Kurztelegramm
FC Altdorf – SC Goldau 0:4 (0:3)
Sportplatz Grüner Wald. – 150 Zuschauer. – SR C. Renggli. – Tore: 4. Horath 0:1, 25. K. Huser 0:2, 45. Horath 0:3, 76. Eigentor Altdorf 0:4. – SC Goldau: Bürgler; Theiler (61. von Rickenbach), Sommaruga (75. Reci), Christen, L. Simoni; Horath (61. Ulli), Reci (46. Lafferma), Schmid, J. Simoni, K. Huser; Z. Huser. – Bemerkungen: Goldau ohne J. Ademi, B. Ademi, Walker, Zumbühl, Amstad, Huber, Sopaj, Beeler, Schelbert, Zeka, Persson, Annen und Etemi.
Goldau erkämpft sich Punkt in Zug
Zug 94 und der SC Goldau trennten sich am Mittwochabend mit einem 1:1 Unentschieden.
Von Daniel Flüeler
Torlose erste Halbzeit
Die Partie zwischen dem Tabellenzweiten Zug 94 und dem SC Goldau versprach vor dem Spiel eine spannende Ausgangslage. Die beiden Teams trennen sich in der Tabelle nur um einen Punkt. So versuchten die Zuger zu Beginn das Spiel zu kontrollieren und hatten in der sechsten Minute bereits eine erste Chance zur Führung. Doch der Goldauer Torhüter Markus Bürgler konnte den Abschluss von Barreiro stark parieren. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatte das Heimteam mehr Spielanteile. Die Zuger agierten aber oft zu kompliziert und ungenau oder scheiterten an der Goldauer Hintermannschaft. Auch die Tierpärkler hatten ihre Möglichkeit zur Führung. So lancierte Schmid Koni Huser über den rechten Flügel. Dieser spielte in die Mitte, wo sein Bruder Zeno den Ball allerdings verpasste (37.). So gingen die beiden Mannschaften torlos in die Halbzeitpause.
Schmid mit dem Führungstor
Zu Beginn der 2. Halbzeit waren es erneut die Zuger, welche das Spieldiktat übernehmen konnten. Sie drückten die Goldauer tief in ihre Platzhälfte, was die Verteidigung mächtig forderte. Die Mannschaft von Trainer Thomas Jent vergab einige Möglichkeiten zur Führung. Ein Freistoss an der Strafraumgrenze konnte der Goldauer Torhüter wiederum stark parieren (57.). Entgegen dem Spielverlauf gingen die Tierpärkler in der 65. Minute in Führung. Mit einem herrlichen Schuss aus der Drehung traf Simon Schmid zum 0:1. Die Mannschaft von Trainer Beat Appert war auch nach der Führung mit Defensivarbeit gefordert. Mit Kontern konnte man sich nicht nur befreien, sondern sorgte auch für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Es lief bereits die 85. Spielminute als der SC Goldau den Ausgleich hinnehmen musste. Der eingewechselte Petar Ugljesic traf mit einem Schuss aus dem Strafraum zum verdienten 1:1. Auch wenn das Heimteam in den Schlussminuten nochmals auf den zweiten Treffer drückte, fiel auf der Herti-Allmend kein weiterer Treffer mehr. Die Goldauer konnten sich somit mit einer starken, kämpferischen Leistung mit einem Punkt belohnen.
Zug 94 – SC Goldau 1:1 (0:0)
Stadion Herti-Allmend, 255 Zuschauer. – SR C. Renggli. – Tore: 65. Schmid 0:1, 85. Ugljesic 1:1. – Zug 94: Stillhart; Weickert (77. Nikollaj), Sulimani, Njau, Kastrati; Nabarro (77. Sadiku), Seferi, Tanushaj (81. Simic); Causi, Barreiro, Tomic (65. Ugljesic). – SC Goldau: Bürgler; L. Simoni, Persson, Sommaruga, Zumbühl; J. Simoni (73. Ademi), Schmid (81. Reci), Christen, Schelbert, K. Huser; Z. Huser (89. Theiler). – Verwarnungen: 50. Z. Huser, 60. Schmid, 61. Nabarro, 89. Sulimani. – Bemerkungen: Goldau ohne J. Ademi, Walker, Zeka, Huber.
Goldau trifft auf Tabellennachbar Zug
Am Mittwochabend trifft der SC Goldau auswärts auf Zug 94. Die beiden Mannschaften trennen sich in der Tabelle um einen Punkt.
Von Daniel Flüeler
In der 2. Liga interregional steht in dieser Woche eine „Englische Woche“ auf dem Programm. Am Mittwoch treffen die Goldauer auswärts auf Zug 94 und am Samstag folgt das Heimspiel gegen den FC Red Star ZH. Mit dem knappen 2:1 Heimsieg gegen den FC Ascona konnten die Tierpärkler auf den dritten Tabellenrang vorstossen.
Zug noch ohne Niederlage
Nur gerade einen Punkt vor dem SC Goldau liegt der kommende Gegner. Zug 94 ist nach sechs gespielten Runden noch ungeschlagen und liegt auf dem zweiten Tabellenrang. Die Stadtzuger bezwangen am letzten Sonntag den FC Unterstrass mit 1:3. Nun kommt es auf der Zuger Herti-Allmend zum spannenden Duell der beiden Tabellennachbarn. Mit einem weiteren Sieg könnte die Mannschaft von Trainer Beat Appert nicht nur den dritten Sieg in Serie feiern, sondern auch dem Heimteam die erste Saisonniederlage zufügen.
Goldau mit Remis gegen Unterstrass
Der SC Goldau verabschiedet sich, mit einem glücklichen 2:2 Unentschieden gegen den FC Unterstrass, in die Winterpause.
Von Daniel Flüeler
Im letzten Vorrundenspiel reiste der SC Goldau zum Zürcher Quartierverein FC Unterstrass. Im Vergleich zur Vorwoche, gab es in der Goldauer Aufstellung eine Änderung. Für den gesperrten Simon Schmid stand Fabio Huber in der Startformation. Die Zürcher gingen zwei Mal in Führung. Diese konnten Persson und Beeler jeweils ausgleichen. Ein Unentschieden mit dem die Goldauer eher zufrieden sein können, als das Heimteam.
