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130626 Goldau – Rothenburg

Goldauer feiern Meisterschaft und Aufstieg

Am Samstagabend kannte der Jubel in Goldau keine Grenzen mehr. Trainer, Spieler und Fans lagen sich in den Armen. Wenige Minuten später stemmte Captain Koni Huser vor 550 Zuschauern den IFV-Meisterpokal in die Höhe: Der SC Goldau ist zurück in der 2. Liga interregional.

Von Simon Krienbühl

Bereits kurz vor dem Anpfiff flossen auf dem Sportplatz Tierpark die ersten Abschiedstränen. Der 35-jährige Zeno Huser, langjähriger Topskorer und Vereinslegende, wurde vom Aktivfussball verabschiedet. Huser absolvierte 438 Pflichtspiele für Gelb-Rot und erzielte dabei mehr als 200 Tore. «Ich könnte mir keinen schöneren Abschied vorstellen. Zuhause vor unseren Fans und meiner Familie nochmals einen Titel zu gewinnen, ist einfach unglaublich», sagte Huser nach dem Spiel. Ebenfalls verabschiedet wurden die beiden Spieler Sommacal und Pfefferle. 

Goldau von Beginn an spielbestimmend
Die Ausgangslage vor dem Saisonfinale hätte spannender kaum sein können. Goldau und Brunnen lagen punktgleich an der Tabellenspitze. Dank der besseren Fairplay-Wertung standen die Goldauer auf Rang eins – und diesen sollten sie nicht mehr hergeben. Die Gastgeber starteten stark in das letzte Saisonspiel und kontrollierten das Geschehen gegen den FC Rothenburg über weite Strecken. Immer wieder erspielten sie sich gute Torchancen. Doch bei sommerlichen Temperaturen und mit dem Titel vor Augen fehlte zunächst die letzte Konsequenz im Abschluss. Mehrere hochkarätige Möglichkeiten blieben ungenutzt. Zudem erwischte Rothenburgs Torhüter Beka einen ausgezeichneten Abend und bewahrte seine Mannschaft mehrfach vor einem Rückstand.

Koni Huser schiesst Goldau zum Aufstieg.
Nach 45 Minuten Anrennen war es dann doch soweit: Der Ball landete im Netz. Mittelfeldmotor Schmid trieb den Ball durchs Zentrum und lancierte Koni Huser mit einem öffnenden Pass. Der Goldauer Captain behielt die Nerven und traf alleine vor Beka eiskalt zum verdienten 1:0.

In der zweiten Halbzeit waren die Goldauer etwas weniger dominant. Rothenburg stemmte sich gegen die drohende Niederlage und wollte seine starke Saison ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis abschliessen. Die Luzerner beenden die Meisterschaft auf einem respektablen 9. Tabellenplatz und sichern sich so souverän den Ligaerhalt. Nun war auch SCG-Keeper Feer häufiger gefordert. Doch wie schon während der gesamten Saison strahlte er Ruhe und Sicherheit aus. Lediglich 21 Gegentore kassierten die Goldauer in 26 Meisterschaftsspielen – ein entscheidender Faktor auf dem Weg zum Titel. Trainer Christoph Müller brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: «Mit einer guten Offensive gewinnt man Spiele, mit einer guten Defensive die Meisterschaft.»

Kurz vor 20 Uhr erlöste das souveräne Schiedsrichtergespann die Goldauer mit dem Schlusspfiff. Da auch Brunnen ihr Heimspiel an diesem Abend gewinnen konnte, entschied am Ende die Fairplay-Wertung über die Meisterschaft. Die Goldauer sammelten über die gesamte Saison hinweg weniger Strafpunkte. Der Meistertitel ist damit die perfekte Antwort auf den Abstieg vor einem Jahr. Damals übernahm das Trainerduo Christoph Müller und Marco Zimmermann an der Seitenlinie. Die beiden formten eine hungrige Mannschaft und brachten den Erfolg zurück. Dieser wurde an diesem sommerlichen Abend gebührend bis in die späten Stunden gefeiert. 

SC Goldau – FC Rothenburg 1:0 (1:0)
Sportplatz Tierpark, 550 Zuschauer (Saisonrekord). – SR: Vidic, Lötscher, Zihlmann. – Tore: 45. K. Huser 1:0. – SC Goldau: Feer, Auf der Maur, Frischkopf, Sommaruga, Asaro, J. Ademi (91. Flipp), Schmid (74. Diaz), Schelbert, K. Huser, Bachmann (94. Sommacal), Z. Huser (75. B. Ademi). – FC Rothenburg: Beka, Portmann (50. Amir), Prud’Homme (75. Eberle), Williner, Hofstetter (67. Moura de França), Unternährer, D. Di Beradino, P. Di Beradino (57. Schnider), Portmann, Wildisen (86. Schürch), M. Beradino. – Verwarnungen: 37. M. Di Beradino, 81. Unternährer. – Bemerkungen: Letztes Karrierespiel von Zeno Huser für den SCG. Verabschiedung von Pfefferle, Sommacal und Z. Huser. Goldau ohne Persson, Ulrich, Amstad, Eichhorn, Mathis, Ulli und Huber.


Aufstiegsrennen entscheidet sich diesen Samstag

Im Fernduell spielen Goldau und Brunnen am Samstagabend um den Aufstieg in die 2. Liga interregional. Vor dem letzten Spieltag liegen beide Teams punktgleich an der Tabellenspitze.

Von Simon Krienbühl

Spannender könnte die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der 2. Liga regional kaum sein. Nachdem Goldau am vergangenen Wochenende Punkte liegen liess, konnte Brunnen aufschliessen. Aufgrund der besseren Fairplay-Wertung beziehungsweise der geringeren Anzahl Strafpunkte belegt Goldau derzeit Rang eins. Nun kommt es am Samstag zum grossen Aufstiegskrimi. Der SC Goldau empfängt auf heimischem Terrain den Tabellenneunten aus Rothenburg. Die Luzerner spielten eine starke Rückrunde und konnten sich gegenüber der Vorrunde deutlich steigern. Entsprechend wird die Aufgabe für die Gastgeber nicht einfach. Doch der SCG hat den Aufstieg in den eigenen Füssen. Mit einem Sieg und der nötigen Disziplin auf dem Platz wäre der Sprung in die 2. Liga interregional unabhängig von den Resultaten auf den anderen Plätzen geschafft. 

Für zusätzliche Emotionen sorgt am Samstag die Verabschiedung von Zeno Huser. Der langjährige Topskorer des SC Goldau wird vor dem Anpfiff offiziell verabschiedet. Nach mehr als 200 Toren in über 400 Pflichtspielen für Gelb-Rot beendet der Stürmer seine beeindruckende Karriere.

Der SC Goldau möchte seine starke Saison vor heimischer Kulisse erfolgreich abschliessen und freut sich im entscheidenden Spiel auf die Unterstützung zahlreicher Fans.

060626 Willisau – Goldau

Goldau kassiert in Willisau die zweite Saisonniederlage

Der SC Goldau verliert in Willisau mit 1:3. Die Entscheidung um den Aufstieg fällt nun am letzten Spieltag.

