- Liga: SC Goldau II – FC Rotkreuz II 1:0 (0:0)
Goldau II gelingt der Befreiungsschlag
Nach sechs Niederlagen gewinnen die Goldauer zum ersten Mal in der Rückrunde und erhalten sich die Hoffnung auf den Ligaerhalt.
Damian Bürgi
Viel sprach nicht für die Goldauer vor der Partie nach bisher sechs Niederlagen in sechs Spielen in der Rückrunde. Mit Rotkreuz II kam zudem der Tabellendritte nach Goldau und bewies wie gewohnt eine spielerisch feine Klinge sowie viel Ballsicherheit. Diese hätte sich für die Gäste bereits nach fünf Minuten beinahe ausbezahlt: Nach einer Kombination über rechts kam der Ball gefährlich in die Mitte und ein Rotkreuzer Stürmer frei zum Kopfball, der Ball landete jedoch an der Latte und den Abpraller konnte Mrijaj klären.

Danach entwickelte sich ein Duell mit viel Spielfluss, jedoch ohne wirkliche Grosschancen. Rotkreuz hatte mehr Ballbesitz, Goldau konnte aber vor allem über die Flügel immer wieder Nadelstiche setzen und die gegnerische Defensive fordern, es fehlte aber noch etwas an der Durchschlagskraft. Die erste Halbzeit schien schon fast beendet, als Goldau noch zu zwei Topchancen kam. Zuerst konnte Rotkreuz einen Mathis-Eckball gerade noch in höchster Not klären, danach landete ein abgelenkter Abschluss von Zeka knapp nicht im Tor des Gegners.
https://arena.asport.tv/event/74353/sc-goldau-ii-fc-rotkreuz-ii-highlights
Domgjoni schiesst Goldau ins Glück
Nach dem Pausentee zeigte sich ein ähnliches Bild, wie in der ersten Hälfte und obwohl Grosschancen fehlten entwickelte sich ein intensives und für die Zuschauer spannendes Duell, bei welchem beide Teams mit Kompaktheit überzeugten. Nach knapp 60 Minuten war von einigen Rotkreuzern bereits ein Jubelschrei zu hören, der gut getretene Freistoss landete aber am Aussennetz. Im richtigen Netz landete fünf Minuten später dann ein Goldauer Freistoss. Domgjoni verwandelte aus 17 Metern von rechts mit einem präzisen Schuss ins lange Eck und liess die Goldauer jubeln. Die wichtige Führung war da und galt es nun zu halten. Nicht ganz einfach: Denn nach dem 1:0 folgte eine Rotkreuzer Druckphase, welche nach knapp 70 Minuten beinahe zum Ausgleich führte. Goldau-Torhüter Amstad wehrte jedoch den Abschluss aus nächster Nähe mit einer starken Parade ab.

Oft fehlte den Goldauern bei den sechs Niederlagen auch das nötige Quäntchen Glück. In der Partie vom Samstag war dieses endlich auch mal auf ihrer Seite. Man erkämpfte sich das Wettkampfglück aber auch mit einer solidarischen Leistung über die ganze Spielzeit, besonders in den letzten 20 Minuten und liess nicht mehr allzu viel zu. In der Nachspielzeit hätte man den Deckel endgültig draufmachen können, die sich bietenden Konterchancen blieben aber ungenutzt. Doch das spielte keine Rolle mehr: Nach 97 Minuten pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und erlöste die Goldauer nach einer langen Leidensphase. Diesen Schwung gilt es, nun in die letzten vier Spiele – vor allem in die Partie vom Donnerstag gegen Steinhausen – mitzunehmen. Denn vorerst verbleibt man auf dem letzten Platz, die Ausgangslage gestaltet sich aber wieder hoffnungsvoller als auch schon.
- Liga: SC Goldau II – FC Rotkreuz II 1:0 (0:0)
Sportplatz Tierpark, Goldau – Hauptspielfeld – 150 Zuschauer, – Tore: 70. Domgjoni. SC Goldau: L. Amstad, C. Zweifel, F. Mrijaj, T. Casanova, A. Domgjoni, A. Mathis, B. Yilmaz (C), F. Huber, S. Zeka, S. Lafferma, J. Simoni (A. Tola, T. Zumbühl, N. Habtom, P. Berisha, M. Pajic, E. Destani, D. Bürgi) – FC Rotkreuz II: Ukaj, M. Palatucci, Mehicic, Tustonja, Pereira, Veljkovic, Mesic, Fragodt, Bevanda, Pavlovic, Dodos (Simic, Suta, D. Palatucci, Fulton)