Rückstand nach Penalty
Der FC Unterstrass startete besser in die Partie, dennoch hatte der SC Goldau die erste nennenswerte Torchance. So konnte sich Tobias Walker über die linke Angriffsseite durchspielen, doch sein Abschluss konnte Torhüter Hablützel parieren (17.). In der 32. Minute wurde ein Zürcher Angriff durch ein Foulspiel im Strafraum gestoppt. Der fällige Penalty verwandelte Hendrik Hebbeker sicher zur Führung für den FC Unterstrass. Koni Huser hatte drei Minuten später die Chance zum schnellen Ausgleich, doch der Goldauer Captain verzog aus bester Position. Der FC Unterstrass war in der ersten Halbzeit das klar bessere Team und hatte kurz vor der Halbzeitpause (43.) noch die Chance die Führung, durch Torschütze Hebbeker, auszubauen. Beim SC Goldau konnte man über das Gezeigte in der ersten Halbzeit nicht zufrieden sein und die Zürcher führten verdient.
Später Goldauer Ausgleich
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit kam die Mannschaft von Trainer Beat Appert nicht richtig in die Gänge. So ging es bis zur 68. Minute, bis die Goldauer die nächste gefährliche Möglichkeit erspielen konnten. Der Eckball von Koni Huser fand zu Sommaruga, dieser verpasste allerdings per Kopfball den Ausgleich. Zwei Minuten später fiel der Ausgleich dennoch. Erneut Eckball von Huser und nun versorgte Gabriel Persson per Kopf den Ball im Tor (70). Dieser Ausgleich hielt allerdings nur vier Minuten. Der stark aufspielende Hebbeker bediente mit einem Querpass, den mitgelaufenen Marco Cacchioni. Dieser hatte schliesslich keine Mühe und sorgte für die erneute Führung der Zürcher (74). Nach diesem Gegentreffer zeigten die Goldauer die beste Phase im Spiel. Der FC Unterstrass seinerseits verpasste durch Good die Entscheidung zum 3:1 (84.). Es lief bereits die 88. Minute, als Tobias Walker mit einer Flanke den eingewechselten Fabio Beeler bediente und dieser traf zum späten Ausgleich. In den letzten Spielminuten wurde es nochmals hektisch. Schliesslich blieb es bei diesem 2:2 Unentschieden, welches keines der beiden Mannschaften punktemässig weiterbringt. Je nach Ausgang der verschobenen Partien kann der SC Goldau noch unter den Abstiegsstrich fallen.
FC Unterstrass – SC Goldau 2:2 (1:0)
Sportplatz Steinkluppe, 120 Zuschauer. – SR S. Radevic. – Tore: 32. Hebbeker (Foulpenalty) 1:0, 70. Persson 1:1, 74. Cacchioni 2:1, 88. Beeler 2:2. – FC Unterstrass: Hablützel; Gerber, Solakac (78. Tippmann), Bissegger, Truninger; Hebbeker, Chatellier, Miller, Cocchioni (76. Good), Al Temimi (81. Giacobbo); Höttges (66. Petrovic). – SC Goldau: Bürgler; L. Simoni (83. Reci), Persson, Sommaruga, Zumbühl (56. B. Ademi); Walker, J. Simoni (66. S. Zeka), Schelbert, Huber (56. Z. Huser), K. Huser; J. Ademi (78. Beeler). – Verwarnungen: 45+1 Sommaruga, 70. J. Simoni, 70. Giacobbo, 76. Schelbert, 85. S. Zeka, 87. Sokakac, 89. B. Ademi. – Bemerkungen: Goldau ohne Schmid (gesperrt), D. Zeka, Horath, Theiler, Sopaj, Christen, Amstad, von Rickenbach, Annen.
Letztes Vorrundenspiel gegen Unterstrass
Im letzten Spiel des Jahres trifft der SC Goldau am Samstag auswärts auf den FC Unterstrass.
Von Daniel Flüeler
Im Heimspiel gegen den FC Perlen-Buchrain musste sich der SC Goldau mit einem 1:1 Unentschieden zufrieden geben. Trotz einem Chancenplus verpassten die Goldauer den Heimsieg. Seit nun acht Spielen sind die Tierpärkler ohne Sieg und stehen mit 16 Punkten auf dem zehnten Tabellenrang. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur gerade einen Punkt.
Unterstrass mit knapper Niederlage
Am Samstag reist der SC Goldau nach Zürich ins Quartier Unterstrass. Der dort ansässige Fussballclub Unterstrass steht, mit vier Punkten weniger als der SC Goldau, auf dem vorletzten Tabellenrang. Zuletzt setzte es für die Zürcher in Buochs eine knappe 2:1 Niederlage ab. Den dritten Saisonsieg feierte die Mannschaft von Trainer Samuel Wiedemann im letzten Heimspiel, als der SC Emmen mit 4:0 bezwungen wurde. Vor der Winterpause steht somit für beide Mannschaften eine extrem wichtige Partie auf dem Programm.

Remis gegen Perlen-Buchrain trotz Chancenplus
Im letzten Heimspiel des Jahres spielte Goldau 1:1 gegen die Mannen aus dem Papiermacherdorf. Der wiedergenesene Sommaruga erzielte dabei den Führungstreffer.
Von Simon Krienbühl
Beide Teams lagen vor dem Spiel punktemässig auf Augenhöhe. Die Luzerner waren direkt vor den Goldauern platziert. Die erste Viertelstunde gehörte den Gästen und man liess Ball und Gegner laufen. Das Heimteam konzentrierte sich in erster Linie darauf, keine gefährlichen Aktionen zuzulassen. Dies klappte so gut, dass man anschliessend mehr und mehr das Glück in der Offensive suchte. So mit dem agilen Walker. Der Flügel fand Julet Ademi, der seinen Gegner gekonnt ins Leere laufen liess. Sein Pass fand Koni Huser. Ihm rutschte der Ball aber im letzten Moment über den Rist, weshalb nur der Ballfangzaun zitterte, nicht aber das Netz. Nur eine Minute später hatte Goldau die nächste gute Tormöglichkeit. Wieder war es Huser, der eine gefühlvolle Flanke in den Strafraum schlug. Ganz zuvorderst war Sommaruga anzutreffen. Wohl etwas überrascht von der sich ihm bietenden Möglichkeit setzte er den Ball aus bester Abschlussmöglichkeit neben das Tor. Für Sommaruga war es übrigens das Comeback nach einer Verletzung.
