (Foul), 81’ Krasniqi (Foul) – Gelb-Rot: 87’ Krasniqi (Foul)

280419 Langenthal – Goldau

Goldau erkämpft Punkt in Langenthal

Der FC Langenthal und der SC Goldau teilen sich in einem wichtigen Spiel um den Ligaerhalt die Punkte.

Von Daniel Flüeler

Nach diesem Direktduell um den Ligaerhalt liegen die Tierpärkler nach wie vor fünf Punkte vor den Abstiegsplätzen. Die Mannschaft von Spielertrainer Sandro Marini, erkämpfte sich in einer intensiv geführten Partie ein Unentschieden. Das Heimteam verpasste es, die Partie in der Schlussphase zu entscheiden.

Torlose erste Halbzeit
Dem FC Langenthal gelang der bessere Start. Nach sieben Minuten tauchte Nils Wernli erstmals vor dem Goldauer Tor auf. Doch sein Schuss verpasste das Gehäuse. Je länger die erste Halbzeit dauerte, desto besser kamen auch die Tierpärkler ins Spiel. Captain Koni Huser vergab die grösste Möglichkeit auf einen Treffer kurz vor der Halbzeitpause. Auch sein Abschluss verpasste das Tor (44.).

Langenthal geht in Führung
In der zweiten Halbzeit nahm der Druck der Einheimischen zu. Dementsprechend gelang in der 51. Spielminute Jovan Miletic der Führungstreffer. Miletic bezwang Steinegger mit einem platzierten Schuss aus rund 16 Meter zum 1:0. Das Heimteam tauchte anschliessend immer wieder mit schnellen Gegenstössen gefährlich vor dem Goldauer Tor auf.

Walker mit dem Ausgleich
In der 83. Spielminute hätten die Oberargauer auf 2:0 erhöhen müssen. Zuerst traf Mzee per Freistoss nur die Lattenunterkante, ehe der Abpraller Bisevac nicht richtig kontrollieren konnte und das Tor verpasste. So blieb die Partie weiterhin offen und der SC Goldau kam nur zwei Minuten später zum wichtigen Ausgleichstor: Torhüter Studer brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone was Tobias Walker ausnützen konnte und ins verlassene Tor zum 1:1 Ausgleich traf (85.).

Ligaerhalt aus eigener Kraft möglich
Beim SC Goldau kann man mit dem Punktgewinn durchaus zufrieden sein. So äusserte sich der neugewählte Präsident Reto Bisang nach der Partie: “Die Mannschaft hat nie aufgegeben und erkämpfte sich diesen wichtigen Punkt”. Am kommenden Samstag steht mit dem Heimspiel gegen das Schlusslicht BSC Old Boys ein weiteres Schlüsselspiel auf dem Programm. “Wir haben alles in den eigenen Füssen und können im Heimspiel am kommenden Wochenende einen grossen Schritt in Richtung Ligaerhalt machen”, so Bisang.

 

FC Langenthal – SC Goldau 1:1 (0:0)
Stadion Rankmatte, 330 Zuschauer. – SR S. Rosset. – Tore: 51. Miletic 1:0, 85. T. Walker 1:1. – FC Langenthal: Studer; Mzee, Kurmann, Zimmermann, Pfister; Wernli, Cani (82. Moser), Mezger, Miletic (68. Selmani); Gemperle (74. Bisevac), Bahlouli. – SC Goldau: Steinegger; Sommaruga (46. Zumbühl), Suter, Keller; D. Zeka (65. Bertucci); N. Walker, Christen (77. Marini), Schilling, K. Huser; T. Walker, Z. Huser (85. Lafferma). – Verwarnungen: 28. Kurmann, 56. Mezger, 64. Pfister, 67. Zumbühl, 75. Z. Huser (alle wegen Foulspiel), 75. Studer, 94. Bertucci (beide wegen Unsportlichkeit). – Bemerkungen: 83. Lattenschuss Mzee, Langenthal ohne Schubert (abwesend), Cuinjinca (verletzt), Goldau ohne Greter, Büeler, Schmid, L. Simoni (alle verletzt), J. Simoni, S. Zeka (beide 2. Mannschaft), Reci (ohne Einsatz).


