Goldau schafft den Ligaerhalt!
ib. Die Ausgangslage vor diesem letzten und entscheidenden Spiel war klar, mit einem Sieg konnten die Reserven des SC Goldau den Verbleib in der 3. Liga sicherstellen. Auch der Gegner aus Weggis hätte mit einem Sieg das Abstiegsgespenst noch vertreiben können. Schlussendlich resultierte ein verdienter 3:1 Sieg für die Einheimischen, wobei die Partie von viel Kampf und Krampf geprägt war.
Goldau spielbestimmend
Die Goldauer waren gewillt, dem Spiel von Beginn weg den Stempel aufzudrücken und den Schwung aus den letzten erfolgreichen Wochen mitzunehmen. Die schwülheissen Temperaturen sowie das Wissen um die Bedeutung dieser Partie schienen insbesondere die Angriffsbemühungen der Tierpärkler merklich zu lähmen. Immerhin stand die Defensive gut und so kam kaum einmal Gefahr vor dem Tor von Goali Rampa auf. In der 37. Minute setzte sich dann Jozef Simoni an der Grundlinie durch und spielte den Ball zu Beeler, welcher vor dem Tor lauerte. «Beeli» lies sich nicht zweimal bitten und schob zur 1:0 Halbzeitführung ein.
Verdienter Sieger
Der Weggiser SC kam sehr entschlossen aus der Kabine und versuchte den schwindenden Hoffnungen auf den Ligaerhalt nochmals etwas Leben einzuhauchen. Ein Pfostenschuss in der 47. Minute durch Eyer rüttelte die Goldauer wach und stellte klar, dass diese Partie noch lange nicht in trockenen Tüchern war. Die Antwort auf den Aluminiumtreffer viel entsprechend heftig aus. Zurap Memeti bewies einmal mehr, dass er über einen starken linken Fuss verfügt und zimmerte den Ball nach 50 Minuten zur 2:0 Führung ins Tor von Weggis’s Tschanen. Wer dachte, die Partie sei nun entschieden, irrte. Keine zwei Minuten später köpfte Eyer, Weggis bester Mann an diesem Abend, zum 2:1 Anschlusstreffer ein. In der Folge kontrollierten die Goldauer wiederum mehrheitlich das Spiel ohne aber das Spiel definitiv zu entscheiden. Jedoch fehlte auch auf Weggiser Seite der letzte Wille das Ruder nochmals rum zu reissen. Den Schlusspunkt setzten in der 85. Minute drei Einwechselspieler. Veliju flankte von rechts in den Strafraum, Dominik Simoni setzte mutig nach und so gelangte der Ball schlussendlich zu Keiser, welcher für die 3:1 Siegsicherung besorgt war. Um 19.52 Uhr beendete der gute Schiedsrichter die Partie. Aus vorbei, die Reserven des SCG bleiben in der Liga!
17 Punkte aus 7 Spielen
Vor sechs Wochen stand die Mannschaft mit lediglich 5 Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Wohl wenige hätten auf den Ligaerhalt gewettet. Dank einem unglaublichen Schlussspurt, welcher 17 Punkte aus den letzten sieben Spielen bescherte, konnte die Liga tatsächlich gehalten werden. Gründe dafür gibt es viele. Hervorzuheben ist sicherlich, dass sich die Mannschaft in der Schlussphase der Saison als Einheit präsentierte und diesen Erfolg gemeinsam bewerkstelligte. Zudem verfügte man mit Thomas Spichtig über einen erfahrenen Spieler in der Verteidigung, welcher in jeder Situation Herr der Lage war und das Gefüge zusammenhielt. Mit Jozef Simoni stiess im letzten Saisonviertel dann auch noch das fehlende Rädchen in der Angriffsmaschinerie hinzu, welche die so dringend benötigte Torproduktion in Gang brachte. Schlussendlich war es eine starke Mannschaftleistung, welche das Saisonziel Ligaerhalt sicherstellte.
3. Liga: SC Goldau – Weggiser SC 3:1 (1:0)
«Sportplatz Tierpark», Goldau –, 150 Zuschauer, – Tore: 37. Beeler 1:0; 50. Memeti 2:0, 52. Eyer 2:1, 85. Keiser 3:1 – SC Goldau: Rampa, T. Truttmann, Spichtig, Krasniqi, Bürgi, Mrijaj, Camenzind, Beeler, J. Simoni, Memeti, R. Truttmann (Bissig, Keiser, Veliju, Fischlin, Zeka, D. Simoni) – Weggiser SC: Tschanen, Hegglin, Buser, Rego De Almeida, Greter, Küttel, Louis, Duschan, Arbia, Eyer, Küttel, (Gügler, Monn, Mathis, Priker, Jakupovic) – Verwarnungen: Greter, Hegglin, Zeka, Mathis, Keiser
Goldau mit wichtigem Sieg einen grossen Schritt am Ligaerhalt näher
Nach dem Unentschieden im letzten Heimspiel gegen den SK Root musste die zweite Mannschaft des SC Goldau gegen den SC Steinhausen einen Sieg einfahren. Das Spiel gestaltete sich zu einem offensiven Schlagabtausch mit dem glücklicheren Ende für den SC Goldau, welcher dank einem Penalty in der 90’ mit 1:0 gewann. Mit diesem Sieg hat man alle Trümpfe in der Hand, den Ligaerhalt zu packen.