Sommaruga zum Zweiten
Nach der Pause waren wieder die gleichen Protagonisten involviert. Huser konnte in der 48. Minute eine Ecke auf Sommaruga schlagen. Der Goldauer stieg am höchsten und erzielte herrlich per Kopf den Führungstreffer. Endlich konnten die Goldauer wieder einmal in einem Spiel in Führung gehen. Und die Zuschauer sahen, dass sich die Appert-Elf nicht auf der Führung ausruhte. In der 59. tauchte der Dreizack Ademi, Walker und Huser gefährlich vor Schlussmann Schnarwiler auf. Nach einem Konter legte Walker vorausschauend auf Koni Huser zurück. Doch der Goldauer-Captain verzog aus bester Abschlussmöglichkeit. Die Buchrainer konnten sich ab der vergebenen Chancen der Goldauer glücklich schätzen. Die Tierpärkler wiederum auch, einfach umgekehrt. In der 65. Minute spielten die Gäste einen stehenden Ball. Vrhovac löste sich gekonnt von Walker und bugsierte den Ball aus kurzer Distanz an den Pfosten. Bürgler krallte sich die Kugel anschliessend. Da war sie, die grosse Ausgleichschance! Trainer Appert wechselte daraufhin dreimal. Und kaum eingewechselt hatte Huber das 2:0 auf dem Fuss, bzw. auf dem Kopf. Sein Kopfball parierte Schnarwiler aber glänzend.
Wer die Tore vorne nicht macht, kriegt sie hinten
Zehn Minuten waren schliesslich noch zu spielen, als die Goldauer einen Ball leichtfertig wieder dem Gegner in die Füsse spielten. Dario Wiederkehr zog gleich mehrere Goldauer auf sich und hatte das Auge auf den sich im Rückraum befindenden Manuel. Freistehend erzielte dieser das 1:1. Beim Torjubel liess sich eben dieser Manuel wohl zu einer verbalen Unsportlichkeit hinreissen. Nur so konnte man die rote Karte vom Schiedsrichter an Manuel erklären. Das 1:1 blieb schliesslich auf der Anzeigetafel stehen. Perlen dürfte mit dem Punkt bestimmt zufrieden sein. Goldau ging an diesem Abend zu fahrlässig mit seinen Chancen um. Aufgrund des Remis wartet das Team seit acht Spielen auf einen Sieg. Zu wenig eigentlich für die Ansprüche. Positiv: Die Goldauer kamen an diesem Abend zu ihren Chancen. Nun will man im letzten Spiel der Hinrunde nochmals alles in die Waagschale werfen. Dafür reist man nächsten Samstag zum Zürcher Quartierverein FC Unterstrass.
SC Goldau – FC Perlen-Buchrain 1:1 (0:0)
Sportplatz Tierpark, 250 Zuschauer. – Tore: 49. Sommaruga 1:0, 81. J. Manuel 1:1. – SC Goldau: Bürgler, Zumbühl, Sommaruga (73. S. Zeka), Persson, L. Simoni, Schelbert, Schmid, J. Simoni (67. Huber), K. Huser, Walker (75. B. Ademi), J. Ademi (75. Z. Huser). – FC Perlen-Buchrain: Schnarwiler, Pouomo, Wagner, K. Wiederkehr, Müller, Vrhovac, Petkovic (92. Contreras), D. Wiederkehr (88. Nikaj), J. Manuel, Hunlede (68. M. Manuel), Mirashi (57. Lika). – Verwarnungen: 43. Müller, 53. D. Wiederkehr, 81. Manuel (rote Karte), 89. Zumbühl, 92. Schmid. – Bemerkungen: Goldau ohne Christen, von Rickenbach, Annen, D. Zeka, Horath, Kaplan, Sopaj und Amstad.
Letztes Heimspiel der Hinrunde
Am Martinstag reist der FC Perlen-Buchrain nach Goldau.
Von Simon Krienbühl
Die Tabelle präsentiert sich zwei Runden vor der Winterpause nach wie vor sehr ausgeglichen. Nur zwei Punkte Differenz liegen zwischen dem Tabellensiebten Perlen-Buchrain und den ab Tabellenplatz 13 beginnenden Abstiegsrängen. Dazwischen quetscht sich der SC Goldau, der jedoch unter der Woche noch die Partie gegen Emmen nachholen musste. Aufgrund der starken Niederschläge konnte am vergangenen Wochenende nicht gespielt werden. Auch die Buchrainer mussten unter der Woche in die Hosen steigen. Das Qualispiel im Cup gegen Brunnen stand auf dem Programm.
Beide Teams möchten natürlich entspannt in die Winterpause gehen. Dies gelingt nur mit Punkten, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter zu verringern. Ein Sieg sei den Goldauer-Anhängern gegönnt, steht doch im Nachgang an die Partie noch das SCG-Oktoberfest an. O’zapft is!
Klare Goldauer Niederlage in Emmen
Der SC Goldau verliert gegen den SC Emmen deutlich mit 4:0.
Von Daniel Flüeler
Im Nachholspiel traf der SC Goldau am Mittwochabend auswärts auf den SC Emmen. Da kam es nicht nur zum Aufeinandertreffen zweier punktgleichen Mannschaften, sondern auch zum Bruderduell zwischen Nicholas König und Tobias Walker. Die beiden Brüder spielten zusammen drei Jahre beim SC Goldau. Im Sommer 2021 wechselte Nicholas König dann zum SC Emmen.
Knapper Rückstand zur Pause
Die Partie auf der Sportanlage Feldbreite nahm schnell Fahrt auf und die beiden Mannschaften versuchten früh Chancen zu erarbeiten. Die Goldauer konnten sich leichte Vorteile erspielen und hatten durch Tobias Walker (12.) sowie Jozef Simoni (14.) erste Chancen zum Führungstreffer. Das Tor fiel dann allerdings auf der Gegenseite in der 22. Minute. Die Goldauer Verteidigung konnte den Ball nur in die Füsse von Florant Veseli abwehren und dieser erzielte das 1:0 für den SC Emmen. Dieses Tor gab dem Heimteam regelrecht Aufwind. So hatten die Emmer durch Britschgi (24.) und Borges (35.) weitere Chancen, die Führung auszubauen.
Früh klare Verhältnisse
Der zweite Treffer für das Heimteam fiel dann vier Minuten nach Wiederanpfiff. Nach einem Rückpass eines Goldauer Spielers nahm SCG-Torhüter Bürgler den Ball mit den Händen auf. Beim anschliessenden indirekten Freistoss wurde Veseli angespielt und dieser erhöhte auf 2:0 (47.). Der SC Goldau kam nach diesem Gegentor nicht mehr richtig in die Gänge und kassierte in der 60. Minute bereits den dritten Treffer. So wurde nach einem Emmer Eckball, Manuel Meier sträflich allein gelassen und dieser konnte früh für klare Verhältnisse sorgen (61.). Acht Minuten später nützte Veseli seine Freiheiten aus und erhöhte per Kopf, mit seinem dritten Treffer, auf 4:0 (69.). Einen Ehrentreffer blieb dem SC Goldau verwehrt und so kassierten die Tierpärkler eine klare und verdiente Niederlage.