Goldau II bleibt in der Rückrunde ohne Punkte
Im sechsten Rückrundenspiel setzte es die sechste Niederlage für die Goldauer Reserven ab – dadurch bleiben sie auf dem letzten Platz sitzen
Nach der Niederlage im Abstiegsduell gegen Meggen in der Vorwoche wollten die Goldauer auswärts in Menzingen endlich die ersten Punkte in der Rückrunde einfahren. Und das schien zunächst zu gelingen: Mit positiver Stimmung und viel Einsatz startete man entschlossen in die Partie, die ein weiteres Direktduell im Abstiegskampf darstellte. Doch praktisch mit ihrer ersten Offensivaktion ging Menzingen nach einem Eckball und einem wuchtigen Kopfball durch Suter in Führung.

Wieder einmal mussten die Goldauer einem ärgerlichen Rückstand hinterherrennen. Doch sie liessen sich dadurch nicht entmutigen. Auf dem kleinen, engen Spielfeld entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Goldau verzeichnete etwas mehr Spielanteile in den ersten 30 Minuten und durfte einige vielversprechende Offensivaktionen verzeichnen, ohne dass Menzingens Torhüter Schelbert stark gefordert wurde. Just als sich die Spielanteile anfingen auszugleichen wurden die Goldauer für ihren betriebenen Aufwand belohnt: Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite legte der frei gelaufene Yilmaz clever für Huber ab, welcher eiskalt den Ausgleich markierte (38.). Jetzt hätte das Momentum auf Goldauer Seiten kippen können, ja gar müssen. Doch wie schon in der Vorwoche gegen Meggen liess man sich zum ungünstigsten Zeitpunkt nach einem eigenen Eckball auskontern. Der schnelle Weber wurde auf rechts lanciert, die Goldauer Innenverteidigung schien bereits rechtzeitig wieder in Position zu sein, doch Webers Ball in den Strafraum landete beim mitgelaufenen und freistehenden Kralani, welcher zur erneuten Führung für Menzingen einnetzte (43.). So ging es mit einem ärgerlichen Rückstand für die Goldauer zum Pausentee.
Anschlusstreffer kommt zu spät
Auch nach der Pause blieb das Spiel umkämpft – und aufgrund der Wichtigkeit für beide Teams entsprechend auch zunehmend emotionaler. Menzingen leistete sich dabei das eine oder andere üble Einsteigen – so landete ein Stollen auf dem Nacken von Yilmaz. Goldau kämpfte aufopferungsvoll, liess die sich erspielten Chancen aber fahrlässig liegen. Vor allem zwei schön herausgespielte Hochkaräter über die rechte Seite vermochte man nicht zu verwerten.