Wegweisendes Spiel für den SCG

Am Sonntag spielt der SCG auswärts in Langenthal. Die Partie ist im Abstiegskampf wegweisend. Gewinnen die Goldauer, sind die “Tierpärkler” die grössten Abstiegssorgen los.

Der FC Langenthal liegt fünf Runden vor Schluss mit 20 Punkten auf dem zwölften und somit drittletzten Platz in der Tabelle. Die Langenthaler schafften am vergangenen Donnerstag im Nachholspiel mit einem 3:0 Sieg gegen die U-21 des FC Luzern den Sprung aus den Abstiegsplätzen.

Spannende Ausgangslage
Der Vorsprung des SCG auf den FC Langenthal beträgt vor dem Direktduell fünf Punkte. Die Mannschaft von Trainer Sandro Marini könnte also mit einem Sieg den Vorsprung auf acht Punkte ausbauen. Damit würden die Goldauer wohl einen entscheidenden Schritt Richtung Ligaerhalt machen. Bei einer Niederlage beträgt der Goldauer Vorsprung auf den direkten Konkurrenten aus Langenthal jedoch nur noch zwei Punkte, und der SCG wäre vier Runden vor Schluss wieder mitten im Abstiegskampf. Wie die Partie ausgehen wird, zeigt sich am Sonntag in Langenthal. (pfr)

 

 

070419 Baar – Goldau

Goldau II scheitert an sich selbst

mm. Der SC Goldau II verliert beim FC Baar mit 5-1. So klar wie das Resultat, war das Spiel aber bei Weitem nicht. Nach der 0-6 Klatsche in der Vorrunde, war der SC Goldau II gewillt, sich in Baar in einer besseren Form zu präsentieren. Wie zu erwartet, gestaltete sich das Spiel auf dem Baarer Kunstrasen als nicht einfach. Goldau spielte in der ersten Halbzeit jedoch gut mit, zwei Individualfehler brachen den Tierpärklern aber das Genick.

Goldau bestraft sich selbst
Nach der unglücklichen 0-1 Niederlage von vergangener Woche gegen Zug 94 II, wollten die Goldauer mit der gleichen Winner-Mentalität auch dem FC Baar Paroli bieten und den Favoriten eventuell sogar empfindlich ärgern. Goldau II startete gut in die Partie, stand tief und setzte auf einzelne gezielte Angriffe, welche die Baarer Hintermannschaft in Bedrängnis brachten. Baar wiederum setzte auf Ballbesitz und gepflegtes Passspiel, welches aber noch nicht zum Erfolg führte. In der 23. Minute nahm das Unheil seinen Lauf. Nach einem Missverständnis zwischen der Goldauer Hintermannschaft und ihrem Torhüter, verschätzte jener einen weiten Ball komplett, so dass es für den Baarer Kapitän Gehrig ein leichtes war, den Ball im Kasten unterzubringen. Goldau war aber gewillt, sofort zu antworten. Nach einem Eckball in der 38. Minute, konnte Simic einen Weitschuss von Bertucci ins Baarer Tor zum 1-1 ablenken. Die Goldauer Freude währte aber nicht lange. Nur zwei Minuten später liess der Goldauer Torhüter Mettler einen völlig harmlosen Freistoss von Reci ins eigene Tor passieren. Erneut sah der Goldauer Schlussmann nicht gut aus. Mit einem mehr als bitteren 2-1 ging es in die Pause.