SC Emmen – SC Goldau 4:0 (1:0)
Sportanlage Feldbreite, 100 Zuschauer. – SR L. Ukaj. – Tore: 22. Veseli 1:0, 49. Veseli 2:0, 60. Meier 3:0, 69. Veseli 4:0. – SC Emmen: Bäuerle; Marijanovic (65. Besse), Weber (61. Hadzic), Koch, S. König; N. König, Barbarez (70. Zemp), Borges, Britschgi (56. Macolino); Meier, Veseli (77. Bösch). – SC Goldau: Bürgler; L. Simoni, Zumbühl, Persson, B. Ademi (33. S. Zeka); Walker (74. Beeler), Schelbert, Huber (61. Z. Huser), Schmid, K. Huser (66. Reci); J. Simoni (46. J. Ademi). – Verwarnungen: 79. Reci (Foulspiel). – Bemerkungen: Goldau ohne Sommaruga D. Zeka, Horath, Theiler, Christen, Amstad, von Rickenbach, Annen.
Das Spiel wurde auf den 8. November neu angesetzt, da der Platz am ursprünglichen Termin wegen Regen nicht bespielbar war.
Goldau trifft auf punktgleichen SC Emmen
Im drittletzten Spiel der Vorrunde trifft der SC Goldau am Samstag auswärts auf den SC Emmen.
Von Daniel Flüeler
Der SC Goldau ist inzwischen seit sechs Spielen ohne Sieg, doch zuletzt holten die Tierpärkler gegen das Tessiner Spitzenduo einen Punkt. Beim FC Collina d’Oro sicherte sich der SCG nach zwei späten Toren ein Unentschieden. Am vergangenen Samstag setzte es gegen den Tabellenführer aus Locarno eine 2:4 Heimniederlage ab. Die Mannschaft von Trainer Beat Appert verpasste in der zweiten Halbzeit den zwischenzeitlichen 3:3 Ausgleich durch einen verschossenen Elfmeter.
Emmen mit klarer Niederlage
Die Tabellensituation zeigt sich weiterhin äussert eng. So liegen mehrere Mannschaften mit jeweils 15 Punkten im breiten Tabellenmittelfeld. So auch der SC Goldau und der kommende Gegner SC Emmen. Der SC Emmen verlor zuletzt die Auswärtspartie beim FC Unterstrass mit 4:0. Somit konnten die Emmer den Heimsieg gegen Perlen-Buchrain nicht bestätigen. Dieser Vollerfolg war der einzige aus den letzten sechs Partien.
Goldau schnupperte am Punktgewinn
Gegen den Leader aus Locarno resultierte eine 2:4 Niederlage. Die Goldauer hatten in der zweiten Halbzeit durchaus die Chance, der Partie eine andere Wendung zu geben.

Bild: Andy Scherrer, topsportfotografie.ch
Von Simon Krienbühl
Aus Locarno gesellte sich an diesem Herbstabend eine kleine Fangruppe nach Goldau und sorgte bereits bei Spielbeginn für gute Stimmung. Doch schon in der 2. Minute stockte den Anhängern der Atem, als Zeno Huser einen öffnenden Pass auf seinen Bruder spielte. Verfolgt von einem Abwehrspieler setzte Koni im Strafraum zum Schuss an, welchen Ulisse glänzend zur Ecke klärte. Anschliessend sahen die Zuschauer eine recht ausgeglichene Partie, mit spielerischen Vorteilen seitens der Tessiner.
Abgebrühtes Locarno
Die Gäste wurden in der 23. Minute erstmals gefährlich. Stojanov lancierte seinen in den Strafraum laufenden Mitspieler. Der herauseilende Bürgler war einen Tick zu spät und holte den Tessiner von den Beinen – Penalty! Facchinetti übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 0:1. Der FC Locarno blieb darauf spielbestimmend. Erwähnenswert, wie sie stets um eine spielerische Lösung bemüht waren, auch in brenzligen Situationen. Eine solche Aktion notierte man in der 35. Minute vor dem Goldauer-Tor. Bottani chipte den Ball zu Becchio, der akrobatisch den Pfosten traf. Der Ball landete aber postwendend vor den Füssen von Henriques, der den Ball nur noch über die Linie drückte. Da schaute die Defensive leider nur hinterher.
Nach Wiederanpfiff versammelte sich auch eine kleine Schar an jungen Goldauer-Fans neben der “Kurve” von Locarno. Nun nahm die Partie so richtig Fahrt auf. Goalie Bürgler sorgte für die Spielauslösung auf Besard Ademi. Der Rechtsverteidiger schlug einen perfekt getimten Ball auf Koni Huser. Die Gästeabwehr spekulierte auf Abseits, doch da war kein Abseits! So lief Huser alleine auf Ulisse zu, umkurvte diesen und sorgte für den 1:2 Anschlusstreffer. Das Heimteam war wieder im Spiel! Locarno würde aber nicht auf Platz 1 in der Tabelle stehen, wenn sie auf solche Situationen keine Antwort hätten. Diese lieferte nur fünf Minuten später der starke Stojanov. Der Stürmer nahm einen langen Ball mustergültig mit der Brust an und haute diesen per Dropkick in die Tormaschen. Da gab es für Bürgler nichts zu halten – ein klasse Tor des Tessiners!
Die Partie erwärmte das Fussballer-Herz nun so richtig, Torszenen hüben wie drüben. Schelbert und Christen hatten den erneuten Anschlusstreffer auf dem Fuss, doch mit vereinten Kräften schaffte es Locarno, diesen zu verhindern. In der 67. Minute wechselte die Goldauer-Bank zweimal. Für Jozef Simoni und Zeno Huser kamen Jonuz Reci und Fabio Huber ins Spiel. Bereits ein paar Minuten vorher wurde der wiedergenesene Julet Ademi eingewechselt.
Fabio Huber brachte Goldau zurück ins Spiel
Die Wechsel sorgten gleich für Schwung. Ein Angriff der Tessiner wurde unterbunden. Der Ball sprang Huber vor die Füsse, feiner Doppelpass mit Julet Ademi und Huber traf in der 71. Minute mit seiner ersten Aktion des Spiels zum 2:3. Da hatte Trainer Appert ein goldenes Händchen beim Wechsel und Huber einen goldenen Moment.
Nur drei Minuten später hatte Huber wieder seine Füsse im Spiel und setzte bei einem Rückpass konsequent nach. Nach dem Einsteigen des Verteidigers zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Ein sehr harter Entscheid, da der Tessiner wohl nur den Ball spielte. Liridon Simoni übernahm die Verantwortung zu diesem so wichtigen Penalty, nahm Anlauf und schlug den Ball doch tatsächlich über das Tor. Welch ein Krimi! Da wäre sie gewesen, die ganz grosse Chance zum Ausgleich.