Und so kam es wie es kommen musste. Nach einem ansatzlosen Knaller an die Unterkante der Latte konnte sich Meyer im Strafraum durchsetzen und auf 3:1 erhöhen (73.). Goldau blieb trotz der immer aussichtsloser werdenden Ausgangslage aufsässig und kam zu Chancen – wie auch Menzingen durch Konter auf der anderen Seite. Doch der letzte Treffer in dieser Partie fiel erst in der 93. Minute, es war der zu späte Anschlusstreffer der Goldauer. Denn kurz darauf erlöste der Schiedsrichter das Heimteam und pfiff die Partie ab. Danach kochten die Emotionen nochmals hoch und es kam zu einer Rudelbildung. Für Goldau blieb somit auch im sechsten Spiel der Rückrunde nichts als Frust. Doch noch ist das rettende Ufer nicht in unerreichbare Ferne gerückt, es braucht jedoch eine gewaltige Aufholjagd in den letzten fünf Spielen, will man den Ligaerhalt noch schaffen. Der Glaube daran ist nach einer weiteren aufopferungsvollen Leistung definitiv noch nicht erloschen.
- Liga: SC Menzingen – SC Goldau II 3:2 (2:1)
«Chrüzegg», Menzingen – Hauptspielfeld – 150 Zuschauer, – Tore: 12. Suter 1:0, 38. Huber 1:1, 41. Kralani 2:1, 73. Meyer 3:1, 90+2 Yilmaz 3:2. SC Goldau: L. Amstad, C. Zweifel, L. Sommaruga, T. Casanova, A. Domgjoni, A. Mathis, B. Yilmaz (C), F. Huber, L. Sommacal, S. Lafferma, A. Tola (J. Simoni, T. Zumbühl, F. Di Clemente, P. Berisha, M. Pajic, E. Etemi, D. Bürgi) – SC Menzingen: Schelbert, Morina, Suter, Velijkovic, Soares, Mete, Bokov, Weber, Sönmez, Pfister, Bosnjak (Mete, Driouch, Suthagar, Cardoso, Kralani, Ineichen, Meyer).
Mit Sidler-Hattrick zum Sieg
Nach der unnötigen Auftaktniederlage in Zug, bei der mindestens ein Punkt möglich gewesen wäre, kehrten die SCG-Frauen auf die Siegesstrasse zurück. Gegen den FC Baar setzten sich die Goldauerinnen auf dem Sportplatz Tierpark verdient mit 4:2 durch.
Nach einer ausgeglichenen Startphase brachte Dinah Sidler ihr Team in der 18. Minute nach einem Ballgewinn im Pressing in Führung. Baar reagierte prompt und glich wenig später mit einem Weitschuss aus. Goldau zeigte sich jedoch unbeeindruckt: Nach einer Kombination über Helbling, Ceberg und Belser stellte Sidler in der 26. Minute den Vorsprung wieder her.
Nur fünf Minuten später erhöhte die Stürmerin nach einem Zuspiel von Joya Schuler auf 3:1 und schnürte damit ihren Hattrick. Kurz vor der Pause gelang Baar nach einem Freistoss der Anschlusstreffer.
In der zweiten Halbzeit blieb Goldau spielbestimmend, verpasste es jedoch lange, die Partie zu entscheiden. Erst in der 83. Minute sorgte Steiner nach einem erneuten Ballgewinn im Pressing für die definitive Entscheidung zum 4:2.
Neben der dreifachen Torschützin Sidler sind insbesondere auch Abwehrchefin Laura Schuler sowie Mittelfeldmotor Joya Schuler hervorzuheben, die aus einer insgesamt starken Teamleistung herausragten. Verbesserungspotenzial besteht jedoch weiterhin in der Chancenverwertung.
SC Goldau: Probst, Hess, Bättig, Laura Schuler, Helbling, Joya Schuler, Horath, Belser, Ceberg, Sidler, Steiner, Zimmermann, LLolluni, Alessia Schuler, Vetti

- Liga: FC Sins – SC Goldau II 4:3 (3:1)
Goldau II holt 3:0-Rückstand auf – und verliert trotzdem
Nach einer katastrophalen Startphase fangen sich die Goldauer mit einer beeindruckenden Aufholjagd, nur um am Ende doch den Kürzeren zu ziehen.
Damian Bürgi
Viel hatte man sich nach der 4:0-Derbypleite gegen Schwyz unter der Woche im Auswärtsspiel gegen Sins vorgenommen. Doch nach 25 Minuten sah es nach der nächsten heftigen Klatsche für Goldau II aus. Bereits nach acht Minuten lag man in Rückstand, nach einem schnellen Gegenstoss kam Sins zu zwei Abschlüssen, der erste – dem eine abseitsverdächtige Position vorausgegangen war – landete an der Latte, den zweiten versenkte Bühlmann zum 1:0 für das Heimteam. Vier Minuten später klingelte es bereits erneut: Die Goldauer fanden sich wegen einer Verletzung kurzzeitig zu zehnt auf dem Feld wieder – gute Besserung an dieser Stelle an Gabi Domgjoni und auch den später verletzt ausfallenden Armin Besic. Anstatt diese Zeit mit sicherer Defensivarbeit zu überbrücken, stürmten die Goldauer nach vorne, verloren den Ball im Zentrum und kassierten das 2:0 durch Baljkovic nach einem Gegenstoss. Und nur zehn Minuten später schien die Messe gelesen als Oechslin völlig frei nach einem Eckball zum 3:0 einnickte.

