FC Sins 4 3 SC Goldau II
28.03.2026 - 17.00
Sportanlage Letten, Sins
3. Liga
  1. Liga: FC Sins – SC Goldau II 4:3 (3:1)

Goldau II holt 3:0-Rückstand auf – und verliert trotzdem

Nach einer katastrophalen Startphase fangen sich die Goldauer mit einer beeindruckenden Aufholjagd, nur um am Ende doch den Kürzeren zu ziehen.

Damian Bürgi

Viel hatte man sich nach der 4:0-Derbypleite gegen Schwyz unter der Woche im Auswärtsspiel gegen Sins vorgenommen. Doch nach 25 Minuten sah es nach der nächsten heftigen Klatsche für Goldau II aus. Bereits nach acht Minuten lag man in Rückstand, nach einem schnellen Gegenstoss kam Sins zu zwei Abschlüssen, der erste – dem eine abseitsverdächtige Position vorausgegangen war – landete an der Latte, den zweiten versenkte Bühlmann zum 1:0 für das Heimteam. Vier Minuten später klingelte es bereits erneut: Die Goldauer fanden sich wegen einer Verletzung kurzzeitig zu zehnt auf dem Feld wieder – gute Besserung an dieser Stelle an Gabi Domgjoni und auch den später verletzt ausfallenden Armin Besic. Anstatt diese Zeit mit sicherer Defensivarbeit zu überbrücken, stürmten die Goldauer nach vorne, verloren den Ball im Zentrum und kassierten das 2:0 durch Baljkovic nach einem Gegenstoss. Und nur zehn Minuten später schien die Messe gelesen als Oechslin völlig frei nach einem Eckball zum 3:0 einnickte.

Doch nur eine Minute später gelang der wichtige Anschlusstreffer durch einen sehenswerten Weitschuss von Mathis, der wie schon gegen Schwyz eine starke Partie ablieferte. Der Glaube war bei den Goldauern also umgehend zurückgekehrt und man fing sich nach einer katastrophalen Leistung in den ersten 25 Minuten. Bis zur Pause gestaltete sich die Partie dann ausgeglichen mit guten Chancen auf beiden Seiten aber ohne weitere Tore.

Auf den Ausgleich folgt der Platzverweis

Nach der Pause gehörte die Mehrheit der Spielanteile den Goldauern. Die Tierpärkler hatten die schnellen Gegenstösse der Gegner besser im Griff und zeigten endlich das Feuer und den Willen den es braucht, um in der Liga bestehen zu können. Folgerichtig fiel in der 55. Minute der Anschlusstreffer nach einem Eckball: Simoni schob am langen Pfosten ein. Und als in der 70. Minute Oechslin einen Kopfball von Di Clemente am Torhüter vorbei ins eigene Tor klärte und so das 3:3 fiel, schien das Pendel endgültig auf Goldauer Seiten zu schwingen. Doch nur eine Minute später schwächte man sich wieder selber. Nach einem unglücklichen Stolperer in die Beine eines Gegners sah Di Clemente für ein taktisches Foul eine harte, aber vertretbare zweite Gelbe Karte.

Zu zehnt kämpften und ackerten die Goldauer auf dem mittlerweile nassen Terrain bei frostigen Bedingungen für den Punktgewinn. Doch in der 81. Minute nutzte Sins seine Überzahl aus als Burkard nach einer Flanke, die im Strafraum noch verlängert wurde, am zweiten Pfosten erlief und zur erneuten Sinser Führung einschob. Die Gäste warfen nun alles nach vorne und drückten den zahlenmässig überlegenen Gegner in die eigene Hälfte. Doch es nützte nichts mehr, Sins blockte die Goldauer Versuche ab und so endete eine chaotische und nervenaufreibende Partie mit einer bitteren Niederlage für die zweite Mannschaft des SCG.

Nun gilt es trotz des Nullers den Spirit und Kampfgeist über die Osterpause hinweg mitzunehmen, um am Sonntag in zwei Wochen gegen Ägeri punkten zu können.

  1. Liga: FC Sins – SC Goldau II 4:3 (3:1)

«Sportanlage Letten», Sins – Hauptspielfeld – 120 Zuschauer, – Tore: 8. Bühlmann 1:0, 12. Baljkovic 2:0, 23. Oechslin 3:0, 24. Mathis 3:1, 55. Simoni 3:2, 69. Oechslin (Eigentor) 3:3, 81. Burkard 4:3. SC Goldau: L. Amstad, G. Domgjoni, L. Pfefferle, A. Besic, F. Mrijajl, A. Mathis, S. Zeka (C), J. Simoni, L. Sommacal, S. Lafferma, M. Pajic (A. Tola, A. Domgjoni, E. Destani, C. Zweifel, T. Zumbühl, F. Di Clemente, P. Berisha) – FC Sins: Villiger, Leu, Huwyler, Oechslin (C), Bütler, Niederberger, Lang, Ming, Schetty, Bühlmann, Baljkovic (Gamma, Kalt, Waser, Gumann, Burkard, Delaloye, Bogdani). Verwarnungen: 21. Zeka, 29. Lag, 30. Mathis, 65. Di Clemente, 70. Di Clemente (Platzverweis), 84. Bütler, 93. Mrijaj

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