Zu einer Schlussoffensive reichten die Kräfte nicht mehr. Es fiel gar noch der vierte Treffer für Locarno. Becchio setzte Bilinovac schön in Szene. Alleine vor Bürgler versorgte er den Ball kurz vor dem Abpfiff zum 2:4. Locarno festigte mit dem Sieg seine Tabellenführung. Goldau zeigte eine gute zweite Halbzeit und schnupperte kurzzeitig am Punktgewinn. Was passiert wäre, wenn der Penalty reingegangen wäre, wissen heute nur die Fussballgötter. Bekannt ist aber der nächste Gegner, mit dem SC Emmen wartet nächsten Samstag der direkte Tabellennachbar.
SC Goldau – FC Locarno 2:4 (0:2)
Sportplatz Tierpark, 250 Zuschauer. – Tore: 25. Facchinetti (Penalty), 35. Henriques, 52. K. Huser, 56. Stojanov, 71. Huber, 89. Bilinovac. – SC Goldau: Bürgler, B. Ademi (85. Kaplan), Persson, Zumbühl, L. Simoni, Christen (62. J. Ademi), Schelbert, K. Huser, J. Simoni (68. Reci), Schmid (92. von Rickenbach), Z. Huser (68. Huber). – FC Locarno: Pelloni, Berzati, Facchinetti, Ziccardi, Rodriguez da Costa, Anselmi, Bottani, Henriques, Bilinovac, Stojanov, Becchio. – Verwarnungen: 25. Bürgler, 52. J. Simoni, 77. Schmid, 86. Huber. – Bemerkungen: Goldau ohne D. Zeka, Beeler, Horath (alle Aufgebot 2. Mannschaft), Theiler, Sopaj, Amstad.
Goldau empfängt den neuen Leader
Bereits am letzten Wochenende spielte der SC Goldau gegen den damaligen Leader. Neu steht Locarno an der Ligaspitze und reist am Samstag an den Fuss von Rigi und Rossberg.
Von Simon Krienbühl
Die Goldauer haben gute Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen gegen eine Tessiner-Mannschaft. Keine Woche ist es her, als sich die Tierpärkler gegen Collina d’Oro einen wertvollen Punkt erspielten. In der Schlussphase schossen die Goldauer noch zwei Tore.
Locarno zu Gast auf dem Sportplatz Tierpark
Gute Erinnerungen wird man in Goldau an den kommenden Gegner haben. Zuletzt spielte Locarno im Jahr 2017 in Goldau und wurde damals mit einem 5:1 nach Hause geschickt. Drei Torschützen von damals sind auch heute noch aktiv: Jozef Simoni traf damals doppelt, Koni und Zeno Huser je einmal.
Locarno ist aktuell in guter Form, holte sich zuletzt drei Siege in Serie und steht mit einem Punkt Vorsprung auf dem ersten Platz. Der SCG liegt auf Platz 6. Für Goldau gilt es den Schwung vom letzten Wochenende mitzunehmen. Die Teams in der Tabellenmitte sind allesamt sehr eng zusammen. Da ist jeder Punkt wertvoll – am Samstag am liebsten deren Drei.
Wertvoller Punkt gegen formstarken Leader
Die Goldauer bewiesen im Tessin viel Moral und erzielten in der Nachspielzeit durch Verteidiger Persson den Ausgleich.
Von Simon Krienbühl
Nach einem Pasta-Stopp in Airolo erreichte der Teambus pünktlich die neue Anlage in Collina d’Oro. Die polysportive Sportanlage mit einem Kunstrasen war an diesem Abend die Gaststätte gegen den Leader. Die Tessiner starteten wie gewohnt mit einer Dreierkette und damit mit einem fünften Mann im Mittelfeld. Kein einfaches Unterfangen gegen das spielstarke Team von Trainer Dos Santos. Die Goldauer erwischten einen guten Start und konnten durch einen Distanzschuss von Schmid früh eine Duftmarke setzen. Die Tessiner ihrerseits sorgten mit dem quirligen Flügel Guarino und dem Ex-Super League Spieler Rossini für Gefahr. Bürgler hielt aber sicher.
Effizientes Collina
Ein entferntes Gewitter machte sich durch einzelne Schauer immer wieder bemerkbar. In der 25. Minute schlug dann der Ball wie ein Blitz im Netz ein, die Tessiner gingen mit 1:0 in Führung. Eine scharfe Flanke konnte die Goldauer-Defensive nicht klären. Garcia schaltete am Schnellsten und traf zur Führung.
Vor der Pause hatte Koni Huser die beste Ausgleichsmöglichkeit. Der 42-jährige Tessiner Torwart Russo, auch ein ehemaliger Super League Spieler, parierte aber gekonnt. Die Zuschauer wähnten sich bereits in der Pause, als Collina nochmals einen Angriff lancierte. Mittelfeldakteur Bennati hatte zu viel Raum vor dem Sechzehner. Sein Abschluss wurde unglücklich abgelenkt und landete zum Pausenstand von 2:0 im Tor. Die Goldauer wurden für eine ansprechende Leistung schlecht belohnt.
Taktikwechsel als wegweisende Aktion
Das Heimteam wusste natürlich um seine Stärke und konnte auch nach Wiederanpfiff auf sein gepflegtes Passspiel setzen. Der Gegner liess sich nur selten vom Ball trennen. Manchmal half nur ein Foulspiel. Ein daraus resultierender Freistoss küsste in der 52. Minute gar den Pfosten. Anschliessend musste Trainer Appert gezwungenermassen einen ersten Wechsel vornehmen. Schmid musste nach einem Zusammenstoss mit dem Kopf vorsichtshalber vom Spielfeld. Für ihn kam Huber ins Spiel. Goldau blieb mutig, denn die Dreierabwehr offenbart natürlich auch offene Räume. Walker erspähte einen solchen und setzte Jozef Simoni mustergültig in Szene. Die beste Ausgleichmöglichkleit blieb bei der Möglichkeit. 20 Minuten vor Schluss reagierte die Goldauer-Bank erneut, gleich drei Wechsel nahmen die Goldauer vor. Da Chancen anschliessend rar blieben, weil Collina seine Sache auch einfach gut machte, stellte Appert zehn Minuten vor Schluss auf eine Dreierkette um. Eine wegweisende Aktion, rückblickend!