Von Daniel Flüeler

Mit zuletzt sechs Siegen in Folge reiste der SC Goldau mit Selbstvertrauen nach Willisau. Doch die Tierpärkler kassierten bereits in der achten Minute einen ersten Nackenschlag in Form eines Gegentreffers. Einen Angriff über die linke Seite konnte Simon Unternährer auf Kushtrim Osaj in der Mitte ablegen, der zur frühen Führung einschiessen konnte. Das Ungemach wurde in der 16. Minute noch grösser, als die Einheimischen auf 2:0 erhöhen konnten. Zwar konnte Torhüter Feer den ersten Abschluss noch klären, doch gegen den Nachschuss von Silvan Waltisberg war auch der Goldauer Schlussmann machtlos. Das Team von Trainer Daniel Bossart zeigte sich in der Startphase äusserst effizient und nutzte seine Chancen konsequent aus. Die Tierpärkler verzeichneten zwar mehr Ballbesitz, fanden aber nur schwer in die Partie. Erst in der 34. Minute kam der SCG zur besten Möglichkeit der ersten Halbzeit. Marco Asaro traf aus spitzem Winkel jedoch nur die Latte.

Leistungssteigerung bringt keinen Ertrag
So ging der SC Goldau mit einer für ihn ungewohnten Situation in die Pause. Schliesslich lag er in sämtlichen Partien der Rückrunde bis zum Spiel gegen Obergeissenstein nie in Rückstand. Es schien, als hatte das Goldauer Trainerduo in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden. Der SCG startete nämlich mit einer deutlichen Leistungssteigerung in die zweite Spielhälfte. Bereits früh hatten Noah Bachmann (46.) und Philipp Ulrich (50.) gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Der Aufwand der Goldauer wurde schliesslich in der 61. Minute belohnt. Der gerade eingewechselte Tobias Auf der Maur traf per Kopf nach einer massgenauen Flanke von Gabriel Persson zum 1:2. Die Spannung war zurück und es war noch genügend Zeit für weitere Tore. Die Tierpärkler drückten anschliessend auf den Ausgleich. Mit dem Lattenschuss durch Silvan Diaz in der 88. Minute waren sie dem Ausgleich nahe. Gleichzeitig blieb auch Willisau mit schnellen Gegenstössen gefährlich. Einen dieser Konter nutzte Luca Frey in der tiefen Nachspielzeit zum 3:1-Endstand. Damit kassiert der SC Goldau im 25. Meisterschaftsspiel die zweite Niederlage der Saison.

Spannende Ausgangslage vor letztem Spieltag
Da Verfolger Brunnen sein Spiel in Gunzwil klar gewinnen konnte, zieht der FCB punktemässig mit den Goldauern gleich. Dank der besseren Strafpunktewertung liegt der SC Goldau jedoch weiterhin an der Tabellenspitze. Damit hat der SCG die Entscheidung um den Aufstieg noch immer in den eigenen Füssen. Mit einem Sieg und der nötigen Disziplin auf dem Platz wäre der Aufstieg unabhängig von den Resultaten der Konkurrenz gesichert.

FC Willisau – SC Goldau 3:1 (2:0)
Sportzentrum Schlossfeld, 150 Zuschauer. – SR Z. Shabanaj. – Tore: 8. Kushtrim Osaj 1:0, 16. Waltisberg 2:0, 61. Auf der Maur 2:1, 96. Frey 3:1. – FC Willisau: Lustenberger (83. Rösli); Morina (68. Frey), Kneubühler, Bernet, Skeraj; Rölli (68. Peter), Wirz, Waltisberger (68. E. Lustenberger), Unternährer, Kaltrim Osaj, Kushtrim Osaj (68. Lütolf). – SC Goldau: Feer; Asaro, Persson, Frischkopf, Ulrich; K. Huser (77. Diaz), Schelbert, Schmid, B. Ademi (58. Auf der Maur), J. Ademi; Bachmann. – Verwarnungen: 11. Schmid, 64. Ulrich (beide wegen Foulspiel). – Bemerkungen: 88. Platzverweis Ulrich (Gelb-Rot / Unsportlichkeit), Goldau ohne Eichhorn, Prenaj, Flipp, Mathis, Kälin, Ulli, Huber.


Feiert Goldau am Samstag den Aufstieg?

Im zweitletzten Saisonspiel trifft der SC Goldau auswärts auf den FC Willisau. Der Aufstieg der Goldauer könnte bereits an diesem Samstag feststehen.

Von Daniel Flüeler

Auch nach dem vergangenen Wochenende bleibt an der Spitze der 2. Liga regional alles beim Alten. Goldau führt die Tabelle weiterhin mit drei Punkten Vorsprung auf Verfolger Brunnen an. Der SCG kann den Aufstieg bereits vorzeitig sichern, wenn er gegen Willisau mehr Punkte holt als Brunnen in Gunzwil.

Willisau zuletzt mit zwei Niederlagen
Im Auswärtsspiel in Willisau peilt die Mannschaft des Trainerduos Christoph Müller und Marco Zimmermann den siebten Sieg in Serie an. Die Luzerner spielen bislang ebenfalls eine starke Saison und belegen mit 40 Punkten den dritten Tabellenrang. Besonders beeindruckend verlief die Rückrunde. Aus den ersten acht Partien holte der FC Willisau sieben Siege. Zuletzt geriet der Motor jedoch etwas ins Stocken, aus den vergangenen drei Spielen resultierte lediglich ein Punkt.

300526 Goldau – Kickers Luzern

Erlittener Goldauer Sieg

Der SC Goldau gewinnt gegen den FC Kickers dank Toren von Zeno Huser und Noah Bachmann mit 2:1. Damit macht der SCG einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg.

Von Patrick Frei

Hitze drückt aufs Tempo
Es war vor allem in der ersten Halbzeit heiss, und dies merkte man den Akteuren an. Das Tempo war ungewohnt tief und beidseits schlichen sich immer wieder Fehlpässe ein. Die grosse Chance trotzdem in Führung zu gehen, hatte der Gast aus Luzern. Nach einer Flanke kam Szymanski völlig frei zum Kopfball, dieser flog aber zur Erleichterung der Goldauer an den Pfosten.

Zeno Huser erlöst den SCG
Mit den tiefer werdenden Temperaturen in der zweiten Halbzeit konnte der SC Goldau nach dem Seitenwechsel dann das Tempo erhöhen. Zudem brachten die in der Halbzeit eingewechselten Zeno Huser und Julet Ademi neuen Schwung in die Goldauer-Offensive. Und Zeno Huser reüssierte bereits in der 62. Minute. Huser stand nach einem Goldauer Abschluss goldrichtig, staubte ab und brachte den SCG mit 1:0 in Führung.

Bachmann verschiesst Penalty – und trifft dann sehenswert
In der 76. Minute wurde Noah Bachmann im Strafraum von den Beinen geholt. Das Urteil des Unparteiischen war klar – Penalty. Der gefoulte lief selber an – und sah seinen Schuss von Kickers-Hütter Jim Bischof mit einer starken Parade abgewehrt. Doch der Goldauer Stürmer machte sein Malheur vier Minuten später wieder gut. Der Liga-Topskorer sah, dass Bischof zu weit vor seinem Tor postiert war. Gekonnt lupfte Bachmann den Ball über den Torhüter hinweg ins Tor (81.). Mit diesem Traumtor stellte der SCG die Weichen definitiv auf Sieg.