Doch nur eine Minute später gelang der wichtige Anschlusstreffer durch einen sehenswerten Weitschuss von Mathis, der wie schon gegen Schwyz eine starke Partie ablieferte. Der Glaube war bei den Goldauern also umgehend zurückgekehrt und man fing sich nach einer katastrophalen Leistung in den ersten 25 Minuten. Bis zur Pause gestaltete sich die Partie dann ausgeglichen mit guten Chancen auf beiden Seiten aber ohne weitere Tore.
Auf den Ausgleich folgt der Platzverweis
Nach der Pause gehörte die Mehrheit der Spielanteile den Goldauern. Die Tierpärkler hatten die schnellen Gegenstösse der Gegner besser im Griff und zeigten endlich das Feuer und den Willen den es braucht, um in der Liga bestehen zu können. Folgerichtig fiel in der 55. Minute der Anschlusstreffer nach einem Eckball: Simoni schob am langen Pfosten ein. Und als in der 70. Minute Oechslin einen Kopfball von Di Clemente am Torhüter vorbei ins eigene Tor klärte und so das 3:3 fiel, schien das Pendel endgültig auf Goldauer Seiten zu schwingen. Doch nur eine Minute später schwächte man sich wieder selber. Nach einem unglücklichen Stolperer in die Beine eines Gegners sah Di Clemente für ein taktisches Foul eine harte, aber vertretbare zweite Gelbe Karte.

Zu zehnt kämpften und ackerten die Goldauer auf dem mittlerweile nassen Terrain bei frostigen Bedingungen für den Punktgewinn. Doch in der 81. Minute nutzte Sins seine Überzahl aus als Burkard nach einer Flanke, die im Strafraum noch verlängert wurde, am zweiten Pfosten erlief und zur erneuten Sinser Führung einschob. Die Gäste warfen nun alles nach vorne und drückten den zahlenmässig überlegenen Gegner in die eigene Hälfte. Doch es nützte nichts mehr, Sins blockte die Goldauer Versuche ab und so endete eine chaotische und nervenaufreibende Partie mit einer bitteren Niederlage für die zweite Mannschaft des SCG.
Nun gilt es trotz des Nullers den Spirit und Kampfgeist über die Osterpause hinweg mitzunehmen, um am Sonntag in zwei Wochen gegen Ägeri punkten zu können.
- Liga: FC Sins – SC Goldau II 4:3 (3:1)
«Sportanlage Letten», Sins – Hauptspielfeld – 120 Zuschauer, – Tore: 8. Bühlmann 1:0, 12. Baljkovic 2:0, 23. Oechslin 3:0, 24. Mathis 3:1, 55. Simoni 3:2, 69. Oechslin (Eigentor) 3:3, 81. Burkard 4:3. SC Goldau: L. Amstad, G. Domgjoni, L. Pfefferle, A. Besic, F. Mrijajl, A. Mathis, S. Zeka (C), J. Simoni, L. Sommacal, S. Lafferma, M. Pajic (A. Tola, A. Domgjoni, E. Destani, C. Zweifel, T. Zumbühl, F. Di Clemente, P. Berisha) – FC Sins: Villiger, Leu, Huwyler, Oechslin (C), Bütler, Niederberger, Lang, Ming, Schetty, Bühlmann, Baljkovic (Gamma, Kalt, Waser, Gumann, Burkard, Delaloye, Bogdani). Verwarnungen: 21. Zeka, 29. Lag, 30. Mathis, 65. Di Clemente, 70. Di Clemente (Platzverweis), 84. Bütler, 93. Mrijaj
- Liga: SC Goldau II – FC Altdorf 1:2 (1:1)
Goldau II erleidet späte Niederlage gegen Altdorf
Ein Punktgewinn der Tierpärkler wäre nicht gestohlen gewesen, doch der Sieg der Gäste war am Ende verdient.
Damian Bürgi
Während die Gäste aus Altdorf am vergangenen Wochenende mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet waren, ging es für die Goldauer am Samstag nach langer Vorbereitung endlich wieder los mit den Ernstkämpfen. Und der Auftakt hätte für die zweite Mannschaft des SCG nicht besser laufen können. Nach einem schnellen Gegenstoss lancierte Morina mit einem tollen Zuspiel Simoni, welcher vor dem Tor eiskalt blieb und das Heimteam in der 10. Minute in Führung brachte.