Goldau blies zur Aufholjagd
Für die Schlussphase war Moral gefragt – die Goldauer fanden sie. Der eingewechselte Zeno Huser setzte Christen mustergültig in Szene und dieser blieb im Sechzehner vor Russo cool und drosch den Ball ins kurze Eck zum Anschlusstreffer (85.). Durch die Dreierkette und das Pressing hatten die Tessiner natürlich gefährliche Umschaltmomente. Eine solche führte in der 89. Minute zu einem Elfmeter. Ein Goldauer-Verteidiger holte einen Tessiner unglücklich von den Beinen. Ex-Profi Rossini nahm Anlauf und traf nur den Pfosten. Unglaublich! Bereits lief die Nachspielzeit. Die Goldauer setzten alles auf eine Karte. Eine letzte Flanke landete im Strafraum-Gewühl. Alle wollten den Ball, nur einer bekam ihn: Gabriel Persson. Der zweikampfstarke Verteidiger haute den Ball in bester Stürmer-Manier zum umjubelten 2:2 Ausgleich ins Tor. Von seinen Kollegen wurde Persson verdientermassen zum “Man of the Match” gekürt.
Auf der Heimfahrt sah man entsprechend viele glückliche Gesichter. Das Remis sollte die Energie bringen, die am nächsten Samstag wieder gefragt ist. Denn dann spielen die Goldauer zuhause gegen den neuen Leader aus dem Tessin – den FC Locarno.
FC Collina d’Oro – SC Goldau 2:2 (2:0)
Centro Sportivo Collina d’Oro, 50 Zuschauer. – Tore: 25. Garcia 1:0, 44. Bennati 2:0, 85. Christen 2:1, 93. Persson 2:2. – FC Collina d’Oro: F. Russo, Girola, Rossi, Scurati, C. Rocca, Italo, Polli (79. Rosa), Bennati (65. Fonseca), Guarino (87. Scaramuzza), Rossini, Garcia. – SC Goldau: Bürgler, L. Simoni (78. Beeler), Zumbühl, Persson, B. Ademi (68. S. Zeka), Schelbert, Christen, Walker (68. Reci), K. Huser, Schmid (54. Huber), J. Simoni (68. Z. Huser). – Verwarnungen: 38. Girola, 51. B. Ademi, 93. Persson. – Bemerkungen: Goldau ohne Annen, Theiler, von Rickenbach, Sopaj, Amstad, Horath, J. Ademi und D. Zeka.
Goldau trifft auf den Tabellenführer
Am Samstagabend trifft der SC Goldau im Tessin auf den FC Collina d’Oro. Können die Goldauer, am Goldhügel in Gentilino, ihre Torflaute beenden?
Von Daniel Flüeler
Auch im Spiel gegen den SC Zofingen gab es für den SC Goldau keinen Punktezuwachs. Die Tierpärkler verloren das Heimspiel gegen die Aargauer mit 0:1 und mussten die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Seit drei Partien sind die Goldauer nun ohne Torerfolg.
Tessiner mit vier Siegen in Serie
Am Samstag steht für den SC Goldau die erste Reise ins Tessin auf dem Programm. Der FC Collina d’Oro spielt die zweite Saison in der 2. Liga interregional. Zuvor schafften die Tessiner, innerhalb von zwei Jahren, den Durchmarsch von der 3. Liga in die 2. Liga interregional. Nach zehn Spieltagen stehen die Tessiner mit 23 Punkten an der Tabellenspitze und konnten die letzten vier Spiele gewinnen.
Der FC Collina d’Oro verfügt über eine erfahrene Mannschaft, so stehen mit dem 41-jährigen Torhüter Francesco Russo sowie Stürmer Patrick Rossini, zwei ehemalige Super League Spieler im Kader. Rossini ist aktuell mit neun Saisontoren der treffsicherste Spieler der Gruppe 3. Für die Goldauer wartet nun eine schwierige Aufgabe auf dem Tessiner Kunstrasen, auf dem der FC Collina d’Oro noch ungeschlagen ist.
Offensiv harmlose Goldauer verlieren gegen Zofingen
In einem Spiel ohne grosse Torszenen zogen die Goldauer den Kürzeren und verloren gegen die Aargauer mit 0:1. Damit verbleibt Goldau im breiten Mittelfeld.
Von Simon Krienbühl
Am ersten Herbsttag mit garstigen Wetterbedingungen musste Trainer Appert auf einige Spieler verzichten, neben ein paar Abwesenden auch auf die verletzten Sommaruga und Ademi sowie den gesperrten Verteidiger Simoni. So feierte der 17-jährige Kaplan sein Startelfdebüt. Für beide Mannschaften war es ein wegweisendes Spiel, kämpften doch beide zuletzt glücklos um Punkte.
Die erste Chance des Spiels liess ein wenig auf sich warten. In der 14. Minute verzeichnete dann Zofingen mit Stürmer Johannsmeier die erste Torszene. Der Deutsche setzte den Ball nur knapp neben das Tor von Bürgler. Die Goldauer ihrerseits verzeichneten ein paar Vorstösse. Es fehlte aber an Präzision, weshalb der letzte Pass zu selten ankam. Die einzige richtige Torszene hatte Jozef Simoni kurz vor dem Pausenpfiff. Sein Abschluss setzte er aber über das Tor. Allgemein war die erste Halbzeit geprägt von viel Kampf. Der Regen verunmöglichte ein gepflegtes Spiel, weshalb beide Mannschaften mit langen Bällen operierten – oft glücklos.
Eigentor sorgte für die Gästeführung
Weiter ging’s nach dem wärmenden Pausentee mit einem aktiven Zofingen. Die Aargauer, vor der Partie auf dem zweitletzten Tabellenplatz, machten es ganz gut. Die Elf von Trainer Nikolic war flinker und aggressiver in ihren Aktionen. Echte Torszenen blieben aber Mangelware – bis zur 52. Minute. Ein langer Ball erreichte Polz. Der Flügelspieler hatte (zu) viel Zeit und suchte mit einer Flanke seine Mitspieler. Empfänger war aber SCG-Verteidiger Persson, welcher den Ball mit der Brust kontrollieren wollte. Unglücklicherweise kullerte der Ball via Pfosten ins Tor. Durch das Eigentor führte Zofingen mit 0:1.
Der weitere Spielverlauf plätscherte – wie der Regen – etwas vor sich hin. Beide Teams neutralisierten sich zum Teil und waren in der Offensive zu harmlos. Zehn Minuten vor Spielende sendete Zeno Huser ein Lebenszeichen. Sein Schuss aus 25 Metern zischte am Tor knapp vorbei. Zu einer Schlussoffensive fehlten den Goldauern die Kräfte, die Aargauer ihrerseits verpassten den zweiten Treffer – und so endete die Partie mit einem 0:1 Auswärtssieg für den SC Zofingen.