Goldau bricht ein
Die zweite Halbzeit ist rasch erzählt. Goldau war immer noch gewillt, Punkte aus Baar nach Hause zu bringen. Doch wie so oft im Fussball, hat man nicht nur einmal Pech. Erneut startete Goldau gut in die zweite Halbzeit, ein erneuter Freistoss von Reci in der 73. Minute zerstörte aber alle Goldauer Hoffnungsträume. Nach einem unzureichend geklärtem Ball, war es wiederum kein Problem für den Baarer Kapitän Gehrig, den Ball zum 3-1 im Tor der Goldauer unterzubringen. Goldau II musste daraufhin ihre Taktik offensiver ausrichten. Nach dem Umstellen auf eine Dreier-Abwehrkette war man defensiv zwar anfälliger, offensiv wollte man aber noch einmal alles probieren. Die Tore fielen trotzdem auf der gegenüberliegenden Seite. Sylejmani mit einem direkt verwandelten Freistoss in der 78. Minute und Gülec nach einem Konter in der 90. Minute besiegelten den Baarer Sieg. Nun gilt es für den SC Goldau II weiterhin positiv nach vorne zu blicken. Die Mannschaft präsentierte sich gewillt und kämpferisch, was Gutes erhoffen lässt. Mit dem berühmt berüchtigten „Quäntchen Glück“ ist für die Mannen von Thomas Bürgin und Josip Lozic weiterhin alles möglich.

Fussball, 3. Liga: FC Baar – SC Goldau II 5:1 (2:1)
Fussballanlage Lättich, Baar, 100 Zuschauer, – Tore: 23’ Gehrig 1:0, 38’ Simic 1:1, 40’ Reci 2:1, 73’ Gehrig 3:1, 78’ Sylejmani 4:1, 90’ Gülec 5:1 – SC Goldau II: Mettler, Bürgi, Spichtig, Krasniqi, Veliju, Mrijaj, Fischlin, R. Truttmann, Keiser, Bertucci, Simic (M. Truttmann, Horat, Simoni) – FC Baar: Badertscher, Maric, Popple, Zahler, Ward, Damljanovic, Reci, Mete, Gehrig, Tatlici, Sylejmani, (Can, Birchler, Radic, Gülec)

130419 Goldau – Zug

Goldau mit wichtigem Heimsieg

Der Sport Club Goldau macht einen wichtigen Schritt Richtung Ligaerhalt. Am vergangenen Samstag bezwangen die Tierpärkler die Zuger gleich mit 3:0.

Pascal Zahler

Die Goldauer starteten im Vergleich zu den vergangenen Partien besser und scheinbar präsenter. In der Anfangsphase hatten beide Mannschaften Chancen, um ihre Farben in Führung zu bringen. In der 26. Spielminute hätten die Goldauer schliesslich in Führung gehen müssen – Roman Greter marschiert nach starkem Zuspiel von Koni Huser auf der rechten Seite durch und legt den Ball pfannenfertig in die Mitte, wo Tobias Walker das Leder neben das Tor setzt. Die Zuger ihrerseits setzten das Spielgerät mit Mirzet Mehidic via Kopf an die Torumrandung der Goldauer (32.). Den Zuschauern wurde auf dem Sportplatz Tierpark ein attraktives Offensivspiel geboten, in welchem die Goldauer die besseren Chancen erspielen konnten. Neuzugang Roman Greter trug mit seinen beiden Toren in der 36. und 61. Minute einen substanziellen Anteil zum Goldauer Heimsieg bei.

Stimmen zum Spiel
Präsident Ralf Ehrbar ist sichtlich zufrieden mit den erkämpften drei Punkten. „Der heutige Sieg ist klar verdient. Mit einer kämpferischen Mannschaftsleistung haben wir den heute harmlosen Zuger keine Chance gelassen. Der Kampfgeist muss unser Rezept sein, um in dieser Liga bestehen zu können.“