Doch die Urner liessen mit ihrer Reaktion nicht lange auf sich warten. Nachdem die Goldauer Defensive einen Ball vertändelte, hätten die Gäste ausgleichen müssen, denn Silvan Baumann stand mit aller Zeit der Welt allein vor dem Tor– er machte die Rechnung jedoch ohne Torhüter Kälin, welcher diese Topchance mit einem Wahnsinns-Fussreflex vereitelte. Auch im Anschluss parierte der junge Goldauer Keeper, was das Zeug hielt. Egal ob auf der Linie oder im 1-gegen-1, Mal für Mal konnte er den Ausgleich der Gäste verhindern. Denn diese zeigten, weshalb sie als noch ungeschlagener Tabellenführer nach Goldau gekommen waren. Sie liessen dem Heimteam kaum Luft zum Atmen, die Tierpärkler hatten über weite Strecken der ersten Halbzeit kaum Zugriff aufs Spiel. Altdorfs Taktik mit langen Bällen und schnellem, direkten Offensivspiel brachte ihnen klare Feldüberlegenheit im ersten Durchgang. Goldau hätte zwar nach einem ihrer wenigen Gegenstösse einen Elfmeter nach einem klaren Foul an Lafferma zugesprochen bekommen müssen, hatte aber dann auf eigener Seite ebenfalls Glück mit dem Ausbleiben eines wohl berechtigten Elfmeterpfiffs.

Der erste Durchgang war eigentlich schon vorbei, da gelang Altdorf doch noch der Ausgleich. Nach einer Freistoss-Variante verteidigten die Goldauer zu zaghaft und Baban zog nach einem flachen scharfen Ball von rechts freistehend in der Mitte ab, sein Schuss wurde noch unhaltbar zum 1:1-Pausenresultat abgelenkt.
Erneut später Gegentreffer nach einem Standard
Trotz des ärgerlichen Gegentreffers traten die Goldauer in der zweiten Hälfte bestimmter auf als noch im ersten Durchgang. Zwar mussten sie sich hinten weiter bei Kälin oder auch mal beim Aluminium bedanken, dass die Partie resultatmässig ausgeglichen blieb. Doch ab der zirka 60. Minute verzeichnete man zunehmend mehr Spielanteile. Altdorf zollte seinem Powerfussball nun doch etwas Tribut, blieb in der Defensive aber stabil – mehr als ein paar Halbchancen schauten für das Heimteam in dieser Phase nicht heraus. Auf beiden Seiten wurde nun kräftig durchgewechselt und die ohnehin schon kampfbetonte, teils auch gehässige Partie, wurde nun noch intensiver.