Bei den Goldauer fehlt es aktuell an zündenden Ideen in der Offensive. Die sonst torhungrigen Goldauer wirken momentan etwas zahnlos – in den letzten drei Partien gelang kein Treffer. Am nächsten Samstagabend reisen die Tierpärkler zum Leader ins Tessin, der FC Collina d’Oro wartet.
SC Goldau – SC Zofingen 0:1 (0:0)
Sportplatz Tierpark, 250 Zuschauer. – Tore: 52. Eigentor Persson 0:1. – SC Goldau: Bürgler, Schelbert, Persson, Zumbühl, Kaplan (67. B. Ademi), Christen (80. Zeka), Schmid, K. Huser, Walker (85. Reci), J. Simoni (85. Lafferma), Z. Huser. – SC Zofingen: Mihajlovic, Berezovskyi, Sieber, Karakurd, Markovic (91. Binggeli), D. Simmen, Polz, L. Simmen, Weber, Kastrati, Johannsmeier. – Verwarnungen: 9. Weber, 27. Kaplan, 64. Z. Huser, 67. J. Simoni, 85. Reci. – Bemerkungen: Goldau ohne Sommaruga, J. Ademi, L. Simoni, Horath, Theiler, Sopaj, Amstad, Beeler und Huber.
Goldau empfängt den SC Zofingen
Am kommenden Samstagabend spielen die Tierpärkler zuhause gegen Zofingen.
Von Simon Krienbühl
Am letzten Spieltag wurden die Spieler in der Partie gegen Kickers kalt geduscht. In Unterzahl mussten die Mannen mit einer Kanterniederlage vom Feld. Die Goldauer können nun im nächsten Heimspiel beweisen, wie sie damit umgehen können. “Stehaufmännchen” sind gefragt!
Punkte sind gefragt
Die Mini-Schwächephase der Goldauer mit einem Punkt aus den letzten drei Partien soll am Samstag enden – Punkte sollen wieder her! Der kommende Gegner kommt aus dem Aargau und heisst SC Zofingen. Die Equipe von Trainer Nikolic, der seit gut einem Jahr an der Seitenlinie steht, ist denkbar schlecht in die Saison gestartet. Nach neun Partien stehen die Aargauer auf dem zweitletzten Platz, punktgleich mit Schlusslicht Ascona. Zuletzt gab es eine 0:3 Niederlage gegen Unterstrass. Im Lokalblatt bezeichnete Trainer Nikolic die Leistung als die schwächste der bisherigen Saison. Der SC Goldau wird sich aber hüten, Partie und Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Gefragt sind Leidenschaft, Teamspirit und Siegeswille.
Klare Goldauer Niederlage gegen Kickers
Der SC Goldau verliert gegen den FC Kickers Luzern deutlich und bleibt zum zweiten Mal in Folge ohne Sieg und Tore.
Von Daniel Flüeler
Goldau wollte eine Reaktion auf die 0:2 Niederlage von der Vorwoche zeigen. Stattdessen setzte es beim FC Kickers eine klare 5:0 Niederlage ab. Die Mannschaft von Trainer Beat Appert musste nach einem Platzverweis ab der 30. Minute, in Unterzahl agieren und kassierte noch vor der Halbzeitpause zwei Gegentore. Auf diesen Rückstand konnten die Tierpärkler nicht mehr reagieren und mussten noch drei weitere Gegentore hinnehmen.
Goldau eine Stunde in Unterzahl
In den Startminuten waren es eher die Goldauer, welche das Spielgeschehen übernehmen konnten. Gefährliche Aktionen gab es auf beiden Seiten allerdings keine zu verzeichnen und die Partie verlief wenig flüssig. Dies änderte sich nach einer halben Stunde. Nach einem Notbremse Foul von Liridon Simoni, wurde der Goldauer Verteidiger mit der roten Karten vom Platz verwiesen. Beim anschliessenden Freistoss konnte SCG-Torhüter Markus Bürgler, den Schuss von Villiger parieren. Den Abpraller setzte Szymanski übers Tor (32.). Die Führung der Einheimischen fiel dann vier Minuten später. Nach einem Eckball brachte Philippe Fischer den Ball per Kopf im Tor unter. Nach diesem Gegentor hatten die Goldauer die Chance zum schnellen Ausgleich. Nach einem Freistoss von Koni Huser, verpasste Simon Schmid am zweiten Pfosten, das Tor (42.). Besser machten es die Einheimischen kurz vor der Pause und erhöhten auf 2:0. Osmanbasic konnte sich über die linke Angriffseite durchsetzen und bediente den mitgelaufenen Szymanski. Dieser versorgte den Ball problemlos im Tor (45.).
Kickers mit drei weiteren Toren
Die zweite Halbzeit plätscherte lange Zeit vor sich hin. Der FC Kickers Luzern nahm nicht mehr das letzte Risiko und so konnten sich die Goldauer kaum gefährlich in Szene setzen. Ein Anschlusstreffer hätte dem in Unterzahl spielenden SC Goldau, wohl neuen Mut geben können. Doch die Tore fielen nur fürs Heimteam. Philippe Fischer hatte in der 58. Minute die Chance auf den dritten Treffer. Diese Möglichkeit konnte Torhüter Bürgler noch klären. Anders zehn Minuten später, als der Luzerner Capitän mit seinem zweiten Treffer, auf 3:0 erhöhen konnte. Der Torhunger der Mannschaft von Trainer Daniel Bucher war noch nicht gestillt. So konnte der FC Kickers Luzern mit zwei weiteren Treffern zum 5:0 erhöhen. Hariz Osmanbasic konnte nach einem Lattenschuss von Fischer, den Abpraller verwerten (79.) und der eingewechselte Pinto traf in der Nachspielzeit zum 5:0 Schlussstand.
Immerhin kann sich der SC Goldau, nach dieser klaren Niederlage auf dem vierten Tabellenrang halten. Doch der Vorsprung auf die hinteren Plätze ist gering. Nun gilt es die Negativserie am kommenden Heimspiel gegen Zofingen zu stoppen.