Goldau auf Aufstiegskurs
Dem FC Kickers gelang in der 87. Minute durch Simon Rosenberg noch der Anschlusstreffer zum 2:1, zu mehr reichte es den Gästen jedoch nicht mehr. In einer kräftezehrenden Partie bei grosser Hitze feiert der SC Goldau damit den sechsten Sieg in Folge und bleibt, zwei Runden vor Schluss, drei Punkte vor dem FC Brunnen.

SC Goldau – FC Kickers Luzern 2:1 (0:0)
Sportplatz Tierpark, 250 Zuschauer. – SR Ph. Aarskog. – Tore: 63. Z. Huser 1:0, 81. Bachmann 2:0, 87. Rosenberg 2:1. – SC Goldau: Feer; Asaro, Persson, Frischkopf, Ulrich, K. Huser, Schelbert, Diaz (46. Z. Huser), B. Ademi (46. J. Ademi), Schmid (85. Sommaruga), Bachmann (83. Auf der Maur). – FC Kickers Luzern: Bischof; Glatt, Fischer (13. Wyss), Rosenberg, Teixeira, Mamo, Aregger, Anselmi (82. Tschupp), Tashi (69. Luwau), Szymanski, Ahmed (69. Stankovic). – Verwarnungen: 6. Fischer, 38. Aregger, 44. K. Huser. – Bemerkungen: 15. Pfostenschuss Szymanski (Kopfball), 76. Bachmann verschiesst Penalty.


Hochspannung im Aufstiegsrennen

Noch drei Runden sind zu Spielen in der 2. Liga regional. Der SC Goldau liegt nach wie vor drei Punkte vor dem FC Brunnen, und kann im Heimspiel gegen den FC Kickers einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg machen.

von Patrick Frei

Der Aufstiegskrimi in der 2. Liga regional biegt auf die Zielgerade ein! Zwar feierte der FC Brunnen im Nachholspiel gegen den FC Hochdorf einen krachenden 0:8-Auswärtssieg, doch der Leader aus Goldau behauptet weiterhin seinen Drei-Punkte-Vorsprung. Zusätzlich hat der FC Brunnen elf Strafpunkte mehr auf dem Konto als der SC Goldau. Sollte es am Ende zum Punktgleichstand kommen, würden die Goldauer den Aufstieg bejubeln.


Vollgas Richtung Aufstieg

Im Heimspiel gegen den FC Kickers wollen die Goldauer den nächsten Sieg einfahren. Die Luzerner liegen auf dem sechsten Platz. In der Vorrunde setzte sich der SCG dank einem Treffer von Juelt Ademi und einem Doppelpack von Zeno Huser mit 0:3 durch. Nun streben die Goldauer den nächsten Sieg an – es wäre ein weiterer, grosser Schritt Richtung Aufstieg.

160526 Sarnen – Goldau

Goldau gewinnt auch in Sarnen

Der SC Goldau siegt zum fünften Mal in Folge. In Sarnen bestimmten die Tierpärkler zwar über weite Strecken die Partie, mussten sich aber dennoch lange für den entscheidenden Treffer gedulden.

Von Daniel Flüeler

Der SC Goldau startete mit viel Offensivdrang in die Partie und hatte deutlich mehr Spielanteile. Das Heimteam war somit hauptsächlich mit Defensivarbeit beschäftigt und lauerte seinerseits auf Kontermöglichkeiten.

Keine Tore zur Pause
Es dauerte bis in die Schlussminuten der ersten Halbzeit, ehe die Tierpärkler ihre besten Chancen erspielten. So bediente Bachmann den mitgelaufenen Besard Ademi, der abzog und Torhüter Iten zu einer starken Fussabwehr zwang (39.). Drei Minuten später war es erneut Ademi welcher zur nächsten Möglichkeit kam. Nun verhinderte aber die Latte die Goldauer Führung (42.).

Bachmann entscheidet Spiel
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Tierpärkler die spielbestimmende Mannschaft. Der SC Goldau kam zu weiteren Torchancen. So verpasste zunächst der freistehende Zeno Huser mit einem Schuss über die Latte (58.). Auch sein Bruder Koni vergab wenige Minuten später die Chance zur Führung. Sein Abschluss konnte Torhüter Iten nicht richtig festhalten und der Ball klatschte schliesslich an den Torpfosten (62.). Der FC Sarnen, der im Abstiegskampf dringend auf Punkte angewiesen ist, hatte im Verlauf der zweiten Halbzeit zwar mehr Spielanteile. Die Obwaldner blieben jedoch meistens in der Goldauer Abwehr hängen. Es lief bereits die 70. Spielminute auf dem Seefeld, als es zum entscheidenden Treffer kam. Noah Bachmann kämpfte sich energisch durch die Sarner Abwehr und traf zur Führung. Bachmann hatte in dieser Szene allerdings grosses Glück, dass sein Körpereinsatz zur Balleroberung nicht als Foulspiel geahndet wurde. Da die Defensive der Tierpärkler auch in der Schlussphase weiterhin sattelfest stand, blieb es beim knappen 1:0-Erfolg in Sarnen. Der Sieg der Goldauer war am Ende verdient, verpassten es aber, mit einer besseren Chancenverwertung für klare Verhältnisse zu sorgen. Zudem hatten sie beim einzigen Treffer das Glück auf ihrer Seite. Am kommenden Pfingstsamstag ruht der Spielbetrieb in der regionalen 2. Liga. Das nächste und zugleich drittletzte Saisonspiel findet somit am 30. Mai zuhause gegen den FC Kickers Luzern statt.

FC Sarnen – SC Goldau 0:1 (0:0)
Sportanlage Seefeld, 120 Zuschauer. – SR R. Bühlmann. – Tor: 70. Bachmann 0:1. – FC Sarnen: Iten; Riebli (75. Ruckli), Fanger, Bode, Fernandes (86. Halter); Gasser, Chipra, Rohrer, von Ah; Rapelli, Binaku. – SC Goldau: Feer; Asaro, Persson, Frischkopf, Ulrich; K. Huser, Schelbert, Diaz (69. Sommaruga), B. Ademi (77. Ulli); Bachmann, Z. Huser (86. Sommacal). – Verwarnungen: 7. Fernandes, 10. K. Huser, 40. Rohrer, 48. Bode, 70. Rapelli, 70. P. Gasser (Assistent), 88. Chipra, 92. Iten. – Bemerkungen: 42. Lattenschuss B. Ademi, 62. Pfostenschuss K. Huser, Goldau ohne J. Ademi, Eichhorn, Flipp, Schmid, Mathis, Kälin, Huber.


Goldau gastiert in Sarnen

Der SC Goldau trifft am Samstag auswärts auf den Tabellenvorletzten FC Sarnen.