Spannende erste Hälfte
Die Goldauer begannen, wie schon in den letzten Spielen, sehr hochstehend und attackierten die Defensive der Gegner sofort. Dem Heimteam merkte man von Beginn an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten, jedoch zwang das spielstarke Steinhausen die Goldauer oft zu langen Laufwegen und zirkulierte den Ball sauber in den eigenen Reihen. So kamen die Steinhauser in der ersten Hälfte zu den besseren Torchancen. Diese wurden aber durch den stark aufspielenden Rampa und die Goldauer Defensive vereitelt. Auch die Goldauer kamen zu Konterchancen, welche jedoch ungenutzt blieben. So ging es mit einem etwas Glücklichen, aber durch den Kampf verdienten, 0:0 zur Pause.
Starke 2. Halbzeit
Die Goldauer versuchten in der 2. Halbzeit etwas später zu attackieren und dadurch kompakter zu stehen. Was auch durch tollen Teamgeist gelang. Die Goldauer konnten in der 2. Halbzeit den Steinhausern den Schneid abkaufen und kamen vermehrt zu tollen Torchancen. Je länger das Spiel dauerte, desto offensiver wurden die Goldauer. Steinhausen kam dadurch zu der ein und anderen Konterchance, welche wiederum durch die Hintermannschaft der Goldauer vereint gestoppt werden konnten. In der Offensive kamen die Goldauer in den letzten 15’ zu zahlreichen Topchancen, welche eine um die andere vergeben wurde. Die Bürgin-Truppe gab bis zur letzten Minute nicht auf und kämpfte verbissen weiter. Keiser konnte in der 90’ nur noch per Foul im Sechzehner gestoppt werden. Die Verantwortung für den folgenden Penalty übernahm der Kapitän Krasniqi höchstpersönlich und verwandelte den Elfer souverän zum viel umjubelten 1:0 für das Heimteam.
Finalissima in Goldau am ersten Juni um 18:00
Die Goldauer Reserven standen vor 7 Wochen abgeschlagen mit 5 Punkten am Tabellenende. Viele werden die Tierpärkler bereits abgeschrieben haben. Dann kam das Spiel in Küssnacht, welches durch eine tolle Teammoral gedreht und gewonnen werden konnte. Seit diesem Spiel haben die Goldauer in 6 Partien starke 14 Punkte geholt. Konnten in der Tabelle bis auf Platz 9 vorstossen und haben den Ligaerhalt nächsten Samstag in den eigenen Füssen. Zu Gast in Goldau wird der SC Weggis sein, welcher sich 2 Punkte und 2 Plätze hinter Goldau auf dem zweitletzten Platz befindet. Da vermutlich die 3 letzten Teams absteigen werden, müssen die Goldauer unbedingt den 9. Platz halten. Mit einem Sieg gegen den Weggiser SC wäre dieses Zeil erreicht und der Ligaerhalt geschafft. Die Goldauer freuen sich auf die Zahlreiche Unterstützung der Heimfans am kommenden Samstag dem 01.06.2019.
Telegramm SC Goldau II – SC Steinhausen 1:0 (0:0)
Tierpark. 150 Zuschauer. SC Goldau: Rampa; Tom Truttmann, Bissig, Krasniqi, Veliju; Beeler, Mrijaj, Camenzind, Jozef Simoni; Memeti, Roman Truttmann (Dominic Simoni, Keiser,Fischlin,Simic,Domgjoni, Truttmann Martin). SC Steinhausen: Mollo, Baumann, Schlumpf, Agner, Fruci, Sigrist, Andermatt, Hürlimann, Bosshard, Baumann, Boog (Portmann, Beck, Gerber, Milone, Martin) – Tore: 90’ Krasniqi (Penalty)
Goldau mit starker und schwacher Halbzeit
Nach dem verdienten und wichtigen Sieg im Muotathal wollte die zweite Mannschaft des SC Goldau auch gegen den SK Root einen Sieg einfahren und sich so den grössten Abstiegssorgen entledigen. Nach 45 Minuten sah alles danach aus, dass Goldau erneut als Sieger vom Platz gehen wird. Nach 90 Minuten muss man sich aus Goldauer Sicht aber eingestehen, dass man mit dem 3:3 Endresultat gut bedient ist.
Starke erste Halbzeit
Nach vier Spielen in Folge ohne Niederlage wollte man in Goldau unbedingt auch gegen den SK Root drei Punkte einfahren und sich so mit einem kleinen Polster über dem Strich festsetzen. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Goldau musste unbedingt gewinnen, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, während es für den SK Root um faktisch nichts mehr ging, ausser einer eventuellen Tabellenverbesserung auf Rang sechs. Trotz alledem, war sich Goldau bewusst, dass die erste Mannschaft des SK Root sich keines Falls kampflos auf dem Sportplatz Tierpark ergeben wird. Goldau startete, wie schon in den Wochen zuvor, sehr gut in das Spiel und pushte von Minute eins an nach vorne. Nach elf Minuten klingelte es dann auch bereits das erste Mal auf Seiten des SK Root. Nach einem sehenswerten Sololauf schob Jozef Simoni zum 1:0 ein. Leider liess Goldau daraufhin ein wenig die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor missen und so kam es, wie es kommen musste: Nach einem Steilpass stand Marku alleine vor dem Goldauer Torhüter und schob zum 1:1 ein (23’). Goldau war nun aber endgültig im Spiel angekommen und erhöhte durch eine Soloaktion von Mehmeti (30’) und einem typischen «Römel Truttman Tor» (42’) auf 3:1. Mit einem guten Gefühl und viel Selbstvertrauen ging es für Goldau in die Pause.