Auch Spieler Raphael Suter ist stolz auf die Mannschaftsleistung. „Der heutige Sieg ist enorm wichtig. Damit haben wir uns wieder etwas Luft in Punkto Abstiegsränge verschafft. Heute wollten wir den Zugern gleich von Beginn an zeigen, dass wir heiss auf die Partie sind und die drei Punkte in Goldau behalten wollen. Wir wussten, dass die Mannschaft von Trainer Ergün Dogru stark und konstant spielen kann. Nur heute waren wir eine Spur besser als sie. In den vergangenen Trainings haben wir etwas an unserem System gefeilt, was sich heute definitiv ausgezahlt hat.“

SC Goldau – Zug 94 3:0 (1:0)
Sportplatz Tierpark, 280 Zuschauer. – SR M. Huber. – Tore: 36. Greter (1:0), 61. Greter (2:0), 82. T. Walker. – SC Goldau: Steinegger; Zeka, Suter, Keller, Sommaruga (86. Zumbühl); K. Huser, Christen, Schilling, T. Walker (83. Bertucci); Greter Z. Huser (71. Simoni). – Zug 94: Elsener; Martino, Wüest, Paglia, Weiss (72. Perkovic); Mehidic, Fabbricatore, Peter (46. Le); Babic (67. Waser), Shabani (56. Mangold), Burkard. – Verwarnungen: keine. – Bemerkungen: keine.


Zug 94 zu Gast in Goldau

Am 21. Spieltag empfängt der SC Goldau die sechstplatzierten Zuger auf dem Sportplatz Tierpark.

Pascal Zahler

Am kommenden Samstag wartet eine schwierige aber machbare Aufgabe auf die Marini-Elf. Die Zuger konnten bereits 30 Punkte sammeln, während die Goldauer ihrerseits mit 22 Punkten nur knapp über dem Strich rangieren. Die Goldauer mussten sich in der Vorrunde auswärts mit 3:0 geschlagen geben. Hätten die Goldauer ihre Chancen jedoch effizienter genutzt, hätte die Partie durchaus auch ganz anders ausgehen können. Die Zuschauer erwartet sicherlich eine interessante Partie.

Keine Änderung an der Seitenlinie
Präsident Ralf Ehrbar freut sich über die jüngsten Geschehnisse in Goldau. Voller Freude durfte er kürzlich verkünden, dass der SC Goldau für ein weiteres Jahr auf seinen bisherigen Staff zählen darf. Mit Sandro Marini (Spielertrainer), Samuel Keiser (Coach), Peter Riebli (Betreuer), Theo Kuny (Teammanager), Thomas Blaser (Torwarttrainer) und Tamara Dudle (Masseurin) steht den Goldauern das äusserst erfahrene und eingespielte Team auch in der Saison 19/20 zur Verfügung. An dieser Stelle bedankt sich der SC Goldau für die bisher geleistete großartige Arbeit dieser Personen. Wir hoffen auf eine hoffentlich erfolgreiche weitere Zeit in der 1. Liga Classic.

300319 Goldau – Zug

Goldau verliert unglücklich

ib. Nach dem verpatzten Saisonstart vor Wochenfrist, waren die Goldauer Reserven um Wiedergutmachung bemüht. Mit Zug 94 II war ein Gegner zu Gast, welcher diese Saison ein Wörtchen um den Aufstieg in die 2. Liga mitreden möchte. In einer animierten Partie sah es lange nach einer Punkteteilung aus, ehe sich die Zuger in der 90. Minute die volle Punktzahl sichern konnten. Goldau hält gut dagegen.

Auf dem Sportplatz Tierpark durfte man gespannt sein, wie sich die Bürgin-Truppe nach der Klatsche gegen Horw präsentieren würde. Bereits die ersten Minuten liessen jedoch gutes erahnen. Goldau zog sich etwas zurück, überliess den Zugern mehrheitlich den Ball und versuchte möglichst kompakt zu verteidigen. Den Zugern behagte diese Spielweise sowie das holprige Terrain nicht besonders. Sie fanden kein Mittel um zu gefährlichen Torchancen zu kommen und versuchten es mit Schüssen aus der zweiten Reihe. In der 30. Minute sah Emini, dass Torhüter Mettler etwas weit vor seinem Tor stand und versuchte ihn aus 35 Metern zu überlisten. Der junge Goldauer Torhüter reagierte glänzend und lenkte den Ball in Extremist über die Latte. Kurz vor der Pause konnte sich auch der Zuger Torhüter Kurtulus auszeichnen, indem er einen satten Schuss von Memeti parierte.