Von Daniel Flüeler

Mit dem 3:0-Heimsieg gegen den FC Gunzwil feierten die Goldauer den vierten Vollerfolg in Serie. Einmal mehr überzeugte die Defensive der Tierpärkler, die zum zehnten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer blieb. Da der FC Brunnen gegen Baar nicht über ein 0:0 hinauskam, beträgt der Vorsprung des SC Goldau an der Tabellenspitze nun drei Punkte.

Sarnen im Abstiegskampf
In der viertletzten Runde treffen die Goldauer am Samstag auf den FC Sarnen. Die Obwaldner sind im Abstiegskampf dringend auf Punkte angewiesen. Doch dabei taten sie sich zuletzt schwer. So kassierte der FC Sarnen drei Niederlagen in Folge. So auch am letzten Spieltag, als die Mannschaft von Trainer Cyrill Gasser in Rothenburg mit 2:3 verlor. Aktuell stehen die Obwaldner mit 22 Punkten auf dem 13. Platz und damit auf einem Abstiegsplatz. Auch wenn der SC Goldau über doppelt so viele Punkte auf dem Konto hat, braucht es eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit, um den nächsten Sieg einzufahren.

090526 Goldau – Gunzwil

Goldau festigt die Leaderposition

Der SC Goldau besiegt Gunzwil zuhause verdient mit 3:0 und profitiert gleichzeitig vom torlosen Unentschieden des FC Brunnen gegen Baar. Damit wächst der Vorsprung des SCG an der Tabellenspitze auf drei Punkte an.

Von Patrick Frei

Persson bringt Goldau in Führung
Von Beginn an übernahm der SCG das Spieldiktat. Die Goldauer waren spielerisch und technisch das stärkere Team und setzten die Gäste früh unter Druck. In der 19. Minute wurde die Überlegenheit erstmals belohnt: Nach einem Eckball von Julet Ademi stieg Gabriel Persson am höchsten und köpfte den Ball sehenswert zur 1:0-Führung ins Netz.

Fortuna auf Goldauer Seite
Auch danach blieb das Heimteam die bessere Mannschaft. Was fehlte, war einzig der zweite Treffer. Julet Ademi und Noah Bachmann kamen noch vor der Pause zu guten Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht nutzen.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann eine äusserst heikle Szene im Goldauer Strafraum: Sandro Koch wurde von den Beinen geholt, doch Schiedsrichter Nico Gattiker liess zum Erstaunen der Zuschauer weiterspielen. In dieser Situation stand das Glück erstmals auf Seiten des SCG.

Kurz nach Wiederanpfiff musste Goldau Fortuna erneut bemühen. Wieder war es Sandro Koch, der aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, den Ball jedoch nur an die Latte setzte (53.). Es war die grosse Chance auf den Ausgleich für die Gäste.

Goldau legt entscheidend nach
Die Antwort der Goldauer folgte postwendend. Im direkten Gegenzug traf Besard Ademi ebenfalls die Latte, doch der Abpraller landete vor den Füssen von Noah Bachmann. Der Liga-Topskorer liess sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erhöhte in der 53. Minute auf 2:0. Mit diesem Treffer war die Partie praktisch entschieden. Marco Asaro sorgte in der 72. Minute mit dem dritten Goldauer Treffer endgültig für klare Verhältnisse. Ein besonderer Moment ereignete sich zudem in der 64. Minute: Simon Schmid wurde eingewechselt und absolvierte damit sein 200. Spiel für den SC Goldau.

Der Sieg der Goldauer war am Ende verdient – auch wenn das Heimteam in einigen Situationen das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hatte. Da der FC Brunnen gegen Baar nicht über ein 0:0 hinauskam, beträgt der Vorsprung des SC Goldau an der Tabellenspitze nun drei Punkte.


SC Goldau – FC Gunzwil 3:0 (1:0)
Sportplatz Tierpark, 320 Zuschauer. – SR N. Gattiker. – Tore: 20. Persson 1:0, 54. Bachmann 2:0, 72. Asaro 3:0. – SC Goldau: Feer; Asaro, Persson, Frischkopf (81. Sommaruga), Ulrich, K. Huser (88. Pfefferle), Schelbert, Diaz (64. Schmid), B. Ademi (68. Ulli), J. Ademi, Bachmann (75. Z. Huser). – FC Gunzwil: Süess; Imbach, Dätwyler (84. Stocker), Kronenberg, Bucher, Ramundo, Fleischli (78. Rogger), Schumacher (67. Nurmi), Fankhauser, Furrer (67. Estrela Do Nascimento), Koch (76. Pervorfi). – Verwarnungen: 56. Fleischli, 90.+2 Imbach (beide wegen Foulspiels). – Bemerkungen: 53. Lattenschuss Koch, 53. Lattenschuss B. Ademi.


Goldau im Saisonendspurt gefordert

Der SC Goldau empfängt am Samstag um 18 Uhr den Tabellenvierten aus Gunzwil. Mit dem Heimspiel beginnt die entscheidende Phase der Saison.

Von Simon Krienbühl

Für den SC Goldau steht ein wegweisendes Spiel an: Am Samstagabend gastiert mit Gunzwil eines der formstärksten Teams der Rückrunde auf dem Sportplatz Tierpark. Die Luzerner sorgten für Aufsehen, als sie ihre ersten sechs Partien nach der Winterpause allesamt gewinnen konnten. Zwar erlitt das Team von Trainer Dany Bolliger zuletzt mit zwei Niederlagen – zuletzt gegen Rothenburg – einen kleinen Dämpfer, dennoch belegen sie weiterhin den starken vierten Tabellenrang.

Mit nur noch fünf ausstehenden Spielen ist die Meisterschaft in ihre heisse Schlussphase eingebogen. Jeder Punkt kann nun entscheidend sein – entsprechend konzentriert will Goldau auftreten. Neben einer geschlossenen Teamleistung gilt ein besonderes Augenmerk «Gonzbu’s» Topskorer Raffael Furrer, der bereits neun Treffer erzielt hat.

020526 Eschenbach – Goldau

Knapper Goldauer Sieg in Eschenbach

Dank effizienter Chancenverwertung in der ersten Halbzeit und einem starken Torhüter Feer gewinnt Goldau in Eschenbach mit 2:1.

Von Daniel Flüeler

Die Partie auf dem Sportplatz Weiherhus begann auf beiden Seiten verhalten. In der Anfangsphase gelang es keinem Team, sich klare Torchancen zu erspielen. Dennoch konnten die Goldauer in der 19. Minute erstmals jubeln. Julet Ademi schoss einen seitlichen Freistoss in den Strafraum, den sein Bruder Besard per Kopf nur knapp verpasste. Sekunden später machte es Noah Bachmann besser und versenkte den Ball per Kopf im Tor. Der FC Eschenbach kam sieben Minuten später zur Ausgleichschance, doch Torhüter Roman Feer klärte den Abschluss von Merdjan Zeqiri (26.).