Schwache zweite Halbzeit
Die zweite Halbzeit ist leider schnell erzählt. Geschwächt durch verletzungsbedingte Wechsel, wollte Goldau den Zwei-Tore Vorsprung irgendwie über die Zeit bringen, was leider misslang. Mit zwei Sonntagsschüssen (52’, 64’) von der Strafraumkante egalisierte Root den Zwei-Tore Vorsprung innerhalb von 20 Minuten. Goldau muss sich selbst den Vorwurf machen, zu wenig in die Offensive investiert zu haben und defensiv viel zu anfällig gewesen zu sein. Während Root auf der einen Seite dem 3:4 teilweise sehr nahe war, hatte Goldau, in Person von Beeler, eine einzige nennenswerte Chance in der zweiten Halbzeit auf den Siegtreffer. Über die vollen 90 Minuten gesehen ist dieses Unentschieden mehr als gerecht.
Nichtsdestotrotz haben die Goldauer den Klassenerhalt noch immer in den eigenen Füssen. In den Spielen gegen Steinhausen und Weggis müssen aber Punkte her, um das Saisonziel «Ligaerhalt» zu erreichen. Wenn an die Leistung aus der ersten Halbzeit angeknüpft werden kann, stehen die Vorzeichen dafür sehr gut.
Telegramm SC Goldau II – SK Root 3:3 (3:1)
Tierpark. 150 Zuschauer. SR: Turkes. – SC Goldau: Rampa; Tom Truttmann, Spichtig, Krasniqi, Veliju; Beeler, Mrijaj, Camenzind, Simoni; Memeti, Roman Truttmann (Bürgi, Keiser,Fischlin, Zeka, Simoni). – SK Root: Meier; Wymann, Meierhans, Milojicic, Barbosa; Bucher, Schenk, Barmettler, Theiler, Köchli; Marku (Zukic, Galante, Krieger). – Tore: 10. Simoni 1:0, 25. Marku 1:1, 29. Mehmeti 2:1, 41. Truttman 3:1, 51. Bucher 3:2, 64. Schenk 3:3.
Goldau über dem Strich
ib. Der SC Goldau sicherte sich im Muotathal drei weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf. Ein frühes Tor ebnete den Weg zu diesem Vollerfolg und verlieh der Mannschaft die notwendige Si-cherheit. Insbesondere in der 1. Halbzeit zeigte sich die Bürgin-Elf stark und lag zur Pause mit 3:0 in Führung. Bei Muotathal keimte kurz vor Schluss des Spiels durch den Anschlusstreffer nochmals etwas Hoffnung auf, diese wurde aber umgehend durch den dritten persönlichen Tref-fer von Roman Truttmann erstickt.
Frühe Führung
Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt, als Roman Truttmann den Muotathaler Torhüter nach einem Rückpass unter Druck setzte. Dieser wollte das Spielgerät seinem Mitspieler weiterleiten, was gründ-lich misslang. So konnte die Goldauer Nummer 55 den Ball ins leere Tor zum 1:0 einschiessen. Die Führung gab den Goldauern Sicherheit, was sie dazu bewog das Spieldiktat zu übernehmen und Muo-tathal mit aggressivem Pressing vor Probleme zu stellen. In der 35. Minute setzte sich der stark spielende Jozef Simoni im Strafraum durch und erzielte das 2:0. Lediglich fünf Zeigerumdrehungen später folgte das schönste Tor an diesem Abend. Ein schneller Konter über die linke Goldauer An-griffsseite schloss Roman Truttmann, nach einem Hakentrick von Simoni, zur 3:0 Pausenführung ab.
Ausgeglichene 2. Halbzeit
Die Goldauer suchten zu Beginn der zweiten Halbzeit das vierte Tor, welches das Spiel frühzeitig ent-schieden hätte. In der 55. Minute bot sich diese Chance, nachdem den Tierpärklern ein Elfmeter zuge-sprochen wurde. Memeti scheiterte mit seinem Versuch allerdings am stark reagierenden Vollenweider. So blieb die Partie weiter offen und die Muotathaler ihrerseits kamen das eine oder andere Mal gefähr-lich vor das Tor von Rampa. Dieser liess allerdings nichts anbrennen und machte sämtliche Versuche unschädlich. Zehn Minuten vor Spielende setzte starker Regen und Wind ein. Diese Verhältnisse ver-liehen dem FC Muotathal sprichwörtlich Rückenwind. So kam es, dass Sven Gwerder in der 88. Minute einen Freistoss von hinter der Mittellinie aufs Goldauer Tor drosch. Der Ball wurde immer länger, setz-te wenige Meter vor Rampa auf dem nassen Terrain auf und fand tatsächlich den Weg ins Tor. Der euphorisierte Thaler-Stadionspeaker trieb seine Mannen nochmals noch vorne. Die Hoffnung auf einen Punktgewinn wurde aber abrupt beendet. Ein Goldauer Freistoss aus dem Halbfeld fand abermals Roman Truttmann. Dieser fackelte nicht lange und krönte seine sensationelle Leistung mit seinem dritten Tor zum 4:1 Endstand.
Den Schwung mitnehmen
Durch den Sieg im Muotathal sind die Goldauer Reserven erstmals in dieser Saison über den Strich geklettert. Weil die Anzahl der absteigenden Teams in der 3. Liga von den Geschehnissen in der 2. Liga interregional abhängig ist, gibt es für die Goldauer nur ein Motto. Der Schwung aus den letzten Spielen muss mitgenommen und das Punktekonto mit weiteren Siegen erhöht werden. Am kommen-den Sonntag wartet mit dem Heimspiel gegen den SK Root eine weitere wichtige Partie auf die Bürgin-Truppe.