Zug gelingt der Lucky Punch
Am Spielgeschehen änderte sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wenig. Solidarisch verteidigende Goldauer wiedersetzen sich sämtlichen Zuger Angriffsbemühungen. Je länger das Spiel andauerte, desto offener wurde die Partie jedoch. Zug agierte zunehmend noch offensiver, was den Goldauern Räume für Konter eröffnete. Eine Viertelstunde vor Schluss waren dann die Gäste nahe am Führungstreffer. Ein gut getretener Eckball sorgte für Verwirrung in der Goldauer Hintermannschaft und schlussendlich war es dem auf der Torlinie klärenden Lafferma zu verdanken, dass es weiterhin 0:0 stand. Somit war die Schlussphase eingeläutet und es folgte ein offener Schlagabtausch. Beide Teams wollten gewinnen und kamen zu guten Torchancen. Die beste davon hatte Simoni fünf Minuten vor Schluss, als er alleine auf Kurtulus los zog, dieser aber den Abschluss des Goldauer Stürmers mit einem starken Reflex parierte. So kam es, wie es kommen musste. In der 90. Minute fuhr Zug nochmals einen Angriff. Der eingewechselte Hegglin setze sich im Strafraum der Goldauer durch und netzte zur Führung für die Zuger ein. Goldau zeigte nochmals Moral und wäre in der Nachspielzeit beinahe zum Ausgleich gekommen. Truttmann traf den Ball am zweiten Pfosten nicht wunschgemäss und so endete der Nachmittag mit einer weiteren bitteren Niederlage für die Goldauer.

Moral gezeigt
Aus Goldauer Sicht kann man sich wenig vorwerfen. Man bot dem Favoriten übers ganze Spiel die Stirn und zeigte insbesondere nach dem total verpatzen Saisonstart viel Moral und eine Reaktion auf dem Platz. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass weiter an der Kaltblütigkeit vor dem Tor gearbeitet werden muss und dass das Team jedem Gegner in dieser Gruppe Paroli bieten kann. Nichtsdestotrotz, werden die Aufgaben nur ungleich einfacher. Am nächsten Samstag wartet mit dem FC Baar auswärts ein weiterer Hochkaräter der 3. Liga Gruppe 1 auf den SCG. Damit die dringend benötigten Punkte eingefahren werden können, braucht es wiederum eine Top-Leistung.

3. Liga: SC Goldau II – Zug 94 II 0:1 (0:0) Sportplatz Tierpark, Goldau, 150 Zuschauer, – Tore: 90’ Hegglin 0:1 – SC Goldau: Mettler, Bürgi, Spichtig, Krasniqi, Veliju, Mrijaj, Zeka, Simoni, Lafferma, Keiser, Memeti (T. Truttmann, M. Truttmann, R. Truttmann, Fischlin) – Zug 94: Kurtulus, Mehidic, Nurcaj, Ganaj, Bulut, Bagavac, Dietrich, Veljkovic, Özdemir, Halef, Emini (Schelbert, Vasic, Hegglin, Marano, Mijajlovic)

060419 Solothurn – Goldau

Goldau ohne Punkte in Solothurn

Fussball Der SC Goldau verliert beim FC Solothurn mit 3:1. Die definitive Entscheidung in diesem Spiel fiel erst kurz vor Spielende.

Von Daniel Flüeler

Die Goldauer hatten im Spiel gegen den Tabellenzweiten den erwartet schweren Stand. Das Team von Trainer Dariusz Skrzypczak dominierte das Spiel mehrheitlich. Doch aufgrund des knappen Spielstandes, konnten die Goldauer lange Zeit auf einen Punktgewinn hoffen.