Goldau erhöht zur 2:0-Pausenführung
Anschliessend konnte der SC Goldau leichte Vorteile erspielen und nach einer halben Stunde auf 2:0 erhöhen. Besard Ademi bediente von der linken Seite Julet Ademi, der in der Mitte abzog und den Ball im Tor versenkte. Mit der ersten Halbzeit konnte der SC Goldau nicht vollends zufrieden sein. Er zeigte sich jedoch effizient und liess keinen Gegentreffer zu.

Spannung nach dem Anschlusstreffer
Der FC Eschenbach startete besser in die zweite Halbzeit und so hielt der Vorsprung der Goldauer nicht lange. Nach einem Foulspiel an Richli entschied Schiedsrichter Omlin in der 50. Minute auf Elfmeter. Merdjan Zeqiri übernahm bei den Seetalern die Verantwortung und traf souverän zum 1:2-Anschlusstor. Der Treffer brachte Spannung in die Partie, auch wenn das Spiel zunächst lange ohne grosse Höhepunkte dahinplätscherte. Ab der 70. Minute änderte sich das allerdings. Einen Abschluss von Koni Huser aus spitzem Winkel konnte geklärt werden, ebenso den Nachschuss von Noah Bachmann, den ein Eschenbacher mit letztem Einsatz noch vor der Linie klären konnte. Vier Minuten später bot sich dem Heimteam die grosse Ausgleichsmöglichkeit. Nach einem missratenen Rückpass eines Goldauer Verteidigers konnte Laurin Häfliger auf das Goldauer Tor stürmen. Roman Feer klärte jedoch mit einer Glanzparade über die Latte (74.). In der 85. Minute wäre selbst der starke Goldauer Torhüter geschlagen gewesen. Philipp Ulrich klärte den Abschluss von Julian Richli vor der Torlinie. In den Schlussminuten hatte der SC Goldau die Chance, das Spiel zu entscheiden. Doch der schnelle Tobias Ulli scheiterte nach einem Doppelpass mit Zeno Huser an Torhüter Bachmann (88.). Auch den Distanzschuss von Silvan Diaz konnte der Eschenbacher Schlussmann in der Nachspielzeit parieren (91.).  So blieb es beim knappen Goldauer Auswärtssieg.

FC Eschenbach – SC Goldau 1:2 (0:2)
Sportplatz Weiherhus, 180 Zuschauer. – SR R. Omlin. – Tore: 19. Bachmann 0:1, 30. J. Ademi 0:2, 50. Zeqiri (Foulelfmeter) 1:2. – FC Eschenbach: Bachmann; Gurtner, Bossart, Heinrich, Gehrig; Hüsler (80. Nevistic), Richli, Wigger (84. Portmann), Barmet; Ballazhi (46. Häfliger), Zeqiri. – SC Goldau: Feer; Asaro, Persson, Frischkopf, Ulrich; K. Huser, Schelbert (63. Sommaruga), Diaz, B. Ademi (73. Ulli), J. Ademi (90. Sommacal); Bachmann (80. Z. Huser). – Verwarnungen: 63. B. Ademi, 72. Sommaruga, 78. Hüsler. – Bemerkungen: Goldau ohne Auf der Maur, Eichhorn, Prenaj, Flipp, Schmid, Mathis, Kälin, Amstad, Huber.


Goldau trifft auf formstarkes Eschenbach

Der SC Goldau trifft am Samstag auf den FC Eschenbach und strebt den dritten Sieg in Serie an.

Von Daniel Flüeler

Wie bereits im Spiel gegen den FC Baar schoss der SC Goldau am letzten Wochenende sieben Tore. Gegen das Schlusslicht aus Hochdorf siegten die Goldauer nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 7:2. Somit verteidigen die Tierpärkler die Tabellenführung, dies mit einem Punkt Vorsprung auf den FC Brunnen.

Rückkehr für Trainerduo
Nun steht das Duell gegen den FC Eschenbach bevor. Für das Goldauer Trainerduo Müller/Zimmermann wird dies ein besonderes Spiel sein. Die beiden waren drei Saisons in Eschenbach erfolgreich tätig und führten die Mannschaft im Sommer 2021 zum Aufstieg in die 2. Liga interregional. Die Seetaler stehen mit 26 Punkten aktuell auf dem neunten Tabellenplatz. In der Rückrunde holte die Mannschaft von Trainer Raffael Valladares in sechs der sieben Partien Punkte. Darunter wurden alle vier Heimspiele gewonnen. Doch auch die Goldauer sind in Form und streben in Eschenbach den zwölften Saisonsieg an.

250426 Goldau – Hochdorf

Go(a)ldau mit torreichem Heimsieg

Die Zuschauer auf dem Sportplatz Tierpark wurden am Samstagabend bestens unterhalten: In einer torreichen Partie setzte sich der SC Goldau dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit klar durch.

Von Simon Krienbühl

Das Trainerduo Müller/Zimmermann konnte personell aus dem Vollen schöpfen und hatte die Qual der Wahl bei der Startelf. Der erhoffte dominante Start blieb jedoch zunächst aus. Der Tabellenletzte aus Hochdorf begann mutig, agierte in der Anfangsphase auf Augenhöhe und kam zu guten Torszenen. Den ersten Treffer erzielte dennoch Goldau: Nach einer Ecke landete der Ball bei Schmid, der volley zur Führung traf. In der Folge flachte die Partie etwas ab, und klare Aktionen der Gastgeber blieben Mangelware. Stattdessen bot sich Hochdorf durch Igniatovic und Ndov eine grosse Ausgleichschance, doch SCG-Goalie Feer parierte stark und sicherte die knappe Pausenführung.

Kurzer Schock, gute Reaktion
Die zweite Halbzeit begann mit einem Schockmoment für die Gastgeber: Gerade einmal 32 Sekunden waren gespielt, als Oroshi für Hochdorf zum Ausgleich traf. Die Gäste kombinierten sich nahezu ohne Gegenwehr durch die Goldauer-Defensive. Doch die Antwort der Einheimischen folgte postwendend. Zeno Huser setzte seinen Bruder Koni in Szene, der wuchtig zur erneuten Führung traf. Kurz darauf wurde Diaz im Strafraum gefoult – Frischkopf verwandelte den fälligen Elfmeter souverän zum 3:1.

Goldau blieb torhungrig und zeigte nun ein ganz anderes Gesicht: Nach einer Stunde bediente Zeno Huser erneut seinen Bruder, der auf 4:1 erhöhte. In der Folge entwickelte sich ein regelrechtes Torfestival. Schmid traf per Freistoss (69.), und auch Topskorer Bachmann durfte sich nach seiner Einwechslung gleich doppelt in die Torschützenliste eintragen. Den Schlusspunkt setzte Hochdorf mit dem letzten Treffer des Abends.

An der Tabellenspitze bleibt damit alles beim Alten: Goldau verteidigt die Leaderposition mit einem Punkt Vorsprung auf Brunnen. Am kommenden Samstag steht das Auswärtsspiel in Eschenbach auf dem Programm.