Fussball, 3. Liga: FC Muotathal – SC Goldau II 1:4 (0:3)
„Sportplatz Widmen», Muotathal –, 150 Zuschauer, – Tore: 2. R. Truttmann 0:1; 35. J. Simoni 0:2, 40. R. Truttmann 0:3, 88. S. Gwerder 1:3; R. Truttmann 1:4 – SC Goldau: Rampa, T. Truttmann, Spichtig, Krasniqi, Veliju, Camenzind, Beeler, R. Truttmann, Memeti, Mrijaj, J. Simoni (Bürgi, Keiser, Fischlin, D. Simoni, M. Truttmann.) – FC Muotathal: Vollenweider, S. Gwerder, M. Betschart, F. Heinzer, A. Be-tschart, Panxhaj, M. Betschart, Suter, Bürgler, Nuza, S. Schelbert ( S. Betschart, Gisler, M. Gwerder)
Goldau mit wichtigem Sieg
tt. Mit Menzingen traf man auf einen direkten Abstiegskonkurrenten welchen man mit einem Sieg überholen konnte. Die sehr schlechten Wetterbedingungen machten es beiden Teams von Anfang an schwer schönen Fussball zu spielen. So wurde die Partie von sehr viel Leidenschaft und Kampf geprägt. Die Goldauer konnten dies hervorragend umsetzen und ihren Aufwärtstrend aus den letzten beiden Partien bestätigen. Die Mannschaft von Thomas Bürgin gewann verdient mit 3:1 und konnte die rote Laterne an den SC Menzingen weitergeben.
Druckvolle Anfangsphase
Die Goldauer starteten aggressiv und mit viel Offensivpower in diese verregnete Partie. Der Platz war tief und komplett durchnässt. Die Gäste aus Menzingen wurden tief in der eigenen Hälft attackiert und konnten so zu Ballverlusten gezwungen werden, welche den Goldauern immer wieder Chancen ermöglichten. Die Goldauer Offensive vermochte diese jedoch noch nicht zu verwerten. Die Beste Chance hatte Memeti in der 15. Minute, jedoch scheiterte er aus rund 30 Metern mit einem satten Schuss am Aluminium. Nach 19 Minuten setzte Simoni zu einem Kopfball an, welchen er sehenswert zum 1:0 verwandelte. Die Führung war zu dieser Zeit längst überfällig. Die Goldauer blieben die aktivere und bessere Mannschaft, konnten aber erneut die Chancen nicht in Tore umwandeln. So ging man mit einer zu knappen aber mehr als verdienten Führung zum Pausentee.
Schlammschlacht in der 2. Halbzeit
Der Platz glich nach dem Abpfiff zur Pause einem schlammigen Ackerfeld. Daher war für die Goldauer zu Beginn der 2. Halbzeit klar, hinten sicher zu stehen und mit langen Bällen die Stürmer zu lancieren. Die Taktik trug rasch Früchte. Simoni konnte einen Konter in der 52. Minute souverän zur verdienten 2:0 Führung verwandeln. Allerdings tauchte nur gerade zwei Minuten später von Holzen vor dem Tor der Goldauer auf und konnte einen Abpraller zum 2:1 Anschlusstreffer einschieben. Der Platz war mittlerweile in einem so schlechten Zustand, dass Flachpässe kaum noch möglich waren. Die Goldauer wussten mit diesen Verhältnissen besser umzugehen und konnten durch Roman Truttmann in der 75 Minute den zwei Tore Vorsprung wiederherstellen. Dem tiefen Rasen zollten beide Teams Tribut und mussten in der Schlussphase viele Wechsel vornehmen. Die Goldauer mussten gar Ihren Ersatztorhüter Mettler als Feldspieler einwechseln. Als es rund zehn Minuten vor Schluss gar anfing zu schneien, waren alle Spieler froh als der Schiedsrichter das Spiel pünktlich beendete. Die Goldauer konnten die 3 Punkte zu Hause behalten und haben verdient gewonnen.
Spannende Ausgangslage
Die Goldauer konnten aus den letzten 3 Spiele 7 Punkte holen und wollen an diesen Leistungen anknüpfen. Nächsten Samstag geht es für die Goldauer zum Derby ins Muotathal. Die Muotathaler konnten in der Rückrunde noch keinen vollen Erfolg feiern und rutschten in der Tabelle ab. Die Partie verspricht Spannung, Emotionen und hoffentlich schönen Fussball.
Fussball, 3. Liga: SC Goldau – SC Menzingen 3:1 (1:0)
„Sportplatz Tierpark, Goldau –, 100 Zuschauer, – Tore: 19. Simoni 1:0; 52. Simoni 2:0, 54. Von Holzen 2:1, 75. R. Truttmann – SC Goldau: M. Rampa, T. Truttmann, T. Spichtig, L. Krasniqi, G. Veliju, B. Camenzind, F. Beeler, R. Truttmann, Z. Memeti, F. Mrijaj, J. Simoni (Mettler, Domgjoni, Bürgi, Truttmann M.) – SC Menzingen: Barnet, Capol, Hürlimann, Elsener, Staub, Berweger, Jovanovic, Philipp, Ottiger, Schönbächler, Meyer (Kälin, Müller, Melina, Pavic, Von Holzen, Oberhänsli, Müller)– Verwarnungen: G. Veliju, J. Simoni, R. Truttmann
Goldau schafft den Ligaerhalt
Der SC Goldau gewinnt beim SC Zofingen mit 2:1 und sichert sich den Ligaerhalt in der 1. Liga. Zwei verwandelte Elfmeter durch Schilling entschieden die Partie.
Von Daniel Flüeler
Um 17.50 Uhr war es geschafft. Der SC Goldau hat das grosse Saisonziel erreicht und spielt auch nächste Saison in der vierthöchsten Liga. Es wurde das das erwartet spannende Spiel um den Klassenerhalt.