FC Kickers Luzern – SC Goldau 5:0 (2:0)
Sportplatz Tribschen, 150 Zuschauer. – SR P. Schmid. – Tore: 36. Fischer 1:0, 45. Szymanski 2:0, 68. Fischer 3:0, 79. Osmanbasic 4:0, 93. Pinto 5:0. – FC Kickers Luzern: Bühlmann; Ulrich, Glatt, Bragagnolo, Ajdini; Villiger (86. Lages), Kurth, Szymanski (76. Yosief), Diaz (72. Vonlaufen), Fischer (80. Sperlich); Osmanbasic. – SC Goldau: Bürgler; Theiler (46. Zeka), L. Simoni, Persson (70. Kaplan), Zumbühl; Walker (80. Reci), Schmid, Christen, Schelbert (80. Beeler), K. Huser; Z. Huser (60. J. Simoni). – Verwarnungen: 42. Diaz, 65. Glatt, 75. Kurth, 81. Bragagnolo (alle wegen Foulspiel). – Bemerkungen: 30. Platzverweis L. Simoni, Goldau ohne Sommaruga, J. Ademi, Horath, B. Ademi, Amstad, von Rickenbach, Annen, Huber.
Goldau trifft auswärts auf den FC Kickers
Am kommenden Samstag trifft der SC Goldau im Luzerner Tribschenquartier auf den FC Kickers.
Von Daniel Flüeler
Für den SC Goldau setzte es am letzten Spieltag die zweite Saisonniederlage ab. Gegen den FC Red Star ZH blieben die Goldauer erstmals ohne Torerfolg und verloren das Heimspiel mit 0:2. In der Tabelle liegt die Mannschaft von Trainer Beat Appert mit 14 Punkten auf dem vierten Rang.
Kickers mit zweitem Sieg
Die Stadtluzerner stehen mit acht Punkten auf dem 12. Tabellenrang. Am vergangenen Wochenende feierte die Mannschaft von Trainer Daniel Bucher den zweiten Saisonsieg. Beim FC Unterstrass gewannen die Luzerner mit 1:2. Der Siegestreffer fiel dabei erst in der Nachspielzeit. Vor diesem Vollerfolg blieb der FC Kickers in fünf Spielen ohne Sieg.
Goldau verliert diskussionslos gegen Red Star
Gegen den Zürcher Quartierverein gab es für die Goldauer nichts zu holen. Die Gäste waren an diesem Abend eine Klasse besser und holten einen verdienten 0:2 Auswärtssieg.
Von Simon Krienbühl
Die Goldauer wollten die “Englische Woche” mit einem positiven Resultat abschliessen, doch das Spiel gegen die Zürcher verlief überhaupt nicht nach dem Gusto des SCG. Symptomatisch war dabei der frühe Rückstand, dem die Tierpärkler nach sieben Minuten hinterher rennen mussten. Ein Eckball, getreten von Captain Benziar, wurde nur ungenügend geklärt, weshalb der Ball erneut Benziar fand. Dieser brachte den Ball mit Schmackes Richtung Fünfmeterraum, wo Fabio Schmid sträflich alleine gelassen wurde. Der Verteidiger brachte den Ball in bester Stürmer-Manier im Tor unter. Ein wenig später geschah eine unschöne Szene, als zwei Spieler mit den Köpfen zusammenstiessen. Verteidiger Luca Sommaruga musste nach dieser Aktion verletzt raus, für ihn kam Lars Theiler als Aussenverteidiger ins Spiel. Liridon Simoni rückte dafür ins Zentrum.
Wenig Einfluss aufs Spiel
Die Gäste blieben auch nach dem frühen Tor spielbestimmend und liessen den Ball gut in ihren Reihen zirkulieren. Auf der Gegenseite war das Heimteam bemüht, ihre Offensivleute in Szene zu setzen. Der FC Red Star machte seine Sache mit ihrem Gegenpressing aber auch gut. So auch in der 28. Minute, als der zweite Treffer fiel: Die Goldauer durften eine Ecke schlagen. Red Star klärte aber die Aktion und konterte über Loris Da Silva. Sein Zuspiel segelte über die Goldauer-Abwehr hinweg. Der steil gelaufene Leandro Da Silva blieb vor Bürgler cool und traf mittels Lob zum 0:2. In der Folge hätte Red Star vor der Pause den dritten Treffer verbuchen können, doch Bürgler parierte stark gegen Loris Da Silva (41.).
Die zweite Halbzeit ist relativ schnell erzählt. Irgendwie fehlte die volle Leidenschaft, um der Partie eine andere Richtung zu geben. Mit einem eigenen Tor hätte man die Gäste vielleicht in Bedrängnis setzen können, doch eigene Offensivaktionen blieben in der von Captain Benziar organisierten Abwehr mal für mal hängen. Trainer Beat Appert nach dem Spiel: “Wir wollten in der 2. Halbzeit nochmals angreifen, doch Red Star war defensiv sehr gut organisiert und war schliesslich der verdiente Sieger der Partie.”
Der Sieg verschaffte dem Red Star in der Tabelle etwas Luft. Die nächste Chance auf Punkte für Goldau bietet sich nächsten Samstag auswärts bei Kickers Luzern.
SC Goldau – FC Red Star ZH 0:2 (0:2)
Sportplatz Tierpark, 300 Zuschauer. – Tore: 8. Fabio Schmid 0:1, 29. Leandro Da Silva Marques 0:2. – SC Goldau: Bürgler, Sommaruga (25. Theiler), Zumbühl (46. B. Ademi), Persson, L. Simoni, Schelbert, Christen, Reci (66. Walker), Schmid, K. Huser, J. Simoni (46. Beeler). – FC Red Star ZH: Kessler, Schmid, Benziar, Simic, Clarke (97. Cavaliere), Haspel, Dreier (85. Mendes), Ardito, Memic (90. Abazi), Leandro Da Silva Marques (85. Baydoun), Loris Da Silva Marques (60. Mergola). – Verwarnungen: 64. Schelbert, 91. Clarke. – Bemerkungen: Goldau ohne Z. Huser, J. Ademi, Huber, Zeka und Amstad.
Goldau empfängt Red Star ZH
Am Samstag gastiert der FC Red Star ZH auf dem Sportplatz Tierpark.
Von Daniel Flüeler
Nach dem Auswärtsspiel vom Mittwoch in Zug steht für den SC Goldau bereits das nächste Spiel auf dem Programm. In der zweiten Partie innert vier Tagen trifft die Mannschaft von Trainer Beat Appert auf den FC Red Star ZH. Vor dem Spiel in Zug konnten die Goldauer in Cham, sowie im letzten Heimspiel gegen Ascona gewinnen.
Red Star zuletzt mit Stadtderby
Für den FC Red Star begann die Saison Mitte August mit dem Cup-Highlight gegen den Super Ligisten FC Zürich. Im Letzigrund setzte es für den Unterklassigen eine 0:2 Niederlage ab. In der Meisterschaft klassieren sich die Zürcher im Tabellenmittelfeld. Am vergangenen Mittwoch traf die Mannschaft von Trainer Giovanni Gargiulo im Derby auf den FC Unterstrass.