SC Goldau – FC Hochdorf 7:2 (1:1)
Sportplatz Tierpark, 280 Zuschauer. – Tore: 20. Schmid 1:0, 47. Oroshi 1:1, 51. K. Huser 2:1, 59. Frischkopf 3:1 (Penalty), 61. K. Huser 4:1, 69. Schmid 5:1, 73. Bachmann 6:1, 79. Bachmann 7:1, 85. Saman 7:2. – SC Goldau: Feer, Frischkopf (60. Sommaruga), Persson, B. Ademi, Asaro (60. Ulrich), Schmid, Schelbert, J. Ademi (72. Ulli), K. Huser (76. Sommacal), Diaz (60. Bachmann), Z. Huser.  FC Hochdorf: Lang, Nushi, Adiller, Dedaj, Ferreira, Zharku, Mazreku, Igniatovic, Aebischer (76. Egli), Oroshi, Ndoy (72. Saman). – Bemerkungen: Goldau ohne Huber, Prenaj, Mathis und Eichhorn.


Goldau will zuhause nachlegen

Der SC Goldau empfängt am Samstag um 18 Uhr den Tabellenletzten Hochdorf. Nach dem Kantersieg in Baar wollen die Tierpärkler vor heimischem Publikum den nächsten Dreier einfahren.

Von Simon Krienbühl

Der SC Goldau präsentiert sich zurzeit in guter Form. Beim Auswärtsspiel in Baar spielte sich die Elf von Müller/Zimmermann in einen wahren Torrausch und feierte einen eindrücklichen 0:7-Erfolg. Allen voran Noah Bachmann ragte heraus: Mit drei Treffern setzte er ein Ausrufezeichen und führt die Torschützenliste nun gemeinsam mit seinem Sturm-Pendant aus Brunnen an. Nicht nur offensiv wusste Goldau zu überzeugen. Auch defensiv überzeugte Goldau. Goalie Roman Feer blieb erneut ohne Gegentor – bereits zum neunten Mal in dieser Saison.

Mit Hochdorf wartet am Samstag das abgeschlagene Tabellenschlusslicht. Die Ausgangslage scheint auf dem Papier klar, dennoch braucht es wiederum eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit. Nach zuletzt zwei ärgerlichen Unentschieden vor heimischem Publikum ist die Zielsetzung eindeutig: Goldau will vor dem Heimpublikum wieder einen Vollerfolg feiern. Mit der Rückkehr von Schmid nach abgesessener Gelbsperre erhält das Team zudem zusätzliche Optionen.

180426 Baar – Goldau

Goldau revanchiert sich gegen Baar mit klarem Sieg

Im Hinspiel 0:1 verloren, nun einen 7:0-Sieg. Dem SC Goldau ist die Revanche gegen den FC Baar auf eindrückliche Art und Weise gelungen.

Von Daniel Flüeler

Das Trainerduo des SC Goldau war im Spiel gegen den FC Baar zu Umstellungen gezwungen. Im Vergleich zur Vorwoche gab es drei Änderungen in der Startformation. Trotz diesem Umstand starteten die Goldauer furios in die Partie. Diaz verpasste in der sechsten Spielminute die frühe Führung.

Klare Führung bereits zur Pause
Doch die Goldauer konnten nur zwei Minuten später erstmals jubeln. Julet Ademi legte zu seinem Bruder Besard zurück, der aus rund 17 Metern mit einem sehenswerten Direktschuss das 1:0 erzielte (8.). Die Tierpärkler belohnten sich in der 12. Minute für die starke Anfangsphase mit dem zweiten Treffer. Noah Bachmann nutzte seine Freiheiten aus und traf freistehend vor Torhüter Florian Jakaj eiskalt zum 2:0. In der 22. Minute folgte bereits der dritte Treffer. Mehrere Goldauer Spieler verpassten den Torerfolg, schliesslich versenkte Noah Bachmann den Ball im Tor.  Der SC Goldau überzeugte auf dem Baarer Lättich mit einer spielerisch sehr starken Leistung. Die Offensive zeigte sich enorm lauffreudig und erarbeitete sich Torchancen. Das Heimteam konnte sich bei seinem Torhüter bedanken, dass der Rückstand zur Pause nicht höher ausfiel.

Goldauer mit drei Toren innert fünf Minuten
Mit dem ersten Durchgang konnte der FC Baar überhaupt nicht zufrieden sein. Deshalb nahm Trainer Antonio Bozzi in der Halbzeitpause einen dreifachen Spielerwechsel vor. Der SC Goldau war nach der Pause nicht mehr ganz so dominant. Zwar agierten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel etwas stabiler, doch offensiv blieben sie weiterhin harmlos. Die Tierpärkler konnten anschliessend das Spielgeschehen wieder übernehmen. Kaum auf dem Platz, reihte sich auch Zeno Huser in die Torschützenliste ein. Nach einem Zuspiel des stark aufspielenden Julet Ademi erzielte Huser in der 63. Minute das 4:0. Der Torhunger der Goldauer war trotz dieses klaren Ergebnisses noch nicht gestillt. Ab der 71. Minute kamen der SC Goldau und seine Anhänger kaum aus dem Jubeln heraus. Noah Bachmann verwertete eine schöne Kombination über die linke Platzhälfte zum 5:0 (71.). Somit war der Hattrick des besten Goldauer Torschützen perfekt. Der SCG erzielte in Baar nicht nur viele, sondern auch äusserst sehenswerte Tore. Koni Huser (74.) und Julet Ademi (76.) trafen mit Distanzschüssen kurze Zeit später zum 6:0 und 7:0. Der FC Baar hatte in den Schlussminuten noch Möglichkeiten, den Ehrentreffer zu erzielen. Doch Torhüter Roman Feer verhinderte dies, sodass die Goldauer einen ungefährdeten 10. Saisonsieg in Baar feiern konnten.

Nach dem Spiel zeigte sich Hattrick-Schütze Noah Bachmann erfreut: „Wir waren von Anfang an präsent und konnten früh Tore erzielen. Diesen Schwung haben wir mitgenommen und unsere Chancen konsequent genutzt.“

FC Baar – SC Goldau 0:7 (0:3)
Fussballanlage Lättich, 150 Zuschauer. – SR V. Ovcharov. – Tore: 8. B. Ademi 0:1, 12. Bachmann 0:2, 22. Bachmann 0:3, 63. Z. Huser 0:4, 71. Bachmann 0:5, 74. K. Huser 0:6, 76. J. Ademi 0:7. – FC Baar: F. Jakaj; Nurcaj, Zouaiter, Fischlin (46. Gül); P. Jakaj (46. Smilari), Emini (74. L. Jakaj), Martino, Lopes; Müller, Abduqadir (18. Baumann), Andrejic (46. Fritsche). – SC Goldau: Feer; Auf der Maur, Sommaruga, Persson, B. Ademi (84. Mathis); K. Huser (74. Ulli), Schelbert (62. Z. Huser), Frischkopf, J. Ademi, Diaz; Bachmann (78. Sommacal). – Verwarnungen: keine. – Bemerkungen: 72. Pfostenschuss J. Ademi, Goldau ohne Schmid, Pfefferle (beide gesperrt), Ulrich, Eichhorn, Prenaj, Flipp, Huber, Kälin, Amstad.


Gelingt Goldau in Baar die Revanche?