Heimspiel in Zofingen
An Unterstützung hat es für die Mannschaft von Spielertrainer Sandro Marini definitiv nicht gefehlt. Die Tierpärkler wurden von über 250 Anhängern unterstützt und trugen das Team zum Sieg. Der erste Aufreger ereignete sich, als der Distanzschuss von Silvan Christen im Tor zappelte. Doch der Treffer wurde zum Leidwesen der Tierpärkler wegen Abseits aberkannt. Doch die Goldauer spielten weiterhin mutig nach vorne und kamen nach 25. Minute zur nächsten gefährlichen Aktion. Torhüter Vodola konnte den Ball nicht richtig kontrollieren. Der einschussbereite Koni Huser konnte dabei nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Beim Elfmeter übernahm Dominic Schilling die Verantwortung und verwandelte souverän zur Goldauer Führung (26.). Das Heimteam verpasste durch einen Freistoss von Rakovan den Ausgleichstreffer kurz vor der Halbzeitpause (44.).
Zofingen drückt auf den Ausgleich
In der zweiten Halbzeit nahm der Druck der Einheimischen stetig zu. So scheiterte Almedin in der 68. Minute mit einem Pfostenschuss nur knapp am Torerfolg. Doch auch der SC Goldau verpasste den zweiten Treffer. Tobias Walker (50.) und Sandro Lafferma (75.) scheiterten ebenfalls. Das Heimteam setzte in der Schlussphase nochmals alles auf eine Karte, da nur einen Sieg, den Aargauern für den Klassenerhalt reichte. Almedin Hodzic gelang nach einen Corner per Kopf der 1:1 Ausgleichstreffer (83.).
Schilling erlöst Goldau
So wurden die Schlussminuten nichts für schwache Nerven und das Duell um den Ligaerhalt wieder offen. Der eingewechselte Sandro Lafferma wurde in der 91. Spielminute im Strafraum gefoult. So entschied der Schiedsrichter wiederum auf Elfmeter. Dominic Schilling übernahm erneut die Verantwortung und traf erneut souverän zum viel umjubelten Siegestreffer. Der SC Goldau schliesst die Saison nun mit 32 Punkten auf dem neunten Tabellenrang ab.
SC Zofingen – SC Goldau 1:2 (0:1)
Stadion Trinermatten, 400 Zuschauer. – SR Y. Dégallier. – Tore: 26. Schilling (Foulelfmeter) 0:1, 83. Hodzic 1:1, 91. Schilling (Foulelfmeter) 1:2. – SC Zofingen: Vodola; Ajil, Künzli, Rakovan, Sieber (73. Selmanaj); Dibrani, Fernandes, Almedin Hodzic, Scioscia; Halimi, Anel Hodzic (62. Schwegler). – SC Goldau: Steinegger; Sommaruga, Schilling, Spichtig, D. Zeka; Bertucci (81. Marini), N. Walker, Christen, K. Huser; T. Walker (65. Lafferma), Suter (94. Zumbühl) – Verwarnungen: 23. Künzli, 28. Ajil, 60. Christen, 66. Almedin Hodzic (alle wegen Foulspiel), 86. Steinegger (Zeitspiel). – Bemerkungen: 68. Pfostenschuss Almedin Hodzic, Zofingen ohne Majic, Weber, Luongo (alle verletzt), Goldau ohne Z. Huser (gesperrt), Greter, Keller, Büeler, L. Simoni, Schmid (alle verletzt), J. Simoni (2. Mannschaft).
Gelingt Goldau der Ligaerhalt?
Am letzten Spieltag kommt es in Zofingen zum alles entscheidenden Spiel. Für beide Team geht es um das Verbleiben in der 1. Liga.
Pascal Zahler
Nach der knappen Niederlage vom vergangenen Samstag gegen den FC Biel gilt für die Goldauer nun die Devise «alles oder nichts». Die Tierpärkler stellten ihren unglaublichen Kampfgeist ein weiteres Mal unter Beweis und konnten einen 0:3 Rückstand nach 15 Minuten in ein knappes 3:4 umwandeln. Genau dieser Kampfgeist muss das Rezept in dieser wichtigen Partie gegen Zofingen sein. Kombiniert mit Effizienz in der Offensive sollen die Spieler vom SC Goldau die Träume des Ligaerhalts wahrwerden lassen.
Die Mannschaft zählt auf Unterstützung
Für diese wichtige Partie ist die Marini-Elf auf die Unterstützung ihrer Fans angewiesen. Ein Sieg auswärts in Zofingen wird keine leichte Aufgabe. Der Sport Club Goldau freut sich über einen möglichst grossen Aufmarsch von Goldauer Supportern.
Knappe Niederlage nach schwachem Start
Der SCG lag gegen den FC Biel/Bienne nach 36. Minute mit 0:4 in Rückstand. Danach rauften sich die Goldauer aber zusammen, schafften mit dem 3:4 den Anschluss und sorgten für eine spannende Schlussphase.
Von Patrick Frei
Der Goldauer Start in das zweitletzte Spiel in dieser Saison war miserabel. Safari brachte den Gast bereits in der ersten Spielminute in Führung. Mora doppelte nach sieben Minuten nach – 0:2. Ehe die Goldauer überhaupt begriffen wie ihnen geschieht, hiess es bereits 0:3. Nuzzolo erhöhte nach einem Eckball mit dem Kopf auf 0:3 (16.). Danach fingen sich die Goldauer zumindest ein kleinwenig und kamen etwas besser ins Spiel, ehe in der 36. Minute der nächste Rückschlag folgte. Der Ball lag schon wieder im Goldauer Tor, zum Leidwesen der Einheimischen war es auch noch ein Eigentor!