Gegen Ende der Partie schafften es die Goldauer dann wieder weniger für Entlastung zu sorgen und so fiel in der 85. Minute der Siegtreffer für die Gäste – erneut nach einem Standard. Einen langen Einwurf verteidigten die Goldauer zu wenig konsequent bis ein Altdorfer den Ball zum 2:1 für sein Team über die Linie drücken konnte. Das Heimteam warf nun alles nach vorne, agierte aber vor allem bei den sich noch bietenden Chancen nach Standards zu wenig präzise, sodass diese Möglichkeiten verpufften. Auch wenn der Gegner mehr vom Spiel hatte, musste man sich über den kurz vor Schluss verlorenen Punkt doch etwas ärgern. Das Gute: Bereits am Dienstag können sich die Goldauer im nachzuholenden Derby gegen den SC Schwyz diesem Ärger Luft verschaffen.
- Liga: SC Goldau II – FC Altdorf 1:2 (1:1)
„Schul- und Sportanlage Oberarth, – Kunststoffrasen (SUSO) “ – 100 Zuschauer, – Tore: 10. J. Simoni, 45+5. Altdorf 1:1, 85. Altdorf 1:2 SC Goldau: T. Kälin, D. Zeka, E. Etemi, L. Pfefferle, G. Domgjoni, A. Domgjoni, B. Yilmaz (C), J. Simoni, A. Morina, S. Lafferma, M. Pajic (T. Zumbühl, C. Zweifel, F. Di Clemente, S. Zeka, A. Mathis, F. Mrijaj, L. Sommacal) – FC Altdorf: K. Stutz (C), M. Baumann, T. Pavic, T. Nickel, L. Zgraggen, N. Baban, Noel Arnold, Samuel Baumann, Silvan Baumann, A. Ukaj, P. Baumann.
Telegramm
Last-Minute Niederlage für Goldau II
Quasi mit dem Schlusspfiff kassiert die zweite Mannschaft des SCG das 1:0 und verliert in Buochs das letzte Spiel der Vorrunde.
Spielbericht von Damian Bürgi
Wie zu erwarten war, begann die Partie zwischen der jungen Buochser Truppe und den Goldauern temporeich, ja fast schon wild. Beide Teams spielten mit offenem Visier und in den ersten 25 Minuten reihten sich Angriff um Angriff auf beiden Seiten. Buochs kreierte dabei oft konkretere Torgefahr als die Goldauer. Doch mit Grätschen, Blocks im letzten Moment und auch dank mehreren starken Paraden von Torhüter Ukaj konnte Goldaus Hintermannschaft den Einschlag ins Netz verhindern. Auf der Gegenseite sorgten Huber, Di Clemente und die beiden Zeka-Brüder immer wieder für Gefahr, schafften es aber nicht, die Goldauer mit ihren Abschlüssen in Führung zu bringen. Etwas Pech hatten die Gäste auch als ein Penaltypfiff nach einem klaren Foul an Huber ausblieb.
Nach zirka 25 Minuten schafften es die Tierpärkler, die schnellen Gegenstösse der Buochser oft bereits im Ansatz zu unterbinden und fanden auch besser in die Zweikämpfe. So hatte Goldau von da an bis zur Pause die Partie mehrheitlich im Griff. Sie konnten Lücken im gegnerischen Mittelfeld oft ausnutzen und kamen auch bei mehreren Standards zu guten Chancen. Wie so oft in dieser Saison fehlte es aber an der nötigen Durchschlagskraft bei den Goldauern. Man agierte vor dem gegnerischen Kasten teils zu umständlich und so ging es mit einem torlosen 0:0 in die Pause.
Zweite Halbzeit weniger temporeich, aber umso spannender
In der zweiten Halbzeit zollten die beiden Teams dem hohen Tempo, dass man in der ersten Halbzeit angeschlagen hatte, ihren Tribut. Der gut bespielbare, aber auch tiefe Hauptplatz auf dem Buochser Seefeld trug seiniges zum Tempoabfall in der zweiten Halbzeit bei. Das Heimteam stand nun auch kompakter und so kamen die Goldauer nicht mehr so einfach durch die gegnerischen Reihen wie in der ersten Hälfte.
Je länger die Partie dauerte, umso mehr wurde sie zu einem Nervenspiel. Beide Teams steckten nicht auf und suchten vehement den Sieg, doch der Schlusspfiff kam in rasanten Schritten näher. Buochs vergab eine Grosschance nach knapp 80 Minten, als nach einem schönen Spielzug ein freistehender Buochser im Goldauer Strafraum aus bester Position verzog. Das Heimteam hatte dann kurz vor Anbruch der Nachspielzeit Glück und entkam einer Roten Karte nach einem üblen Foul an Destani, welcher kurz nach seiner Einwechslung wieder raus musste. Es lief bereits die 93. Minute als die Goldauer einen Konter mit einer vielversprechenden Vier gegen Zwei Überzahl starten konnten. Man schaffte es jedoch den Ball zu vertändeln – die Gastgeber starten den Gegenangriff, ein Buochser Angreifer wird aus abseitsverdächtiger Position in die Tiefe geschickt, umkurvt Ukaj und netzt zum Siegtreffer ein.
Die Niederlage im letzten Spiel der Hinrunde steht quasi sinnbildlich für die ganze Vorrunde. Die Goldauer gaben bis zum Schluss alles, agierten aber vor dem Tor zu umständlich, kassierten ein vermeidbares Tor und vermochten sich so für den geleisteten Einsatz nicht zu belohnen. So steht man am Ende der Vorrunde auf dem drittletzten Tabellenplatz und hat nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze, womit die Goldauer weit unter den eigenen Ambitionen geblieben sind. Nun gilt es, die richtigen Schlüsse aus dieser unzufriedenstellenden Vorrunde zu ziehen, um in der Rückrunde wieder angreifen zu können.
3. Liga: SC Buochs II – SC Goldau II 1:0 (0:0)
«Seefeld» Buochs – 100 Zuschauer, – Tore: 90+3 Buochs. – SC Goldau: V. Ukaj, C. Zweifel, F. Mrijaj, T. Zumbühl, D. Zeka, G. Domgjoni, B. Yilmaz (C), F. Di Clemente, A, Morina, F. Huber, S. Zeka (T. Casanova, A. Tola, A. Domgjoni, E. Destani, E. Hess, P. Berisha) – SC Buochs II: A. Truttmann, E. Krasniqi, S. Mathis, F. Niederberger (C), M. Agner, L. Britschgi, M. Weh, N. Wyss, N. Britschgi, A. von Holzen, M. Ignatov (N. Odermatt, Y. Achermann, A. Martinez, M. Barmettler, M. Voegtlin, L. Krasniqi, J. Gisler).