Am Samstag trifft der SC Goldau auswärts auf den FC Baar. Gegen die Zuger kassierte der SCG seine bisher einzige Niederlage in der Meisterschaft.  

Von Daniel Flüeler

Ein turbulentes Spiel erlebte der SC Goldau am letzten Wochenende. Gegen den SC Obergeissenstein lag der SCG zunächst mit 0:3 zurück. Doch die Tierpärkler zeigten grosse Moral und sicherten sich schliesslich ein 3:3-Unentschieden. Der Ausgleichstreffer fiel dabei in der letzten Sekunde der Nachspielzeit. Damit verteidigte das Team des Trainerduos Christoph Müller und Marco Zimmermann die Tabellenspitze und ist nun seit zwölf Spielen ungeschlagen.

Baar siegt in Rothenburg
Die bislang einzige Niederlage in der Meisterschaft kassierte der SC Goldau Mitte September gegen den FC Baar (0:1). Nun kommt es am Samstag im Baarer Lättich zum Rückspiel, bei dem sich der SC Goldau revanchieren kann. Die Mannschaft von Trainer Antonio Bozzi steht mit 21 Punkten aktuell auf dem elften Tabellenplatz. Aus den fünf Rückrundenpartien gewann der FC Baar zwei Spiele. So auch am letzten Samstag, als man in Rothenburg einen 1:2-Auswärtssieg feiern konnte.

110426 Goldau – Obergeissenstein

Punktgewinn mit dem Schlusspfiff

Der SC Goldau holt gegen Obergeissenstein einen Drei-Tore-Rückstand auf. Ulrich sorgt in der Nachspielzeit für den umjubelten Ausgleich.

Von Simon Krienbühl

Etwas ungläubig blickten die Heimfans am Samstagabend nach rund einer Stunde auf die Anzeigetafel: 0:3 aus Sicht des SC Goldau. Wie konnte es so weit kommen? Die Tierpärkler gingen nach dem Derbysieg mit viel Selbstvertrauen ins Heimspiel und hatten auch die eine oder andere Torchancen zu verzeichnen. Doch diese blieben ungenutzt. Kurz vor der Pause liess sich Goldau gleich zweimal zu einfach ausspielen. Zai drang in den Strafraum ein, legte für Borges auf, der wiederum Zai bediente – dieser traf aus kurzer Distanz zum 0:1. Nur zwei Minuten später klingelte es erneut im Tor des Heimteams: Die Gäste nutzten die Unordnung konsequent aus, Bassi erhöhte auf 0:2.

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste effizient. Ein weiter Ball aus dem Mittelfeld hebelte die Goldauer Defensive aus. Bei der anschliessenden Flanke bekam Goldau keinen Zugriff auf Corrado, der eiskalt zum 0:3 für Obergeissenstein traf. Die Hausherren wirkten zu diesem Zeitpunkt angeschlagen, fand man bisher einfach kein Rezept gegen die laufstarken Luzerner. 

Goldau zeigt Moral
Erst ein Standard brachte Goldau zurück ins Spiel: Schmid, berüchtigt für seine Schussqualitäten, traf aus rund 20 Metern mit einem präzisen Abschluss zum 1:3. Etwas später sahen die 350 Zuschauerinnen und Zuschauer, wie der Unparteiische einem Luzerner die gelb-rote Karte zeigte. Das Trainerduo Müller/Zimmermann reagierte und brachte mit Diaz und Ulli frische Offensivkräfte. Vor allem Ulli sorgte sofort für Tempo und setzte auf der Aussenbahn für Akzente. In der 84. Minute wurde er für seinen Einsatz belohnt: Nach einer gut getimten Flanke von Auf der Maur erzielte er den Anschlusstreffer zum 2:3.

Schuss ins Glück: Simon Schmid erzielt per Freistoss das 1:3.

Ausgleich in letzter Sekunde
Goldau warf nun alles nach vorne. Obergeissenstein sehnte sich dem Schlusspfiff entgegen. Tief in der Nachspielzeit bot sich Goldau noch einmal eine Ecke. Die Gäste konnten diese nur unzureichend klären, der Ball landete bei Schmid, der ihn mit letzter Kraft zurück vor das Tor brachte. Dort stand Ulrich goldrichtig und köpfte zum vielumjubelten 3:3-Ausgleich ein. Auf dem Sportplatz Tierpark brachen alle Dämme. Goldau rettete den Punktgewinn in letzter Sekunde. 

Trainer Zimmermann bilanzierte: „Wir sind gut gestartet, wurden aber im Verlauf der ersten Halbzeit immer träger. Unnötige Ballverluste haben Obergeissenstein in die Karten gespielt. Kurz vor der Pause waren wir defensiv einfach zu nachlässig. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit stimmt mich jedoch positiv – sie zeigt, dass wir mit Rückschlägen umgehen können.“

SC Goldau – SC Obergeissenstein 3:3 (0:2)
Sportplatz Tierpark, 350 Zuschauer. – Tore: 43. Zai 0:1, 45. Bassi 0:2, 53. Corrado 0:3, 62. Schmid 1:3, 84. Ulli 2:3, 97. Ulrich 3:3. – SC Goldau: Feer, Sommaruga (77. Diaz), Frischkopf (56. B. Ademi), Persson, Ulrich, Schmid, Schelbert, J. Ademi (70. Auf der Maur), K. Huser, Bachmann, Z. Huser (81. Ulli).  SC Obergeissenstein: Greter, Rodriguez, Meier, Mosses, Albisser, Stalder, Bassi (66. Stalder), Egloff (59. Müller), Schneuwly, Zai, Borges. – Verwarnungen: 27. Frischkopf, 41. Stalder, 46. Bassi, 57. Meier, 64. Schmid, 71. Meier (gelb-rot), 75. Z. Huser, 99. Pfefferle (Platzverweis). – Bemerkungen: Goldau ohne Asaro, Flipp, Huber, Sommacal, Prenaj, Amstad, Mathis und Eichhorn.


Goldau empfängt Obergeissenstein

Am Samstagabend trifft Goldau auf den SC Obergeissenstein. Das Duell der besten Defensive gegen die beste Offensive verspricht ein interessantes Duell.

Von Simon Krienbühl

Die Tierpärkler überzeugten am vergangenen Wochenende im Derby gegen Brunnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und beeindruckender Effizienz vor dem Tor. Dank dieses 0:2 Erfolgs steht Goldau nun allein an der Tabellenspitze. Überhaupt befinden sich die Goldauer in bestechender Form: Das Team von Müller und Zimmermann ist in der Meisterschaft seit 11 Spielen ungeschlagen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Defensive. Mit nur 11 Gegentoren in 17 Partien stellt Goldau die beste Abwehr der Liga und überzeugt Woche für Woche mit grosser Stabilität.

Am Samstag wartet nun jedoch eine besondere Herausforderung: Mit dem SC Obergeissenstein reist die torgefährlichste Mannschaft der Liga nach Goldau. 37 erzielte Treffer unterstreichen die Offensivqualitäten der Luzerner eindrücklich. Obergeissenstein, derzeit auf dem 7. Tabellenrang, wird alles daransetzen, die Goldauer Defensive zu fordern.