Drei Tore in acht Minuten bringen Goldau zurück
0:4 hiess es also nach 36. Minuten, die Partie schien entschieden. Doch der SCG meldete sich in der 39. Minute zurück! Zeno Huser verkürzte auf 1:4. Und wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff gelang dem Heimteam der zweite Treffer. Zeka stand nach einem gewonnen Kopfballduell von Suter am richtigen Ort und verkürzte mit dem Kopf auf 2:4 (45.). Im gleichen Stil ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter: Nur zwei Minuten waren nach dem Wiederanpfiff gespielt, da zappelte der Ball bereits wieder im Tor der Bieler. Nicholas Walker verkürzte mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel auf 3:4 (47.). Mehr ging dann aber aus Goldauer Sicht nicht mehr. Einzig Koni Huser hatte mit einem Schuss aus 16 Metern noch die Chance auf den Ausgleich. Sein Abschluss flog jedoch knapp über das Tor (57.). Die Schlussphase lebte von der Spannung, beide Teams suchten einen weiteren Treffer, wobei die Gäste aus dem Seeland die deutlich besseren Chancen hatten und dem fünften Treffer näher standen als die Goldauer dem Ausgleich.
Mit einem Unentschieden gerettet
Nun trifft der SCG in der letzten Runde auswärts auf den FC Zofingen. Mit einem Punkt ist der SCG gerettet und bleibt in der 1. Liga classic. Bei einer Niederlage droht der Mannschaft von Trainer Sandro Marini aber der Abstieg. Gewinnt der FC Langenthal gegen den Tabellenletzten Old Boys Basel, würden die Goldauer absteigen. Daran wollen die Goldauer aber keine Gedanken verschwenden, denn immerhin hat der SCG das Ziel Ligaerhalt in den eigenen Füssen und ist mit einem Unentschieden gerettet.
SC Goldau – FC Biel/Bienne
380 Zuschauer. – SR M. Hajdarevic – Tore: 1. Safari 0:1, 7. Mora 0:2, 16. Nuzzolo 0:3, 36. Eigentor Goldau 0:4, 39. Zeno Huser 1:4, 45. Zeka 2:4, 47. N. Walker 3:4. – SC Goldau: Steinegger; Bertucci (81. Marini), Suter, Spichtig, Zeka (85. Lafferma); T. Walker, N. Walker, Schilling, Christen (85. Truttmann), K. Huser; Z. Huser. – FC Biel/Bienne: Schittenhelm; Krasniqi (60. Sheholli), Hofer, Brechbühl; Mourelle, Ferreira, Mäder (53. Agmagma), Safari, Fleury; Nuzzolo, Mora (73. Natoli). – Bemerkungen:. – Verwarnungen: 52. Suter (Foulspiel), 55. Nuzzolo (Foulspiel), 84. Zeno Huser (Reklamieren), 88. Natoli (Unsportlichkeit).
Abstiegskampf in Goldau
Zwei Runden vor Schluss der Meisterschaft steckt der SC Goldau wieder mitten im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur noch zwei Punkte.
Der SCG ging am vergangenen Wochenende in Delémont mit 6:0 unter. Dazu kam auch noch, dass die Mitkonkurrenten um den Abstieg allesamt gewinnen konnten. Bassecourt, Langenthal und auch der SC Zofingen feierten allesamt Siege, und machen den Abstiegskampf zwei Runden vor Schluss noch einmal so richtig spannend. Fünf Teams liegen nun zwei Punkte auseinander.
Mittendrin statt nur dabei
Die Goldauer stecken also mitten im Abstiegskampf und brauchen weitere Punkte um diesem zu entkommen. Ein Sieg zu Hause gegen den FC Biel würde ein grosser Schritt Richtung Ligaerhalt bedeuten. Die Mannschaft von Trainer Sandro Marini hofft auf zahlreiche Unterstützung der Goldauer Fans und natürlich auf ein positives Resultat in diesem wichtigen Spiel.
Goldau im Jura chancenlos
Von Daniel Flüeler
Der SC Goldau verliert im Jura gegen die SR Delémont diskusionslos mit 0:6. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nun nur noch zwei Punkte.
Die Mitkonkurrenten um den Ligaerhalt Bassecourt, Zofingen und Langenthal konnten am Wochenende allesamt ihre Spiele gewinnen. Der SC Goldau seinerseits zog auswärts im Jura eine deutliche Niederlage ein. Das Heimteam von Trainer Philippe Rossinelli überzeugte auf ganzer Linie und verdiente sich den Sieg auch in dieser Höhe.
Klarer Rückstand zur Pause
Das Ungemach aus Tierpärkler Sicht, begann bereits nach 14. Minuten. Die Goldauer brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone, welcher schliesslich nach einem Eigentor erstmals im Tor lag. Mohamed Camara erhöhte nach 22. Spielminuten per Kopfball bereits auf 2:0. Es sollte nicht der letzte Treffer des Angreifers des Heimteams sein. Bereits fünf Minuten später stand es 3:0 für die Einheimischen. Nicolas Enderlin lauerte am zweiten Pfosten und drückte den Ball freistehend über die Linie (27.).
Delémont lässt nicht locker
In der zweiten Halbzeit änderte sich an der Überlegenheit der SR Delémont nichts. Torhüter Marco Steinegger lenkte den Schuss von Dionys Stadelmann mit einer starken Parade über die Latte (64.). Doch der vierte Treffer verzögerte sich nur um drei Minuten. Camara erhöhte mit einem Distanzschuss auf 4:0 (67.). In der 71. Spielminute zog Emmanuel Mast alleine auf Steinegger los und erhöhte auf 5:0. Der auffällige Mohamed Camara krönte seine starke Leistung mit dem dritten persönlichen Treffer. Er brachte den Ball mit einem Kopfballtor zum 6:0 Endstand im Tor unter. Beim SC Goldau stimmte an diesem Nachmittag nicht viel zusammen. Die Goldauer kassierten die höchste Saisonniederlage. Doch die Mannschaft von Spielertrainer Sandro Marini hat in den verbleibenden Spielen gegen Biel und Zofingen den Ligaerhalt nach wie vor in den eigenen Füssen.