Solothurn startet druckvoll
Das Heimteam startete druckvoll in die Partie gegen den SC Goldau. Bereits nach 30 Sekunden hatte Arifi die Möglichkeit auf den frühen Führungstreffer. Doch sein Abschluss parierte Torhüter Steinegger. Nach 15 Minuten fiel der Führungstreffer für die Solothurner dennoch. Altin Osmani konnte sich über die linke Angriffsseite durchsetzen und schloss die starke Einzelleistung mit dem Torerfolg zum 1:0 ab. Der FC Solothurn hatte einige gute Chancen zum zweiten Tor, doch waren die Abschlüsse zu ungenau oder wurden Torhüter Steinegger mit starken Reflexen verhindert. Stattdessen fiel der Ausgleichstreffer kurz vor der Halbzeitpause. Roman Greter profitierte von einem Fehler der Solothurner Verteidigung und bezwang Torhüter Bähler, nach Zuspiel von Tobias Walker, sicher zum 1:1 Pausenstand (45.).

Riesen sorgt für die Entscheidung
In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Solothurner erstmals gefährlich, als Asani mit einem Distanzschuss die Torlatte traf (49.). Die Tierpärkler waren ebenfalls nahe am Führungstreffer. Zeno Huser vergab jedoch aus aussichtsreicher Position (52.). Stattdessen schoss das Heimteam drei Minuten später den erneuten Führungstreffer. Patrick Riesen konnte die Vorlage von Schrittwieser sicher zum 2:1 verwerten. Die Goldauer hatten ebenfalls die Möglichkeit, zum zweiten Treffer. Dieser fiel auch, doch das Tor von Roman Greter auf Zuspiel von Walker, wurde wegen eines Abseits annulliert (72.). Für die Entscheidung zum 3:1 sorgte erneut Patrick Riesen, welcher zum zweiten Mal traf (90.). Der SC Goldau liegt nach dieser Niederlage nach wie vor fünf Punkte vor den Abstiegsplätzen.

 

FC Solothurn – SC Goldau 3:1 (1:1)
Stadion, 300 Zuschauer. – SR J. Pignard (FRA). – Tore: 15. Osmani 1:0, 45. Greter 1:1, 55. Riesen 2:1, 90. Riesen 3:1. – FC Solothurn: Bähler; Du Buisson, Stauffer, Müller, Kohler; Riesen, Arifi, Asani (76. Veronica), Osmani, Schrittwieser (91. Gerspacher); Hunziker. – SC Goldau: Steinegger; Zumbühl (74. Marini), Keller, Suter, D. Zeka (91. S. Zeka); T. Walker (84. Reci), Schilling, Christen, K. Huser; Z. Huser (64. J. Simoni), Greter. – Verwarnung: 48. D. Zeka (Foulspiel). – Bemerkungen: 49. Lattenschuss Asani, Solothurn ohne Chatton, Koch, Grosjean, Goldau ohne Sommaruga, Büeler (alle gesperrt), N. Walker, Schmid, L. Simoni (alle verletzt), Bertucci (2. Mannschaft).


Goldau trifft auf den Tabellenzweiten

Der SCG tritt am Samstag auswärts in Solothurn an. Gegen den Tabellenzweiten keine einfache Aufgabe. Dennoch sieht man in Goldau diesem Spiel optimistisch entgegen.

Der FC Solothurn musste in der Rückrunde bereits zwei Niederlagen einstecken. Gegen die U-21 des FC Luzern und gegen den FC Black Stars gab es zwei (hohe) Niederlagen. Die Solothurner kehrten aber am letzten Wochenende mit dem Auswärtssieg über den FC Bassecourt wieder auf die Siegesstrasse zurück.