040426 Brunnen – Goldau

Derbysieg gegen den FC Brunnen

Am Karsamstag verwandelte das Schwyzer Zweitliga-Spitzenderby den Ferienort Brunnen in einen Fussball-Hexenkessel und lockte über 600 Zuschauer an.

Von Thomas Bucheli (FC Brunnen)

Den ersten Abschluss im Duell der rot-blauen Brunner gegen den SC Goldau feuerte Matej Schwendt bereits in der zweiten Spielminute ab – sein satter Schuss segelte jedoch deutlich über das Tor.

In der Folge entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes, aber wenig zwingendes Spiel, in dem sich keine Mannschaft nennenswerte Torchancen erarbeiten konnte. Nach 39 Minuten schlugen die Gäste dann eiskalt zu: Einen energischen Vorstoss schloss Zeno Huser mit einem präzisen Abschluss zur 0:1-Führung ab. Brunnen zeigte vor der Pause einige gefällige Offensivaktionen, doch Goldau trat abgeklärter, effizienter und vor dem Tor deutlich zielstrebiger auf.

Der letzte Biss fehlte
Nach dem Seitenwechsel meldeten sich zuerst die Gastgeber mit einer dicken Möglichkeit zurück: Dino Dizdarevic setzte sich im Strafraum durch, köpfelte den Ball aber knapp am Ziel vorbei. Goldau präsentierte sich spielerisch reifer und suchte konsequent den Weg nach vorne. Brunnen hingegen brachte seine Angriffe selten zu Ende, vieles blieb Stückwerk und verpuffte wirkungslos. Der Kazic-Elf fehlte in den entscheidenden Momenten der letzte Biss. Zwar erspielten sich die rot-blauen Hausherren immer wieder Chancen, gingen damit aber zu nachlässig um. In der 85. Minute folgte die Vorentscheidung: Nach einem Pfostenschuss reagierte Noah Bachmann am schnellsten und schob abgeklärt zum 0:2 ein. In der Nachspielzeit hätte der eingewechselte Tobias Ulli gar noch erhöhen können, sein Abschluss strich jedoch hauchdünn am Tor vorbei.

Bittere Niederlage im Derby
«Wir waren heute nicht das schlechtere Team, aber auf dem schwierigen, unebenen Terrain konnten wir unser Spiel mit dominantem Ballbesitz nicht wie gewohnt aufziehen», bilanzierte FCB-Cheftrainer Meris Kazic (33). Von einer Vorentscheidung im Titelrennen will er nichts wissen: «Diese Niederlage ist bitter, vor allem im Derby. Aber die Saison ist noch lang, da ist noch gar nichts entschieden.» Auch Matchwinner Zeno Huser (35) blickte trotz Sieges nüchtern auf die Partie: «Brunnen hat stark begonnen und uns gefordert. Unser Sieg war das Resultat einer konzentrierten Vorbereitung – doch auch für uns war das heute noch lange nicht die endgültige Entscheidung im Kampf an der Tabellenspitze.»

Brunnen – Goldau 0:2 (0:1)
Schoeller-Meyer-Fussballplatz. – 630 Zuschauer. – SR Portolass. – Tore: 39. Zeno Huser 0:1. 84. Noah Bachmann 0:2. Brunnen: Eichhorn; Kqira (87. Jakubov), Schwendt, Simecek, Bürgler; Abaidia, Iale, Toski (87. Regja), Schelbert (43. Imhof); Pandurovic, Dizdarevic. Goldau: Feer; Asaro, Persson, Frischkopf, Ulrich (72. Sommaruga); Schelbert, Schmid (78. Diaz), Konrad Huser (91. Ulli), Julet Ademi (68. Auf der Maur); Bachmann, Zeno Huser (82. Besard Ademi) Verwarnungen: 55. Iale, 61. Schmid, 70. Bürgler.


Wer gewinnt das Schwyzer Zweitliga-Spitzenderby?

Am Karsamstag stehen sich auf dem Schoeller-Meyer-Fussballplatz der FC Brunnen und der SC Goldau gegenüber.

Von Thomas Bucheli (FC Brunnen)

Einen Tag vor Ostern kommt es in der 2. Liga regional zum Gipfeltreffen zwischen dem Zweit- und Erstplatzierten im Derby der rot-blauen Kicker aus Brunnen und dem Sport Club Goldau. «Im Spiel gegen den FC Rothenburg gingen wir als verdienter Verlierer vom Platz.» Sie hätten nach dem Remis zum Pausentee selbst dreimal mit einem Fehlpass die weiteren Tore für die Luzerner eingeleitet. «Wir präsentierten absolut zu wenig, um einen Sieg herauszuspielen», schaute der rot-blaue Cheftrainer Meris Kazic auf die letzte verlorene Partie zurück.

Als Team funktionieren
«Nun wollen wir im Derby gegen Goldau wieder zu den Fussball-Grundlagen zurückkehren. Wir müssen laufen, die Zweikämpfe annehmen und als einheitliches Team funktionieren», fordert Meris Kazic, welcher anfügt, dass seine Elf mit Emotionen ins Spiel finden möchte. «Wir wollen die kurze Negativserie brechen und gegen Goldau mit viel Leidenschaft auftreten.» Der rot-blaue Chef an der Seitenlinie sieht bei den Goldauern die gute Defensive als grosse Stärke. «Dazu haben sie auch im Angriff Spieler, welche stets für ein Tor gut sind. Ich hoffe, dass uns unsere Heimfans den letzten nötigen Kick geben, um alles aus uns rauszuholen», wünscht sich Meris Kazic.

Englische Woche hinter sich
«Das Unentschieden im Spiel gegen Perlen-Buchrain war schlussendlich für beide Mannschaften gerecht. Perlen-Buchrain agierte in der ersten Halbzeit besser.» Und sie hätten in der zweiten Hälfte mehr für das Spielgeschehen gemacht. «Die Partie lag mehrmals auf Messers Schneide, wo beide Mannschaften ein Tor hätten erzielen können, schauen die beiden Cheftrainer des SC Goldau, Christoph Müller und Marco Zimmermann, auf das torlose letzte Spiel zurück. Zudem seien sie in der englischen Woche nach dem harten Auswärtsspiel in Schattdorf, welches sie für sich entscheiden konnten, auch nicht so spritzig gewesen, so die beiden Goldauer Cheftrainer.

Beide Seiten hochmotiviert
«Natürlich wollen wir als derzeitiger Leader jedes Spiel für uns entscheiden. Das probieren wir auch im Derby gegen den FC Brunnen. Doch wird es sicher nicht einfach.» Die rot-blauen Kicker aus Brunnen stufen die beiden Cheftrainer als qualitativ sehr hochwertig ein. «Sie besitzen in ihrem Kader eine hohe Qualität und waren nicht umsonst so lange auf dem Leaderthron.» Doch sie seien nun dort, und sie würden mit viel Selbstvertrauen ins kommende Derbyspiel schreiten. «Das Derby kann beide Seiten motivieren, alles aus sich rauszuholen», wissen Christoph Müller und Marco Zimmermann.

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