SR Delémont – SC Goldau 6:0 (3:0)
Stade de La Blancherie, 310 Zuschauer. – SR S. Tonini. – Tore: 14. Eigentor Goldau 1:0, 22. Camara 2:0, 27. Enderlin 3:0, 67. Camara 4:0, 71. Mast 5:0, 79. Camara 6:0. – SR Delémont: Fankhauser; Villemin, Enderlin, Lovis; Budimir, E. Stadelmann (61. Mutombo), D. Stadelmann, Mast; Essomba (67. Beghidja), Camara (79. Guil), Mulaj (77. Ferreira). – SC Goldau: Steinegger; Zumbühl (27. Lafferma), Sommaruga, Suter, D. Zeka (69. Reci); T. Walker, Christen (46. Marini), Schilling, Bertucci, N. Walker; Z. Huser. – Verwarnungen: 51. Lovis, 80. Mutombo (beide wegen Foulspiel). – Bemerkungen: Delémont ohne Rossé, Goldau ohne K. Huser (beide gesperrt), Greter, Keller, Büeler, L. Simoni, Schmid (alle verletzt), J. Simoni (2. Mannschaft).
Schwieriges Auswärtsspiel im Jura
Der SC Goldau reist am Sonntag nach Delémont. Mit einem Sieg kann der Ligaerhalt allenfalls schon gesichert werden.
Im Abstiegskampf in Gruppe 2 der 1. Liga classic herrscht Hochspannung. Bis und mit dem achtplatzierten Zug 94 befinden sich alle Teams noch im Abstiegskampf. Die Zuger haben 30 Punkte auf dem Konto, der zweitletzte FC Zofingen deren 24 Punkte. Der SC Goldau liegt mit 29 Punkten auf dem zehnten Platz, und braucht zum sich den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu sichern noch weitere Punkte.
Für Delémont ist die Saison praktisch gelaufen
Die SR Delémont liegt auf dem dritten Platz. Der zweite Platz ist für die Jurassier mit der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den FC Bassecourt kaum mehr zu erreichen, beträgt der Rückstand doch acht Punkte. Vielleicht ist bei den Jurassiern die Luft schon draussen und die Goldauer können davon profitieren. Mit einem Sieg könnten die Goldauer einen weiteren, grossen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Vielleicht steht dieser bereits am kommenden Sonntag fest (pfr).
Ibach II und Goldau II trennen sich unentschieden
Nach dem wichtigen und hart erkämpften Sieg gegen Küssnacht II musste die Mannschaft von Thomas Bürgin und Josip Lozic unbedingt auch im Derby gegen die Reserve des FC Ibach punkten. Wie es die ungeschriebenen Gesetze eines jeden Derbys aber so vorschreiben, war auch dieses Spiel gespickt mit Spannung, Drama und puren Emotionen.
Goldau II wusste, dass sie auf dem Gerbihof punkten müssen, sofern sie im Abstiegskampf immer noch ein Wörtchen mitreden wollen. Entsprechend motiviert, leider aber auch etwas nervös, ging Goldau II von Anfang an zu Werke. Mit dem frisch gebackenen Vater und Captain Krasniqi zurück in der Startelf, war das Matchmotto des SC Goldau auf dem riesigen Rasen in Ibach klar: Tief stehen, kompakt verteidigen und mit gezielten Konterattacken Nadelstiche setzen. Die oben erwähnte Nervosität machte sich bereits nach 4. Minuten bemerkbar. Nach einem katastrophalen Fehlpass der Goldauer Hintermannschaft, war es für Teixeira im Dienste des FCI ein Leichtes, zum 1-0 einzuschieben. Goldau schüttelte sich kurz, liess den Kopf nicht hängen und spielte weiter ihr Spiel. Nach ca. 15 Minuten wurde den Tierpärklern ein sonnenklarer Penalty verwehrt, als Simoni im Ibächler Strafraum mit einem Check in den Rücken unsanft von den Beinen geholt wurde. Doch auch davon liess sich der SCG nicht beirren. Weiter wurde gewissenhaft verteidigt und geduldig auf Chancen gewartet. Mit einem glücklichen 1-0, aus Ibächler Sicht, ging es nach 45 Minuten in die Kabinen.
Goldau setzt sich zur Wehr
Die zweite Halbzeit hatte es in sich auf dem Gerbihof in Ibach. Beide Mannschaften wollten unbedingt das nächste Tor erzielen, um das Spiel auf ihre Seite zu reissen. Druckphasen wechselten sich ab und die Zuschauer bekamen einiges geboten an diesem kühlen Sonntagnachmittag. Die beste Chance für die Heimmannschaft hatte Malanovic, als er alleine auf den Goldauer Torhüter Rampa zulaufen konnte. Sein Abschluss strich am linken Pfosten vorbei. Goldau wiederum setzte vermehrt auf lange Bälle auf die Flügelspieler, um zum Torerfolg zu gelangen. In der 57. Minute wurde Keiser mit einem solch langen Ball auf die Reise geschickt, seine scharfe Hereingabe wurde von Ulrich ins eigene Tor abgelenkt. Das 1-1 war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. In der Schlussphase hätte der SC Goldau auch noch Chancen auf das 1-2 gehabt, doch Fortuna verschloss, wie so oft in dieser Saison, ihre Augen und Ohren für die Goldauer Bemühungen.
Nichtsdestotrotz kann man aus Goldauer Sicht zufrieden sein mit dem 1-1. Eine erneut starke Mannschaftsleistung wurde mit einem Punkt in Ibach belohnt. Mit genau diesem Einsatz und genau diesem Willen, ist nach wie vor alles möglich im Abstiegskampf für den SC Goldau II.