Goldau seit drei Spielen ungeschlagen
Besser läuft es in Goldau. Der SCG ist seit drei Spielen ungeschlagen. Nach dem Sieg in Schötz gab es gegen Bassecourt und zuletzt gegen den SC Buochs ein Unentschieden. Derzeit liegen die Goldauer fünf Punkte vor den Abstiegsplätzen. Um einen weiteren Schritt in Richtung Nicht-Abstieg zu machen, brauchen die Goldauer aber weitere Punkte und Siege. Vielleicht folgt der nächste “Dreier” bereits am Samstag in Solothurn.

230319 Horw – Goldau

Goldau verliert zum Rückrundenauftakt gegen den Leader

tt. Zum Rückrundenauftakt treffen die Goldauer auf die Top 3 der 3. Liga Gruppe 1. Als erstes auf den Leader aus Horw, welcher die Vorrunde ohne Niederlage absolvierte. Wie erwartet trat Horw selbstbewusst und zielstrebig auf. Die Goldauer versuchten den Gegner früh zu attackieren und dem Leader den Spass am Spiel zu nehmen. Horw war allerdings eiskalt vor dem Tor und gewann verdient.

Vorentscheidung vor der Pause
Die Goldauer waren von Anfang an gewillt mit den Horwer mitzuspielen. Früh setzte man die Defensive der Gastgeber unter Druck und zwang sie so zu weiten Bällen oder gefährlichen Ballverlusten. Die Goldauer Defensive wurde jedoch nach 8’ das erste Mal kalt geduscht. Nach einer schönen Flanke konnte Kebe per Kopfball die Gastgeber in Führung bringen. Die grossen kopfballstarken Stürmer des FC Horw bekam man über 90’ nie richtig in den Griff. So fiel auch das 2:0 in Minute 21 nach einem Standard. Die Goldauer versuchten sich nochmals aufzubauen und durch Aggressivität zurück in die Partie zu kommen. So konnte sich Roman Truttmann den Ball des Innenverteidigers des FC Horw erkämpfen und gekonnt per Lupfer den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen. Dies liess der Gastgeber nicht auf sich sitzen und erzielte nur eine Zeigerumdrehung später das 3:1. Kurz vor der Pause fiel sogar noch das 4:1 für den FC Horw.

Horw auch in Halbzeit zwei zu stark
Die Goldauer versuchten nach der Pause erstmal keinen Gegentreffer zu erhalten, was allerdings misslang. So konnte Horw wiederum nach einem Standard auf 5:1 (51’) und nach einer herrlichen Flanke auf 6:1 (54’) erhöhen. Danach war die Partie entschieden und beide Teams nahmen diverse Wechsel vor. Dadurch gestaltete sich die 2. Halbzeit etwas ausgeglichener und es entstanden auf beiden Seiten Torchancen. Die Gastgeber waren aber auch in der 2. Halbzeit überlegen und konnten kurz vor dem Schlusspfiff auf 7:1 erhöhen (92’).

Keine einfache Aufgabe
Am kommenden Samstag treffen die Goldauer auf Zug 94, welche sich auf dem. 2. Tabellenrang befinden. Es braucht sicherlich eine deutliche Leistungssteigerung um gegen die Zuger punkten zu können. In der Vorrunde verlor man auswärts nur knapp und kann mit einer starken Teamleistung zu Hause sicherlich Punkte anstreben.

300319 Goldau – Buochs

Keine Tore in Goldau

Der SC Goldau und der SC Buochs teilen sich die Punkte und trennen sich 0:0 Unentschieden. Den Zuschauern wurde auf dem Sportplatz Tierpark kein wirkliches Spektakel beschert.