Fussball, 3. Liga: FC Ibach II – SC Goldau II 1:1 (1:0)
„Gerbihof, Ibach» , 100 Zuschauer, – Tore: 4. Texeira 1:0; 57. Ulrich (Eigentor) 1:1 – SC Goldau: Rampa, Veliju, Spichtig, Krasniqi, T. Truttmann, Mrijaj, Zeka, R. Truttmann, Domgjoni, Memeti, Simoni (Bürgi, Keiser, Beeler, Camenzind), FC Ibach: Kündig, Deck, Ulrich, Küchler, Schäuble, Tischhauser, Reichmuth, Salihaj, Texeira, Malanovic, Kdouh (Annen, Hürlimann, Schmidiger)
Goldau mit wichtigem Sieg
Der SC Goldau gewinnt zu Hause drei wichtige Punkte gegen die BSC Old Boys. Ein grosser Schritt Richtung Ligaerhalt ist geschafft.
Pascal Zahler
Die Wetterbedingungen waren an diesem Spieltag sicherlich alles andere als optimal. Das Terrain war sehr durchnässt. Die Zuschauer duften keine Partie auf technisch hochstehendem Niveau erwarten. Nichtsdestotrotz war die Partie gleich von Beginn an interessant. Die Gäste aus Basel erwischten den besseren Start und waren nach 17 Minuten auch bereits mit 0:2 in Führung. Die beiden Tore durfte man durchaus unter der Kategorie «sehenswert» einordnen. Gegen diese Schmach hatte Raphael Suter jedoch etwas einzuwenden und verkürzte nur zwei Minuten nach dem zweiten Treffer der Gäste zum 1:2 (19.). Livio Sommaruga setzte das Spielgerät an den Pfosten, wo Raphael Suter dann nur noch einzuschieben brauchte. Genau dieser Raphael Suter war es auch, welcher in Manieren eines kaltblütigen Topscorers das Leder zum 2:2 Ausgleich in den gegnerischen Maschen versorgte (31.). Die angereisten Zuschauer bekamen auf dem Sportplatz Tierpark beste Fussballkost serviert. Beide Teams waren mit vollem Einsatz auf dem Platz und man konnte feststellen, dass es bei beiden Mannschaften um den Ligaerhalt geht.
Goldau in Unterzahl zum Sieg
Wie bereits in der ersten Hälfe waren es die Baselbieter, welche den besseren Start erwischten. Heimtorhüter Marco Steinegger rutschte das Spielgerät unglücklich durch die Finger, was die Gäste erneut in Führung brachte (49.). Mit diesem Spielergebnis war der Doppeltorschütze Raphael Suter erneut nicht zufrieden, weshalb er die Kugel in der 66. Spielminute kurzerhand zum dritten Mal in dieser Partie im gegnerischen Tor unterbrachte (3:3). Nur zwei Minuten danach musste Kapitän Koni Huser frühzeitig unter die Dusche. Nach einem Marsch über die ganze gegnerische Platzhälfte verlor er die Kugel und haute einen Basler aus den Socken (gelb/rot). Die Goldauer liessen sich jedoch nicht beirren und konnten mit Dominic Schilling gar mittels Penalty zur 4:3 Führung erhöhen. Ein toller und wichtiger Sieg für die Marini-Elf, welcher sim Anschluss gebührend am Frühlingsfest gefeiert wurde.
SC Goldau – BSC Old Boys 4:3 (2:2)
Sportplatz Tierpark, 350 Zuschauer. – SR E. Risi. – Tore: 10. Rietmann (0:1), 16. Kiendrebeogo (0:2), 18. Suter (1:2), 31. Suter (2:2), 49. Mbarga (2:3), 63. Suter (3:3), 80. Schilling (4:3). – SC Goldau: Steinegger; Zeka, Christen, Sommaruga, Zumbühl (56. Bertucci); K. Huser, N. Walker, Schilling, T. Walker (80. Lafferma); Suter, Z. Huser (63. Marina). – BSC Old Boys: Fidan; Sylla, Muslija (69. Ozan), Winistörfer (74. Kama), Kiendrebeogo; Osaj, Rietmann, Limanaj, Mbarga; Blatter, Boss (Dieng). – Verwarnungen: 27. Mbarga, 29. K. Huser, 53. Muslija, 68. K. Huser (gelb/rot), 82. Christen, 83. Blatter, 88. Ozan. – Bemerkungen: keine.
Goldau mit wichtigem Heimspiel
Vier Runden vor dem Saisonende gastieren die BSC Old Boys auf dem Sportplatz Tierpark. Gegen den Tabellenletzten müssen Punkte her.
Pascal Zahler
Die Lage für die Mannschaft von Spielertrainer Sandro Marini sieht langsam durchaus positiv aus. Vier Runden vor Schluss sind die Goldauer mit 26 Punkten auf Platz 10 rangiert. Das Polster auf den Abstiegsplatz beträgt aktuell fünf Punkte. Klar ist, dass die Tierpärkler den Fokus nicht verlieren dürfen. Konzentriert und professionell muss auch die Aufgabe gegen den Tabellenletzten in Angriff genommen werden.
Die Gäste müssen punkten
Die Baselbieter müssen gegen die Goldauer Punkte einfahren. In der Rückrunde konnten die Basler nur gerade einen einzigen Punkt gegen den Grasshopper Club Zürich II einfahren. Mit sieben Punkten Rückstand auf den Ligaerhalt wird das Eis immer dünner. Dementsprechend motiviert werden die Basler am kommenden Wochenende nach Goldau reisen. Mit aller Kraft soll der Ligaerhalt bewerkstelligt werden.