Pascal Zahler

In der Anfangsphase passierte erst einmal gar nichts. Die beiden Teams starteten sehr zurückhaltend und beschnupperten sich zuerst gegenseitig. So überraschte es nicht, dass sich bis zur 15. Spielminute keine einzige Torchance ereignete. Teilweise gab es Missverständnisse im Spielverständnis oder es fehlte an der Passgenauigkeit. Auffallend war jedoch, dass die Gäste aus Buochs technisch sehr agil unterwegs waren. Der Buochser Stürmer Augustin Tanushaj sorgte in der 29. Minute für die erste gefährliche Torchance – aus fünf Meter setzte er den Ball nur knapp neben das Goldauer Tor. Dies hätte die Buochser Führung sein müssen. Danach gab es in der ersten Halbzeit keine erwähnenswerten Szenen mehr, ausser dass der Goldauer Nicholas Walker verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste (37.) – er wurde vom Buochser Goran Stojanov nach der Ballannahme plattgewalzt.

Goldau mit guten Chancen
Nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Gäste, welche für Gefahr sorgten. So konnte das Heimteam nur noch dem Spielgerät hinterherschauen, als es von der Strafraumgrenze an den Pfosten gesetzt wurde (51.). In den folgenden 10 Minuten hätten die Goldauer in Führung gehen müssen – Livio Sommaruga verfehlte den Ball nach einer Ecke nur knapp (52.), Raphael Suter spekulierte auf einen nicht gelungenen Rückpass von Buochs und spitzelte den Ball am Torwart sowie dem Tor vorbei (55.) und Defrim Zeka verfehlte das Tor mit seinem Kopfball nach einem wunderbaren Lupfer von Livio Sommaruga nur knapp (62.). In der 88. Minute rettete Torwart Fabio Zizzi den Buochser mit einem Big-Save das Unentschieden – Koni Huser bombardierte ihn mit einem satten Schuss, welcher er mit einer tollen Parade über die Querlatte lenken konnte.

Stimmen aus dem Publikum fassten die Partie mit dem Begriff „Mittelfeldgeplänkel“ zusammen. Die Goldauer versuchten vermehrt mit langen Bällen zu operieren, als einen gepflegten Spielaufbau zu versuchen. Der etwas holprige Spieluntergrund hatte jedoch sicherlich auch zur diesem Entscheid beigetragen.

SC Goldau – SC Buochs 0:0 (0:0)
Sportplatz Tierpark, 482 Zuschauer. – SR M. Drmic. – Tore: keine. – SC Goldau: Steinegger; N. Walker (36. Zumbühl), Keller, Sommaruga, Büeler; Zeka (70. T. Walker), Schilling, Christen (92. Reci), K. Huser; Suter, Greter (70. Z. Huser). – SC Buochs: Zizzi; F. Nickel, Kadrija, Guidotti, Trajkovik; Sousa, Lambert, Stojanov (77. Marquez); Bühler (66. Haxhimurati), Tanushaj, T. Nickel (77. Gjidoda). – Verwarnungen: 27. Stojanov, 32. Sommaruga, 50. Büeler, 86. Trajkovik. – Bemerkungen: keine.


Goldau empfängt den SC Buochs

Am kommenden Samstag steht eine machbare Aufgabe auf dem Programm der Tierpärkler. Der SC Buochs gastiert auf dem Sportplatz Tierpark.

Pascal Zahler

Der SC Buochs möchte in der vierten Partie der Rückrunde zurück auf die Siegerstrasse. Die Nidwalder mussten sich am vergangenen Wochenende im Cup sowie auch die Woche davor in der Meisterschaft geschlagen geben. Der SC Buochs reist jedoch mit guten Erinnerungen an die letzte Partie gegen die Tierpärkler nach Goldau. Im vergangenen September bezwangen die Nidwalder die Marini-Elf zu Hause mit 4:2.

Goldauer im Strumpf
Die Tierpärkler dürfen mit ihrem Start in die Rückrunde ganz zufrieden sein. Von 12 möglichen erkämpften sie sich ganze sieben Punkte. In der letzten Partie gegen den FC Bassecourt musste die Marini-Elf besonders hart um einen Punkt kämpfen. Nun gilt es, die guten Leistungen zu bestätigen und wichtige Punkte für den Ligaerhalt zu ergattern.

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